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Anfängerfragen - Das Forum für Kampfkunst-Einsteiger In diesem Forum könnt Ihr fragen, welche Kampfkunst zu Euch passt, oder Euch allgemein über "Kampfkunst" und "Kampfsport" informieren. Nur für wirkliche Anfängerfragen gedacht.



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  #1  
Alt 26-01-2014, 16:14
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 24.01.2014
Beiträge: 2
Standard Grundlegende Fragen

Hallo,

ich hoffe ich habe den richtigen Bereich für meine Frage gefunden
Bevor ich meine Fragen stelle möchte ich gerne kurz was über mich erzählen.

Ich bin ein ziemlich schüchterner Mensch und möchte gerne was dagegen tun, deswegen bin ich am überlegen in einem Verein Sport zu machen. Hier in der Nähe ist ein Sport Club, der einmal wöchentlich für eine Stunde Krav Maga anbietet. Ich gehe aber davon aus, dass dort zukünftig mehr Stunden angeboten werden, da das Studio wohl noch nicht solange da ist. Ich erhoffe mir vom Krav Maga das ich mich selbstverteidigen kann und so auch mehr Selbstbewusstsein bekomme.
Bevor ich mich anmelde will ich jedoch gerne ein Probetraining machen.
Doch hier fängt schon mein Problem an, ich mache mir zu viele Gedanken
Meine Freunde interessieren sich nicht für Krav Maga, weswegen ich alleine zum Training muss. Was noch dazu kommt ist, dass ich ein Mensch bin, der etwas länger braucht bis er mit fremden Leuten warm wird.

So nun zu meinen Fragen:

1.Wie sieht das mit den Partnerübungen aus?
Ich werde da ja höchstwahrscheinlich keinen kennen. Hat man dort immer einen festen Partner mit dem man seine Übungen macht? Ist es als Neuer schwer einen Partner zu finden mit dem man die Übungen ausführt? Ich stell mir das irgendwie etwas komisch vor einen Menschen den ich nicht kenne zu treten oder auf den Boden zu werfen :\

2.Sind die Übungen schwer auszuführen?
Ich war früher schon nicht der Beste im Schulunterricht, wenn es darum ging irgendwelche Fitnessübungen nachzumachen. Was wohl daran liegt das ich ziemlich steif bin. Im Studio gibt es keinen Anfängerkurs, man traniert zusammen mit den Fortgeschrittenen. Deswegen die Frage ob die Würfe/Schläge... schwer sind?

3.Wann sieht man die ersten Erfolge im Krav Maga, sprich wann kann ich mich halbwegs auf der Straße im Ernstfall verteidigen? Das ich nach einem Jahr Training jetzt nicht einen auf Bruce Lee machen kann ist mir klar

4.Habt ihr irgendwelche Tipps für Neueinsteiger, sowohl sportlich als auch wie man sich schneller in die Gruppe integriert.


Über eine Antwort würde ich mich freuen, auch wenn es nur eine Kurze seinen sollte
lg.AS96
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  #2  
Alt 26-01-2014, 16:26
Benutzerbild von DerLenny
Moderator
Kampfkunst: Kenpo, Ju-Jutsu Combatives
 
Registrierungsdatum: 07.10.2010
Alter: 43
Beiträge: 4.508
Standard

Mach Dir nicht so nen Stress. Geh hin, hab Spaß.
Gerade im Kampfsport kommt man den Leuten schnell näher, weil man beim Training auch auf einander achten muss.

Spring ins kalte Wasser und genieß die Erfrischung.
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  #3  
Alt 26-01-2014, 16:42
Benutzerbild von Franz
Moderator
Kampfkunst: FMA, KM
 
Registrierungsdatum: 08.05.2003
Ort: Bayern
Alter: 46
Beiträge: 13.653
Standard

Nach einem Jahr solltest du deutliche Fortschritte haben? Normalerweise werden die Partner durchgewechselt.
Warum trittst du Leute leichter dir für kennst? Ist es nicht eher so dass die Anonymisierung es leichter macht jemanden zu verletzen. Sinn des Trainings ist es nicht sich zu verletzen sondern unter Stress belastbarer zu werden und sich Kampfattribute zB durch Sparring und Drills anzueignen.
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  #4  
Alt 26-01-2014, 16:45
Benutzerbild von Schnueffler
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Wahrheit des wohltuenden Regens
 
Registrierungsdatum: 02.03.2005
Ort: mitten im Pott
Alter: 42
Beiträge: 30.533
Standard

Hingehen, mitmachen, Spaß haben, dabei bleiben!

Mach dir nicht so viele Gedanken, sondern probiere es einfach aus!
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  #5  
Alt 26-01-2014, 17:05
Benutzerbild von Nohands
KKB-Userstatus: Professional
Kampfkunst: noch weniger -ist- NOCH MEHR
 
Registrierungsdatum: 31.07.2011
Ort: 5.WE Todeszelle links
Alter: 53
Beiträge: 959
Standard

Hallo AS96,
genau, ab zum Probetraining.
Die Jung's dort werden dich schon nicht auffressen.
Du wirst dort schneller Freunde finden, als du denkst.
Natürlich ist am Anfang alles neu und auch nicht leicht,
aber dafür trainiert man ja diese Sachen, damit sie dann besser werden.
Irgendwann wirst auch du besser sein und dann wiederum anderen Anfängern helfen.
Einfach so gut wie es dir möglich ist mitmachen, dann wird sich automatisch zeigen, ob du damit klarkommst, oder nicht.
Ich hoffe, dass du einen guten Trainer bekommst.
Nur Mut, alles wird gut.

Viel Erfolg
Nohands
.
__________________
Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.“
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  #6  
Alt 26-01-2014, 18:39
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Jiu-Jitsu
 
Registrierungsdatum: 23.01.2010
Beiträge: 2
Standard

Also: Wenns ein Probetraining gibt ist das schon mal ein gutes Zeichen. Geh einfach mal hin und probiers aus. An sich ist Krav Maga nicht besonders schwer zu lernen, es ist eben sehr darauf ausgelegt recht schnell Lernerfolge zu produzieren. Was das konkret in Zeit bedeutet ist allerdings sehr individuell. Tipps... Schaus dir an. Wenn es Spaß macht kommt das von alleine, wenn es keinen Spaß macht anderen Verein oder Stil ausprobieren.

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  #7  
Alt 26-01-2014, 19:02
Benutzerbild von Syron
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Den inneren Schweinehund verhauen
 
Registrierungsdatum: 06.06.2013
Ort: Ruhrpott
Beiträge: 1.570
Standard

Zitat:
Zitat von AS96 Beitrag anzeigen
Ich bin ein ziemlich schüchterner Mensch und möchte gerne was dagegen tun, deswegen bin ich am überlegen in einem Verein Sport zu machen. [...]
Meine Freunde interessieren sich nicht für Krav Maga, weswegen ich alleine zum Training muss. Was noch dazu kommt ist, dass ich ein Mensch bin, der etwas länger braucht bis er mit fremden Leuten warm wird.
Da ich gerade den Teil sehr gut kenne, beziehe ich mich mal kurz darauf:
"Einfach hingehen!" war für mich nämlich auch nicht mal ansatzweise *einfach*.

Da ich immer auch noch den Weg suchen musste, bin ich immer sehr, sehr früh dagewesen, so dass ich noch Zeit hatte, mich geistig darauf vorzubereiten, überhaupt *rein* zu gehen.

Hat das erste Mal absolut nicht geklappt (was mir gerade die unangenehmen Frage aufwirft, ob ich mich je bei Schnüffler dafür entschuldigt habe, nicht aufgetaucht zu sein? ).
Beim ersten Versuch bin ich eine knappe Stunde vor dem Dojo auf und ab gelaufen und anschließend wieder in die Bahn gekrochen

Beim zweiten Versuch (anderer Verein) hatte ich dieselbe Ausgangslage: Wieder früh hin, aber diesmal mir selbst geschworen, auch tatsächlich reinzugehen.
Habe mir dafür wieder 30-40 Minuten Zeit "genommen" (klingt besser als "Panik bekämpft ), bis ich schlussendlich jemanden angesprochen hab, wo ich denn hinmuss für bliblablub.
Jetzt der bessere Teil: Als ich aus der Umkleide geschlichen kam, wurde ich sehr nett empfangen: Nach Verletzungen gefragt, aufgeklärt, dass ich nur das mitmachen brauche, was ich mir zutraue...

Ein drittes Probetraining letzte Woche lief ähnlich an, wie das zweite. Nur das dort vor dem Training bereits mehr Smalltalk betrieben wurde (worin ich grausig bin), aber auch hier wurde ich direkt ausgezeichnet aufgenommen.

Ich habe mir dann gesagt: Wenn der Verein für mich(!) was taugen soll, müssen die Leute damit klar kommen, dass ich sozial etwas eingeschränkt bin.
Und ich bin davon begeistert, wie gut die damit klar kommen. Kannte ich so gar nicht.

Lange Rede, kurzer Sinn: Wenn du ähnlich schüchtern bist wie ich, können sich viele gar nicht vorstellen, was das für ein Stress ist.
Und das alleine beim hingehen schon eniges an Arbeit drin steckt (war zumindest bei mir so; vielleicht ist das bei dir ganz anders!).
Aber wie mir so schön gesagt wurde: "Budosportarten stärken u.a. das Selbstbewustsein, heißt besonders für Dich - komm aus dein Schneckenhaus - hau auf den Putz
war jetzt ein wenig direkt - verstehe es bitte nicht falsch - aber das Leben da draußen ist hart."

Am Ende wird es das wert sein, denn selbst ich kann nach sehr kurzer Zeit, schon Fortschritte erkennen. Winzige, aber Fortschritte!

Ich hoffe, dass war weder zu lang, noch zu sehr off-topic noch zu langweilig und zumindest ein wenig Hilfe

Geändert von Syron (26-01-2014 um 19:04 Uhr). Grund: Kürzungen
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  #8  
Alt 27-01-2014, 11:16
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Desert Eagle.50
 
Registrierungsdatum: 04.12.2013
Beiträge: 3.763
Standard

Zitat:
Zitat von AS96 Beitrag anzeigen
Ist es als Neuer schwer einen Partner zu finden mit dem man die Übungen ausführt? Ich stell mir das irgendwie etwas komisch vor einen Menschen den ich nicht kenne zu treten oder auf den Boden zu werfen :\

Habt ihr irgendwelche Tipps für Neueinsteiger, sowohl sportlich als auch wie man sich schneller in die Gruppe integriert.

Das Wesentliche wurde ja schon genannt:

Auch wenn es schwer fällt einfach den inneren Schweinehund überwinden und hingehen.


Ansonsten mal so zum ganz grundsätzlichen Ablauf:

Zunächst wird sich aufgewärmt, ggf. ein paar nette Gemeinheiten wie Liegestütze, Sit-Ups oder ähnliches, ein paar einfache Techniken die man noch solo macht (Tritte, Schlag-Kombi, Knie) und irgendwann heißt es dann: "Partnerwahl" wobei das häufig darauf hinausläuft, dass man die nächsten Übungen mit demjenigen macht der in der Reihe neben einem steht.
Hier muss man keine Angst haben keinen ab zu bekommen und ggf. je nachdem was gerade auf dem Programm steht weißt ggf. der Trainer auch die Partner zu damit man eine gute Mischung von Fortgeschrittenen und Anfängern hat.

Und natürlich ist es am Anfang vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig wenn man sich mit "Fremden" über den Boden rollt oder in engeren Körperkontakt kommt - aber hey das ist hat nun mal kein Halma. Und auch hier braucht man keine falsche Scheu haben, es beißt keiner und man kann auch mal herzlich lachen wenn man sich ineinander verknotet hat weil die Technik eben nicht auf Anhieb funktioniert hat.


Ansonsten kann es aus sportlicher Sicht mit Sicherheit nicht schaden wenn Du neben dem Training auch anderweitig "aktiv" bist - allgemeine Fitness (Joggen, Cross-Trainer was auch immer) und die gezeigten Techniken für Dich selbst zu Hause auch noch mal durchgehst bzw. "nacharbeitest".

Und "in die Gruppe" integrieren muss man sich am Anfang noch gar nicht wirklich. Das ist ja keine Schulhofclique die einen nur akzeptiert wenn man dies oder jenes macht, sondern primär gehen die Leute dort hin um mit anderen (netten) Menschen zu trainieren. Da kann man den Small-Talk gerade am Anfang doch auch sehr eingrenzen. Ich habe bei mir immer noch Leute mit denen ich bislang nicht mehr als ein "Guten Abend" und "Tschüss" gewechselt habe - stört keinen. Insofern hier also einfach weniger Kopfkino einschalten sondern wie geschrieben hingehen, feststellen das das auch alles nur Menschen sind und Spaß haben.
__________________
"It's not the size of the dog in the fight, it's the size of the fight in the dog." M. Twain
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  #9  
Alt 27-01-2014, 13:21
Benutzerbild von Gawan
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Kampfkunst: Taijiquan, Karate
 
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Alter: 47
Beiträge: 457
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Zitat:
Habt ihr irgendwelche Tipps für Neueinsteiger, sowohl sportlich als auch wie man sich schneller in die Gruppe integriert.
Erst mal vielen Dank an Syron für den Beitrag! Schön, dass es noch andere Betroffene gibt.

Eigentlich ist es fast egal, welchem Verein du dich anschließt, wenn du etwas gegen deine Schüchternheit unternehmen willst. Ich glaube schon, dass Kampfsport gegen Schüchternheit helfen kann (man kommt sich ja körperlich zwangsläufig näher); dasselbe kannst du aber auch in irgendeinem Geselligkeitsverein haben.

Einfacher ist es, wenn du zusammen mit einem Freund hingehst, dann hast du wenigstens schon mal einen Kontakt. Vielleicht ist der Freund kontaktfreudiger und kann dir helfen, Kontakte zu knüpfen. Mit etwas Glück kommen die Leute vom Verein offen und freundlich auf dich zu ohne dass du zunächst viel mehr machen musst als „Hallo“ zu sagen. Wenn nicht, ist es vielleicht der falsche Verein.

Wenn sich deine Freunde nicht für Krav Maga interessieren — wofür interessieren sie sich denn? Wenn du dich nicht auf Krav Maga eingeschossen hast, könnte auch Judo oder Karate (oder irgend eine andere Kampfsportart) etwas für dich sein.

Sag’ dem Trainer, was Sache ist. Das sollte (für den Trainer) kein Problem sein und ich denke, er wird dir wenn nötig über ein paar Hürden hinweg helfen. Wenn das direkte Gespräch zu anstrengend ist, kannst du ihn auch anrufen oder eine E-Mail schreiben.

Du wirst dich vielleicht wundern, wie viele Schüchterne Kampfsport machen. Die meisten sind ganz nette Leute und entsprechen nicht dem Bild, das man sich anhand von Filmen gemacht hat.

Was die sportliche Seite angeht: Mach’ dir keine Sorgen. Wenn du auch nur einigermaßen fit bist (sprich: wenn dein Arzt dir nicht vom Sport abrät), wird das schon. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, und die Sachen, die du bei den Fortgeschrittenen sehen kannst, sind in langem, mühsamem Training erarbeitet. Kein Problem, wenn du z.B. dein Bein nur bis auf Hüfthöhe vorschwingen kannst oder deine Hände bei durchgestreckten Beinen nur auf Kniehöhe hinunter kommen. Das wird sich in wenigen Monaten deutlich bessern.
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  #10  
Alt 27-01-2014, 15:27
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Kampfkunst: -
 
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Beiträge: 2
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Zuerstmal ein fettes Dankeschön an alle. Mit sovielen Antworten hätte ich nicht gerechnet. Ihr habt mich wirklich nochmal ermutigt.
Besonderen Dank aber auch an Syron, ich hatte gedacht ich wäre der Einzige der sowelche Probleme hat und kam mir schon etwas blöd vor als ich das hier reingestellt habe.
Ich habe mir jetzt fest vorgenommen wenn ich in den nächsten Monaten meinen Führerschein habe(Eltern fahren mich leider nicht ) sofort zum Probetraining zu fahren. Ich meine was kann schon schlimmes passieren
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  #11  
Alt 27-01-2014, 15:30
Benutzerbild von DerLenny
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Kampfkunst: Kenpo, Ju-Jutsu Combatives
 
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Alter: 43
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Daumen hoch!

Erzähl uns dann, wie es Dir gefallen hat
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  #12  
Alt 27-01-2014, 23:38
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Ort: Ruhrpott
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Zitat:
Zitat von Gawan Beitrag anzeigen
Erst mal vielen Dank an Syron für den Beitrag! Schön, dass es noch andere Betroffene gibt.
Ui, danke schön (Mir fehlt ein rot werdener Smiley xD )


Zitat:
Zitat von Gawan
Sag’ dem Trainer, was Sache ist. Das sollte (für den Trainer) kein Problem sein und ich denke, er wird dir wenn nötig über ein paar Hürden hinweg helfen. Wenn das direkte Gespräch zu anstrengend ist, kannst du ihn auch anrufen oder eine E-Mail schreiben.
Das würde ich auch gerne nochmal aufgreifen und meine persönliche Erfahrungen einwerfen.
(Vielleicht hilft es ja wem. Ich habe gezielt nach Erfahrungen bei solchen Problemen gesucht, als ich mich vorbereitet hatte, etwas anzufangen)
Ich habe es tatsächlich genau so gemacht!
Beim Hapkido (war mein erstes Probetraining, da bin ich auch geblieben) hab ich den Trainern das nach und nach mitgeteilt, wenn es sich ergeben hat.
Sprich, bei einem kam es dazu, als er meinte, ich solle mich "einfach mehr trauen", bei einem anderem kam es im Gespräch, als wir über einen Verein gesprochen hatten, der bei uns zu Gast war.
Gerade zweites Gespräch war astrein: Er hat es nicht nur hingenommen, er hatte es auch nachvollziehen können!

Bei einem zweiten Probetraining, hab ich sofort in die Mail gepackt, mit der ich Kontakt mit dem Verein aufgenommen habe.
Es kamen ermunternde Worte, dass ich dennoch auf jeden kommen solle, und das Zitat, welches ich in meinem ersten Beitrag hier geschrieben (das von wegen "Die Welt ist hart..." Ehrlich gesagt, war das einer der Hauptgründe, aus denen ich dann wirklich dahin bin. Ich mag offene, ehrliche Worte dieser Art!).

Hätte also in beiden Fällen kaum besser laufen können!

Wobei ich aber zugeben muss, dass ich mich nicht zu schwer damit tue, meine Unzulänglichenkeiten in diesem Bereich zuzugeben.
Ich ziehe es vor, dass die anderen wissen was Sache ist und nicht nur denken: Freak! xD
Mir hilft es da zum Beispiel auch noch ungemein, wenn die Leute mich dennoch nicht in Watte packen; habe ich bisher aber auch mehr oder weniger Glück gehabt.

Der Körperkintakt hingegen hat mich nie gestört.
Beim ersten Probetraining wurde ich auch gleich geworfen (sehr vorsichtig! Nichts falsches denken ^^) und alles, aber damit hatte und habe ich keinerlei Probleme.


@AS96: Du wärst erstaunlich wie viele Leute mit Schüchternheit oder (ansatzweise) sozialen Phobien zu kämpfen haben
Ich habe mich entschlossen, es zu bekämpfen. Und wenn es auch seine Zeit dauert, wurden mir schon Fortschritte attestiert.
Und wenn ich das hinbekomm, schaffst du das auch ^^

Ich bin mir sicher, wenn das du es tatsächlich durchziehst, wirst du recht bald erkennen, wie viel weniger schlimm alles nach und nach wird.
(Ich hatte die ersten Wochen vor jedem Training mit Nervösität und Magenschmerzen zu kämpfen, mich aber gleichzeitig wie ein Schneekönig gefreut, hin zu können!)

Ach, und was die Sportlichkeit angeht: Schließe ich mich Gawan ebenfalls an.
Meine Kondition ist noch immer... nennen wir es "ausbaufähig" , aber kräftiger bin ich ziemlich schnell geworden.
War eigentlich sogar recht spannend, wie schnell man da Fortschritte gemacht hatte (in realistischen Maßen natürlich).
Was Gelenkigkeit angeht, hatte ich anscheinend Glück. Laut Trainer war ich noch sehr gelenkig (und das bei einem Startgewicht von beinahe 90kg!), aber auch da ergeben sich weitere Fortschritte mit der Zeit.
Die ganzen Sachen zu erlangen ist ja mit Ziel des Trainings

Nick
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