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#1
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| Grüß Euch, kaum letztes Jahr angefangen, schon hat es mich dahingerafft. Seit November letzten Jahres plagen mich meine Knie und ich konnte nicht mehr richtig trainieren. Kampfsport überhaupt nicht mehr, Kraftsport nur eingeschränkt. Passiert ist es bei 100KG Kniebeugen - plötzlich stechender Schmerz, dann 2-wöchige Sportpause, währen desssen hat es sich auf beide Knie ausgeweitet. Seit November diverse Arztbesuche, bis nun endlich im März ein Orthopäde das Patellaspitzensyndrom diagnostiziert hat. Gestern beim MRT kam noch ein Knorpelschaden heraus. Ich muss sagen es zehrt sehr an meiner Psyche. Ich weiß es gibt unzählige Arten von Krankheiten und Verletzungen die einen schlimmer treffen können, aber das ist kein Trost. Inzwischen, da ich die Knie über all die Monate geschont habe, und weiter schone, hat es sich soweit verbessert, dass ich zumindest im Alltag keine Schmerzen mehr habe. Aber z.B. eine Kampfstellung, Beinstrecken gegen Widerstand oder Ausfallschritte gehen überhaupt nicht, sofort fährt wieder ein stechender Schmerz in die Knie. Ich habe nun eine Elektrotherapie verschrieben bekommen und ich soll weiterhin mein Knie schonen. Nach 3 Monaten soll ich dann schauen ob es besser wurde. Das ganze deprimiert mich einfach. Ich mache zwar das beste daraus und trainiere alle Körperpartien, so gut ich kann, aber die Ungewissheit treibt mich zum Wahnsinn. WANN wird es besser? Wird es überhaupt besser? Kann ich je wieder Kampfsport betreiben? Was kann ich noch aktiv zur Heilung beitragen, außer "schonen"? Von "schwerem" Beintraining bin ich jedenfalls kuriert, das habe ich abgeschrieben. Inzwischen wär ich froh wenn ich wieder ganz normal "rumspringen" könnte. Andererseits heißt es, ich solle meine Beinmuskulatur stärken um das Knie zu entlasten. Das widerum kann ich ja nicht wirklich. Wadenheben und Beinbeugen/Beincurls gehen. Aber Beinstrecken oder Kniebeugen nicht. Also kann ich meine Beinmuskulatur nicht vollständig trainieren und ich kann mir vorstellen dass die so entstehende Disbalance irgendwann weitere Problem bringt. Warum ich euch damit belästige: Hat jemand Erfahrung damit? Wie lange hat es gedauert bis ihr wieder einsatzfähig wart? Was habt ihr gemacht? Danke für eure Rückmeldung, Gruß
__________________ Dem wird befohlen, der sich nicht selber gehorchen kann. Friedrich Nietzsche |
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#2
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![]() Ob Du wieder Kampfsport treiben kannst, hängt davon ab, wie schwer der Schaden ist und wo er sich im Knie befindet. Fast alle Kampfsportarten sind jedoch für die Knie stark belastend. Insofern kann man nur gemäß "trial & error" versuchen herauszubekommen, welche Sportart noch am ehesten geht. "Schonen" ist übrigens keine besonders gute Methode, mit einem arthritischen Knie umzugehen. Das Knie muss bewegt werden, damit die sog. Synovialflüsigkeit, die das Knie schmiert, im Gelenk verteilt wird. Schonung führt eher dazu, dass es schlimmer wird. Du solltest das Knie also häufig bewegen, aber - wichtig! - ohne große Last darauf. Radfahren gilt beispielsweise als kniefreundlich (sofern Du die Gänge so wählst, dass du viel und leicht trittst!), oder auch Schwimmen (hier aber auch nur kraulen - keine Scherbewegungen mit den Beinen!). Zitat:
Hier kann man übrigens 'ne Menge erfahren: MedForum ), dann BWEs und Kettlebells. Mittlerweile merke ich nur noch ganz selten etwas von dem Knorpelschaden. Das äußert sich dann als recht unangenehmes Gefühl im Knie (kein Schmerz). Kommt aber wirklich nur noch selten vor. Meist, wenn ich lange gesessen hab' und dann Fahrrad fahre. Sobald die Knie dann wieder gut durchbewegt worden sind, ist's auch wieder weg.Wie schon angedeutet - es ist keine angenehme Perspektive, aber geh' mal davon aus, dass Du damit in der ein oder anderen Form den Rest Deines Lebens zu tun haben wirst (ist leider so). Dicke Daumen ! |
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#3
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| Ich hatte auch ein Patellaspitzensyndrom, allerdings ohne Knorpelschaden. Es kam allerdings nicht plötzlich, sondern eher schleichend. Als es dann so schlimm war, dass ich nicht mehr ohne Geländer die Treppe runtergehen konnte, bin ich zum Arzt gegangen, der mir Folgendes verschrieben hat: -Querfriktionen (fiese Massage) -Ultraschall -Krankengymnastik zur Kräftigung der Beinmuskeln Das hat schonmal eine deutliche Besserung gebracht. Außerdem habe ich mit der Zeit herausgefunden: -Lockeres Fahrradfahren hilft, wenn es gerade weh tut -Vor dem Sport knieorientiertes Aufwärmen, nicht gleich am Anfang herumhopsen. -unaufgewärmtes Ballspielen ist sehr schlecht. -Oberschenkelvorderseite öfter mal dehnen. Jetzt habe ich nur noch kleinere Einschränkungen, ich muss halt immer etwas aufpassen. Du musst halt vorsichtig ausprobieren, was geht und was nicht. Ich würde mir auf jeden Fall in der Krankengymnastik die passenden Übungen zeigen lassen |
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#4
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| Das blöde ist auch, dass du ja mit zwei Problemen zu kämpfen hast. Für den Knorperlschaden und die langfristig dadurch drohende Arthrose ist Bewegung natürlich sehr wichtig, wie von nihonto beschrieben. Allerdings ist gerade Fahrradfahren, als eigentlich sehr Knieschonende Belastung bei einem Patellaspitzensyndrom auf Grund des spitzen Kniewinkels keine geignete Belastung! Auf einem Ergometer (am besten Liegeergometer) könnte man natürlich einen extrem leichten Gang wählen und wenn die Kurbelarme schön kurz sind auch einen zu spitzen Kniewinkel vermeiden. Aber im Alltag mit dem Rad von a nach b würde ich erstmal lassen. Beim Anfahren, am Berg, bei plötzlichem Lastwechsel usw. ist der Zug auf der Patellasehne viel zu hoch! Ich hatte eine Zeit lang auch Probleme mit dem Jumpers Knee, vermutlich ebenfalls durch zu intensives Krafttraining ausgelöst, wobei dann ein Abgang vom Hochreck, bzw. die darauf folgende Landung das Faß zum überlaufen gebracht hatte... Ganz so schlimm, wie bei dir war es glaube ich niocht, zumindest hatte ich im Alltag eigentlich keine Probleme. Das Knie war in diesem Bereich nur extrem Druckempfindlich und an Sport war erstmal auch nicht zu denken. Nach ca. 1-2 Monaten ging es dann aber schon wieder viel besser, so dass ich wieder locker Sport machen konnte und ich habe zum Glück auch keinen richtigen "Rückfall" mehr gehabt. Ein gewisser Schmerz, meistens nach einer größeren Belastung blieb bei mir insgesamt trotzdem mindestens ein Jahr. Mittler Weile ist es ganz verschwunden! Nun habe ich die achillessehnen entzündet (zum Glück wieder nicht stark einschränkende) , was auch ätzend ist .Mehr helfen kann ich leider auch nicht. Wie gesagt, schonen ist gut und wichtig, aber nicht im Sinne von Ruhigstellung. Aber danach richtest du dich ja ohnehin schon. Entzündungen in denSehnen können schon extrem langwierig sein... wovon ich eigentlich gar nichts halte, aber im Einzelfall eventuell doch mal helfen könnte, wären die berühmten Kortisonspritzen. Beim Boxen hatte ich jedenfalls einen, der eine ähnliche Geschichte am Ellenbogen hatte und bei ihm hatte eine Spritze und eine anschließende Schonphase von 6 Wochen tatsächlich geholfen. Wichtig ist halt, dass man sich nach der Spritze weiter schont, auch wenn der Schmerz relativ schnell verschwindet, da die Entzündung ja erstmal abklingt. Wenn man aber dann gleich wieder belastet, hat die angegriffene Sehne keine Chance zu heilen. Läuft man dann alle drei Wochen zum Doc und lässt sich ne Spritze verpassen, ist es wohl nur ne Frage der Zeit, bis die Sehne ganz reisst... Auch bei nur einer einzigen Spritze ist die Wahrscheinlichkeit für einen Sehnenriss wohl ganze 2 Jahre erhöht. Wünsche dir auf jeden Fall gute Besserrung!
__________________ http://www.baltik-thais.de/ Pommes sind nicht gesund, aber nicht menschenverachtend. (P.B in einer Diskussion um das Für und Wider der MMA Zensierung durch die Landesmedienanstalten) |
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#5
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| Danke Euch! Das zieht mich alles echt runter - ich hoffe dass es irgendwann wieder wird. Mit 25 schon so rumzukrüppeln nervt. Sport bedeutet mir alles -.- Was ich derzeit tue und wo keine Schmerzen auftreten: - Laufen gehen (halt entsprechend vorsichtiger) - Seilspringen - Beincurls - Wadenheben - Dehnen Besonders wenn ich nach 15 Min. Seilspringen ausführlich dehne, bemerke ich dass es besser ist. Beim Seilspringen stelle ich in letzter Zeit öfters fest dass mir das Scheinbein leicht schmerzt, z.B. wenn ich in die Hocke gehe. Stinkt nach Schienbeinkantensyndrom. Beim Laufen habe ich inzwischen auch Bedenken, da ich keine sonderlich tollen Laufschuhe habe und man sich da ja auch viel kaputt machen kann. Aber wenn diese Bewegung auch noch weg fällt weiß ich langsam nicht mehr weiter. Und der Arzt hat mir wie gesagt ne Elektrotherapie verschrieben. Das geht über so ein kleines Gerät mit Batterie, welches ich über Elektroden an die Knie täglich jeweils 20 Min. anschließen soll. Ich glaube aber, dass das auch nur zur Schmerztherapie ist und mich nicht wirklich weiterbringt -.- Ein Rad sollte ich mir dann noch zulegen, aber wenn das fürs Patellaspitzensyndrom auch noch ungeeignet ist, hat das ja noch Zeit. Als gesetzlich versicherter hat der Arzt ja nie mehr als 1-2 Minuten Zeit für einen. Wie komme ich an Physiotherapeuten und muss ich das selbst bezahlen? Kennt jemand nen Knieexperten im Großraum Heilbronn/Stuttgart? Fällt euch noch was ein, dass ich tun könnte? Danke & Gruß!
__________________ Dem wird befohlen, der sich nicht selber gehorchen kann. Friedrich Nietzsche |
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#6
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| geh zu einem GUTEN Orthopäden, ich weiß leider net wie das mit der Arztwahl in D-lan funktioniert, und zu einem GUTEN Physiotherapeuten am besten beide sollten sich mit Sportverletzungen auskenn (gibt in Ö z.B. Sportphysiotherapeuten) wie lang hast du im Endeffekt am Stück absolute Trainingspause gemacht?? und aus Interesse is es der obere oder der untere Pol der Kniescheibe? |
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#7
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| Naja komplette Sportpause habe ich im November/Dezember aufgrund von Verletzung und anderen Krankheiten (Grippe etc.) vielleicht 4 Wochen gemacht. Aber die Knie nicht mehr belastet und geschont, also nur Dinge getan die nicht schmerzen, habe ich nun seit November bis jetzt. Mit Laufen habe ich im Februar wieder angefangen. Vorher habe ich nur vorsichtig aufm Crosstrainer, als Aufwärmübung fürs Krafttraining trainiert. Wie gesagt alles nur, sofern es nicht geschmerzt hat. Ja das mit den guten Ärzten ist so ne Sache. Ich musste einen Sportarzt und 2 Orthopäden abklappern, bis ich mal zu einem Ergebnis nun kam, im März. Es handelt sich um den unteren Pol der Kniescheibe.. also die Sehne die das Schienbein mit dem Knie verbindet.
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#8
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| Versuche es mal vorsichtig mit täglich 20-30 Minuten einer Taijiquan-Kurzform, hoch gestanden (also nicht tieeeef), sehr langsam ausgeführt. Ich hatte das mit 20 auch vom Handball, später nicht mehr.
__________________ "Man kann Leuten nicht verbieten, ein ***** zu sein." (Descartes) |
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#9
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| Zitat:
Aber probier's aus. Taste Dich ran, hör' auf Deinen Körper und benutz' den Kopf .Zitat:
Nope, aber an Deiner Stelle würd' ich mal in dem Forum nachfragen, dass ich oben verlinkt habe. Nicht unterkriegen lassen! Die Einstellung mit der Du an die Sache heran gehst, hat einen großen Einfluss auf den Verlauf ! Und ansonsten: Wofür gibt's das Internet?! Tausch' Dich mit Leuten aus, denen es ähnlich geht. Frag' nach Erfahrungen bezüglich Therapien. Frag' nach, welche Erfahrungen Betroffene mit verschiedenen Sportarten gemacht haben etc.pp. |
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#10
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| Was Du mal ausprobieren kannst für ein paar Wochen ob es Dir Besserung bringt ist Folgendes: das Bein im Sitzen nahe dem Knie mit den Händen leicht heben dass der Unterschenkel frei hängt, den einen Unterarm auf dem anderen Bein abstützen damit man nicht müde wird. Dann das Bein so langsam wie irgend möglich etwas strecken, so 45° reichen. Das wird nicht flüssig gehen, der Fuss "springt" dabei immer ein bischen, das ist ok, aber versuche schon das nur ganz langsam zu bewegen. Normalerweise wirst Du gleich am Anfang merken ob sich dabei Spannungen im Knie und Muskel lösen die die Durchblutung und Schmierung behindern. Das war bei mir das Problem, insbesondere die Durchblutung. Den Effekt merke ich auch jetzt wieder, das merkt man bis in den Fuss. Einfach probieren und sagen ob was passiert. Es reichen ein paar Minuten am Stück, das dauert nicht ewig.
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#11
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| @Nargaz: Kenne das Problem gut. Habe vor gut 1 1/2 Jahren das erste mal nach viel Laufen leichten Druck, bzw. Schmerz in den Knien verspürt. Habe aber weiter sehr viel Sport gemacht, fast täglich, manchmal sogar mehrmals täglich und das Problem komplett ignoriert. Nach gut einem dreiviertel Jahr war es dann soweit, dass ich die Schmerzen nicht nur nach einer Belastung, sondern auch im Ruhezustand verspürte. Daraufhin bin ich dann zum Orthopäden, der das Patellaspitzensyndrom feststellte. Das erweist sich bei mir auch als äußerst hartnäckig. Ist trotz Physiotherapie und längerer Sportkarenz nicht weggegangen. Empfehlen würde ich auf jeden Fall (da du ja auch nicht mit dem Sport aufhören möchtest) Fahrradfahren und Schwimmen. Und viel die vordere Oberschenkelmuskulatur dehnen. Ansonsten kann ich mich den Vorrednern nur anschließen: Hör auf deinen Körper. Probiere viel aus, und schau, was dir Schmerzen bereitet und was nicht. Ich möchte auch bald wieder ins Boxtraining einsteigen - allerdings werde ich vorsichtig sein, was Laufen und Seilspringen angeht. Patellasehnenspitzensyndrom heißt ja im Englischen auch "Jumpers Knee" - daher Vorsicht mit dem Springen. Und bleib optimistisch! Ich werde mir auch bald nochmal einen anderen Orthopäden suchen, um mir eine zweite Meinung einzuholen. |
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#12
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| Habe mir inzwischen ein Rad gekauft und merke auch schon, dass Radfahren den Knien gut tut. Mit leichten Gängen macht auch mein Patellaspitzensyndrom keine Probleme. Laufen habe ich inzwischen aufgegeben. Generell ist es etwas besser, aber noch lange nicht gut. Inzwischen ist es gefühlsmäßig mehr der Knorpel, als das PSS, was die Schmerzen verursacht. Knie knirschen auch übel beim beugen. Unabhängig vom permanenten knirschen gibt es Tage da schmerzt es wieder stechend und es gibt Tage da ist es fast weg und mein Hirn hämmert mir gleich wieder, mit sehnsüchtiger Stimme, die Gedanken an Kampfsport rein. Das Tens-Gerät trägt zwar wirklich zur Schmerzlinderung bei, aber bringt mir sonst nichts und da mir der Orthopäde sonst nichts gegeben hat werde ich heute nochmal hingehen und hoffen dass er mir Physiotherapie und Bandagen verschreiben kann. Ich habe vor dieser Verletzung mit Thaiboxen angefangen - denkt ihr Boxen könnte derweil als mögliche Alternative dienen, oder soll ich weiterhin gar nichts machen und "schonen"? Allerdings ist beim Boxen ja der Stand eher tief? Wenn ich richtig warm bin kann ich auch Tritte etc. ausführen und etwas rumspringen. Nur kalt fährt es mir in die Knie. Ich bin es Leid gar nichts machen zu können...
__________________ Dem wird befohlen, der sich nicht selber gehorchen kann. Friedrich Nietzsche |
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#13
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| Allerdings hatte ich zu meinen Leichtathletikzeiten auch mal ein Patellaspitzensyndrom. Ich kam dann zur Bundeswehr und der Stabsarzt, selbst Zehnkämpfer und Sportmediziner, hat mir solche Depotspritzen gegeben. Die waren zwar extrem schmerzhaft und direkt nach einer Verabreichung war eine längere passive Autofahrt höchst unangehnehm. Allerdings hab ich nach der zweiten oder dritten Behandlung einen 20km-Lauf in Kampfstiefeln absolviert und seitdem waren die Beschwerden, die mich vorher monatelang behinderteten einfach weg und kamen nie wieder. Ich denke schon, dass das mit den Spritzen zu tun hat. Vorher hab ich alle möglichen Salben ausprobiert. |
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#14
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| Anlaufschmerz deutet für mich eher auf den Knorpelschaden hin. Wird diesbezüglich was unternommen? Glukosaminsulfat und Chondroitinsulfat sind heute auch von Orthopäden anerkannt und ersteres sogar als Medikament für Knorpelprobleme im Knie zugelassen, also verschreibbar: Dona 200 s - Glucosaminsulfat Geändert von bluemonkey (18-05-2011 um 08:49 Uhr). |
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#15
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| Also Cortisonspritzen will ich wenn möglich vermeiden. Gestern hat mir der Orthopäde Physiotherapie und eine Kniebandage verschrieben, die ich beim Sport tragen kann. Diese hat sich auch gleich als sehr hilfreich erwiesen - war ein sehr gutes Gefühl. Werde mir nun noch eine zweite verschreiben lassen. Bezüglich des Knorpelschadens wird medikamentös nichts unternommen. Der Arzt sagte noch, wenn alles nichts hilft könne man in Zukunft noch über eine OP nachdenken, damit der Knorpel wieder durchblutet wird, aber die garantiert eben auch keinen Erfolg. Ich werde mich mal bezüglich des Glucosaminsulfats schlau machen und derweil vorsichtig wie bisher weiter machen und mal zur Physiotherapie gehn. Ein Trainingspartner leitet ein Shotokan-Karate Dojo, vielleicht schau ich mir das mal an. Wobei mich Boxen mehr reizen würde. Mal sehen was geht.. ob überhaupt etwas geht...
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