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  #16  
Alt 29-06-2004, 10:02
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@ Osteo
Zitat:
Zitat von Osteo
Zum Autounfall: Wieso ist er weit hergeholt. Wenn ich einen Patienten nach einem Autounfall habe, ist es die erste Frage, ob er den Unfall vorhergesehen hat. Denn wenn er sich instinktiv verkrampft und somit voll anspannt sind wesentlich seltener wichtige Teile des Körper verletzt. Anspannung ist Schutz.
Ich bin einer anderen Meinung. Was ist mit der Unmenge von Berichten über Kinder, Mondsüchtige oder Stockbetrunkene, welche aus höheren Stockwerken heruntergefallen sind und unverletzt blieben, weil sie eben nicht angespannt waren? Und mit anderen Berichten über Menschen, welche über eigene Beine gestolpert sind und mehrere Brüche erlebt haben nur weil sie Angst vor dem Fallen hatten und angespannt waren?

Zitat:
Zitat von Osteo
Bei Blokaden in der oberen Brustwirbelsäule könnten auch Kopfschmerzen entstehn.
Entweder kommt man zum Sandsackschlagen mit diesen Blokaden (Verspannungen, Knoten, wie man es nennen will) und zerstört Wirbelsäule statt eine gute Massage, Dampfbad und unzählige Rollen zu geniessen (war mein Fall), oder man kommt zum Sandsackschlagen ganz unberührt :-) und bekommt durch das Sandsackschlage diese Verpannungen und zerstört anschließend die Wirbelsäule (das kann auch 25 Jahre dauern).

@Andreas
Die Schläge auf Sandsack zerstören unter anderem Netzhaut in deinen Augen.
Lass dein Sandsack. Wenn du einen guten Schlag haben willst, sollst du darauf achten dass deine Schulter völlig locker bleibt.

MfG
E.
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  #17  
Alt 29-06-2004, 13:35
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Jetzt nicht lachen, für die Kopfschmerzen könnten auch der Kiefer bzw. die Zähne verantwortlich sein, grade bei längerem Sandsacktraing kommt es bei den meisten zu einer starken Anspannung der Gesichtsmuskulatur oder die Zähne werden "verbissen" aufeinander gepresst, dies kann zu Spannungen im Kiefer und darausfolgenden Kopfschmerzen führen.

Wenn du die Möglichkeit hast, lass mal eine Videoaufnahme von deinem Sandsacktraing machen und geh sie mit deinem Trainer und einem Sportmediziner in Slow-Motion durch, danach sollte klar sein ob es Technikfehler, Haltungsfehler oder irgendwas anderes ist was zu den Kopfschmerzen führt.

Dawn

Geändert von Dawn (30-06-2004 um 01:46 Uhr).
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  #18  
Alt 29-06-2004, 21:36
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Zitat:
Zitat von JetLag
Is doch schön für dich. Ich kenne z.B. einen Chiropraktiker (der hat auch mal Physiotherapie studiert), der hat mir genau das Gegenteil von dem erzählt, was mein Physiotherapeut erzählt hat.
Nun, unmöglich ist nichts. Aber ich bezweifel mal, dass Dein Chiropraktiker mal Physiotherapie studiert hat. Als Physiotherapeut würde man Manueller Therapeut und nicht Chiropraktiker. Das wäre so, als ob ein Arzt sich als Heilpraktiker niederläßt. Aber wie gesagt, unmöglich ist nichts.

Hat er wirklich studiert? Nahezu 100% der deutschen Physiotherapeuten haben nicht studiert.

Wenn der Chirotherapeut etwas anderes erzählt als der Physiotherapeut, wird wohl eines von beiden falsch sein.
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  #19  
Alt 29-06-2004, 21:47
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Zitat:
Zitat von Esperantia
Ich bin einer anderen Meinung. Was ist mit der Unmenge von Berichten über Kinder, Mondsüchtige oder Stockbetrunkene, welche aus höheren Stockwerken heruntergefallen sind und unverletzt blieben, weil sie eben nicht angespannt waren?
Zu den Kindern: Kinder verletzten sich deshalb häufig nicht, weil ihre Masse und damit die entstehende Kraft klein genug ist.
Zu den Mondsüchtigen und Stockbetrunkenen: Geschichten. Es gibt genauso Geschichten über Mondsüchtige und Stockbetrunkene, die sich bei dieser Gelegenheit den Hals gebrochen haben. Sicher öfter als dass sie unverletzt geblieben sind. Es gibt auch Geschichten über Menschen, deren Fallschirm sich nicht geöffnet hat und die unverletzt geblieben sind. Die waren sicher nicht vollständig entspannt.

Zitat:
Zitat von Esperantia
Und mit anderen Berichten über Menschen, welche über eigene Beine gestolpert sind und mehrere Brüche erlebt haben nur weil sie Angst vor dem Fallen hatten und angespannt waren?
Ich vermute, dass sie die Brüche nicht aus Angst erlebten. SCNR
Das Gegenteil lä#ßt sich genausogut behaupten. Es gibt genug Menschen, die keine Brüche erlebten, obwohl sie angespannt waren.

Zitat:
Zitat von Esperantia
Entweder kommt man zum Sandsackschlagen mit diesen Blokaden (Verspannungen, Knoten, wie man es nennen will) und zerstört Wirbelsäule statt eine gute Massage, Dampfbad und unzählige Rollen zu geniessen (war mein Fall), oder man kommt zum Sandsackschlagen ganz unberührt :-) und bekommt durch das Sandsackschlage diese Verpannungen und zerstört anschließend die Wirbelsäule (das kann auch 25 Jahre dauern).
Die Wirbelsäule wird nicht zerstört. Weder wenn man vorher Blokaden hat, noch hinterher. Es wird auch 25 Jahre nach einem Sandsacktraining nicht.

Zitat:
Zitat von Esperantia
Die Schläge auf Sandsack zerstören unter anderem Netzhaut in deinen Augen.
Das war zwar nicht für mich, interessiert mich aber trotzdem. Woher weißt Du das, wo kann ich das nachlesen?

Gruß, Osteo
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  #20  
Alt 29-06-2004, 21:53
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Zitat:
Zitat von Dawn
Jetzt nicht lachen, für die Kopfschmerzen könnten auch der Kiefer bze. die Zähne verantwortlich sein, grade bei länagerem Sandsacktraing kommt es bei den meisten zu einer starken Anspannung der Gesichtsmuskulatur oder die Zähne werden "verbissen" aufeinander gepresst, dies kann zu Spannungen im Kiefer und darausfolgenden Kopfschmerzen führen.
Exakt. Habe ich oben ja auch schon mal erwähnt. Falls dies der Fall ist, sollte man auch in jedem Fall abklären, ob grundsätzlich eine Kiefergelenksdysfunktion besteht. Das erkennt man am Knacken des Kiefergelenks, wenn man den Mund öffnet, daran ob der Unterkiefer gerade oder im Bogen aufklappt und/oder ob man mit den Zähnen knirscht. In diesem Fall würde ich dies behandeln lassen. Sowohl beim Zahnarzt (Aufbissschiene) und beim sachkundigen Physiotherapeuten.

Gruß, Georg
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  #21  
Alt 29-06-2004, 22:30
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Zitat:
Zitat von Osteo
Hat er wirklich studiert? Nahezu 100% der deutschen Physiotherapeuten haben nicht studiert.

Wenn der Chirotherapeut etwas anderes erzählt als der Physiotherapeut, wird wohl eines von beiden falsch sein.
Er hat mich darauf hingewiesen, dass ein Physiotherapeut es genau andersherum machen würde (was auch so war), was er wüsste, weil er es studiert hat.
Anscheinend ist er von der hiesigen Schulmedizin nicht wirklich überzeugt und ein richtig-falsch in so einer komplexen Materie wie Medizin gibt es doch eigentlich gar nicht.
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  #22  
Alt 29-06-2004, 23:42
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Zitat:
Zitat von JetLag
Er hat mich darauf hingewiesen, dass ein Physiotherapeut es genau andersherum machen würde (was auch so war), was er wüsste, weil er es studiert hat.
Jetzt machst Du mich wirklich neugierig. Warum ging es denn?

Zitat:
Zitat von JetLag
und ein richtig-falsch in so einer komplexen Materie wie Medizin gibt es doch eigentlich gar nicht.
Nein, da hast Du völlig recht. Das macht den Job ja so spannend.

Gruß, Georg
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  #23  
Alt 03-07-2004, 07:43
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@ Andreas:
Zitat:
Ich habe immer wenn ich beim Training am Sandsack/Schlagpolster trainiert habe, am nächsten Tag Kopfschmerzen die ca. 2-3 Tage anhalten. Wenn ich Haken schlage merke ich sogar einen rückschlag im Kopf
Zu einem Rückschlag kommt es immer dann, wenn man gerade Schläge ausführt, oder die Arm/Schultermuskulatur bei einem Schlag angespannt ist. Dann ist es auch nicht verwunderlich, daß Du Kopfschmerzen hast. Erstens kommt es bei Dir immer wieder zu kleinen Gehirnerschütterungen. Zweitens ruinierst Du mit solchen Schlägen Deine Gelenke und Wirbelsäule, was keine positive Auswirkung auf Deine Gesundheit haben kann...

@ Osteo:
Zitat:
Das war zwar nicht für mich, interessiert mich aber trotzdem. Woher weißt Du das, wo kann ich das nachlesen?
Ein Beispiel: Als ich zwöf Jahre alt war, habe ich mit Boxen angefangen. Nach den ersten vier Monaten wurde mir das Boxtraining von meinem Augenarzt untersagt, weil es meine Augen zerstörte. Als Anfänger habe ich kein Sparring gemacht, dafür aber stundenlang auf einen Sandsack eingeschlagen. Laut Untersuchungen der Ärzte war das der Grund dafür, das meine Augen innerhalb von kurzer Zeit nachgegeben haben. Es ist auch kein Einzelfall. Man redet nur nicht gern darüber...

Gruß
Andreas
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  #24  
Alt 03-07-2004, 08:28
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Zitat:
Zitat von Andreas Weitzel
@ Andreas: Zu einem Rückschlag kommt es immer dann, wenn man gerade Schläge ausführt, oder die Arm/Schultermuskulatur bei einem Schlag angespannt ist. Dann ist es auch nicht verwunderlich, daß Du Kopfschmerzen hast. Erstens kommt es bei Dir immer wieder zu kleinen Gehirnerschütterungen. Zweitens ruinierst Du mit solchen Schlägen Deine Gelenke und Wirbelsäule, was keine positive Auswirkung auf Deine Gesundheit haben kann...
Wieder die gleichen Behauptungen.

1. Einen Rückschlag gibt es immer. Frag mal Deinen Physiklehrer. Wenn die Arm und Schultermuskulatur nicht angespannt ist, wird auch keine Kraft übertragen, denn die Muskeln sind unsere Motoren. Sind die ausgeschaltet, gibt es auch keine Bewegung, also keinen Schlag.
In meinem Stil gibt es übrigens nur gerade Schläge, weil man nur so Kraft gut übertragen kann und von uns hat niemand Kopfschmerzen, auch nach Sandsacktraining nicht.

2. Das mit den Gehirnerschütterungen müsstest Du bitte belegen. Es ist bisher nicht mehr als eine Behauptung, für die ich keine Quellen finde. Ich zweifel alledings daran, denn sonst wäre ein Bauarbeiter an einem Presslufthammer wohl nach ein paar Wochen Arbeit gestorben.

3. Weder die Gelenke, noch die Wrbelsäule werden dadurch ruiniert. Gelenke werden durch Überlastung geschädigt. Wenn man also jeden Tag stundenlang auf den Sandsack schlägt und keine Pausen zwischen den Trainingeinheiten lässt. Das gilt auch für nicht-gerade Schläge!

Wie, bitte schön, sollte die Wirbelsäule ruiniert werden, welche Schädigungen sollen denn auftreten? BTW: Ich behandele jeden Tag mindestens ein dutzend Wirbelsäulen.

Zitat:
Zitat von Andreas Weitzel
@ Osteo: Ein Beispiel: Als ich zwöf Jahre alt war, habe ich mit Boxen angefangen. Nach den ersten vier Monaten wurde mir das Boxtraining von meinem Augenarzt untersagt, weil es meine Augen zerstörte. Als Anfänger habe ich kein Sparring gemacht, dafür aber stundenlang auf einen Sandsack eingeschlagen. Laut Untersuchungen der Ärzte war das der Grund dafür, das meine Augen innerhalb von kurzer Zeit nachgegeben haben. Es ist auch kein Einzelfall. Man redet nur nicht gern darüber...
Ich habe jeden Tag mit Ärtzten zu tun. Du glaubst nicht, was für einen Quatsch sie manchmal den Patienten erzählen, nur damit sie keine Antwort schuldig bleiben.
Damit will ich nicht sagen, dass Dein Augenarzt Dir kompetent und wahrheitsgemäß eine richtige Auskunft gegeben hat, und dass es tatsächlich so ist, dass Dein Sandsacktraining Deine Augen geschädigt hat, nur das Beispiel reicht mir nicht.
Ich brauche einen Link auf eine wissenschaftliche Untersuchung, oder wenigstens einen Verweis auf in der Literatur beschriebene Fälle.
Sonst bleibt das auch nur eine Behauptung mit der die Allgemeinheit mit Halbwahrheiten oder Falschaussagen im Gesundheitsbereich verunsichert wird.

Viele Grüße, Osteo
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  #25  
Alt 03-07-2004, 22:06
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Zitat:
Einen Rückschlag gibt es immer. Frag mal Deinen Physiklehrer.
Natürlich gibt es ihn immer. Aber er hat eine Richtung. Im Fall eines geraden Schlags geht der Rückschlag in Richtung des eigenen Körpers. Und wenn die Arm- und Schultermuskulatur angespannt ist, dann spielt auch die Richtung keine Rolle mehr, denn die angespannte Muskulatur überträgt die Rückschlagkraft sowieso auf den eigenen Körper.
Zitat:
Wenn die Arm und Schultermuskulatur nicht angespannt ist, wird auch keine Kraft übertragen, denn die Muskeln sind unsere Motoren. Sind die ausgeschaltet, gibt es auch keine Bewegung, also keinen Schlag.
Die meisten Muskeln, die man bei einem Schlag normalerweise anspannt, braucht man gar nicht, um die gewünschte Wirkung zu erzielen. Damit können sie ruhig entspannt und locker bleiben. Der Schlag bleibt trotzdem effektiv.
Zitat:
In meinem Stil gibt es übrigens nur gerade Schläge, weil man nur so Kraft gut übertragen kann
Dem zweiten Teil dieser Aussage kann ich nicht zustimmen. Die Kraft läßt sich auf mehreren Wegen übertragen. Dein Weg scheint mir nicht der gesündeste zu sein.
Zitat:
von uns hat niemand Kopfschmerzen, auch nach Sandsacktraining nicht.
Jeder Mensch ist anders. Einer spürt die Wirkungen sofort, anderer später. Einige möglicherweise nie. Auch nicht jeder Raucher bekommt Krebs mit 30 und stirbt...
Zitat:
Das mit den Gehirnerschütterungen müsstest Du bitte belegen. Es ist bisher nicht mehr als eine Behauptung, für die ich keine Quellen finde.
Der beste Beleg dafür sind die Menschen selbst, die darunter leiden. Leider habe ich zu viele von solchen Menschen gesehen.
Zitat:
Weder die Gelenke, noch die Wrbelsäule werden dadurch ruiniert.
Wenn du meinst... Du mußt es ja wissen.
Zitat:
Gelenke werden durch Überlastung geschädigt.
Genau davon spreche ich auch.

Gruß
Andreas
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  #26  
Alt 07-07-2004, 18:58
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Zitat:
Zitat von Osteo
Wenn die Arm und Schultermuskulatur nicht angespannt ist, wird auch keine Kraft übertragen, denn die Muskeln sind unsere Motoren. Sind die ausgeschaltet, gibt es auch keine Bewegung, also keinen Schlag.
In meinem Stil gibt es übrigens nur gerade Schläge, weil man nur so Kraft gut übertragen kann
Ich habe aber was ganz anderes gesehen.
Hier: http://www.kampfkunst-board.info/for...achmentid=1621
Und hier: http://www.kampfkunst-board.info/for...achmentid=1627
(http://www.kampfkunst-board.info/for...136#post247136)

MfG
E.
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  #27  
Alt 07-07-2004, 20:22
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Zitat:
Zitat von Esperantia
Ich habe aber was ganz anderes gesehen.
Bestimmt nicht. Ohne Muskelkraft keine Bewegung. So sind die Regeln auf diesem Planeten.

Ich habe mir die ZIP's nicht heruntergeladen. Was soll ich denn darauf sehen?

Gruß, Georg
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  #28  
Alt 08-07-2004, 12:09
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Zitat:
Zitat von Osteo
Bestimmt nicht. Ohne Muskelkraft keine Bewegung. So sind die Regeln auf diesem Planeten.

Ich habe mir die ZIP's nicht heruntergeladen. Was soll ich denn darauf sehen?

Gruß, Georg
@osteo

Kann es sein dass wir unter Kraft verschiedene Vorgänge verstehen?

Bitte, wenn es nicht viel Umstände bereitet lade diese zips herunter. Man sieht auf dem ersten Video, dass die gerade Schläge nicht immer funktionieren und auf dem zweiten, dass eine Wirkung nicht unbedingt viel Kraft (so wie ich Kraft definiere) benötigt.

MfG
E.
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  #29  
Alt 08-07-2004, 22:18
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Hallo alle,

jetzt möchte ich mich auch mal zu Wort melden.

Klar, der Körper nimmt auf jeden Fall den gesamten Rückstoß auf, natürlich. Aber "Weicheit" sollte trotzdem das Ziel sein, denn es geht ja darum, was mit dem Rückstoß und der dazugehörigen Energie im eigenen Körper passiert. Entspannte Muskeln und nicht-in-einer-Linie-ausgerichtete Gliedmaßen (wie Andreas beschrieben hat) helfen, die Energie bei der Aufnahme zu dämpfen.

Habe für mich selber festgestellt: je entspannter ich schlage, desto besser. Und je kürzer der (notwendige) Anspannungszustand um den Aufprall rum, auch desto besser. Dann bin ich auch schnell, ansonsten bremse ich mich durch meine Anspannung selber. Eher so ein Fäuste "wegschmeißen" (und Füße dann auch, was das angeht...), als ein "die Faust ins Ziel führen". Es geht ja eigentlich auch nicht darum, mit möglichst viel Kraft zu schlagen, sondern: möglichst viel davon im Moment des Kontaktes zu übertragen!

Ich bin teilweise sogar mit leichten Kopfschmerzen zum (Sandsack-)Training hingegangen und ohne gegangen. Ob das Zufall war, darüber läßt sich streiten, meine 2 cents wären aber: Ich habe mich während des Trainings entspannt.

Meiner Meinung nach übt man am Sandsack ja gerade, mit Widerstand umzugehen und das heißt eben auch: mit Widerstand umgehen, ohne davon gleich Kopfweh zu kriegen. Allerdings kann man natürlich alles übertreiben und einfach zu viel trainieren...

Gruß, lagartija

Geändert von Lagartija (08-07-2004 um 22:23 Uhr). Grund: Zeichensetzung
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  #30  
Alt 12-07-2004, 11:05
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Zitat:
Zitat von Osteo
Jetzt machst Du mich wirklich neugierig. Warum ging es denn?
Es ging darum, wie man ein Hohlkeuz "therapiert" und wie man mit Muskelverspannungen umgeht.

Zitat:
Zitat von Lagartija
Habe für mich selber festgestellt: je entspannter ich schlage, desto besser. Und je kürzer der (notwendige) Anspannungszustand um den Aufprall rum, auch desto besser. Dann bin ich auch schnell, ansonsten bremse ich mich durch meine Anspannung selber. Eher so ein Fäuste "wegschmeißen" (und Füße dann auch, was das angeht...), als ein "die Faust ins Ziel führen". Es geht ja eigentlich auch nicht darum, mit möglichst viel Kraft zu schlagen, sondern: möglichst viel davon im Moment des Kontaktes zu übertragen!
So kenn ich es auch aus dem Boxen: Der Faust genug Startenergie geben, danach locker lassen.

Gruß Jet
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