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  #31  
Alt 01-03-2010, 01:24
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Kampfkunst: derKünstler-Do ;-)
 
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Zitat:
Zitat von ponyeule Beitrag anzeigen
Natürlich hat jeder ein anderes Problem. Situps gerade oder seitlich kräftigen nach meinem Empfinden Bauch- und Zwischenrippenmuskulatur sowie den Nacken, Liegestütze (mach ich zugegebenermaßen auf den Knien) dehnen gleichzeitig noch Brust- und Schulterpartien und sind gut für Rücken-, Nacken und Bauchmuskeln.

Habe nach 3 x Kaiserschnitt-OP eigentlich immer wieder die Kurve bekommen, was den Bauch anbelangt, aber durch nachlässige bequeme Haltung Schäden wie Hohlkreuz, Rundrücken und Nackenbeschwerden. Ich fühle mich auch ziemlich schrottig, versuche aber immer wieder, dagegen anzugehen. Leider nicht häufig und regelmäßig genug
Hallo Ponykeule

Ich lese hier mal etwas mit :-)

Nur ein paar Punkte zum Verdeutlichen, wo der eigentliche Punkt liegt:

- GEGEN etwas anzugehen, löst nie eine Haltungsgewohnheit, gegen eine Haltung anzukämpfen, die einem als "bequem" erscheint ist vollkommen AUSSICHTSLOS !! Die Aufgabe besteht darin, die optimale Bewegung und Haltung als völligst bequem EMPFINDEN zu können

- Hier ist ja die Rede von "Muskelaufbau" in Zusammenhang mit verbesserter Haltung: Dies tangiert allerdings die Haltung in gar keiner Weise:

Dazu ein Bild, den Rest kann man sich erschließen:

Wenn man einen Körper der in etwas unsere Gestalt hat, sagen wir eine Art Puppe ausgewogen in eine Position bringt in Erwartung, das noch möglichst viel Beweglichkeit vorhanden sein soll, was tut man dabei?

- die Puppe von unten nach oben systematisch in Gleichgewicht bringen, notfalls verrostete oder Beschädigte Teile nacharbeiten, ölen, pflegen unter Beachtung ihrer Konstruktion?

- die Puppe an verschiedenen Stellen, die nicht im Gleichgewicht sind, mit Fäden, Kleber und Hölzchen so FEST machen, dass sie in Position bleibt?

Vielleicht kann sich jemand gaaanz grob den Unterschied zwischen angemessener Körperarbeit und einfachem "Krafttraining" ansatzweise vorstellen.

Das ist nur ein Vergleich. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Zusammenhänge viel leichter verstanden werden, wenn man mal aus einer gewissen Distanz schauen kann, wie die Dinge eigentlich liegen

Haltung ist IMMER Balance und zwar mit größtmöglicher Leichtigkeit.
Alles andere ist Kompensation wider besseren Wissens ...

Grüße

Geändert von derKünstler (02-03-2010 um 14:32 Uhr).
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  #32  
Alt 03-03-2010, 00:19
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... da muß ich widersprechen: Gegen Haltungsschwächen kann man angehen - sonst werden die Schäden immer größer!

Wir werden ja alle als Krabbelwürmer geboren. Wenn wir nichts dagegen täten, könnten wir weder laufen noch sitzen oder stehen. Bequem ist es, sich in einen Sessel zu flegeln oder beim Stehen an die Wand angelehnt zu sein. Beim Sitzen den Kopf mit dem Arm abzustützen... Wer da nicht gegen seinen inneren Schweinehund ankämpft, kann sich gleich vorm Fernseher auf die Couch hängen und glauben, Sport sei nur für Hyperaktive und absolut ungesund

Viele Rückenbeschwerden sind auch psychsomatischer Natur. D. h., wem Liebe und Wärme oder Selbstachtung fehlt, der "rollt" sich gerne ein, wie ein Igel. Schultern zu den Ohren hoch ziehen und gleichzeitig nach vorn - das gibt Verspannungen im Nacken mit Rücken- und Kopfschmerzen...

Das schreibt ein Igel, dem GsD ein großer Bewegungsdrang innewohnt. Klar, daß aus einem Mops kein Windhund wird oder ein agiler Schäferhund - aber nur auf dem Samtkissi liegen und fett werden? Nööö....
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  #33  
Alt 03-03-2010, 09:54
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Zitat:
Zitat von ponyeule Beitrag anzeigen
... da muß ich widersprechen: Gegen Haltungsschwächen kann man angehen - sonst werden die Schäden immer größer!

Wir werden ja alle als Krabbelwürmer geboren. Wenn wir nichts dagegen täten, könnten wir weder laufen noch sitzen oder stehen. Bequem ist es, sich in einen Sessel zu flegeln oder beim Stehen an die Wand angelehnt zu sein. Beim Sitzen den Kopf mit dem Arm abzustützen... Wer da nicht gegen seinen inneren Schweinehund ankämpft, kann sich gleich vorm Fernseher auf die Couch hängen und glauben, Sport sei nur für Hyperaktive und absolut ungesund

Viele Rückenbeschwerden sind auch psychsomatischer Natur. D. h., wem Liebe und Wärme oder Selbstachtung fehlt, der "rollt" sich gerne ein, wie ein Igel. Schultern zu den Ohren hoch ziehen und gleichzeitig nach vorn - das gibt Verspannungen im Nacken mit Rücken- und Kopfschmerzen...

Das schreibt ein Igel, dem GsD ein großer Bewegungsdrang innewohnt. Klar, daß aus einem Mops kein Windhund wird oder ein agiler Schäferhund - aber nur auf dem Samtkissi liegen und fett werden? Nööö....
Ach herrlich
Tolle Glaubenssätze die du da hast ich versuche mal ein paar davon zu beleuchten.

- warum gehst du GEGEN Haltungsschäden an? Tu doch etwas für deine gute Haltung oder besser deine Körperstruktur!

- Kinder entscheiden sich nicht GEGEN das Krabbeln sonder FÜR das Laufen. Und das mit Recht, denn deine und meine Körperzusammenstellung ist nicht mehr für das ständige laufen auf 4 Beinen ausgelegt.

- Was Menschen mit Haltungsproblemen als bequem empfinden (du in diesem Fall) muss nicht auf Menschen mit funktionaler Körperstruktur (mich in diesem Fall ) zutreffen....und umgekehrt. Form folgt Funktion - Funktion folgt Form.

- schon wieder kämpfst du GEGEN etwas. Diesmal den armen inneren Schweinehund. Arbeite doch mal mit deinem Inneren zusammen auf ein positives Ziel hin

- Die psychosomatischen Gründe für Rückenbeschwerden können stimmen, genauso wie sie absolut falsch sein können. Jeder Mensch ist einigartig. Wenn die Punkte so auf dich zutreffen, dann ist das gut. Gut, weil du dann weißt, an was du mit deinem Schweinehund zusammen arbeiten kannst

- Ich habe habe schon Menschen gesehen die sich von "Krummen Hunden" (körperlich zu verstehn) zu aufrechten dynamischen Menschen entwickelt haben. Ziemlich viele sogar. Dass du maximal deinen Status quo erhalten kannst und dich selbst nicht zu etwas Positiverem entwickeln kannst ist DEIN Glaubenssatz, DEINE Limitierung. Die mag in deiner Welt für dich zutreffen. In meiner Welt tifft aber auf mich und viele meiner Klienten ein positiverer Glaubenssatz zu.


Ändere einfach mal deine Denkweise und dann werden sich dir viele neue Türen und Wege eröffnen, die du im Moment vor lauter "weg von"-Denke und Limitierungen noch nicht sehen kannst. Viel Spass, es wird spannend

Liebe Grüße
D.B.


(eingestellt im Auftrag von D.B.)
Zwiebel
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  #34  
Alt 03-03-2010, 10:22
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(eingestellt im Auftrag von D.B.)
Zwiebel

P.S.
Und schon beim widersprechen gehst du "GEGEN" etwas
Think about it
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  #35  
Alt 03-03-2010, 10:56
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... so bin ich nun mal: Immer gegen an

Wobei wir bei manchen Dingen ja auf einem Nenner sind: Wenn ich g e g e n die Haltungsschwäche etwas tue, mache ich es ja in umgekehrter Weise f ü r eine bessere Haltung verbunden mit mehr Lebensqualität.

Der Mensch ist auch nicht unbedingt gemacht für den aufrechten Gang, da hat die Evolution schon "geschlampert". Ich habe einige Jahre beim Orthopädengearbeitet, da tun sich einem manche Dinge auf...

Bei allen Dingen gibt es immer ein "für" und "wider", ein "Yin" und "Yang", wenn du so willst... Ich habe mit Anfang 50 noch meinen Rettungsschwimmschein silber gemacht (mußte sein, wegen Trainingserlaubnis), da mußte ich speziell beim Tauchen (bin nun mal kein Fisch mit Kiemenatmung) oft g e g e n meinen inneren Schweinehund angehen, der mir sagte: "Tauch auf, da gibt es Luft" und "wofür machst Du das hier eigentlich?". Da wäre in meinem Körper nichts gewesen, was mir hätte sagen können: "Das ist gut für Dich und mach weiter. Nur der Wille war da und das Wissen, daß ich ohne diesen Schein nicht mal Kleinkinder im Nichtschwimmer würde alleine bespaßen zu dürfen (Wassergewöhnung genannt).

Das Gleiche gilt für ein Ausdauerlauftraining, wie ich es als Kind im Leichtathletikverein gemacht habe. Wer sich da nicht selbst in den allerwertesten tritt (bildlich gesehen), braucht da überhaupt nicht mit anfangen. Wenn er aber später beim Orthopäden landet, weil die Knie das irgendwann übelnehmen denkt sich: "Wär ich mal beim Krabbeln geblieben".

Was wir beide meinen ist: Ohne Arbeit an der Haltung kein positives Körpergefühl, ohne Behebung der Ursachen keine Behebung des Schmerzes auf Dauer (ohne "Pillis")...Wenn ich also weiß, daß mich gewisse Übungen schmerzfrei machen können, mach ich das (leider nicht oft genug, da ich einen viel zu kurzen Tag für alle dinge habe, die erledigt werden wollen). Ob ich mich auf den Erfolg freue und den Weg dahin nicht als "quälen" empfinde, hängt wohl von meinem Leistungsstand ab. Und den zu halten, fällt einem schwerer, je älter man wird. Doch - da kommen wir zu meinem : "Immer gegen an": Wenn ich aufhöre, daran zu arbeiten, gibts halt noch die Leseecke und die Kaffekränzchen (wobei ich schon reichlich Bücher angehäuft habe)...

Was ist eigentlich D. B. = Deutsche Bahn?
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  #36  
Alt 03-03-2010, 11:10
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Künstlers Kernaussage ist doch das Muskeltraining in all seinen Varianten , keinen positiven Effekt auf die Körperhaltung hat !


...oder verstehe ich da was falsch ?
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  #37  
Alt 03-03-2010, 11:26
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Zitat:
Zitat von ponyeule Beitrag anzeigen
... so bin ich nun mal: Immer gegen an

Wobei wir bei manchen Dingen ja auf einem Nenner sind: Wenn ich g e g e n die Haltungsschwäche etwas tue, mache ich es ja in umgekehrter Weise f ü r eine bessere Haltung verbunden mit mehr Lebensqualität.

Der Mensch ist auch nicht unbedingt gemacht für den aufrechten Gang, da hat die Evolution schon "geschlampert". Ich habe einige Jahre beim Orthopädengearbeitet, da tun sich einem manche Dinge auf...

Bei allen Dingen gibt es immer ein "für" und "wider", ein "Yin" und "Yang", wenn du so willst... Ich habe mit Anfang 50 noch meinen Rettungsschwimmschein silber gemacht (mußte sein, wegen Trainingserlaubnis), da mußte ich speziell beim Tauchen (bin nun mal kein Fisch mit Kiemenatmung) oft g e g e n meinen inneren Schweinehund angehen, der mir sagte: "Tauch auf, da gibt es Luft" und "wofür machst Du das hier eigentlich?". Da wäre in meinem Körper nichts gewesen, was mir hätte sagen können: "Das ist gut für Dich und mach weiter. Nur der Wille war da und das Wissen, daß ich ohne diesen Schein nicht mal Kleinkinder im Nichtschwimmer würde alleine bespaßen zu dürfen (Wassergewöhnung genannt).

Das Gleiche gilt für ein Ausdauerlauftraining, wie ich es als Kind im Leichtathletikverein gemacht habe. Wer sich da nicht selbst in den allerwertesten tritt (bildlich gesehen), braucht da überhaupt nicht mit anfangen. Wenn er aber später beim Orthopäden landet, weil die Knie das irgendwann übelnehmen denkt sich: "Wär ich mal beim Krabbeln geblieben".

Was wir beide meinen ist: Ohne Arbeit an der Haltung kein positives Körpergefühl, ohne Behebung der Ursachen keine Behebung des Schmerzes auf Dauer (ohne "Pillis")...Wenn ich also weiß, daß mich gewisse Übungen schmerzfrei machen können, mach ich das (leider nicht oft genug, da ich einen viel zu kurzen Tag für alle dinge habe, die erledigt werden wollen). Ob ich mich auf den Erfolg freue und den Weg dahin nicht als "quälen" empfinde, hängt wohl von meinem Leistungsstand ab. Und den zu halten, fällt einem schwerer, je älter man wird. Doch - da kommen wir zu meinem : "Immer gegen an": Wenn ich aufhöre, daran zu arbeiten, gibts halt noch die Leseecke und die Kaffekränzchen (wobei ich schon reichlich Bücher angehäuft habe)...

Was ist eigentlich D. B. = Deutsche Bahn?
D.B. ist er hier Senmotic blue Praxis Düsseldorf
also nochmals iA

Hallo Pony - ohne gleich in ein Coaching abzugleiten - noch ein paar kleine Anmerkungen (beziehe mich auf die fetten Sätze in dieser Reihenfolge):

- es ist ein riiiieeesiger Unterschied, ob du etwas gegen Rückenschmerzen machst oder etwas für eine gesunde Körperstruktur. Und zwar deine spezifische gesunde Körperstruktur. Der Unterschied ist das Ziel. Viele Methoden (Krafttraining/Kieser/Mbt-Schuhe, usw) können erreichen, dass du vielleicht kurzfristig Probleme (zb Rückenschmerzen) loswirst. Damit hat sich dein Ziel erfüllt, wieso weiterarbeiten? Tatsächlich hast du hier aber wahrscheinlich wenig für bessere Bewegungsmuster oder Körperstruktur getan und darfst dich mittelfristig wieder über die Rückkehr der Symptome an denen du herumgedoktort hast ohne etwas an den ursachen zu tun freuen. ISt Ok war ja auch nicht dein Ziel. Du verstehst was ich damit sagen möchte? Anderes Gebiet: Wenn du sagst "Ich möchte weg von diesem Job" ist das weniger zielführend als wenn du sagst"Ich möchte denundden Job machen". Wenn du weg von etwas bist, heißt das noch lang nicht, dass du weißt wo du dann "hingehst"

- Verschobene Wahrnehmung. Frag dich mal wer unter welchen Umständen wann zum Orthopäden geht. Dass du dort nicht die Creme de la Creme an Funktionalität siehst ist logisch. Was soll die dort auch?

- auch beim nächsten Satz bist du wieder ein "weg von" Du willst Bewegungen ohne Schmerzen. Wie wär es denn mit Bewegungen die dir Freude machen? Klingt anders oder? Anderes Ziel.

Ansonsten beschreibst du wunderbar dein Denkmuster Und es ist für dich absolut OK. Stell dir dazu aber einfach einmal vor, dass es Menschen gibt, die zu all den "weg von" Themen eine ganz andere Motivation haben. Überlege dir mal welche das sein könnten und du bist einen Riesenschritt weiter.

Versteh mich richtig: ich kenne dein Thema...ich kann nicht nachfühlen aber zumindest nachvollziehen, wie es dir geht. Spiel einfach damit herum anders zu denken

Du wirst sehen für dich ergeben sich ganz neue Möglichkeiten und (achtung) du kommst weg von deinen alten Mustern
Probiers aus weg von schlechten Bewegungsmustern, schlechter Körperhaltung....vielleicht irgendwann auch weg von Schmerzen.....aber HIN zu neuen Ufern

ich klink mich an dieser Stelle mal wieder aus, die Realität ruft. Freu mich, gleich wieder mit "echten" Menschen zu arbeiten

Grüße
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  #38  
Alt 03-03-2010, 11:29
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Zitat:
Zitat von Zwiebelfisch Beitrag anzeigen
D.B. ist er hier Senmotic blue Praxis Düsseldorf
also nochmals iA

Hallo Pony - ohne gleich in ein Coaching abzugleiten - noch ein paar kleine Anmerkungen (beziehe mich auf die fetten Sätze in dieser Reihenfolge):

- es ist ein riiiieeesiger Unterschied, ob du etwas gegen Rückenschmerzen machst oder etwas für eine gesunde Körperstruktur. Und zwar deine spezifische gesunde Körperstruktur. Der Unterschied ist das Ziel. Viele Methoden (Krafttraining/Kieser/Mbt-Schuhe, usw) können erreichen, dass du vielleicht kurzfristig Probleme (zb Rückenschmerzen) loswirst. Damit hat sich dein Ziel erfüllt, wieso weiterarbeiten? Tatsächlich hast du hier aber wahrscheinlich wenig für bessere Bewegungsmuster oder Körperstruktur getan und darfst dich mittelfristig wieder über die Rückkehr der Symptome an denen du herumgedoktort hast ohne etwas an den ursachen zu tun freuen. ISt Ok war ja auch nicht dein Ziel. Du verstehst was ich damit sagen möchte? Anderes Gebiet: Wenn du sagst "Ich möchte weg von diesem Job" ist das weniger zielführend als wenn du sagst"Ich möchte denundden Job machen". Wenn du weg von etwas bist, heißt das noch lang nicht, dass du weißt wo du dann "hingehst"

- Verschobene Wahrnehmung. Frag dich mal wer unter welchen Umständen wann zum Orthopäden geht. Dass du dort nicht die Creme de la Creme an Funktionalität siehst ist logisch. Was soll die dort auch?

- auch beim nächsten Satz bist du wieder ein "weg von" Du willst Bewegungen ohne Schmerzen. Wie wär es denn mit Bewegungen die dir Freude machen? Klingt anders oder? Anderes Ziel.

Ansonsten beschreibst du wunderbar dein Denkmuster Und es ist für dich absolut OK. Stell dir dazu aber einfach einmal vor, dass es Menschen gibt, die zu all den "weg von" Themen eine ganz andere Motivation haben. Überlege dir mal welche das sein könnten und du bist einen Riesenschritt weiter.

Versteh mich richtig: ich kenne dein Thema...ich kann nicht nachfühlen aber zumindest nachvollziehen, wie es dir geht. Spiel einfach damit herum anders zu denken

Du wirst sehen für dich ergeben sich ganz neue Möglichkeiten und (achtung) du kommst weg von deinen alten Mustern
Probiers aus weg von schlechten Bewegungsmustern, schlechter Körperhaltung....vielleicht irgendwann auch weg von Schmerzen.....aber HIN zu neuen Ufern

ich klink mich an dieser Stelle mal wieder aus, die Realität ruft. Freu mich, gleich wieder mit "echten" Menschen zu arbeiten

Grüße
Verstehe zwar, was du meinst und du hast nicht unrecht, aber dieses Positivgedöns der Coaches ist auf Dauer auch ziemlich nervend, vor allem, wenn es etwas messianisch daherkommt, wie in deinem Fall hier....nichts für ungut, aber man kann es auch übertreiben mit dem "Bekehren"...also, mal nicht die Bodenhaftung verlieren
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  #39  
Alt 03-03-2010, 11:44
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Zitat:
Zitat von hashime Beitrag anzeigen
Verstehe zwar, was du meinst und du hast nicht unrecht, aber dieses Positivgedöns der Coaches ist auf Dauer auch ziemlich nervend, vor allem, wenn es etwas messianisch daherkommt, wie in deinem Fall hier....nichts für ungut, aber man kann es auch übertreiben mit dem "Bekehren"...also, mal nicht die Bodenhaftung verlieren
Hai
so desune.
Ging übrigens nicht ums bekehren sondern um eine andere Sicht der Dinge und Motivationsstrategien.
Pony kommt für D.B. sowieso nicht in Frage als "Klientin", dazu ist die räumliche Distanz doch etwas groß. Daher war das eher unverfängliches Plaudern. HAt ja auch mit der Methode Blue an sich nix zu tun.

Bye
Zwiebel

Geändert von Zwiebelfisch (03-03-2010 um 11:54 Uhr).
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  #40  
Alt 03-03-2010, 15:15
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Hai!

Mag zwar sein, dass sich vielleicht positive Gedanken von aussen für den einen oder anderen als "messianisch" ankommt,
aber die Zwiebel hat vollkommen recht, wenn er sagt, es ist besser FÜR etwas zu sein, als GEGEN!
Auch wenn hier manch einer sagt.. das impliziert auch das Gegenteil, ist es nicht das selbe!

Erfahrungsgemäß sind oft die "Anti"-Menschen entweder Langzeit-Patienten oder die Behandlung schlägt nur kurz an.

Grüße
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  #41  
Alt 03-03-2010, 15:23
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Zitat:
Zitat von va+an Beitrag anzeigen
Hai!

Mag zwar sein, dass sich vielleicht positive Gedanken von aussen für den einen oder anderen als "messianisch" ankommt,
aber die Zwiebel hat vollkommen recht, wenn er sagt, es ist besser FÜR etwas zu sein, als GEGEN!
Auch wenn hier manch einer sagt.. das impliziert auch das Gegenteil, ist es nicht das selbe!

Erfahrungsgemäß sind oft die "Anti"-Menschen entweder Langzeit-Patienten oder die Behandlung schlägt nur kurz an.

Grüße
Hab ja gesagt, dass er prinzipiell recht hat, aber es kommt immer drauf an, wie man etwas ausdrückt....verbal kommt sowas auch sicher besser als schriftlich.....mir war die Form der Aussage einfach zu sehr auf "Ich weiß wie es geht und du (Ponyeule) hast keine Ahnung vom Leben".....und so wird keine wie auch immer geartete Botschaft nicht ankommen...
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  #42  
Alt 03-03-2010, 16:13
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Hallo Ponykeule,

Wie Zwiebel es schon geschrieben hat, ist es eben kein bisschen egal, von welcher Seite aus du ein Ziel fasst und dieses dann erreichst.
Das ist der Knackpunkt von allem.

Ich benutze gerne mal ein weiteres Bild, hab gerade Zeit :-)

Stell dir vor, du willst einen Fluss überqueren und denkst einmal:
- nur weg von dem Ufer hier (und drückst dich mit Blick auf das bisherige Ufer ständig davon weg) wo liegt dein Focus? Weißt du wirklich wo du ankommen wirst?

- nun stell dir vor, du nimmst ein Seil, wirfst es auf das neue Ufer und ziehst dich, ohne zurückzublicken, konstant auf das neue Ufer hin? Wo ist dein Focus?

und jetzt sage keiner, man muss es von beiden Seiten angehen, das geht nämlich leider nicht Allenfalls schwankt man immer wieder von einer Sichtweise zur nächsten, BEIDES GEHT NICHT - man entscheidet selbst, wie man es macht. Und folglich, wo man ankommt.

Zum Thema Haltung - Krafttraining

- ja Haltung und Krafttraining haben einen Zusammenhang, aber nicht den, den man glaubt zu erreichen

- selbstverständlich braucht man Muskulatur und Tonus um überhaupt eine einzige Bewegung zu machen, daher ist alles was mit Physiotherapie zu tun hat sehr gut, um überhaupt auf einen Level zu kommen, in dem man arbeiten kann (Beispielsweise nach langen Bewegungspausen, Krankenhaus, etc etc)

- OPTIMALE Nutzung des Körpers hingegen erreicht man nicht über Ausbildung von hier oder da mehr Muskulatur- es KOMPENSIERT einen tiefer liegenden, fundamentalen "Fehler" im Gesamtkörper - mehr nicht - was aber auch schon eine zeitlang helfen kann, "beschwerdefrei" zu sein - also einen Zustand zu haben, über den man eigentlich gar nicht zu sprechen braucht, da er null über die Qualität der Bewegungen aussagt - sie tun halt nimmer so viel weh ... MOMENTAN ... hmmm
(das ist wie wenn man beim Rauchen ein gutes Inhalat zu sich nimmt, dass dazu führt wieder halbwegs Luft zu bekommen ... hmmm )

na egal, führt sowieso zu weit und wer reif ist für sich was nachhaltiges zu tun, der stellt sich automatisch die Fragen, die ihn dazu führen, wohin er eben möchte (s.o. )

zu hashime:

dich "nerven" also positive Affirmationen?
-> Alles was einen "nervt" gibt ein Signal, einen Impuls, zum Lernen, (s. Vera Birkenbiehl)

Es gibt Leute, die sind von ständigen negativen Affirmationen (anderer) sehr genervt

In deinem kurzen Satz hast du so ziemlich alles geschrieben, was man sich als Selbstbegrenzung nur vorstellen kann:
z.B. auch "Bodenhaftung" - Also wer mich irgendwo am Boden festhalten möchte, bekommt eine auf den Deckel. So spätestens als erwachsener Mensch sollte man theoretisch begreifen, dass nur eine Person einen festhalten kann. Eine, mit der man sich anfreunden sollte


Also: Nix Krafttraining, wenn man schon seit ein paar Wochen aus dem Koma erwacht ist, aus dem Krankenbett raus ist.

Statt dessen: An sich ARBEITEN hinsichtlich dem Bild, was man von sich hat- also NUR im Hinblick auf das Ziel, nie im Hinblick auf etwas Vorhandenes, was weg sein soll.

Ich weiß, dass man obiges quasi unmöglich verlangen kann von Menschen, die jede Sekunde damit verbringen, in der Vergangenheit zu denken ;-)

Kleiner Ausflug, sry
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  #43  
Alt 03-03-2010, 16:24
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Hab ja gesagt, dass er prinzipiell recht hat, aber es kommt immer drauf an, wie man etwas ausdrückt....verbal kommt sowas auch sicher besser als schriftlich.....mir war die Form der Aussage einfach zu sehr auf "Ich weiß wie es geht und du (Ponyeule) hast keine Ahnung vom Leben".....und so wird keine wie auch immer geartete Botschaft nicht ankommen...

Hallo Hashime,
wenn es so rübergekommen ist, dann bitte ich dich um Verzeihung. Dann habe ich es (zwar vielleicht auf Pony´s) auf deinem Kanal nicht gut rübergebracht.

Pony hat hat in Ihrem Alter 54 (?) Jahre stehen und ist perse damit schonmal ein erfolgreicher Mensch und hat mehr Lebenserfahrung und viele andere Dinge sammeln können als manch anderer. Und deshalb habe ich versucht ihr noch einige Möglichkeiten an die Hand zu geben, mit denen Sie die nächsten 54 Jahre weiter viel Erfolg haben kann, ohne ständig im alten bekannten Trott zu bleiben. Und vielleicht klappt es ja sogar besser. Wenn nein, hey sie hat das System mit dem Sie jetzt arbeitet Jahrzehntelang perfektioniert. Sie kann - wenn Sie es denn will - jederzeit dazu zurückkehren

Ich selbst lerne jeden Tag was neues. Alles zu Wissen wäre doch irgendwo langweilig

byebye

P.S. Wenn keine Antwort nicht ankommt, dann habe ich ja ganze Arbeit geleistet Unterbewusste Grüße von mir.
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  #44  
Alt 03-03-2010, 16:33
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- OPTIMALE Nutzung des Körpers hingegen erreicht man nicht über Ausbildung von hier oder da mehr Muskulatur- es KOMPENSIERT einen tiefer liegenden, fundamentalen "Fehler" im Gesamtkörper - mehr nicht
Was für fundamentale Fehler im Gesamtkörper meinst Du konkret ?

Gruss
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  #45  
Alt 03-03-2010, 16:34
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Zitat von derKünstler Beitrag anzeigen

zu hashime:

dich "nerven" also positive Affirmationen?
-> Alles was einen "nervt" gibt ein Signal, einen Impuls, zum Lernen, (s. Vera Birkenbiehl)

Es gibt Leute, die sind von ständigen negativen Affirmationen (anderer) sehr genervt

In deinem kurzen Satz hast du so ziemlich alles geschrieben, was man sich als Selbstbegrenzung nur vorstellen kann:
z.B. auch "Bodenhaftung" - Also wer mich irgendwo am Boden festhalten möchte, bekommt eine auf den Deckel. So spätestens als erwachsener Mensch sollte man theoretisch begreifen, dass nur eine Person einen festhalten kann. Eine, mit der man sich anfreunden sollte


Also: Nix Krafttraining, wenn man schon seit ein paar Wochen aus dem Koma erwacht ist, aus dem Krankenbett raus ist.

Statt dessen: An sich ARBEITEN hinsichtlich dem Bild, was man von sich hat- also NUR im Hinblick auf das Ziel, nie im Hinblick auf etwas Vorhandenes, was weg sein soll.

Ich weiß, dass man obiges quasi unmöglich verlangen kann von Menschen, die jede Sekunde damit verbringen, in der Vergangenheit zu denken ;-)

Kleiner Ausflug, sry
Lies bitte genau, was ich schreibe, mich nerven keinen positiven Affirmationen sondern mich nervt, wie diese hier dargebracht werden und das ist ein großer Unterschied.....
Wie gesagt, mir ist die Coachingschiene nicht gerade unvertraut und ich kann vielen Ansätzen daraus durchaus was abgewinnen....
Mit Zwiebel würd ich mich z. B. auch gerne mal an einen Tisch setzen und seine Ideen diskutieren, er hat offenbar das richtige Gespür, auch für den anonymen Umgang hier mit Menschen im Internet.

Du persönlich nervst mich leider wirklich, weil du hier salbungsvoll rumschwallst und Menschen die du weder kennst noch einschätzen kannst, Ratschläge erteilst....
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