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#16
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| Wenn schon Brennesseln dann als ordentliche Suppe ![]()
__________________ Float like a butterfly, hit like a sledgehammer |
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#17
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| Zitat:
Aber vorsicht, die sind ein wenig "seltsam" Generell wollen Bäume normalerweise nicht, dass man deren Blätter ißt, daher haben die teilweise Abwehrstrategien (Dornen oder Gifte) entwickelt. Vögel im Regenwald, die viele Pflanzenteile fressen, fressen oft auch viel Lehm, um entsprechende Gifte zu binden. ![]()
__________________ Ich wurde durch's Feuer, wie Phoenix geborn. Ich flog durch die Lüfte! ward doch nit verlorn. |
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#18
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| Nein. Übrigens: zumindest Nagetiere, die Taxoplasmose haben, verlieren durch den Parasiten ihre Scheu gegenüber Katzen ![]() |
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#19
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| Menschen haben keinen Blinddarm mehr, darum können wir solche Nahrung nicht verdauen. Habe ich mal in der Schule gelernt. |
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#20
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| Die allermeisten Menschen haben noch ihren "Blinddarm". Bestimmte Cellulose-Bindungn (beta-1-4) können wir Menschen nicht spalten und somit keine Energie aus diesem Polysaccharid gewinnen. Die dafür notwendigen Enzyme findet man anscheinend eher in besser ausgeprägten Blinddärmen von anderen Säugetieren. |
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#21
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| Der Blindarm (nicht der Apendix) ist bei vielen Herbivoren größer und beinhaltet Mikroorganismen, die die Cellulose Spalten. Der Feuchtkot wird dann anschließend wieder gegessen und dann können die Nährstoffe aufgenommen werden. |
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#22
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![]() Der Blinddarm hat nur keine Funktion mehr und kann deshalb bei einer Blinddarmentzündung ohne Folgen entfernt werden. Beim Pferd z. B. ist eine Blinddarmentzündung eine ganz haarige Sache - die brauchen den nämlich noch. Caramujo
__________________ A luta que se cria é da arte A luta que se tem é da vida |
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#23
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| Das Coecum(der Blinddarm) bleibt schön drinnen. Und das mit keine Funktion vom Wurmfortsatz ist auch nicht so eindeutig geklärt. Unter Umständen dient dieser bei heftigem Durchfall als Rückzugsgebiet für die Darmflora. |
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#24
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| Herbivoren ernähren sich sehr wohl von Zellulose, können diese aber nur mithilfe von Mikroorganismen in ihrem Veradauungstrakt aufspalten. |
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#25
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| Zitat:
![]() Caramujo
__________________ A luta que se cria é da arte A luta que se tem é da vida |
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#26
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| Die Mikroorganismen zersetzen die Cellulose (und andere Pflanzenstoffe) zu Amonjak, Essigsäure, Buttersäure,Propionsäure, CO2 und ein wenig Wasserstoff und Stickstoff. Methan CO2 H2 und N2 wrden ausgerülpst. Aus Amonjak macht die Kuh Harnstoff, welcher als Stickstoffquelle für die Mikroorganismen dient. Essig- und Buttersäure werden von der Kuh oxiediert, wodurch sie Energie gewinnt. Aus Propinsäure werden Zucker und Lipide aufgebaut. Die Meiste Energie gewinnt die Kuh aber aus durch das Verdauen von den Mikroorganismen. Dazu wird die Mikroorganismensuspension im Blättermagen gepresst und das Wasser entzogen. Und dann geht es ab in den Labmagen... |
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#27
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| Das würde bedeuten, die Tiere sind Fleischfresser und keine Pflanzenfresser. Du bist also Biostudent wenn ich dich richtig verstanden habe? Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, gewinnt das Rind die meiste Energie aus den aufgespaltenen Zellulosen und die Bakterien versorgen das Rindvieh mit essentiellen Aminosäuren. Geändert von Zongeda (07-02-2012 um 17:01 Uhr). |
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#28
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| Mehrzellige Tiere fressen sie nicht (esseiden diese hängen am Graßhalm). Die Hauptmenge sind allerdings die Bakterien und diese gehören weder zu den Tieren noch zu den Pflanzen. Aber es zählt was vorne reinkommt ^^ Zitat:
Zitat:
Geändert von sbenji (07-02-2012 um 17:35 Uhr). |
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#29
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| Es wird auch unterstellt, dass Menschen mit Taxoplasmose dadurch risikoreicher werden und z.B. eher Opfer von Autounfällen werden. Wenn die dann allerdings nicht von einer vorbeikommenden Katze (an-)gefressen werden, ist der Mensch für den Parasiten eine Sackgasse, und ich würde den auch bezüglich Toxoplasmose eher als Fehl- denn als Zwischenwirt bezeichnen.
__________________ Ich wurde durch's Feuer, wie Phoenix geborn. Ich flog durch die Lüfte! ward doch nit verlorn. |
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#30
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| Zugegeben, Fleischfresser ist nicht richtig ausgedrückt. Aber das der Verdau von Mikroorganismen die Hauptenergie liefert, bestreite ich. Ich vermute, dass die Mikroorganismen den Rindern die Haupenergie liefern durch das Aufspalten von Zellulose und Biomasse. Die Tiere käuen deshalb doch wieder. Das unzureichend verdaute Pflanzenmaterial wird noch mal feiner gemahlen und damit die Oberfläche für die Mikroben (und damit "Angriffsfläche" für die enzymatische Aufspaltung) vergrößert. Oder anderes rum? Wieso haben die Viecher dann vier Mägen und kauen nicht sofort richtig durch? Meines Wissens nach ist es für die Tiere gar nicht gut wenn die Nahrung zu fein zerkleiner ist. Die bekommen doch dann Bauchweh wegen massenhaftem Bakterienwachstum. |
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