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#16
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| Zitat:
wie ich bereits erwähnte ist der Rücken selbst in nur 5% aller Fälle an den Rückenschmerzen ürsächlich beteiligt. Darunter fällt alles was sich im Rückenbereich befindet, also Muskulatur, WS, Bindegwebe usw. Als Auslöser sind ganz oft die inneren Organe zu finden. Das kann als Verursachung ernergetisch korrespondieren oder aber auch rein mechanisch. Selbst die sog. Blockaden der WS oder "Fehlhaltungen" sind ursächlich dort zu finden und über diese erfolgreich und dauerhaft zu beseitigen. Hierbei spielt der Rücken immer eine Rolle als letztendlicher Ausdruck für die tatsächliche Ursache. Natürlich gibt es auch andere Fälle z.B. hervorrgerufen durch Krankheit, Fehlbelastung, oder Unfall. Gruß huangbo |
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#17
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| @ huangbo also schon klarer deine aussage. mit den 95 % ist es so seine sache. kommt aber voirallem auf deine patientengruppe an. wenn du vorallem sportler in deiner praxis hast, so sind es einiges mehr als 5 %, welche die problematik im breich des rücken haben. sei dies durch verletzungen, fehlbelastungen oder durch übertrainineren. bei den anderen gruppen gibs genügend ursachen, welche rückenschmerzen projektieren können. sei dies nun wegen einer organischen erkrankung, wegen einer energetischen störung oder psychosomatischen ursprungs. gruss Le Lôi |
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#18
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| hmm kenn mich nicht im Umfeld aus. Deswegen ne Frage: Ist es tatsächlich so, dass Sportler mehr Rückenprobs haben als zum Beispiel total unsportliche und zum Teil auch noch zu übergwichtige Menschen ? Also ich würde der Logik zufolge sagen (nein ich bin kein Vulkanier), dass vorallem Menschen die keinen Sport treiben ziemliche Haltungsschäden haben. ist das nun anders ? mfg Soft |
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#19
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| @ softwarekiller meine aussage ist nicht so zu sehen. es geht ja um die ursache der rückenschmerzen und nicht ob sportler oder nichtsportler mehr probleme haben. ich bin der meinung, dass mehr sportler richtige rückenschmerzen, muskuläre oder nervale haben als nichtsportler. bei den nichtsportlern haben die rückenprobleme meist andere ursachen. gruss Le Lôi |
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#20
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| Der größte Rückenschmerz - Erzeuger im Sport, speziell Kampfsport, ist immer noch der klassische Sit-up. Dabei zieht der Musculus iliopsoas (Hüftbeuger) die Lendenwirbelsäule nach vorne. Auf Dauer reagiert dieser Muskel dann mit Verspannung, die Lendenwirbelsäule wird nun permant aus ihrer Statik gebracht und beginnt durch diese Fehlbelastung zu schmerzen. |
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#21
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| Ich kann dem letzten Beitrag hier nur zustimmen. Die häufigste Form von Rückenschmerzen, der ich begegne sind Schmerzen im LWS Bereich (Kreuzschmerzen). Diese haben als eine der wichtigsten Ursachen eine Verkürzung d. m. illiopsoas und des m. piriformis. Daraus folgt, dass eine Dehnung der selben der Ursache entgegenwirken würde. Allerdings ist dies bei schweren und akuten Fällen wiederum nicht angebracht, da bei Dehnen der Zug auf die betroffenen, schmerzenden passiven Strukturen ja grösser wird (wenn auch nur vorübergehend). Dieses Hohlkreuz generiert dann zu Kompensation üblicherweise einen Rundrücken. Gegen diese Fehlstellung, kann dann mit der Stärkung der Oberen Rücken- und hinteren Schultermuskulatur angegangen werden. Oft lässt sich über so auch das Hohlkreuz soweit beeinflussen, dass dann da auch gezielte Massnahmen möglich sind. Grundsätzlich ist das ganze immer ein heikles Thema. In vielen Fällen ist Bewegung für den betroffenen schon mal ne gute Sache und ein durchschnittlicher Allgemeinpraktiker hat da nicht mehr zu bieten als ein KK-Lehrer. Auf der anderen Seite stellt sich natürlich die berechtigte Frage nach der Qualifikation des KK-Lehrers in diesem Bereich. Ich stelle immer wieder fest, dass es da Leute gibt, die zwar entsprechende Übungen empfehlen oder sogar direkt therapeutische Praktiken vornehmen, ohne den nötigen Background zu haben und oft nichtmal über anatomisches Basiswissen verfügen. Sowas ist m.E. nicht zulässig und auch ein Vertrauensmissbrauch. Gruss Skyguide |
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#22
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| Hi Skyguide, kannst du noch mehr über die Generierung und Kompensation im Bereich des Rückens als Überblick geben? Ein absolut interessantes Thema. Rundrücken, Hohlkreuz, ... Woher würdest du eine schlechte Beugefähigkeit (Sinken, Entspannung, ...) in den Beinen herleiten?
__________________ Liebe Grüße Dao |
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#23
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| Das ist ein ganz einfaches Thema .Du musst die Wirbelsäule nur als statische Konstruktion betrachten. Im Normalzustand ist die WS ja nicht gerade sondern von der Seite betrachtet eher S-förmig (oder Doppel-s....). Wenn nun die Lordose im LWS-Bereich (Beugung nach Ventral/Bachseite) grösser wird, wird dies in der Statik durch eine Verstärkung der Beugung im BWS-Bereich (Kyphose) kompensiert, was einen Rundrücken ergibt. Dieses Prinzip kann man jetzt auch umdrehen, wenn man aus irgendeinem Grund unten nicht arbeiten kann oder zur Verstärkung, so arbeitet man einfach oben gegen den Rundrücken. Deine letzte Frage habe ich leider nicht verstanden. Kannst du diese nochmals präzisieren ? Gruss Skyguide |
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#24
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| Hi Skyguide, meine einen Menschen der einem harten und verspannten Konstitutionstypus entspricht. Wenn der in der KK sinken will, z.B. um seinen Schwerpunkt zu verlagern und damit massive Probleme hat, wo würdest du da ansetzen. Häufig können diese Menschen ganz schlecht in die Hocke gehen, ohne daß es ihnen die Fersen hochzieht, daß sie umfallen oder es ihnen die Zehen nach außen zieht, sie die Schrittstellung verbreitern müssen,. Eine Beugung (Verkleinerung des Winkels) im Sprunggelenk bzw. entspanntes Sinken ist einfach unendlich schwer. Wo würdest du dann ansetzen?
__________________ Liebe Grüße Dao |
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#25
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| Ah jetzt weiss ich was du meinst. Das solls ja tatsächlich geben, habe ich letzte Woche beim Krafttraining auch beobachtet, als ich jemandem Kniebeugen beibringen wollte .Das ist ein ganzer Komplex der da zusammenhängt. Primär sehe ich da Waden, Oberschenkelvorderseite (Quadrizeps) und Oberschenkelrückseite (Beinbizeps). Da hilft wohl nur Dehnen, Dehnen und nochmals Dehnen. Gruss Skyguide |
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#26
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| Hi Skyguide, jetzt muß ich da schon dran bleiben! Wie würdest du die drei Bereiche aufdehnen? Mit bohrenden Grüßen
__________________ Liebe Grüße Dao |
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#27
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| Versuch dir hier mal kurz zu beschreiben: Waden: - In etwas Abstand vor die Wand stellen, ein Bein gestreckt lassen, anderes Bein nach vorne und in die Knie .. Dehnung der Wade des hinteren Beines, dabei Ferse am Boden lassen - dito jedoch hinteres Bein leicht gebeugt Oberschenkel: - Stehend Bein nach hinten beugen und Zehen zum Gesäss ziehen, dann in 2. Phase Knie nach hinten bringen, dabei die Hüfte vorne lassen - ein Bein gestreckt, erhöht positionieren z.B. auf Fensterbank, Oberkörper nach vorne verlagern und mit dem gestreckten Bein runterdrücken. Das sind natürlich nur Vorschläge, möglicher Übungen, mittleren Schwierigkeitsgrades für gesunde Leute. Gruss Skyguide |
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#28
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| Ich möchte nur einen Gedankengang und meine Erfahrung mit meinem Rücken hier herreinbringen, da ich viele Jahre mit "Rückenleiden" zu tun hatte... Rücken ist nicht = Rücken...in dem Wort Wirbelsäule steckt das Wort "Säule" oder auch als Stütze vergleichbar. Ohne Diese wären wir "nichts" . Wenn etwas gravierendes in unserem Leben geschieht oder sich eine Situation in unserem Leben über längere Zeit begleitet, wirkt sich diese auf unsere Basis aus, der "Säule", die uns stützt und trägt...Der Rücken steht für die Unterstützung im Leben, egal in welcher Form diese "Unterstützung" sich auswirkt.Hierzu kommen noch organische Leiden, die wiederum meist ihren Ursprung in der psyche haben. Ich hatte nach einiger Zeit den Zeitpunkt meiner Rückenschmerzen und meinen mentalen Zustand betrachtet und bin dann auf die Lösung meines wirklichen Leidens gekommen, auch wenn mir das damals nicht ganz bewusst war. Das ist hier nur ein Erfahrungsbericht, den ich nicht veralgemeinern will und der für den Untericht nicht gerade Hilfreich erscheint :-) Gruss Geändert von lichtkriegerin (15-07-2002 um 20:16 Uhr). |
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#29
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| Zitat:
gestern ahben wir diese tollen übungen gemacht: auf dem rücken liegen, beine ausstrecken, oberkörper hoch, halten, halten, halten, einer läuft über die bauchmuskeln, halten, halten, halten... das haben wir dann einmal am anfang, einmal am ende des trainings gemacht. mit den bauchmuskeln hab ich keine probleme, im gegenteil. allerdings machen mir die rückenmuskeln sorgen, ich habe auch nach einiger zeit training probleme den rücken gerade zu halten und mache einen "buckel". und jetzt tut mir mein kreuz weh und ich muß im büro sitzen. wenn mal wer n tipp hat, wie man die rückenmuskulatur gesund trainieren kann(ohne geräte am besten)wäre ich sehr dankbar! und BITTE nicht irgendwas, was eh keiner versteht(siehe fitness... forum). danke |
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#30
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| Was du tun musst sind primär folgende Dinge: - Dehnen der Hüftbeugemuskulatur - Stärkung der Rückenstrecker - Strecken des Bauchbereichs nach dem Training Dehnen der Hüftbeuger insb. des m. illiopsoas ist klar ? Die einfachste Übung für den Rückenstrecker ist auf den Bauch liegen und Obererkörper anheben. Nach jedem Bauchmuskeltraining in ne Art Liegestütz - Position gehen und den Körper durchhängen lassen, Schultern ganz durchdrücken, Arme ganz strecken und ggf. nach oben zur Decke schauen, das streckt den ganzen Bauchbereich. Gruss Skyguide |
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