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#16
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| Also, was ich so gesehen hab, ist Wing Tsung sehr gut zur selbstverteidigung, gerade auf der Straße geeignet und das lernst du wirklich schnell, auf jeden Fall weit scheller als Karatè. Auch wenn der Trainer bei nem Kumpel das ganze ein wenig anders auffasst, so dass dort, beim Wing Tzun, Sprüche a là "Angriff ist die beste Verteidigung" und "Immer auf den Kehlkopf" kommen *g* Gruß, Wuacca |
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#17
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| Es stimmt, dass es im Karate wohl länger dauert um kämpfen zu können als beispielsweise im Muay Thai, Kickboxen oder WingTsun, aber "vollkommen wehrlos" biste bei weitem nicht, wie vielleicht hier der Eindruck entsteht. Ich betreibe nun 5 Jahre Shotokan Karate und kann mich - natürlich bei einem SV ausgerichteten Training - gegen die o.g. Gruppen im Sparring ganz gut durchsetzen. Der Vorteil von Vollkontaktsportarten ist der, dass man "einstecken" lernt, aber ansonsten kochen sie - wie bereits hier erwähnt -auch nur mit Wasser. Das Wichtigste in einer (waffenlosen) Auseinandersetzung ist Entschlossenheit und das Wissen, dass der Gegenüber auch nur ein Mensch und genausowenig deine Techniken kennt wie du seine. Wenn du dann deine Techniken ordentlich auf einem Makiwara geschärft hast, dann wird so mancher Vollkontaktler sein blaues Wunder erleben, was so ein Shotokankarateka neben einer schönen Kata so kann... Darüber hinaus sind die durchschnittlichen "Anpöbler" keine kampferprobten Muay Thai Kämpfer, die zusätzlich 4x die Woche Arnis trainieren und jährlich zweimal an Undergroundfights in Thailand teilnehmen. Gruß, -Cobra- |
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#18
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Bei uns kommen fast jedes Training neue, die's probieren wollen. Der Trainer sagt da allenfalls mal nach 3 Monaten was, von wegen anmelden. (Wir sind ein Verein) Zitat:
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Denke aber, dass, egal was für ein "System" du lernst, du eine bestimmte - wahrscheinlich nicht allzu kurze - Zeit brauchen wirst, um das auch wirklich im Ernstfall anzuwenden. Und dann kommt es immer noch auf die Art des Falls an. Von daher: Probieren, was dir persönlich vom Charakter her zusagt! Ich trainiere z.B. in einem Verein, in dem nicht allzu viel Wert oder Zeit in Sv investiert wird - wo willst du auch anfangen? Im Karate sind halt die Grundbewegungen erst mal wichtig - Kihon/Grundschule. Und so schlecht finde ich das auch nicht: es vermittelt Fitness, Kraft und Körperkoordination. Ich denke aber doch, dass ich im Falle des Falles ragieren könnte, anders als ein Ungeübter. Je nach Typ, Trainingsdauer und -intensität verschieden, aber Zeit brauchst du - letztendlich überall ![]() ich finde eh das ganze Gesäusel über SV-Tauglichkeit etwas fehl am Platze. Wieviel Schlägereien hattest Du z.B. schon? Ich noch nicht eine einzige (bin aber auch 'ne Frau- ob das wohl 'n Unterschied macht )Mir würde z.B. ein Training, das die ganze Zeit Partnertraining verlangt und nur Situationen durchspielt, in denen du von irgendwo mit irgendwas, irgenwie angegriffen wirst, nicht so liegen. Von dem her nochmal: Probieren geht über Studieren. Mach möglichst bei allem, was dich interessiert, Probetrainings mit - und am besten nicht nur eins Das Wichtigste ist eh doch, dass keine SV-Situation aufkommt und ich weiss nicht, wieviel solche "Situationen", z.B. auch hier im Board geschilderte, erst auftauchen, weil die Leute irgend 'ne KK gelernt haben, bzw. wohl meist angefangen zu lernen, und dann denken: "ich bin hier King Käse, mir sagt keiner was, und wenn doch, hau ich ihm eine rein, kann ja schließlich xyz-Kampfkunst...., lass mir nix gefallen" und das ist, denk ich, der denkbar schlechteste Weg. Schönes WE noch - Gruß Zanshin |
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#19
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| Vielen dank für eure Antworten. Kann mir vielleicht noch jemand sagen welchen Kyu man hat wenn man im Aikido grad anfängt? Geht das bei 10 los? Ich glaub ich hab mal aufgeschnappt das es im Aikikai Aikido bei 5 losgeht? Hab ich da was verwechselt? Geändert von Hadoken (22-11-2005 um 17:37 Uhr). |
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#20
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| Also ich trainiere Kyokushin und bin begeistert. Vor einiger Zeit habe ich Muay Thai trainiert und ich bei mir ist es so dass ich das Training als solches nicht sonderlich verändert hat. Im Gegenteil, es ist härter geworden und die Techniken sind schon relativ gleich, wobei ich den SV-Anteil bei meinem Training für höher halten würde. Wie du merkst, es kommt darauf an wer trainiert und wie trainiert wird ...
__________________ "Wo Dummheit herrscht, ist Selbstvertrauen König." |
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#21
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| also, schnellere ergebnisse erzielst du mit karate. dafür könnte man behaupten ist es eher konditionsfördernd, dafür aber schädlicher (belastung der gelenke, wettkampfverletzungen...). aikido is much komplexer. sehr schwierig zu erlernen... du brauchst unheimlich viel geduld. jahrelange geduld. zu bedenken ist folgendes: karate ist die 180° wendung vom aikido und umgekehrt. es sind die unterschiedlichsten budo sportarten die es gibt... aikido besteht aus würfen, hebeln, roll - und fallschule und karate ist Treten, Schlagen, Blocken...+ Kata und das es im karate wettkämpfe gibt und im aikido nicht. wenn du aikido mal machst verstehst du auch warum...ich würd beides machen guck es dir an... den unterschied stellst du nach den ersten 10 minuten fest... ps: im aikikai deutschland geht es wenn du 18 oder älter bist mit dem 5. kyu los, das ist richtig. aber beim aikikai gibt es eh keine lustigen bunten gürtel... |
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#22
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| Danke für eure Antworten. Ich hab mich nun für Aikido entschieden. Gleichzeitig werde ich noch mit Arnis anfangen. Das wird praktischerweise im gleichen Dojo angeboten und ist im Monatsbeitrag des Aikidos schon mit drinn. |
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#23
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| Zitat:
Bei gutem Lehrer mit viel Training und etwas Talent kann man sich nach dem 2. Dan schon ganz gut verteidigen. Ich hab aber auch schon Meister mit 7.Dan erlebt, die nur einzelne Techniken koennen, diese aber im Ernstfall nicht anwenden koennen weil sie sie nicht richtig verinnerlicht haben und von "Aiki" keine Ahnung haben. Das sind dann die "Trockenschwimmer" im Aikido, die nie im Wasser waren. |
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