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  #16  
Alt 04-02-2010, 00:35
Benutzerbild von ponyeule
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Lebenskampf
 
Registrierungsdatum: 05.04.2007
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Alter: 54
Beiträge: 1.132
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Ratschläge per Internet würd ich bei solcher Vorgeschichte weder geben wollen noch annehmen. Wie lange sind die Op her? Was wurde gemacht? Welche Prognose? Was hat der Medizinman über Belastbarkeit gesagt? Ist ne REHA angedacht - wenn ja: Da lernt man, mit Verletzungen und Schmerzen umzugehen...

Gute Besserung!
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  #17  
Alt 26-02-2010, 11:18
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: was was du nicht kannst
 
Registrierungsdatum: 16.08.2007
Beiträge: 261
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Ich muss ja mal wieder stänkern.

Kann mir mal jemand anatomisch belegen, wie sich "schwache" Bauchmuskulatur auf "Rückenschmerzen" auswirkt? Zudem wüßte ich gerne wie man eine "schwache" Bauchmuskulatur misst.

Wundere mich nämlich immer, wenn durchtrainierte Profisportler über Rückenbeschwerden oder Bandscheibenvorfälle sprechen (zB Klitschko, Poldi,...) HAben die auch eine "schwache" Bauchmuskulatur?

Um mal eine Begründung gleich zu entkräftigen und euch Tippen zu sparen:
Eine "Stützfunktion" der Buchmuskeln ist ziemlich unwahrscheinlich.

Da man hier ja Senmotic-Quellen nicht gutheißt, hier eine ganz neutrale Quelle:

* Seitliche Bauchmuskeln
o Musculus obliquus externus abdominis
o Musculus obliquus internus abdominis
o Musculus transversus abdominis
* Vordere bzw. mittlere Bauchmuskeln
o Musculus rectus abdominis
o Musculus pyramidalis
Bauchmuskulatur - DocCheck Flexikon

Selber nachschauen, alle "Bauchmuskeln" haben mehr oder weniger die Funktion den Rumpf zu drehen oder -wenn beidseitig eingesetzt- den Rumpf zu beugen. Also Becken und Brustkorb näher aneinander zu bringen bei Kontraktion.


Also inwiefern entlastet ein "starker Bauch", Bauchmuskeltraining oder ähnliches den Rücken? Ich bin gespannt und freue mich über die Antworten.

Bye
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  #18  
Alt 26-02-2010, 11:56
KKB-Userstatus: Professional
Kampfkunst: Kali Sikaran, Pencak Silat Concept
 
Registrierungsdatum: 12.07.2005
Ort: Köln - Hauptstadt des pathologischen Frohsinns
Alter: 45
Beiträge: 888
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Zitat:
Zitat von Zwiebelfisch Beitrag anzeigen
Also inwiefern entlastet ein "starker Bauch", Bauchmuskeltraining oder ähnliches den Rücken?
Im Allgemeinen wird eher umgekehrt ein Schuh draus, denn es geht um das (Kräfte-)Verhältnis zwischen Bauch- und Rückenmuskulatur. Ist eine von beiden wesentlich stärker als die andere (heutzutage meist die übertrainierte Bauchmuskulatur; Stichwort Sixpack), ergeben sich Dysbalancen. Kann man meist an den entsprechenden Fehlhaltungen erkennen.

Beispiel: Ein übertrainierter Sixpack-Bauch setzt die gesamte Körperfront permanent unter Zugspannung (die von Dir ja auch erwähnte Kontraktion = Beugung des Oberkörpers als Dauerzustand). Die wirkt aber gleichzeitig gegen die S-Ausrichtung der Lendenwirbelsäule (vor allem die Wirbel L4/L5, s. hier). Das geht 'ne Weile gut, aber früher oder später kommen die Schmerzen.

Das ist aber auch nur eine von recht vielen potenziellen Ursachen für Rückenschmerzen. Da beispielsweise die meisten Menschen heutzutage ihr Leben vor allem sitzend verbringen (im Büro, auf der Couch, im Auto etc. pp.) findet sich bei ihnen ein funktional verkürzter Iliopsoas. Die Folge: Rückenschmerzen.

Und so weiter und so fort ...
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  #19  
Alt 26-02-2010, 12:04
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: was was du nicht kannst
 
Registrierungsdatum: 16.08.2007
Beiträge: 261
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Hi Nihonto

seh ich ja auch so
komm ja aus der Ecke Senmotic blue Praxis Düsseldorf

Würde mich aber eben interessieren wie diese seltsame Denkweise mit den "Starken" Bauchmsukeln argumentiert wird, oder ob das nur etwas ist was ungeprüft weitergegeben wird, weil man es "gehört" hat.
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  #20  
Alt 26-02-2010, 12:10
Benutzerbild von ponyeule
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Lebenskampf
 
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Beiträge: 1.132
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Als "olle" Frau sehe ich das so: Wenn der Bauch vorn runter hängt (bzw. nicht an der Aufrichtung des Beckens beteiligt ist), fällt man ins Hohlkreuz - und dadurch entstehen Rückenbeschwerden, vornehmlich im LWS-Bereich
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  #21  
Alt 26-02-2010, 12:16
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: was was du nicht kannst
 
Registrierungsdatum: 16.08.2007
Beiträge: 261
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Und wie macht der Bauch das? Vorn runterhängen?
Und was macht der Brustkorb währnddessen? Ist der aufgerichtet? Dann muss der Bauch schon waaaahnsinnig "lang" sein, um dann noch zu "hängen". Oder hängt der Brustkorb gleich mit? Kann es dann sein, dass das Problem ganz woanders liegt?
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  #22  
Alt 26-02-2010, 12:38
Benutzerbild von kanken
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Kampfkunst: Karate
 
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Das mit den muskulären Dysbalancen, die zu einer veränderten Statik führen wurde doch schon geschrieben. Das ist Wissen im Bereich der funktionellen Anatomie (lies dazu mal Kapandji) und jeder Orthopäde und/oder Manualmedizinier sollte das wissen.

Wenn es zu einem Ungleichgewicht zwischen Agonist und Antagonist (Bauch- und Rückenmuskulatur/Beckenmuskulatur) kommt, entstehen weitere Verspannungen durch Fehlbelastungen, die dann zu hypomobilen articulären Dysbalancen führen können, die wiederum die Verspannungen verstärken. Das ganze beginnt meistens in der LWS, kann sich jedoch dann auf den gesamten Rücken und den Hals auswirken.

Grüße

Kanken
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Der Weg zum innersten Kern unseres Seins führt nicht an unseren tiefsten Ängste und Gefühlen vorbei, sondern mitten in sie hinein und hindurch.
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  #23  
Alt 26-02-2010, 12:57
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Kampfkunst: was was du nicht kannst
 
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"Wenn es zu einem Ungleichgewicht zwischen Agonist und Antagonist (Bauch- und Rückenmuskulatur/Beckenmuskulatur) kommt, entstehen weitere Verspannungen durch Fehlbelastungen, die dann zu hypomobilen articulären Dysbalancen führen können, die wiederum die Verspannungen verstärken. Das ganze beginnt meistens in der LWS, kann sich jedoch dann auf den gesamten Rücken und den Hals auswirken."

Tolle Definition. Mir fehlt son bißchen die klare Aussage.
Muss man demnach denn jetzt den Bauch trainieren? Kann/Sollte man überhaupt einen Muskel mehr oder weniger isoliert trainieren? Wann weiß man, dass die Dysbalancewaage nicht zur anderen Seite ausschlägt?


"Das mit den muskulären Dysbalancen, die zu einer veränderten Statik führen wurde doch schon geschrieben."
Ach nein, das ist mir klar

Muss man den Bauch deiner Meinung nach jetzt trainieren?

Kann ein Muskel überhaupt "zu lang" sein ? Atrophieren inaktive Muskeln nicht und werden eher kurz ?


Scheint nicht so durchgedrungen zu sein Ich bin nicht DAFÜR möchte nur gerne mal wissen wie die Leute dafür argumentieren. Mir erschließt sich das nämlich nicht wirklich
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  #24  
Alt 26-02-2010, 16:26
Benutzerbild von ponyeule
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Lebenskampf
 
Registrierungsdatum: 05.04.2007
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Guckst Du bei Google: Rundrücken/Hohlkreuz...

Zum "Hängen" des Bauches, was mehr ein nach vorne gekipptes Becken ist, kommen noch hängende Schultern, was zur Kombination Rundrücken/Hohlkreuz führt. Der gute alte Spruch: "Bauch rein, Brust raus" zeigt, daß schon unsere Großeltern diese Probleme kannten. Es müssen also nicht nur die Bauchmuskeln sondern auch die Rücken- und Schultermuskulatur gestärkt werden.
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  #25  
Alt 27-02-2010, 12:27
Benutzerbild von Nymphaea Alba
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@ Zwiebelfisch

Persönliches Beispiel:

Ich hatte bislang eine sehr stark trainierte Bauchmuskulatur. Die Rückenmuskulatur war dagegen noch nicht mal sonderlich ausgeprägt vorhanden (z.T. verkürzt).

Da Bänder ebenfalls an der Muskulatur verhaftet sind, hat die Bauchmuskulatur mein Becken in eine "fehlerhafte" Position gezogen. Dieser Kipp- bzw. Beckenschiefstand führt wie beschrieben zu Wirbelsäulenverformungen. Ich hatte extreme Schmerzen v.a.D. im Lendenwirbelbereich und dachte zuerst an einen Bandscheibenvorfall, weil ich mich nicht mehr rühren konnte. War jedoch "nur" eine ISG-Blockade.

Mittlerweile, dank Ausführungen und Trainingsübungen der Physiotherapie korrigiere ich diesen Schiefstand, die Blockade ist weitestgehend gelöst.

Geändert von Nymphaea Alba (28-02-2010 um 17:02 Uhr).
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  #26  
Alt 27-02-2010, 14:33
Benutzerbild von hashime
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Zitat:
Zitat von Nymphaea Alba Beitrag anzeigen
Persönliches Beispiel:

Ich hatte bislang eine sehr stark trainierte Bauchmuskulatur. Die Rückenmuskulatur war dagegen noch nicht mal sonderlich ausgeprägt vorhanden (z.T. verkürzt).

Da Bänder ebenfalls an der Muskulatur verhaftet sind, hat die Bauchmuskulatur mein Becken in eine "fehlerhafte" Position gezogen. Dieser Kipp- bzw. Beckenschiefstand führt wie beschrieben zu Wirbelsäulenverformungen. Ich hatte extreme Schmerzen v.a.D. im Lendenwirbelbereich und dachte zuerst an einen Bandscheibenvorfall, weil ich mich nicht mehr rühren konnte. War jedoch "nur" eine ISG-Blockade.

Mittlerweile, dank Ausführungen und Trainingsübungen der Physiotherapie korrigiere ich diesen Schiefstand, die Blockade ist weitestgehend gelöst.
Dürfte bei mir ähnlich verlaufen sein....seit ich jeden Morgen physiotherpeutisch empfohlenes Rückentraining mache, sind die Schmerzen weg
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  #27  
Alt 28-02-2010, 12:32
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... vor jedem Essen ein paar Liegestütze und ein paar Situps - das wärs... Wenn ich doch nnur nicht so faul wäre

Habe mir jetzt ein paar MBT-Schuhe gekauft, die richten einen ganz gut auf - ist noch ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber ich glaube, so bekommt man ganz nebenbei bei der Hausarbeit ein wenig Streckung in die rundliche Haltung
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  #28  
Alt 28-02-2010, 15:41
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Zitat:
Zitat von ponyeule Beitrag anzeigen
... vor jedem Essen ein paar Liegestütze und ein paar Situps - das wärs... Wenn ich doch nnur nicht so faul wäre

Habe mir jetzt ein paar MBT-Schuhe gekauft, die richten einen ganz gut auf - ist noch ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber ich glaube, so bekommt man ganz nebenbei bei der Hausarbeit ein wenig Streckung in die rundliche Haltung
Situps und Liegestütz haben jetzt aber mit den physiotherapeutischen Übungen wenig zu tun (nur, damit hier kein Missverständnis entsteht)....

Da gehts viel um Gleichgewichtsübungen (mit Gymnastikball etc.), die die Muskulatur entlang der Wirbelsäule dazu bringen, ausgleichende Stabilisierungsbewegungen zu machen und sie damit stärken...
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  #29  
Alt 28-02-2010, 17:00
Benutzerbild von Nymphaea Alba
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Kampfkunst: Aikido
 
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Meine Übungen sind gezielt für die seitliche Rumpf-, die hintere Bauch- und die untere und obere Rückenmuskulatur. Situps wären mein Tod, weil sie mein Becken wieder nach "hinten" ziehen würden, solange das Ungleichgewicht zwischen der Muskulatur besteht.

Liegestütze traue ich mich im Moment auch noch nicht, ich versuche eigentlich die vordere Bauchmuskulatur derzeit möglichst ganz zu umgehen. Habe mir mittlerweile sogar komplett das seitliche Aufrichten und Aufstehen aus dem Liegen angewöhnt

Ansonsten kann ich noch Keilkissen empfehlen. Ich gehe nirgendwo mehr hin ohne mein Tempurkissele

Med. Schuheinlagen wurden mir zwar empfohlen, habe mich aber noch nicht dazu durchringen können
Man fühlt sich so schrottreif..
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  #30  
Alt 01-03-2010, 00:48
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Natürlich hat jeder ein anderes Problem. Situps gerade oder seitlich kräftigen nach meinem Empfinden Bauch- und Zwischenrippenmuskulatur sowie den Nacken, Liegestütze (mach ich zugegebenermaßen auf den Knien) dehnen gleichzeitig noch Brust- und Schulterpartien und sind gut für Rücken-, Nacken und Bauchmuskeln.

Habe nach 3 x Kaiserschnitt-OP eigentlich immer wieder die Kurve bekommen, was den Bauch anbelangt, aber durch nachlässige bequeme Haltung Schäden wie Hohlkreuz, Rundrücken und Nackenbeschwerden. Ich fühle mich auch ziemlich schrottig, versuche aber immer wieder, dagegen anzugehen. Leider nicht häufig und regelmäßig genug
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