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  #1  
Alt 09-09-2003, 16:45
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Standard rückenprobleme durch tkd

war gestern beim artzt er hat gesagt ich habe osteochondrose und skoliose

er meinte ich soll mit tkd aufhören weil es vom tkd kommen soll

hat jemand von euch auch derartige rückenprobleme ?

Geändert von myone (10-09-2003 um 13:15 Uhr).
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  #2  
Alt 10-09-2003, 07:03
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nee. hab zwar auch rückenprobleme aber die kommen vom eishockey. da hamse mir ordentlich draufgehauen. damals meinte der arzt:" ....nie wieder sport!!!" danach hab ich noch 15 jahre american football gespielt und mache TKD. mit solchen sachen sind die ärzte immer schnell dabei. ich würde mir an deiner stelle auf alle fälle noch das urteil eines anderen arztes holen. am besten, von einem guten sportmedeziner. oftmals haben solche sachen ganz andere hintergründe als den sport.
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  #3  
Alt 10-09-2003, 07:26
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@myone,
woher und wie gut kennt der Arzt denn TKD? Wenn er so genau weiss, dass deine Probleme daher kommen, muss er TKD schon recht gut kennen.

Natürlich können Rückenprobleme auch vom TKD kommen. Es kommt auch viel auf die Ausführung der Techniken und vor allem auch des Aufwärmtrainings an. In manchen Dojangs werden heute noch Übungen gemacht, vor denen bereits vor 20 Jahren wegen Rückenschädlichkeit oder aber auch wegen Verletzungsrisiken z. B. für die Knie gewarnt wurde.

Vielleicht bekommst Du den Arzt ja mal dazu, dass er bei euch im Training vorbei schaut, um eine Bestandsaufnahme zu machen und euch entsprechend aufzuklären. Ich hab das auch schon mehrfach so durchgezogen. Beim ersten Mal hat nach einem persönlichen Gespräch sogar die Krankenkasse den Arzt bezahlt.
Der Orthopäde ist dann rumgegangen und hat jeden einzelnen korrigiert, wenn ihm was "Schädliches" aufgefallen ist.
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  #4  
Alt 10-09-2003, 08:19
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diese Probleme kommen normalerweise durch 3 Faktoren:

- schlecht trainierte Rückenmuskulatur
- falsche Bewegung
- evtl. schon andere Probleme vorher die durch Fehlbelastung imanent wurden
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  #5  
Alt 10-09-2003, 13:14
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ne ich glaube auch nicht das es vom tkd kommt da unser trainer genau darauf achtet das unser rücken nicht belastet wird

der artzt hat keinen plan vom tkd er meinte nur kk,ks sind nciht gut fuer den rücken besonders wenn man so groß wie ich ist 193 cm

ich denke die skoliose kommt vom schief sitzten am pc
und die ochondrose ist ja meisst eine begleiterscheinung der skoliose

gehe am 17 nochmal zu einem anderen artzt
zu einem richtigen sportartzt der artzt bei dem ich war ist ja nur chiroge und hat nicht so viel ahnung von sport ect.
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  #6  
Alt 10-09-2003, 13:18
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Skoliose hängt tatsächlich oft damit zusammen
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  #7  
Alt 10-09-2003, 14:53
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ja und das wusste der artzt nicht er hat gesagt die ochondrose kommt vom tkd !!! das mit der skoliose nicht aber die ochondrose soll vom tkd kommen
ich habe gesterrn bischen selber über das alles nachgelesen und ich denke das tkd garnicht schuldsein kann
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  #8  
Alt 15-09-2003, 23:03
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oooops

habe es extra hier hin verschoben da ich dachte es kommen noch ein paar medizinische Komentare.
__________________
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  #9  
Alt 21-09-2003, 00:09
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Wirklich empfehlenswert noch einen anderen Arzt zu konsultieren. Allgemein gibt es leider recht viele Kampfkunsthasser unter den Orthopäden. Die sind immer schnell dabei zu sagen, hör auf. Hab ich auch schon mehrmals erlebt ( bis auf den letzten Doc, der hat 'n 3. Dan in Jujutsu und sagt natürlich was gaanz anderes).
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  #10  
Alt 21-09-2003, 01:17
Bokuto
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Hi.

Ich zitier mal kurz bei www.rheuma-online.de:
Unter einer Osteochondrose versteht man eine Veränderung des Bandscheibenknorpels (griech. chondron = Knorpel) mit einer begleitenden Reaktion des Wirbelkörpers (griech. osteon = Knochen). Typischerweise sieht man im Röntgenbild bei einer Osteochondrose eine Höhenminderung des Bandscheibenraumes. Als Ursache kommt am häufigsten ein Verschleiß in Frage, z.B. durch eine langdauernde Überlastung der Bandscheibe. [...]

Eine mögliche Ursache für diese Überbelastung ist eine Fehleinschätzung deiner eigenen Dehnung in den Beinen und/oder fehlende Selbstkontrolle. Gerade beim TKD sind hohe Tritte ein integraler Bestandteil des Systems. Wenn du im Training höher trittst, als es deine Dehnung zulässt, wird die mangelnde Bewegungsfreiheit deiner Beine durch ein Abknicken in der Hüfte kompensiert. Gerade zum Ende des Trainings oder nach vielen Wiederholungen einer Bewegung, also wenn die allgemeine Körperspannung durch Ermüdung langsam nachlässt, beginnt man häufig nachlässig zu üben ("Hauptsache, ich schaff noch die letzen zehn Wiederholungen" ... oder so ähnlich).

Test: Steh auf einem geraden Bein. Rücken, Becken und Standbein bilden eine senkrechte Linie. Nun hebe das andere Bein langsam und ebenfalls gestreckt nach vorn. Wie weit kommst du? Bis zur waagerechten? Weniger? Mehr? Da, wo diese Bewegung endet, hört deine Beindehnung auf. Trittst du im Training höher, werden Muskeln und Bänder überdehnt. Man kann dadurch höher treten, dass man im Standbein einknickt. Die Tritthöhe hat aber nicht mit dem stehenden Bein zu tun, sondern mit der Hüftstellung. Das eingeknickte Bein lässt einen gerundeten unteren Rücken zu und dieser verlängert wiederum den Weg des aktiven Beines nach oben um den selben Winkel. Das häufige (Über)Treten sorgt so für eine irrsinnige Belastung in den Bandscheiben. Somit hat dein Arzt in gewissem Sinne recht. Du hast nun mehrere Möglichkeiten:
1. Verbessere deine Dehnung und stärke deinen Rücken/Rumpf. 2. Trete niedriger. 3. Wechsle den Stil.

Kampfsport an sich (TKD eingeschlossen) ist nicht gesundheitsschädlich. Nur fehlerhafte Ausführung oder nachlässige Trainer machen die Sache manchmal ungesund.

Gruß
Dirk
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  #11  
Alt 21-09-2003, 16:45
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also ich war mitlerweile nochmal bei einem richtigen sport artzt
der hat mich nochmal geröncht und und sich die aufnahmen angeschaut er meinte er kann nicht schlimmes feststellen nur ein ganzt bischen skoliose



er sagte der schmerz kann davon gekommen sein das ich mich mal verletzt habe und dann sofort weiter trainiert habe trotz der schmerzen und jetzt sind die schmeznerfen gereitzt obwohl gar nichts mehr ist


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  #12  
Alt 06-10-2003, 14:59
Benutzerbild von Thyura
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Zitat:
Zitat von myone
also ich war mitlerweile nochmal bei einem richtigen sport artzt
der hat mich nochmal geröncht und und sich die aufnahmen angeschaut er meinte er kann nicht schlimmes feststellen nur ein ganzt bischen skoliose



er sagte der schmerz kann davon gekommen sein das ich mich mal verletzt habe und dann sofort weiter trainiert habe trotz der schmerzen und jetzt sind die schmeznerfen gereitzt obwohl gar nichts mehr ist


Oh lala, da müsste ich auch direkt nochmal nachfragen

eine Skoliose hab ich auch, wobei ich sagen muss, daß in meinem bisherigen Training eh vieles falsch gelaufen ist. Wer also Tips hat, wie man Training nicht-rückenschädlich aufbaut, immer her damit!

Gruß

Thyura
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  #13  
Alt 06-10-2003, 15:03
Bokuto
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Zitat:
Zitat von Thyura
... Wer also Tips hat, wie man Training nicht-rückenschädlich aufbaut, immer her damit! ...
Hab ich, die geb ich aber nicht schriftlich, sondern nur in direkter Anleitung. Anderenfalls ist das Risiko einer Fehlbelastung zu hoch, da ich deine Haltungsschwächen und Bewegungsfehler nicht sehen kann.

Gruß
Dirk
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  #14  
Alt 06-10-2003, 18:51
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hallo,
auch ich begann mein budo training mit tkd und ich kenne ne menge hochgraduierter tkd`ler, die trotz immensen wissens über tkd probleme am rücken haben. gerade die hohen kicks wie dirk schon schrieb, kombiniert mit ungenügender konzentration und die extremen geschwindigkeiten und drehimpulse können ganz schön auf die knochen gehen. bei mir wurde vor nem halben jahr auch eine leichte skolliose festgestellt. ich bin damal zum arzt, da ich nach harten kk-trainingseinheiten auch schmerzen im rücken hatte und dann wochenlang mit ständig auftretenden kopfschmerzen rumrannte- schlägt extrem auf die stimmung. dachte ich kriege das mit taiji in den griff, aber gerade da merkte ich diese schmerzen sehr deutlich. der arzt verschrieb mir dann akkupunktur, was auch erstmal half, aber diese schmerzen traten dann n paar wochen später nach entsprechendem training wieder auf. ein taiji-meister aus nrw, der auch einen eher harten kungfu stil lehrt, sagte mir auf anfrage auch, daß er sehr wohldosiert mit solchen harten trainingseinheiten umgehen müsse und das gerade tkd, also solch ein tritt und sprungfreudige kk, die ihre power eben aus vielen schnellen drehimpulsen entwickelt, die gefahr einer überbelastung oder fehlbelastung sehr groß ist. ich will hier keine stimmung gegen tkd machen, aber die leute die tkd machen müssen mal ehrlich sein: gerade wettkampfbetontes tkd lässt einem nicht wirklich die möglichkeit seinen körper in jedem augenblick der bewegung 100% zu kontrollieren. da reicht ein mm fehlstellung z.b. im beckenbereich, der über die jahre sich zu einem echten problem z.b. an den bandscheiben bemerkbar machen kann. und wenn man ganz ehrlich ist, wird modernes tkd auch meistens nicht so unterrichtet, daß man unter gesundheitsspezifischen aspekten trainiert. es geht um schnelligkeit, gelenkigkeit, akrobatische elemente, man trainiert oft eher äußerliche aspekte als innere zusammenhänge (also es ist eher wichtig hoch und schnell zu kicken, als z.b. die bewegungen mal wirklich unter berücksichtigung medizinisch-biomechanischen aspekten zu erlernen). ich sprech natürlich nur von dem tkd training, daß ich kenne, aber ich hab schon ne menge in verschiedenen vereinen und bei versch. lehrern-meistern trainiert. man beginnt extrem schnell zu kicken, wenns schon geht auch über-kopf-höhe, z.t. durften absolute anfänger schon in der ersten probestunde gesprungene kicks ausprobieren, nur nach dem "ich mach das vor und ihr mach das nach-prinzip".
ich empfinde es leider oft so, daß im heutigen modernen tkd (ich spreche von einer zeit von 1987 bis jetzt seit der ich trainiere) sich zu sehr auf wettkampf-spezifische elemente konzentriert wird. da wettkampf eben ein sport ist und sport-tkd noch eine ziehmliche extrem-sportar, ist die verletzungs- und verschleißgefahr eben ziehmlich hoch. gerade nach jahrelangem training merkt man das dann. letztlich spielt dann die eigene körperliche vorraussetzung eine rolle: eher kräftiger typ, schwache oder stabile gelenke.....

zu thyuras anfrage: vielleicht sollten man auch mal das gegenstück vom high-speed die zeitlupe mehr im training berücksichtigen. also erstmal ganz langsame und kontrollierte bewegungen (am besten mit spiegel oder ein partner steht daneben, kontrolliert und korrigiert den körper in der bewegung ggf.) und dann langsam die geschwindigkeit steigern. dann diese körpererfahrung auf die partner- und pratzenarbeit übertragen. während der übungen bewußte tempi-wechsel vornehmen (also gerade wenn es richtig schnell zur sache geht, die übungen in zeitlupe ausführen, dann wieder schneller werden usw.). ich finde alle kk`s sind eine sehr gute art uns selber über die körperarbeit kennenzulernen. aber wie will ich mich denn richtig kennenlernen, wenn ich ständig am rennen und beschleunigen bin?!?
also gruß aus berlin jens
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  #15  
Alt 19-11-2003, 14:31
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also da kann ich nicht zustimmen!
klar ist taekwondo sehr anspruchsvoll und ich will auch nicht abstreiten das es gefällig ist und es natürlich rückenschonende sachen gibt.
aber so wie du das training beschreibst kenn ich es nicht.
ich war bisjetzt in 2 vereinen und beide meister gehen das sehr behutsam an, d.h erst mal die technik in zeitlupe lernen bevor es an das richtige treten geht und gesprungene tritte für anfänger kenn ich auch nicht! das lassen beide einem erst probieren wenn sie sehen das man die grundlegende technik beherscht. es gibt bestimmt immer schwarze schaafe aber die hab ich noch nicht kennen gelernt!

martin
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