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  #1  
Alt 20-11-2011, 14:34
Benutzerbild von chun tian
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Kampfkunst: PRO-TROLLING
 
Registrierungsdatum: 21.07.2011
Alter: 17
Beiträge: 497
Standard Bujinkan Budo Taijitsu?

Hallo alle zusammen!
Da in meinem alten WC Verein das Personal durch EWTO Abkömmlinge ersetzt wurde hab ich mich kurzerhand zum Austritt entschieden.
Leung Ting und sein ganzes Pack können mir zu 100% gestohlen bleiben, von Hoppelhäschenkampf halte ich gar nichts.

Nun bin ich seit knapp 3 monaten Vereinslos und ausser dem Formtraining, Box und Kickübungen mach ich KK mäßig grad gar nix. Nun bin ich vor kurzem auf die Empfehlung eines freundes paar mal zum Ninjutsu bzw. BBT gegangen und bin recht überzeugt alles durchzuziehen.
Das zur Ausgangssituation, jetzt die Fragen:

Ist es möglich ein Crosstraining mit YC zu betreiben? Also beibehalten würde ich das Gelernte gerne

In wie weit ist BBT in der realen Situation einsetzbar? Man merkt doch, dass der ganze Stellungswechsel recht kompliziert ist, und als Anfänger kommt man recht schnell durcheinander

Lassen sich die Techniken so modifizieren, dass ich meinen Gegner nicht gleich umlege?
Und was bedeutet die kleine Zeremonie am Anfang? Da murmeln alle sowas wie ein Gebet runter und verbeugen sich. Könnte mir jemand das mal erklären?

Danke im voraus und viel Erfolg!
__________________
Pain is the best instructor -but no one wants to go to his class...

Geändert von chun tian (26-04-2012 um 21:10 Uhr).
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  #2  
Alt 23-11-2011, 12:43
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Kampfkunst: Ninjutsu , Muay Thai , MMA
 
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Alter: 17
Beiträge: 111
Standard

Tag chun tian

Ich kann dir gerne ein bisschen was über BBT erzählen , habs schließlich 7 Jahre gemacht

Meine Pros , Die Techniken sind Effektiv und einsetzbar , die Basics sind vergleichsweise schwer aber schnell einzusetzen , man Arbeitet mir viel Gewicht und Setz oft die Physik ein um den Gegner zu Schwächen . Nebenbei hast du ein Sehr hohes Auswahlvermögen an Waffen . Abwechslungsreich isses auch , viele Seiltechniken , Parkour , Bogenschießen habe ich mit meinen alten Trainer gemacht . Mein alter Trainer hat mich als Kind auch Training bevor am 1. April 2004 die Wurfsterne verboten wurden . Zudem hat er mir beigebracht aus hohen Distanzen zu Springen rollen Flüchen . Das sind alles Bereicherungen in meinen Leben weswegen ich Ninjutsu Empfehlen würde . z.b hab ichs ins Blut genommen wenn ich hinfalle mich abzurollen .

Aber auch mal zu den Schattenseiten
Ninjutsu hat dieses Typische Zombie Angriffstechnik . Realitätsnahes angreifen ist was anderes . Ausserdem hast du kein Turniergeist , also kannst du dein Gelernt nur auf der Straße einsetzen .

Zu den "Knock Out" Angriffen . Klar Ninjutsu grappblings sind anders als in JJ darauf ausgelegt sofort jemand auszuschalten wenn es sein muss . Allerdings muss ich sagen das man selber entscheidet wie weit man geht im Kampf , du kannst einen Hebel durchbrechen oder ihn unter Kontrolle halten . Es kommt auf die Person an .Schließlich gibst auch sehr abwechslungsreiche Lehrer . Stell dir BBT anders als z.b Karate als ohne feste form vor . Die Techniken in ninjutsu sind alles Ableitungen von anderen Techniken zusammengebastelt . Bilde dir deine eigene Passende Technik im Kampf , werd kreativ

Mir wurde beigebracht als kleiner Bub : Entschärfe die Situation , wenn das nicht geht RENN und wenn das nicht geht tue was du für richtig hältst


Meine Empfehlung : Ich Persönlich finde das System von Ninjutsu toll . Wenn du es auch so siehst mach es aaaber es ist wichtig dass du dir woanders die vollkontaktserfahrung holst . Ich fang jetz mit MMA an und bin am überlegen ob ich nunjutsu Crossover mache .
Ich denke so Decke ich die schwächen die ich in Ninjutsu sehe ab .

2) Such dir ne Wirkliche Gute schule , leider hab ich sehr viele Trainer gesehen die auf Macht und Dominanz aus sind und die Schüler gerne beim vorführen "Quälen" um zu zeigen wers drauf hat ect. Einer den ich kannte hat sogar ein Loch in die Wand gehauen nun um seine Schlagkraft zu beweisen . Es gibt da echt richtige Lappen in Ninjutsu.

3)G Wenn du auf SV und nicht auf die Japanische Tradition aus ist dann biste ne ecke in Ninjutsu falsch. Ich persönliche halte das anbeten am schreien für Schwachsinn aber ich Ignoriere es . Du wirst immer mit der Japanischen Kultur konfrontiert . Aber ich glaube das ist auch zur schule von schule anders . Das Gebet bedeutet so was wie . Wir bitten für ein Gutes Training , und danken den Trainer und den Meister . Und zum Schluss danken wir für das Gute Training .

Klingt jetz alles wie die Große Regel 1 : Ich mach XYZ deswegen ist das der Beste Sport überhaupt
Regel 2 : XYZ2 Ist auch gut weil ein Kollege mich damit verkloppt hat

Aber ich hab versucht das ganze mal Objektiv zu betrachten . Hab ja damit schließlich nicht umsonst aufgehört
Darf ich fragen wo du Wohnst ?

Geändert von Soapbubblebox (23-11-2011 um 13:07 Uhr).
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  #3  
Alt 23-11-2011, 13:53
Benutzerbild von califax
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Kampfkunst: Kuchijutsu
 
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Beiträge: 1.183
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Zitat:
Zitat von chun tian Beitrag anzeigen
Ist es möglich ein Crosstraining mit YC zu betreiben? Also beibehalten würde ich das Gelernte gerne
Keine Ahnung. Ein Trainingskamerad kommt aus dem WC und verfällt unter Druck immer wieder in die Frontalstellung mit Armefangen. Und jedesmal fängt er sich deshalb eine ein. (Man kann eine rechte Gerade eben nicht fangen. Nuja...)
Außerdem scheinen WCler ihr Hohlkreuz zu pflegen. Für die Körpermechanik des BBT ist das tödlich.

Zitat:
Zitat von chun tian Beitrag anzeigen
In wie weit ist BBT in der realen Situation einsetzbar? Man merkt doch, dass der ganze Stellungswechsel recht kompliziert ist, und als Anfänger kommt man recht schnell durcheinander
Die "komplizierten Stellungswechsel" sind Kata, ähnlich den festen Formen im WC, aber eben überwiegend mit einem Partner namens Uke ("Empfänger"), der sich als manngroße Fleischpratze zur Verfügung stellt und für die psychische Konditionierung bestimmte Auslösereize (einschwebende Faust, Griff an Arm, etc.) liefert.
Man kämpft mit Kata nicht. Das funktioniert nicht, weil die Kata dafür gar nicht gedacht sind. Immer wenn es trotzdem jemand versucht, weil er wieder mal "Kata" mit "Technik" übersetzt hat, gibt es dann eine blutige Fresse und viel Gejammer, daß das alles ja nicht funktionieren würde.
Bei einem guten Lehrer und eigenständigem Training lernst Du im BBT die Schlag- und Trittmethoden der japanischen Koryu, das Ableiten von Faß- und Schubsangriffen, Hebeln, Werfen, Ausweichen, stabile Bewegung in Gleichgewicht und Flankenstellung, verbesserte Flinchresponse, Fallschule, etwas Bodenkampf, den kreativen Umgang mit Alltagswaffen und einen Haufen Zeug, daß ausschließlich Deinem eigenständigen Training und Deiner Gesunderhaltung dient.
Ob Du das dann sinnvoll verwenden kannst, hängt von Dir ab. Ohne Kampferfahrung und Willen geht gar nichts. Budo ist ein langer Weg und BBT hat, richtig gemacht, viel mehr mit Aikijutsu und weichem Okinawa-Karate zu tun als mit irgendwelchen SV-Systemen, wo man Techniken auswendig lernt.

Zitat:
Zitat von chun tian Beitrag anzeigen
Lassen sich die Techniken so modifizieren, dass ich meinen Gegner nicht gleich umlege?
Ja. Zumindestens bei uns im Dojo wird alles erstmal so gelehrt, daß man seine Trainingspartner nicht ernsthaft beschädigt und erst im Laufe des Trainingsfortschritt stückchenweise scharfgeschaltet.
Wenn man einen Hebel als Schlag lernt, sollte man vorher gelernt haben, wieviel Gelenke in welchem Winkel aushalten und wie man Schläge und Stöße dosiert.
Und es dauert auch (konträr zu den Illusionen, die sich viele machen) eine ganze Weile, bis man im BBT gelernt hat, wie ein Tsuki eigentlich funktioniert. Das naive Faustvorschieben, das man erstmal so macht, bringt einen echten Gegner nichtmal zum Lachen.
Da gehört schon ein bißchen was an Training dazu, bis man überhaupt die Mechanik des Tsuki begreift und dann braucht es noch gründliche biomechanischer Konditionierung, damit man damit alltagstauglich schlagen kann.

Zitat:
Zitat von chun tian Beitrag anzeigen
Von dem was ich an Partnertraining da gemacht hab, lief alles darauf aus dem Angreifer recht schwere Verletzungen anzutun, das bin ich von Wing Chun nicht gewohnt. Übermäßige Gewalt verabscheue ich und vorm Jugendrichter stand ich auch fast schon mal wegen übersteigerter SV.
Das Gelernte geht bei mir im Ernstfall reflexartig doch sehr flüssig und zu schnell um den Gegner wirklich zu schonen.
Die wirklich gefährlichen Sachen lernt man nicht so schnell. Einfach deshalb, weil ein richtiger Gegner ganz anders agiert als Dein Uke in der Kata. Dein Uke schenkt Dir Lücken, unermeßlich viel Zeit und gravierende, (fast unnatürliche) Schwächen, damit Du als Anfänger üben und Körperverständnis aufbauen kannst. Diese Bewegungsabläufe werden so bei einem richtigen Gegner nicht funktionieren. Auch wenn Dein Uke lebendig aus Fleisch und Blut ist und nicht nur Leder mit Lumpen gefüllt - trotzdem darfst Du nie vergessen, daß er nur ein besserer Boxsack ist!

Zitat:
Zitat von chun tian Beitrag anzeigen
Und was bedeutet die kleine Zeremonie am Anfang? Da murmeln alle sowas wie ein Gebet runter und verbeugen sich. Könnte mir jemand das mal erklären?
Da Du weder Shintoist noch Buddhist bist, kann Dir das wurscht sein. Es ist einfach praktisch, wenn man ein gemeinsames Training mit einem gemeinsamen Ritual formal einleitet und beendet, um sich für die Dauer der Trainingszeit psychisch aus dem Alltag zu lösen.
Außerdem, und da kommt Hatsumis Absicht ins Spiel, dienen gemeinsame Rituale der Gemeinschaftsbildung.

"Shikin Haramitsu Daikomyo" ist japanisch verballhorntes Sanskrit und taucht in der Heimatregion der BBT-Schulen auch im Reiki als Beschwörung auf. Das Klatschen dient zur Bekräftigung und dem Vertreiben der bösen Geister/Gedanken/etc. Japanische Alltagsesoterik ist aber ein Studiengebiet für sich, und Du wirst in Deutschland wohl niemanden finden, der es Dir komplett erläutern kann. Das wäre Stoff für eine Doktorarbeit an einer Uni.
In einigen Dojos wird vor der gemeinsamen Formel vom Lehrer noch eine Zeile aus einem Gedicht gebrabbelt.

Onegaishimasu ist eine (ursprünglich mal demütige) Höflichkeitsfloskel. Man bringt damit seine Hochachtung den anderen gegenüber zum Ausdruck.

Am Ende des Tages dankt man sich gegenseitig mit einer weiteren überschwenglichen Bekundung von Hochachtung und Respekt.
__________________
Manche Menschen haben einen Horizont mit Radius null und das nennen sie ihren Standpunkt.

Geändert von califax (23-11-2011 um 13:56 Uhr).
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  #4  
Alt 23-11-2011, 13:58
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Fleischpratze
Hab damit für heute ein neues Lieblingswort - danke!
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  #5  
Alt 23-11-2011, 14:11
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Ich würde dir raten es einfach auszuprobieren dann bist du schlauer. Nur so eine Frage am Rande, warum bist du es vom WC nicht gewöhnt das man den Gegner schwerere Verletzungen herbeiführt. Ich gehöre zwar nur zum Leing Tin Pack und übe nur Hoppelkampf aber selbst unsere Häschentechniken würden wenn man den Schlag durchzieht dem Gegner nicht gerade gut tun? Also was ist bitte beim BBT so viel brutaler als dein ehmaliges System w wo man den Gegner ja auch mit Schlägen auf die Schwachstellen angreift, das würde mich wirklich interssieren. Wünsche dir viel Spaß beim ausprobieren.

Geändert von mrx085 (23-11-2011 um 14:16 Uhr).
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  #6  
Alt 25-11-2011, 17:12
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Zitat:
Zitat von Soapbubblebox Beitrag anzeigen
Tag chun tian

Ich kann dir gerne ein bisschen was über BBT erzählen , habs schließlich 7 Jahre gemacht

Meine Pros , Die Techniken sind Effektiv und einsetzbar , die Basics sind vergleichsweise schwer aber schnell einzusetzen , man Arbeitet mir viel Gewicht und Setz oft die Physik ein um den Gegner zu Schwächen . Nebenbei hast du ein Sehr hohes Auswahlvermögen an Waffen . Abwechslungsreich isses auch , viele Seiltechniken , Parkour , Bogenschießen habe ich mit meinen alten Trainer gemacht . Mein alter Trainer hat mich als Kind auch Training bevor am 1. April 2004 die Wurfsterne verboten wurden . Zudem hat er mir beigebracht aus hohen Distanzen zu Springen rollen Flüchen . Das sind alles Bereicherungen in meinen Leben weswegen ich Ninjutsu Empfehlen würde . z.b hab ichs ins Blut genommen wenn ich hinfalle mich abzurollen .

Aber auch mal zu den Schattenseiten
Ninjutsu hat dieses Typische Zombie Angriffstechnik . Realitätsnahes angreifen ist was anderes . Ausserdem hast du kein Turniergeist , also kannst du dein Gelernt nur auf der Straße einsetzen .

Zu den "Knock Out" Angriffen . Klar Ninjutsu grappblings sind anders als in JJ darauf ausgelegt sofort jemand auszuschalten wenn es sein muss . Allerdings muss ich sagen das man selber entscheidet wie weit man geht im Kampf , du kannst einen Hebel durchbrechen oder ihn unter Kontrolle halten . Es kommt auf die Person an .Schließlich gibst auch sehr abwechslungsreiche Lehrer . Stell dir BBT anders als z.b Karate als ohne feste form vor . Die Techniken in ninjutsu sind alles Ableitungen von anderen Techniken zusammengebastelt . Bilde dir deine eigene Passende Technik im Kampf , werd kreativ

Mir wurde beigebracht als kleiner Bub : Entschärfe die Situation , wenn das nicht geht RENN und wenn das nicht geht tue was du für richtig hältst


Meine Empfehlung : Ich Persönlich finde das System von Ninjutsu toll . Wenn du es auch so siehst mach es aaaber es ist wichtig dass du dir woanders die vollkontaktserfahrung holst . Ich fang jetz mit MMA an und bin am überlegen ob ich nunjutsu Crossover mache .
Ich denke so Decke ich die schwächen die ich in Ninjutsu sehe ab .

2) Such dir ne Wirkliche Gute schule , leider hab ich sehr viele Trainer gesehen die auf Macht und Dominanz aus sind und die Schüler gerne beim vorführen "Quälen" um zu zeigen wers drauf hat ect. Einer den ich kannte hat sogar ein Loch in die Wand gehauen nun um seine Schlagkraft zu beweisen . Es gibt da echt richtige Lappen in Ninjutsu.

3)G Wenn du auf SV und nicht auf die Japanische Tradition aus ist dann biste ne ecke in Ninjutsu falsch. Ich persönliche halte das anbeten am schreien für Schwachsinn aber ich Ignoriere es . Du wirst immer mit der Japanischen Kultur konfrontiert . Aber ich glaube das ist auch zur schule von schule anders . Das Gebet bedeutet so was wie . Wir bitten für ein Gutes Training , und danken den Trainer und den Meister . Und zum Schluss danken wir für das Gute Training .

Klingt jetz alles wie die Große Regel 1 : Ich mach XYZ deswegen ist das der Beste Sport überhaupt
Regel 2 : XYZ2 Ist auch gut weil ein Kollege mich damit verkloppt hat

Aber ich hab versucht das ganze mal Objektiv zu betrachten . Hab ja damit schließlich nicht umsonst aufgehört
Darf ich fragen wo du Wohnst ?
Erstmal danke für die Antwort! Konforntiert ist ja ganz nett, sogar jede Rolle hat nen eigenen Namen auf japanisch Muss man die alle(die Namen) lernen?
Ich treffe mich regelmäßig mit Freunden für ein stiloffenes Sparring, Grappler, Kicker, Puncher etc. ist von allem was dabei, gekämpft wird nur mit Mundschutz und Gloves.(vollkontakt?) Und kann man die Angriffe im BBT schneller machen? Wie lange würde es bei einem guten Lehrer dauern Ninjutsu halbwegs zu lernen?




Zitat:
Zitat von califax Beitrag anzeigen
Keine Ahnung. Ein Trainingskamerad kommt aus dem WC und verfällt unter Druck immer wieder in die Frontalstellung mit Armefangen. Und jedesmal fängt er sich deshalb eine ein. (Man kann eine rechte Gerade eben nicht fangen. Nuja...)
Außerdem scheinen WCler ihr Hohlkreuz zu pflegen. Für die Körpermechanik des BBT ist das tödlich.

Fangen ist ganz schlecht, ich hab immer ausweichen gedrillt bekommen, aber vielleicht macht dein Kumpel da was spezielles

Die "komplizierten Stellungswechsel" sind Kata, ähnlich den festen Formen im WC, aber eben überwiegend mit einem Partner namens Uke ("Empfänger"), der sich als manngroße Fleischpratze zur Verfügung stellt und für die psychische Konditionierung bestimmte Auslösereize (einschwebende Faust, Griff an Arm, etc.) liefert.
Man kämpft mit Kata nicht. Das funktioniert nicht, weil die Kata dafür gar nicht gedacht sind. Immer wenn es trotzdem jemand versucht, weil er wieder mal "Kata" mit "Technik" übersetzt hat, gibt es dann eine blutige Fresse und viel Gejammer, daß das alles ja nicht funktionieren würde.
Bei einem guten Lehrer und eigenständigem Training lernst Du im BBT die Schlag- und Trittmethoden der japanischen Koryu, das Ableiten von Faß- und Schubsangriffen, Hebeln, Werfen, Ausweichen, stabile Bewegung in Gleichgewicht und Flankenstellung, verbesserte Flinchresponse, Fallschule, etwas Bodenkampf, den kreativen Umgang mit Alltagswaffen und einen Haufen Zeug, daß ausschließlich Deinem eigenständigen Training und Deiner Gesunderhaltung dient.
Ob Du das dann sinnvoll verwenden kannst, hängt von Dir ab. Ohne Kampferfahrung und Willen geht gar nichts. Budo ist ein langer Weg und BBT hat, richtig gemacht, viel mehr mit Aikijutsu und weichem Okinawa-Karate zu tun als mit irgendwelchen SV-Systemen, wo man Techniken auswendig lernt.



Ja. Zumindestens bei uns im Dojo wird alles erstmal so gelehrt, daß man seine Trainingspartner nicht ernsthaft beschädigt und erst im Laufe des Trainingsfortschritt stückchenweise scharfgeschaltet.
Wenn man einen Hebel als Schlag lernt, sollte man vorher gelernt haben, wieviel Gelenke in welchem Winkel aushalten und wie man Schläge und Stöße dosiert.
Und es dauert auch (konträr zu den Illusionen, die sich viele machen) eine ganze Weile, bis man im BBT gelernt hat, wie ein Tsuki eigentlich funktioniert. Das naive Faustvorschieben, das man erstmal so macht, bringt einen echten Gegner nichtmal zum Lachen.
Da gehört schon ein bißchen was an Training dazu, bis man überhaupt die Mechanik des Tsuki begreift und dann braucht es noch gründliche biomechanischer Konditionierung, damit man damit alltagstauglich schlagen kann.



Die wirklich gefährlichen Sachen lernt man nicht so schnell. Einfach deshalb, weil ein richtiger Gegner ganz anders agiert als Dein Uke in der Kata. Dein Uke schenkt Dir Lücken, unermeßlich viel Zeit und gravierende, (fast unnatürliche) Schwächen, damit Du als Anfänger üben und Körperverständnis aufbauen kannst. Diese Bewegungsabläufe werden so bei einem richtigen Gegner nicht funktionieren. Auch wenn Dein Uke lebendig aus Fleisch und Blut ist und nicht nur Leder mit Lumpen gefüllt - trotzdem darfst Du nie vergessen, daß er nur ein besserer Boxsack ist!



Da Du weder Shintoist noch Buddhist bist, kann Dir das wurscht sein. Es ist einfach praktisch, wenn man ein gemeinsames Training mit einem gemeinsamen Ritual formal einleitet und beendet, um sich für die Dauer der Trainingszeit psychisch aus dem Alltag zu lösen.
Außerdem, und da kommt Hatsumis Absicht ins Spiel, dienen gemeinsame Rituale der Gemeinschaftsbildung.

"Shikin Haramitsu Daikomyo" ist japanisch verballhorntes Sanskrit und taucht in der Heimatregion der BBT-Schulen auch im Reiki als Beschwörung auf. Das Klatschen dient zur Bekräftigung und dem Vertreiben der bösen Geister/Gedanken/etc. Japanische Alltagsesoterik ist aber ein Studiengebiet für sich, und Du wirst in Deutschland wohl niemanden finden, der es Dir komplett erläutern kann. Das wäre Stoff für eine Doktorarbeit an einer Uni.
In einigen Dojos wird vor der gemeinsamen Formel vom Lehrer noch eine Zeile aus einem Gedicht gebrabbelt.

Fernöstliche Religionen sind etwas, was ich noch nie 100%ig kapiert hab, danke dir!

Onegaishimasu ist eine (ursprünglich mal demütige) Höflichkeitsfloskel. Man bringt damit seine Hochachtung den anderen gegenüber zum Ausdruck.

Am Ende des Tages dankt man sich gegenseitig mit einer weiteren überschwenglichen Bekundung von Hochachtung und Respekt.
Ist das ne Regel oder sowas, dass die japanischen Traditionen überall gelten?
Mich stört einfach nur dieses ganze Verbeugen und Bitten Zeug, der Lehrer ist auch nurn Mensch. Einfach nur "Servus" sagen ist strikt verboten oder?



Zitat:
Zitat von mrx085 Beitrag anzeigen
Ich würde dir raten es einfach auszuprobieren dann bist du schlauer. Nur so eine Frage am Rande, warum bist du es vom WC nicht gewöhnt das man den Gegner schwerere Verletzungen herbeiführt. Ich gehöre zwar nur zum Leing Tin Pack und übe nur Hoppelkampf aber selbst unsere Häschentechniken würden wenn man den Schlag durchzieht dem Gegner nicht gerade gut tun? Also was ist bitte beim BBT so viel brutaler als dein ehmaliges System w wo man den Gegner ja auch mit Schlägen auf die Schwachstellen angreift, das würde mich wirklich interssieren. Wünsche dir viel Spaß beim ausprobieren.
Servus! Nein im WC hab ich alle Arten von Formen gelernt, bisschen Sparring gemacht, aber Akupressurpunkte oder die vielen Versionen wie man eine Hand zum schlagen falten kann sind vollkommen neu. WC hat mir viel Verständnis davon gegeben wie man einen Schlag schnell ausführen kann, aber Würfe und Locks zusammen mit Waffentraining und Fingerstichen sind was, was das ganze irgendwie gefährlicher macht.(kann mich auch täuschen). Ist Ninjutsu eig nicht zum Infiltrieren gedacht und WC zur SV? Kleine Frage am Rande
dir auch alles gute!
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  #7  
Alt 27-11-2011, 16:07
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Zitat von chun tian Beitrag anzeigen
Erstmal danke für die Antwort! Konforntiert ist ja ganz nett, sogar jede Rolle hat nen eigenen Namen auf japanisch Muss man die alle(die Namen) lernen?
Ich treffe mich regelmäßig mit Freunden für ein stiloffenes Sparring, Grappler, Kicker, Puncher etc. ist von allem was dabei, gekämpft wird nur mit Mundschutz und Gloves.(vollkontakt?) Und kann man die Angriffe im BBT schneller machen? Wie lange würde es bei einem guten Lehrer dauern Ninjutsu halbwegs zu lernen?

Nein Natürlich nicht , die wichtigsten Namen kommen mit den Tagen , die speziellen Begriffe merkste dir mit der zeit einfach weil du sie 10000 mal hörst.Aber du musst dich nicht hinsetzen und Pauken das wäre wohl die schlimmste qual in BBT Wie gesagt kommt alles auf den Trainer an , bei uns hat rolle vorwärts gereicht -Klingt doch schonmal sehr nach vollkontakt. Gloves ist schonmal das richtige wergzeug , Vielleicht noch schienenbeinschoner , wobei der Frontkick sehr stark in BBT vertreten ist . Einen lowkickt wirste wohl 1 mal pro jahr sehen - Ich könnte dir nun Philosophisch sagen dass du NIEEMALS auslernen wirst (was in BBT wirklich der fall ist weil es einfach 50 Unterkatigorieren vom Training gibt ) allerdings solltest du die Basics nach 1-2 Jahren realtiv flüssig können. nach ca 5-7 Jahren steht der 1.Dan an , ab da kannste mit jeden Jahr 1 Dan Rechnen , also wirste so 15 - 20 Jahre zum Großmeister brauchen . Die Prüfungen ab den 5. Dan werden alle in Japan gemacht nur als hinweiß. Strenge ausbildung findest du nich ?




Ist das ne Regel oder sowas, dass die japanischen Traditionen überall gelten?
Mich stört einfach nur dieses ganze Verbeugen und Bitten Zeug, der Lehrer ist auch nurn Mensch. Einfach nur "Servus" sagen ist strikt verboten oder?

Auch hier : der Lehrer Betet mit dir , ist nix besseres als du. Aber wie ich erwähnt habe es gibt oft lappen in BBT die ihre Machtposition ausnutzen . Was aber nicht heißt dass sie schlecht in der Materie sind. Ein nettes Servus beim reinkommen ist nicht schlecht aber ich sage mal so das ist einfach die Tradition , Räuscherstäbchien , Salz , Reis , Wasser und vor einem Schrein mit einen Spiegel beten ist einfach die Tradition im Sport . Mach dir nix draus , mach einfach mit.Kein Trainer wird sich an der Begrüßung aufgeilen . Bei uns hat unser Trainer immer witze gemacht am Schrein . Wir haben da ein Bild von Hatsumi Hängen , und er schaute sich jede Stunde an und meinte : noch 2 Wochen , dann Noch 1 Woche , noch 4 Tage . Mittlerweile ist das ein Running gag Jetz sind wir wider bei 9 monaten und 2 Wochen .

Ich sag mal so ich hatte mal einen alten Trainer : Manni ( der typ war genial im Waffenkampf und weit seien Niveau hinaus (4.Dan) der wollte einfach kein Godan test machen ) Bei dem Sind wir reingekommen haben einmal : RE ! Gesagt und schon ging los . Wieder einmal kommt es auf den Trainer an - Das Re ist sozusagen diese Schnellbegrüßung die du für Servus hällst





Servus! Nein im WC hab ich alle Arten von Formen gelernt, bisschen Sparring gemacht, aber Akupressurpunkte oder die vielen Versionen wie man eine Hand zum schlagen falten kann sind vollkommen neu. WC hat mir viel Verständnis davon gegeben wie man einen Schlag schnell ausführen kann, aber Würfe und Locks zusammen mit Waffentraining und Fingerstichen sind was, was das ganze irgendwie gefährlicher macht.(kann mich auch täuschen). Ist Ninjutsu eig nicht zum Infiltrieren gedacht und WC zur SV? Kleine Frage am Rande
dir auch alles gute!
Ninjutsu ist Eher Defensiv ausgelegt das stimmt . Keiner wird dir zeigen wie du einen Angreifst ( also mir hat mans nicht ). Wie gesagt , Du macht BBT gefährlich nicht die Techniken , du Entscheidest wie du den Gegner ausknockst . BBT hat keine Feste Form , du gehst deinen weg und entscheidest im Kampf . Die Mieseste Verletzung die ich in BBT gesehen habe war ein Fußhebel , wobei der Fuß ausgekugelt wurde . Sonst sind Prellungen , Blaue Flecke ( gerade an den Vital und Akkupunkturpunken ) tagesordnung .

Geändert von Soapbubblebox (27-11-2011 um 16:10 Uhr).
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  #8  
Alt 27-11-2011, 19:59
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Erstmal danke für die Antwort! Konforntiert ist ja ganz nett, sogar jede Rolle hat nen eigenen Namen auf japanisch Muss man die alle(die Namen) lernen?
Ja. Wie willst Du denn trainieren, wenn Du die Anweisungen nicht verstehst und Dich nicht mit Trainingskameraden unterhalten kannst?

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Ich treffe mich regelmäßig mit Freunden für ein stiloffenes Sparring, Grappler, Kicker, Puncher etc. ist von allem was dabei, gekämpft wird nur mit Mundschutz und Gloves.(vollkontakt?)
Da wirst Du wohl erstmal lernen müssen, einzustecken. Nur in sehr wenigen Dojos wird erstmal eine Art schnelle Boxgrundlage geschaffen. Meistens steht erstmal der Aufbau von Körpermechanik, Hebelverständnis, Fallschule und anderen Grundlagen im Vordergrund.

Zitat:
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Und kann man die Angriffe im BBT schneller machen?
Die "Angriffe" im normalen BBT-Training sind keine Angriffe sondern reine Trainingsbewegungen. Die kann man schneller machen, klar. Dann hast Du als Anfänger keine Zähne mehr und kriegst nicht einmal die ersten Schritte der Kata hin. Insbesondere bei "Angriffen" mit Bo oder Bokken machen die Einschläge sicher viel Spaß.
Es gilt bei allen traditionellen japanischen Schulen: Erst richtig und sauber einschleifen, dann auf Tempo und Praxisanwendung drillen.

Schau mal:
Die Kata bauen grundlegende Bewegungsgewohnheiten auf und programmieren Dich, in Schreckmomenten auf eine ganz bestimmte Weise auszuweichen.
Erst wenn die Körpermechanik sitzt, kannst Du die Schläge, Tritte und Würfe des BBT richtig lernen, denn sie sind Anwendungen dieser Mechanik.
Wenn Du keine Schläge, Tritte und Würfe kannst, bist Du im Sparring ein wehrloses Opfer.
Hat 'nen Vorteil - Das härtet Dich ab und wird Dich auf wohltuende Weise von den vielen Weicheiern, die im BBT unterwegs sind, unterscheiden.

Zitat:
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Wie lange würde es bei einem guten Lehrer dauern Ninjutsu halbwegs zu lernen?
Lebenslang. Ich kenne nicht viele Dojos, weiß nur, daß wir in unserem Dojo mit der Ausbildungsdauer bis zur grundlegenden Prügelreife (3 bis 5 Jahre bei durchschnittlich zweimal Training pro Woche) sehr unzufrieden sind und deshalb gerade rumexperimentieren, wie man das alles beschleunigen kann. Es gibt dem Hörensagen nach Dojos, wo man erstmal mit Boxdrills nach Moshe Kastiel (bzw. Bagua Quan) anfängt und anstrebt, sich innerhalb von 1 Jahr mit Sparring und Drills anständig prügeln zu können. Keine Ahnung, inwiefern das funktioniert. Bujinkan ist eben nicht Boxen und irgendwo müssen die Grundlagen für Würfe, Tsuki und Waffen gelegt werden. Das geht nur durch geduldiges Einschleifen und Hunderte Wiederholungen.

Zitat:
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Ist das ne Regel oder sowas, dass die japanischen Traditionen überall gelten?
Ja, wenn man einem Verein, einer Schule, einer Firma oder einer Trainingsgruppe beitritt, hat man gefälligst die dortigen Gepflogenheiten zu beachten und zu respektieren. Das nennt man Erziehung und sollte vor dem kampffähigen Alter längst vorhanden sein.
Das Bujinkan kommt aus dem militärischen Bereich. Sei froh, daß kein Appell gehalten wird.

Zitat:
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Mich stört einfach nur dieses ganze Verbeugen und Bitten Zeug, der Lehrer ist auch nurn Mensch. Einfach nur "Servus" sagen ist strikt verboten oder?
Bei uns im Dojo grüßen wir uns untereinander auch gerne mal mit 'nem Grunzen. Es gibt das formelle Angrüßen und Abgrüßen vor und nach dem Training sowie bestimmte Vorschriften zur Trainingsbekleidung, Ausrüstung, Hygiene, etc..
In anderen Dojos wird die Etiquette sehr viel strenger gehandhabt. Der jeweilige Chef entscheidet, wie der Hase läuft.
Gewöhn Dich dran, wenn Du mal für Dein Geld arbeiten gehen mußt, wirst Du auch da einen Chef haben.
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  #9  
Alt 27-11-2011, 20:08
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Ninjutsu ist Eher Defensiv ausgelegt das stimmt .
Das ist Quatsch.

Zitat:
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Keiner wird dir zeigen wie du einen Angreifst
Suckerpunch auf Fresse gibt es nicht als Drill, das stimmt. Irgendwo muß ein Schüler aber schon wenigstens selbsttätig atmen und agieren können, wenn er eine KK studieren will. Wie will er sonst ins Dojo kommen? Auf 'ner Bahre?

Zitat:
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( also mir hat mans nicht ).
Hier kommen wir der Sache schon näher. Wenn Du im Training genauso sorgfältig bist, wie in der Schule...
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Geändert von califax (27-11-2011 um 20:37 Uhr).
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  #10  
Alt 27-11-2011, 20:37
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Jahren
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Zitat von Soapeinebubblebox Beitrag anzeigen
Tag chun tian

Ich kann dir gerne ein bisschen was über BBT erzählen , habs schließlich 7 Jahre gemacht


Aber ich hab versucht das ganze mal Objektiv zu betrachten . Hab ja damit schließlich nicht umsonst aufgehört
Darf ich fragen wo du Wohnst ?
Bist du ein Troll?
Du bist 16, machst seit 7 Jahren BBT?
Du hast auch oft in der Schule gefehlt?
Deine Rechtschreibung ist grauenhaft!
__________________
Ich würde kämpfen, wenn ich es könnte.
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  #11  
Alt 27-11-2011, 21:55
Benutzerbild von chun tian
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Zitat von Soapbubblebox Beitrag anzeigen
Ninjutsu ist Eher Defensiv ausgelegt das stimmt . Keiner wird dir zeigen wie du einen Angreifst ( also mir hat mans nicht ). Wie gesagt , Du macht BBT gefährlich nicht die Techniken , du Entscheidest wie du den Gegner ausknockst . BBT hat keine Feste Form , du gehst deinen weg und entscheidest im Kampf . Die Mieseste Verletzung die ich in BBT gesehen habe war ein Fußhebel , wobei der Fuß ausgekugelt wurde . Sonst sind Prellungen , Blaue Flecke ( gerade an den Vital und Akkupunkturpunken ) tagesordnung .




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Zitat von califax Beitrag anzeigen
Da wirst Du wohl erstmal lernen müssen, einzustecken. Nur in sehr wenigen Dojos wird erstmal eine Art schnelle Boxgrundlage geschaffen. Meistens steht erstmal der Aufbau von Körpermechanik, Hebelverständnis, Fallschule und anderen Grundlagen im Vordergrund.
....
Die "Angriffe" im normalen BBT-Training sind keine Angriffe sondern reine Trainingsbewegungen. Die kann man schneller machen, klar. Dann hast Du als Anfänger keine Zähne mehr und kriegst nicht einmal die ersten Schritte der Kata hin. Insbesondere bei "Angriffen" mit Bo oder Bokken machen die Einschläge sicher viel Spaß.
...
Hat 'nen Vorteil - Das härtet Dich ab und wird Dich auf wohltuende Weise von den vielen Weicheiern, die im BBT unterwegs sind, unterscheiden.

Ohne Blut und Schweiß kein Preis !

....
Lebenslang. Ich kenne nicht viele Dojos, weiß nur, daß wir in unserem Dojo mit der Ausbildungsdauer bis zur grundlegenden Prügelreife (3 bis 5 Jahre bei durchschnittlich zweimal Training pro Woche) sehr unzufrieden sind und deshalb gerade rumexperimentieren, wie man das alles beschleunigen kann. Es gibt dem Hörensagen nach Dojos, wo man erstmal mit Boxdrills nach Moshe Kastiel (bzw. Bagua Quan) anfängt und anstrebt, sich innerhalb von 1 Jahr mit Sparring und Drills anständig prügeln zu können. Keine Ahnung, inwiefern das funktioniert. Bujinkan ist eben nicht Boxen und irgendwo müssen die Grundlagen für Würfe, Tsuki und Waffen gelegt werden. Das geht nur durch geduldiges Einschleifen und Hunderte Wiederholungen.

Und was ist wenn ich die Katas jeden Tag 10 mal übe, die Schlag und Kickformen 3x wöchentlich an einem Sandsack trainiere und zu den zusätzlichen BBT Stunden die unzähligen Ninjabücher lese? :P
Ich nehm die Sache wirklich ernst und bin sogar bereit alles andere was ich an Hobbys gerade hab hängen zu lassen für KK, die mich weiter bringt.
Danke für deine ehrliche Antwort!



Ja, wenn man einem Verein, einer Schule, einer Firma oder einer Trainingsgruppe beitritt, hat man gefälligst die dortigen Gepflogenheiten zu beachten und zu respektieren. Das nennt man Erziehung und sollte vor dem kampffähigen Alter längst vorhanden sein.
Das Bujinkan kommt aus dem militärischen Bereich. Sei froh, daß kein Appell gehalten wird.
Nehm ich dann gerne in Kauf, so hatte ich das noch nicht betrachtet


Bei uns im Dojo grüßen wir uns untereinander auch gerne mal mit 'nem Grunzen. Es gibt das formelle Angrüßen und Abgrüßen vor und nach dem Training sowie bestimmte Vorschriften zur Trainingsbekleidung, Ausrüstung, Hygiene, etc..
In anderen Dojos wird die Etiquette sehr viel strenger gehandhabt. Der jeweilige Chef entscheidet, wie der Hase läuft.
Gewöhn Dich dran, wenn Du mal für Dein Geld arbeiten gehen mußt, wirst Du auch da einen Chef haben.
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Zitat von icken Beitrag anzeigen
Bist du ein Troll?
Du bist 16, machst seit 7 Jahren BBT?
Du hast auch oft in der Schule gefehlt?
Deine Rechtschreibung ist grauenhaft!
Vielleicht ist er das nächste Karate Kid
Im übrigen-was geht dich das an? Er gibt doch recht gute Antworten?
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  #12  
Alt 27-11-2011, 23:52
Benutzerbild von califax
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Und was ist wenn ich die Katas jeden Tag 10 mal übe, die Schlag und Kickformen 3x wöchentlich an einem Sandsack trainiere und zu den zusätzlichen BBT Stunden die unzähligen Ninjabücher lese? :P
Die Ninjabücher nutzen Dir nix. Sandsacktraining ist sehr wertvoll. Die Kata privat zu üben auch. Trotzdem dauert es eine Weile, bis man alleine nur die äußere Form der Kata so drauf hat, daß die eigentlichen Effekte der Übung eintreten können. Man muß einfach sehr häufig korrigiert werden.
Was extrem wichtig ist und in vielen Dojo vernachlässigt wird: Junan Taiso.
Da stecken die Grundlagen der Grundlagen drin, sozusagen.
Zu den wichtigsten Grundlagen-Kata gibt es leicht erkennbare Soloformen. Am allerwichtigsten sind die Kamae Dori, Junan Taiso, Fallschule.
Wenn man das drauf hat, wird alles andere viel leichter und schneller in den Griff zu kriegen sein.
Informier Dich zum Thema Zentrumsarbeit und schau Dir auf Youtube die Videos von Takamatsu an. Er gibt deutliche Hinweise auf die Mechanik diverser Sachen. Vergleiche mit anderen asiatischen KK.
Nutze die Zeit im Dojo intensiv statt zu quasseln. Beobachte den Lehrer, laß Dir von ihm und deutlich Fortgeschrittenen die Kata und Waza AN DIR SELBST demonstrieren.
"Zeig das nochmal - aber nicht an mir, an dem da!" ist nicht nur feige sondern auch nutzlos. Man lernt letztlich immer nur, was man selber auch an sich spürt.

Alles zusammen sorgt dann dafür, daß Du deutlich schneller vorwärts kommst.

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Ich nehm die Sache wirklich ernst und bin sogar bereit alles andere was ich an Hobbys gerade hab hängen zu lassen für KK, die mich weiter bringt.
Danke für deine ehrliche Antwort!
Ein Strohfeuer bringt Dich nicht weiter. Du wirst so oder so Geduld und Starrsinn brauchen. Bestimmte Sachen wie Ken-Tai-Ichi-Yo, gute Körperhaltung und Gleichgewicht lassen sich im Alltag trainieren. Dann ist jede Bewegung, jeder Schritt, jedes Türenöffnen und -schließen gleichzeitig Training.
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  #13  
Alt 29-11-2011, 21:58
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Zitat von icken Beitrag anzeigen
Bist du ein Troll?
Du bist 16, machst seit 7 Jahren BBT?
Du hast auch oft in der Schule gefehlt?
Deine Rechtschreibung ist grauenhaft!
Ich denke deine Antwort ist dem Trollen um einiges Näher .
Während ich versuche meine meinung in BBT zu vertreten .
Gehst du auf mein Alter und meine Grammatik ein .

Ja ich habe mit 8 Angefangen ? Wo ist das Problem . Ich wollte ebend als Kind Kampfsport machen ( TWD oder Karrate ) bin aber im BBT gelandet .

Und auch hier will ich mich Entschuldigen für meine Rechtschreibung-Grammatik.
Es gibt eiin Kleiner Prozentsatz der an LRS Leidet .
Ich stehe nun vorm Abitur ( G8 ) und versuche das beste draus zu machen und versuche es Tag für Tag in Griff zu bekommen .

Dass hier alle Gleich die Internet Nüsse bekommen ist doch Armselig Ich höre mir gerne Kritiken an und beantworte sie , aber meine Qualitäten an meiner Rechtschreibung Festzulegen ist doch soziemlich das Armutszeugnis.

In dem sinne : Nerd-Rage

mfg Marcel
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  #14  
Alt 29-11-2011, 22:07
Benutzerbild von califax
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Zitat von Soapbubblebox Beitrag anzeigen
Und auch hier will ich mich Entschuldigen für meine Rechtschreibung-Grammatik.
Es gibt eiin Kleiner Prozentsatz der an LRS Leidet .
Ich stehe nun vorm Abitur ( G8 ) und versuche das beste draus zu machen und versuche es Tag für Tag in Griff zu bekommen .
Bullshit. Eine LRS, an der man leidet, hat nichts, absolut nichts mit Interpunktion zu tun. Du bist einfach nur jahrelang faul gewesen und jetzt respektlos gegenüber Deinen Lesern aber vor allem Dir selbst gegenüber.
Du hast Dich damit abgefunden, als Idiot durch die Gegend zu torkeln und verteidigst das auch noch.
Brauchbare Interpunktion ist keine Geheimlehre.
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  #15  
Alt 29-11-2011, 22:10
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Zitat von califax Beitrag anzeigen
Das ist Quatsch.



Suckerpunch auf Fresse gibt es nicht als Drill, das stimmt. Irgendwo muß ein Schüler aber schon wenigstens selbsttätig atmen und agieren können, wenn er eine KK studieren will. Wie will er sonst ins Dojo kommen? Auf 'ner Bahre?



Hier kommen wir der Sache schon näher. Wenn Du im Training genauso sorgfältig bist, wie in der Schule...
Danke Für die Kritik . Ich versuche BBT anhand von anderen KK Festzulegen . Wenn du Viele andere Vollkontakt Kampfsporten vergleichst , merkst du das BBT an sich einen Schwachen Offensiven Drill hat . Es ist doch massiv so , dass man angegeriffen wird und auf diesen Angriff entsprechend zu Reagieren hat. Darauf baut das Training 90% auf . Natürlich hat BBT offensive Aspekte aber leider geraten sie Oft im Hintergrund. Ich konnte beim Muay Thai mit dem Ausfallschritt sehr gut Punkten , auch gegen erfahrende Kämpfe da dies alles andere als Sterotypische rumtänzeln ist . Ich nahm den block auf , öffnete den Gegner uns setze einen Schlag rein . Basic , aus einer deffensiven Bewegung wurde eine Offensive .
Jedoch hat man mir nicht gesagt , mach Uke Kaputt . Tori war immer die Fleischpratze

Traurig wieder auf meine Schulischen Leistungen zu gehen . Aber danke ich nehms als Kritik weiter an mir zu arbeiten
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