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  #61  
Alt 30-07-2010, 00:08
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  #62  
Alt 30-07-2010, 10:54
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Zitat:
Zitat von Vindur Beitrag anzeigen
@Luggage:

Ich kenne diese vielen kleinen Muskeln an der Wirbelsäule nicht und hab sie auch noch nie gesehen in einem Anatomiebuch, wenn du da mehr weißt immer her damit.
Hier zB: Muskeln des Rückens

Zitat:
Natürlich sind Kniebeugen und Kreuzheben kein komplettes Reha-Programm, aber sie können ein wertvoller Bestandteil davon sein.
Der positive Effekt den "Core-training" und diverse Rehaübungen haben liegt in der Regel nicht an der Kräftigung irgendwelcher Muskeln sondern daran, dass die Wirbelgelenke wie jedes andere Gelenk auch sich über einen Full ROM freuen.
Es geht nicht nur um Reha, es geht um Prävention und Leistungssteigerung. Wie gesagt, schau dir das Training von internationalen Fußballprofis an, die machen nicht oder kaum die Grundübungen, die arbeiten mit deutlich komplexeren Übungen, weil eben nur die die gesamte Muskulatur innervieren und stärken. Und auch nur das macht und hält gesund.

Zitat:
Zur Dehnung meine ich, dass kaum jemand ernsthaft verkürzte Bauch-oder Rückenstreckermuskulatur hat aus dem von mir genannten Grund.
Verstehe ich nicht. Erstens gibt es keine Verkürzungen im physiologischen Sinne und zweitens erkenne ich dein Argumen nicht - warum soll man keine "verkürzten" Bauchmuskeln haben?
Die meisten Leute, und erstrecht die, die die klassichen Pumperübungen machen, sind im Verhältnis Hüfte-Schultern total steif und unbeweglich. Das kommt u.a. vom ständigen stabil und gerade halte bei den diversen Übungen, eben auch KH und KB. Dadurch können sind die ganzen für Rotationen verantwortlichen Muskeln unterinnerviert und untertrainiert, bei realen Belastungen aber muss man ständig in alle Richtungen flexen. Solche Leute bekommen fast unweigerlich Rückenprobleme, von verminderter Leistung im Sport ganz zu schweigen. Nur wer Hüfte und Schultern "trennen" kann, kann zB nen effektiven Cross schlagen. Es gibt eben auch mehr, als nur den rectus abdominis...

Zitat:
Das Problem das ich mit Reha-Training mit Swissballs usw. habe ist die mangelnde Praxisnähe. Sicher haben sie einen guten Effekt, aber der kommt nicht aus dem was man ursprünglich damit beabsichtigt.
Ich hab nichts gegen Körpermitteübungen die eine Bewegung der Wirbelsäule einschließen, aber was ich eben häufig sehe sind unfunktionale Rehaübungen die aus dem oben genannten Grund funktionieren, was man aber auch einfacher haben könnte.
Entweder sprichst du von anderen Übungen, als ich, oder du verkennst ihren praktischen Gehalt. Schau dich mal bei Verstegen auf der Seite um, die habe ich ja jetzt oft genug verlinkt.
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  #63  
Alt 30-07-2010, 11:04
Benutzerbild von Luggage
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Zitat:
Zitat von Zwiebelfisch Beitrag anzeigen
@Luggage
ich finde du widersprichst dir ein wenig
Wo genau?

Zitat:
Scheinbar suchst du eben doch Hilfe bei anderen. Wenn auch wenig erfolgreich.
Habe ich das bestritten? Nein, ich nehme gerne Hilfe an - es gibt sie nur nicht in letzter Konsequenz muss man selbst ran.

[QUote]
Wenn du aber vermeindlich teure "Privatkliniken" oder Methoden von vorn herein ausschließt, dann solltest du bedenken, dass du eben nur in einem bestimmten Bereich suchst. Vor allem, wenn dein Fokus nur auf "teuer" liegt. Denn auch ein guter HP oder Yoga-Lehrer ist im Zweifel teurer als der Durchschnittsfuzzi.
Zitat:
Ob der Erfolg dort zweifelhaft ist, kannst du nicht wissen.
Danke, dass du zweifelhaft nochmal definierst

Zitat:
Bitte bedenke immer: Methoden die nicht offiziell anerkannt sind und vielleicht auch noch teurer als der Restsind, können durchaus gut sein .
Mag sein, ich habe aber keine Möglichkeit es am eigenen Leibe zu testen, da ich kein Geld habe. Mein Überblick über die Methoden ist aber garnicht so schlecht, dank Jahrzehnten der Beschäftigung mit dem Thema. Ich kann freilich nichts ausschließen, was ich nicht wirklich probiert habe, aber ich kann doch ganz gute Prognosen stellen, aus meiner Erfahrungssituation heraus (zu der ja nicht nur Selbstversuche, sondern viele Gespräche und Recherche gehört).

Zitat:
Wenn es absolute Grütze ist und auchnoch teuer, dann bleibt soetwas nicht lange am Markt!
Genau, deswegen gibt es auch ausschließlich hochwertige Qualitätsprodukte Scientologie etwa hält sich nur, weil sie wirklich die Wahrheit predigen xD
Das ist Unsinn, es wirken am Markt weit mehr und mächtigere Mechanismen, als bloße Funktionalitätskriterien und rationale Kaufentscheidungen. Verblendung, Wunschdenken, Täuschung, Statusdenken...

Zitat:
Aber wenn du bei allen diesen Methoden gleich zweifelhaften Erfolg suggerierst und zwar dir selbst, dann limitierst du deine Welt gewaltig.
Vergleiche mal deine scharfsinnige Defintion oben: Alles ist zweifelhaft, solange ich es nicht versucht habe. Schlägst du ernstlich vor, ich solle einfach ALLES mal als erfolgreich einstufen, damit auch etwas davon eine Chance hat zu wirken?

Zitat:
Und Geld: hey auch hier limitierst du dich. Entweder du gibst dein Geld für was anderes aus, dann hast du nicht zuwenig Geld sondern schlicht andere Prioriäten. Das liegt dann aber an dir nicht an "teuren Methoden". Oder du hast generell "zuwenig Geld". Dann solltest du mal drüber nachdenken woran das liegt und was dran ändern statt dich damit abzufinden und dein Leben danach zu gestalten.
Ich studiere, in der Folge gibts hoffentlich irgendwann mal Geld auf meinem Konto. Derzeit ist da aber nicht mehr, als ich zwingend zum Leben brauche. Deine herablassende Ferndiagnose der Lebensumstände und Prioritäten dir fremder Menschen solltest du übrigens mal überdenken.

Zitat:
Ich kenne wenige Methoden, wo du nicht mit einmal auf den Jahresurlaub verzichten schon dicke dabei bist. Wo wir wieder bei den Prioritäten wärn.
Ich mache wenn überhaupt, dann nur Urlaub, der fast nichts kostet (wohnen bei Freunden etc.), meist garkeinen.

Zitat:
Ich hab die Leute satt die immer "kein Geld" rumjammern, dann aber die Kohle für allen möglichen Kram ausgeben können. Urlaub, Flachbildfernseher, DVDs Kino, Saufen gehn, Klamotten, Kampfkunstlehrgänge, "Spielzeug" usw. Wenn das alles wichtiger ist, OK. Das Leben ist voller Wahlmöglichkeiten. Mit den Entscheidungen die man trifft muss man dann aber auch leben und sollte nich rumheulen. (sorry wenn ich dich jetzt in den falschen Topf geworfen haben sollte)
Sehr hohes Ross, pass auf, der Boden ist weit und schmerzhaft hart.
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  #64  
Alt 30-07-2010, 11:16
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Zitat:
Zitat von Luggage Beitrag anzeigen
Sehr hohes Ross, pass auf, der Boden ist weit und schmerzhaft hart.

Wieso?
Recht hat er!
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  #65  
Alt 30-07-2010, 13:25
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Zitat:
Zitat von Luggage Beitrag anzeigen

Ich studiere, in der Folge gibts hoffentlich irgendwann mal Geld auf meinem Konto.

Sehr hohes Ross, pass auf, der Boden ist weit und schmerzhaft hart.
Ist aber nett hier oben, wollte dich nur mal einladen es doch auch mal zu probieren. Wenn man runterfällt klettert man einfach wieder hoch, das nennt man Lernen Da bin ich ganz optimistisch

Apropo...Aus Studieren folgt nicht automatisch Geld...maximal ein Abschluß
Ist eher eine Einstellungssache. Es gibt arme Akademiker genauso wie finanziell sehr erfolgreiche Studierende
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  #66  
Alt 30-07-2010, 13:43
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Zitat:
Zitat von Luggage Beitrag anzeigen
Es geht nicht nur um Reha, es geht um Prävention und Leistungssteigerung. Wie gesagt, schau dir das Training von internationalen Fußballprofis an, die machen nicht oder kaum die Grundübungen, die arbeiten mit deutlich komplexeren Übungen, weil eben nur die die gesamte Muskulatur innervieren und stärken. Und auch nur das macht und hält gesund.
naja ob das soooo gesund MACHT und HÄLT
Wie erkläre ich mir dann bei vollzeitbetreuten Profis solche Meldungen?

1. FC Köln - Die Bandscheibe! Lange Pause für Lukas Poldi Podolski, auch Novakovic fehlt - 1. FC KÖLN - Sport-Bild

Fußball: Bandscheibenvorfall bei Lukas Podolski

EM - News : Buffon an Bandscheibe operiert - 3 Monate Pause

Profiboxen: Kampf abgesagt - Vitali Klitschko an Bandscheibe operiert - Sport - Hamburger Abendblatt

Australian Open: Tsonga schockt Nadal - Tennis - FOCUS Online

Bayern München: Klose und Sosa werden gegen Hannover 96 fehlen - Nachrichten Sport - WELT ONLINE

alles ein Ergebnis von 5 Minuten Google
Wenn du glaubst, dass Profis trotz Hi-Tech Schnickschnack und hohen Betreuergagen in der Vielzahl der Fälle bewegungstechnisch besser beraten sind, dann liegst du meiner Meinung nach falsch.

Im Gegenteil! Ich seh es eher so, dass Profis kurzzeitig auf Höchstleistung gedrillt werden und dabei langfristige Schäden in Kauf genommen werden (Millionengagen). Wie sonst erklären sich solche Artikel? Und es geht hier nicht um Sportverletzungen durch harten Einsatz oder so. Einem Menschen, der nur davon lebt sich zu bewegen dürften nach einhelliger "Training ist die Lösung/Muskel aufbauen ist der Weg"-Meinung solche Sachen niemals passieren. Wie willst du denn noch mehr betreut werden und Zeit für Bewegung haben als ein Profi??? Wenn nicht die ein Optimum dessen kriegen was "angesagt" ist, wer dann?

Zu glauben man müsse das auf den Privatmann umsetzten, was die Profis machen halte ich persönlich daher für falsch.

Lässt sich natürlich teuer und gut verkaufen, die Argumentation "Wenn selbst die Profis das machen" ist ja scheinbar auch hier verbreitet

Geändert von Zwiebelfisch (30-07-2010 um 15:02 Uhr).
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  #67  
Alt 31-07-2010, 09:53
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Man müsste dann als Gegenbeispiel anführen, wie viele Leistungssportler KEINE Beschwerden haben

Bandscheibenprobleme können verschiedene Ursachen haben, u.A. gibt es Veranlagungen, die das Auftreten von Derangement (nach McKenzie) und Prolaps begünstigen, das liegt nicht immer nur an Fehlbelastung.

Was bei Leistungssportlern aber völlig normal ist, ist eben eine erhöhte Abnutzung. Aber dafür werden die ja auch bezahlt...

Bei eigentlich allen Wirbelsäulengeschichten muss man sich die jeweiligen Segmente rauspicken, wo das Problem liegt, und dort gezielt arbeiten.

Z.B. Bei sitzenden Tätigkeiten ist es gelegentlich ein blockiertes bzw minderbewegliches ISG und das führt dazu, dass ein Teil der physiologischen Bewegungskette fehlt. Das kompensiert der Körper relativ problemlos mit den anderen Teilen, bis eben zuviel Schaden entstanden ist.

Wenn man den Salat einmal hat, kann man sich in Schadensbegrenzung üben, die Physiologie weitestgehend wieder herstellen (insofern das überhaupt noch Sinn macht) und sich ein Bewegungsmuster aneignen, was das Problem nicht weiter verstärkt.

Gruss, Thomas
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  #68  
Alt 31-07-2010, 17:17
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Zitat:
Zitat von T. Stoeppler Beitrag anzeigen
Man müsste dann als Gegenbeispiel anführen, wie viele Leistungssportler KEINE Beschwerden haben

Bandscheibenprobleme können verschiedene Ursachen haben, u.A. gibt es Veranlagungen, die das Auftreten von Derangement (nach McKenzie) und Prolaps begünstigen, das liegt nicht immer nur an Fehlbelastung.

Was bei Leistungssportlern aber völlig normal ist, ist eben eine erhöhte Abnutzung. Aber dafür werden die ja auch bezahlt...

Bei eigentlich allen Wirbelsäulengeschichten muss man sich die jeweiligen Segmente rauspicken, wo das Problem liegt, und dort gezielt arbeiten.

Z.B. Bei sitzenden Tätigkeiten ist es gelegentlich ein blockiertes bzw minderbewegliches ISG und das führt dazu, dass ein Teil der physiologischen Bewegungskette fehlt. Das kompensiert der Körper relativ problemlos mit den anderen Teilen, bis eben zuviel Schaden entstanden ist.

Wenn man den Salat einmal hat, kann man sich in Schadensbegrenzung üben, die Physiologie weitestgehend wieder herstellen (insofern das überhaupt noch Sinn macht) und sich ein Bewegungsmuster aneignen, was das Problem nicht weiter verstärkt.

Gruss, Thomas
Schöne Zusammenfassung
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  #69  
Alt 02-08-2010, 10:11
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Zitat:
Zitat von T. Stoeppler Beitrag anzeigen
Man müsste dann als Gegenbeispiel anführen, wie viele Leistungssportler KEINE Beschwerden haben
Nunja
Die Bandscheibengeschichte war nur exemplarisch und ein Schnellschuß bei Google.

Wenn wir das "Keine Beschwerden" auch auf die Zeit NACH der aktiven Karriere ausweiten und "Beschwerden" nicht nur auf Bandscheiben beschränken, dann halte ich deine Fragerichtung sogar für besser
Das macht die Trefferliste nämlich kleiner.

(Wobei du sicher weißt, dass eine Vielzahl von "Bandscheibendiagnosen" tatsächlich herzlich wenig mit den Bandscheiben zu tun haben - das aber nur so am Rande)
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  #70  
Alt 03-08-2010, 15:30
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Zitat:
Zitat von Zwiebelfisch Beitrag anzeigen
(Wobei du sicher weißt, dass eine Vielzahl von "Bandscheibendiagnosen" tatsächlich herzlich wenig mit den Bandscheiben zu tun haben - das aber nur so am Rande)
Klar, es gibt Ärzte, die nicht richtig diagnostizieren und jemand mit akutem, im CT wunderhübsch diagnostizierten NPP kann seine Rückenschmerzen auch wegen einer Kiefergelenksfehlstellung haben.

Gruss, Thomas
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