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#31
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![]() ein Besseres Beispiel für Mnsch als Zwischenwirt wäre Plasmodium (Malaria), nur nehmen wir die nicht über den Kot oder das Fleisch auf. @Zogonda: Die ersten 3 Mägen sind eigentlich keine. Der Pansen ist ein großer Fermenter, in dem die Mikroorganismen gezüchtet werden. Der Netzmagen ist ein Filter, damit kein zu Grobes Mterial weiter kommt. Der Blättermagen dickt die Mikroorganismensuspension ein. Bis hirhin waren das von der Entwicklung her Ausstülpungen der Speißeröhre. Erst im Labmagen geht die Verdauung los. Wenn es nur ums Aufschließen der Zellulose gehen würde, wozu braucht ne Kuh dann einen 100L-Pansen. Mit ca 10^16 Bakterien und 10^11 Ciliaten? Geändert von sbenji (07-02-2012 um 20:26 Uhr). |
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#32
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| wäre interessant, ob Leute mit Toxoplasmose sich weniger vor Großkatzen fürchten eine der verrücktesten Strategien hat der kleine Leberegel, der hat zwei Zwischenwirte und steuert Ameisen fern, damit die von Pflanzenfressern gefressen werden: Zitat:
__________________ Ich wurde durch's Feuer, wie Phoenix geborn. Ich flog durch die Lüfte! ward doch nit verlorn. |
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#33
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| Also alles in allem würde ich dich bitten deinen Prof noch mal zu fragen. Ich glaube immer noch das entweder dir etwas falsches gesagt wurde oder du es eigenwillig interpretierst. Edit: Die Bakterien sind indirekte Energielieferanten. Sie liefern dem Rind Abbauprodukte (Propionsäure) die das Vieh dann erst verwerten kann. Der Verdau der Bakterien deckt nur den Eiweißbedarf der Tiere an essentiellen Aminosäuren. Geändert von Zongeda (07-02-2012 um 21:23 Uhr). |
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#34
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| Zitat:
Durch den Verdau der Mikroorganismen bekommt die Kuh dann noch Kohlenhydrate, Proteine und Vitamine. (Also Über die Anteile will ich mich jetzt nicht streiten.) Glucose muss sdie Kuh übrigens zum Großteil selber machen.(Gluconeogenese in der Leber) Das Pferd bekommt seine Energie nur aus den Stoffwechselprodukten. Nagetiere Fressen ihren Kot und verdauen auch wieder komplett. Und wieso sollten Bakterien Zermahlen werden? Versteh ich nicht die Zellen werden im Labmagen und Darm lysiert das Wiederkäuen schließt nur das Pflanzenmaterial auf. Edit: Ichstöber morgen mal in der Bib. Geändert von sbenji (07-02-2012 um 22:37 Uhr). |
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#35
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#36
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| Thema ist: Zweige und Blätter essbar. Das berührt mehr oder weniger auch das Thema Survivaltraining, d.h. Leben und Überlebenstraining in Wildnis und freier Natur. Hier mal ein Video auch zu den giftigen Planzen. Das mit den Fichtensprossen ist schon recht cool. Da ist sogar Vitamin C enthalten. Einen Tee mit Zucker davon ist ok. Eichenrinde kann man zwar nicht essen aber allergische Wundenbehandlung mit machen.... Wild & Roh - Folge 4: Die Eibe - Gefährlich und Lecker - YouTube Chen-Xin
__________________ Running, Freerunning, Survivaltraining, Akrobatik, Schlachthof-Praktikum, Messerwerfen. www.chen-xin-danny.de - Chen-Xin - |
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#37
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| Zu den Kühen: Nochmal in einem weitern Buch nachgeschlagen. Gleicher Sachverhalt.
__________________ fight with blood - fight with steel - die with honor, never yield |
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#38
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| ein Schwätzer, der lediglich allfällige Vorurteile wiederkäut. ![]() aufgeschnappt: "Rinder u. a. Wiederkäuer können Cellulose nur verdauen, da sie in ihrem Pansen Bakterien enthalten, die Cellulasen produzieren" Jetzt haben wir es gut formuliert ![]() Wir können jetzt zum eigentlichen Thema zurückkommen: Kann der Mensch Zweige und Rinde essen ? Antwort von Radio Eriwan: Ja, er kann, aber es macht keinen großen Sinn, solange Mc Doof neben der Krüppelkiefer schmackhafteres anzubieten hat ![]() Chen-Xin
__________________ Running, Freerunning, Survivaltraining, Akrobatik, Schlachthof-Praktikum, Messerwerfen. www.chen-xin-danny.de - Chen-Xin - |
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#39
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| Also ich glaube der springende Punkt ist nichtmal, dass es oft nicht besonders schmackhaft ist sondern, dass es schwer wird sich ausreichend zu ernähren wenn man nur auf Zweige, Blätter und Ähnliches zurückgreifen will. Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass die ganze Angelegenheit besonders nahrhaft ist. Vor Allem mit den Eiweißen stell ich mir das etwas schwierig vor. Da müsste man zumindest zusätzlich jagen. Aber selbst die Kohlenhydrate zu decken wird wohl mehr als schwierig. Im Sommer und Herbst würde ich zusätzlich noch vermehrt die Pilzsuche mit hinzuziehen. Da kann man sich in der Hauptsaison definitiv mit durchschlagen. Im Winter und im Frühling wird man hier vielleicht auch ab und an was finden aber verlässlich ist das dann nicht mehr unbedingt. Achja: ich finde das Thema durchaus interessant. Ich mag so Survivalzeug auch wenn ich sowas leider noch nicht selbst gemacht habe.
__________________ "Mir wird von alledem so dumm, Als ging mir ein Mühlrad im Kopf herum." |
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#40
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| Speicherorgane und Speichergewebe von Pflanzen ist von besonderem interresse (Wurzeln Zwiebeln). Zur passenden Jahreszeit gibt es Früchte. Das Kambium der Bäume ist oft essbar. Einige Pflanzen an sich sind interressant: Griechender Günsel, Klee, Löwenzahn, Brennessel. Junge Triebe vieler Nadelbäume, Fetthenne, usw. Allerdings: Da Pflanzen nicht weglaufen können entwickeln sie Schutzmechanismen. Einige Pflanzen sind daher für uns giftig. Auch, und das unterschätzen viele, in Wüsten - wer Wasser schützen muss, greift nicht immer zu Dornen oder Stacheln. Tw. sind einige Teile essbar, obwohl der rest der Pflanze giftig ist wie der rote "Samenmantel" der Eibe. Gifte schmecken oft bitter, also sollte man idR nix essen was bitter schmeckt. Auch alles was schlecht schmeckt sollte man liegen lassen, oder wenn es unappetitlich riecht. Alles was milchigen Saft führt ebenso. Es sei denn man weis, dass es nicht giftig ist. (zB Löwenzahn) Zum Sammeln gehört aber auch Tierisches: Arthropoden (Spinnen, Insekten, Krebstiere...), Molusken (zB Muscheln), Eier, Küken oder eben einen Kaninchenbau aufgraben und die Jungen rausholen usw.
__________________ fight with blood - fight with steel - die with honor, never yield Geändert von sbenji (09-02-2012 um 16:12 Uhr). |
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#41
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| Btw zur Pflanzenbestimmung. Wenn ihr euch ein Bestimmungsbuch kauft, achtet darauf, eins mit Zeichnungen und nicht eins mit Fotos zu nehmen. Sehr oft werden Fotos verwendet, weil diese billiger sind und oder einige Kunden diese Vorziehen, weil sie realer sind. Leider liegen die Bestimmungsmerkmale nicht auf einer Schärfeebene. Zeichnungen verfügen von Haus aus nur über eine Schärfeebene. Sie enthalten weniger (unnütze) Details. Bestimmungsmerkmale sind auch reglmäßig zeichnerisch hervorgehoben. Den bei Studenten beliebten "Was blüht den da?" vom Kosmos-Verlag gibt es einmal als Fotoband und mit Zeichnungen. Ich würde Letzteren empfehlen. Wer die Pflanze genau bestimmen will, wird um eine andere Art von Bestimmungsbuch nicht herumkommen. Bestimmungsschlüssel ? Wikipedia Zur genauen Bestimmung ist eine Lupe mit 10 bis 20 facher vergrößerung nötig. (Und aus eigener Erfahrung 1. nicht alle Optiker haben solche Lupen 2. Macht eine Kordel oder Schnur drann!) Bewährte Technik: Im was blüht denn da oder ähnlichem schauen in welche Richtung es geht, und dann im Schlüssel nachschauen, was es genau ist .
__________________ fight with blood - fight with steel - die with honor, never yield Geändert von sbenji (10-02-2012 um 13:44 Uhr). |
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#42
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| Nur um es vorneweg zu nehmen: Ich habe mir jetzt NICHT den ganzen Thread durchgelesen. Ich denke mal, dass man sehr viele Zweige, Blätter und Gräser essen kann. Allerdings gibt es meines Wissens dabei folgende Probleme: - Die Ernährung wäre sehr einseitig, wenn sie nur darauf beruhen würde. - Zweige, Blätter und Gräser sind für den menschlichen Magen recht schwer verdaulich bzw. er könnte sie nicht gut genug zersetzen um die nötigen Nährstoffe herauszuziehen - Der Gehalt an Nährstoffen ist vergleichsweise niedrig, so dass man sehr große Mengen davon essen müsste Das ist jetzt meine Meinung bzw. dass was ich dazu weiß. Wenn davon jetzt etwas nicht stimmt, korregiert mich. Wie man feststellen kann, welche Pflanzen giftig bzw. ungenießbar sind? Ich habe mal gelesen (weiß nicht mehr wo), dass man die Pflanzenteile, die man essen will, einfach nur leicht mit der Zungenspitze berühren muss. Die meisten giftigen oder ungenießbaren Pflanzen schmecken bitter und da die Zungenspitze "bitter" schmeckt, kann man damit eine recht gute Vorauswahl treffen! DAS TRIFFT ABER NICHT AUF ALLE GIFTIGEN PFLANZEN ZU!!! Nicht dass jetzt einer losstiefelt und mich dann dafür verantwortlich macht, dass er fast hops geht, weil er irgendeine süß schmeckende giftige Pflanze gegessen hat!!! ![]() |
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#43
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| Zitat:
![]() Man muss sich nur die richtigen Blätter aussuchen, z.B. die hier: https://www.newgrowbook.com/filebase...20koka%203.jpg
__________________ But if they tell you that I've lost my mind Baby it's not gone just a little hard to find |
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#44
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| Klugscheißer!! ![]() Aber wie gesagt: Sowas ist nur eine Orientierungshilfe und sollte bestenfalls in einem wirklichen Notfall zur Nahrungsauswahl dienen und NIEMALS einfach nur so aus Spass angewendet werden! |
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#45
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| Zitat:
(Daher ist es auch so schwer jemanden zu Vergiften, man braucht etwas, was das Opfer auch schluckt, was es aber gibt und man auch dooferweise erwischen kann.) Ich schrieb ja, dass man auch Milchsaft führende Pflanzen in ruhe lassen sollte, oder wenn sie einfach nur Schlecht schmecken bzw unangenem Riechen. es gibt einen "Giftpflanzentest", den die US-Army bei ihrer Art des Survival propagiert, der beinhaltet aber, dass nur eine Pflanze zur gleichen Zeit getestet wird, und der Test beobachtet über ein paar Tage. Und probiert nur geringe Mengen. Also nur durchführbar, wenn noch Proviant für die Testzeit vorhanden. Im Notfall hilft nur die Klassische Methode: Schnuppern, Schmecken und wenn nicht: abstoßend, ätzend oder bitter dann Essen . Und Milchsaftführende Pflanzen in Ruhe lassen. Das Risiko sich zu vergiften bleibt. Im Endeffekt so wie es kleine Kinder machen ![]() Übrigens nur den intakten Pflanzenteil mit der Zungenspitze berühren ist etwas wenig. Weil du nur die Cuticula(Wachschicht auf der Pflanzenoberfläche) abschleckst. Zerreiben oder zerkauen und dann Schmecken ![]() Der Organismus lernt auch sehr schnell was giftig ist. So sehr, dass wenn du zum ersten mal in deinem Leben Muscheln isst, und dich daran vergiftest, du gut und gerne 20-30Jahre keine Muscheln mehr essen kannst. Edit: Wer damit rechnet in Survivalsituationen kommen zu könne, informiert sich vor der Reise, was im Zielgebiet essbar ist! Edit2:@Triculo Mate de Coca (Tee aus den Blättern): -Kreislaufanregend und bei Gebirgsturen empfelenswert.
__________________ fight with blood - fight with steel - die with honor, never yield Geändert von sbenji (11-02-2012 um 11:22 Uhr). |
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