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  #1  
Alt 16-07-2009, 14:28
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Shotokan Karate
 
Registrierungsdatum: 24.11.2005
Alter: 22
Beiträge: 11
Standard Eine Kampfkunst für mich - die Qual der Wahl

Hallo alle zusammen,

nach langer Pause melde ich mich wieder einmal zurück.
Ich bin seit einem Jahr in Wien und studiere dort. In meiner Freizeit würde ich gerne einen Kampfsport/eine Kampfkunst oder wie auch immer man das nennen mag, ausüben.
Ich habe mich schon schlau gemacht, es werden sehr viele verschiedene Stile angeboten. Doch welcher davon ist der "Richtige" für mich?
Bevor ich nach Wien gezogen bin, habe ich in meiner Heimatstadt ein Jahr lang Shotokan Karate praktiziert, das war allerdings nicht so das meine (Kata... *brr*).

Warum möchte ich Kampfsport betreiben?
Im Vordergrund steht für mich der Ausgleich zum Studium, die sportliche Betätigung, körperliche Ertüchtigung und die Möglichkeit, mich damit selbst verteidigen zu können.

Kurz gesagt:
1. effektive Selbstverteidigung
2. körperliche Fitness
3. Ausgleich zum Studium

Dinge wie Wettkampf, Waffen und Ästhetik sind nice-to-haves, zunächst sollten alle obenstehenden Punkte erfüllt sein.

Ich habe die hier im Forum verwendete Checkliste ausgefüllt, die sieht dann aus wie folgt:

- Wie wichtig ist dir Selbstverteidigung?
SV ist für mich sehr wichtig, ich möchte mich effektiv verteidigen können.

- Wie wichtig ist dir Wettkampf?
Wettkampf ist für mich ein nice-to-have. Das heißt, ich mache es gerne, aber es ist nicht die vorrangige Motivation bzw. ein ausschlaggebender Grund, Kampfsport zu machen. Ich möchte auch auf keinen Fall 90% meiner Freizeit auf irgendwelchen Turnieren verbringen.

- Wie wichtig ist dir spirituelle Entwicklung/Philosophie?
Wie schon erwähnt suche ich eine Art Ausgleich, also sehr wichtig.

- Wie wichtig ist dir Ästhetik/schöne Bewegung?
Was genau bedeutet das? Sollte das heißen, dass meine Bewegungen für Außenstehende schön aussehen, so ist mir das relativ unwichtig. Vom Karate her kenne ich noch die Katas, das hat mir persönlich nicht so gefallen.

- Wie wichtig ist es dir, den Umgang mit Waffen erlernen?
Nice to have. Ich möchte in erster Linie in der Lage sein, mich waffenlos gegen andere (waffenlos/bewaffnet) zu verteidigen.

- Scheust du dich vor Körperkontakt?
überhaupt nicht

- Hast du irgendwelche Gelenk-, Rücken- oder Atemprobleme?
Meine Lendenwirbelsäule ist etwas beschädigt, die untersten drei Bandscheiben sind zerfetzt. Auch ein Grund, warum ich Kampfsport machen möchte, um meinen Körper zu stabilisieren und auf Vordermann zu bringen.

- Wie stehst du in Bezug auf Schlaghärte?
Vollkontakt (mit Schutz)


Im Zuge meiner Recherchen bin ich auf Hapkido und Jiu-Jitsu gestoßen, diese beiden scheinen meine Vorstellungen rech gut abzudecken.

Ich habe auch noch ein Liste angehängt, welche vom Universitäts-Sportinstitut zur Verfügung gestellt wird. In dieser sind unterschiedliche Kampfsportarten genauer beschrieben.


Ich freue mich auf eure Antworten und danke für die tatkräftige Mithilfe!
LG,
cAi
Angehängte Dateien
Dateityp: pdf orientierungshilfekampfsport.pdf (25,0 KB, 14x aufgerufen)

Geändert von cAipirAnhA (16-07-2009 um 22:32 Uhr).
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  #2  
Alt 16-07-2009, 15:01
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: früher Karate, jetzt nur noch boxen
 
Registrierungsdatum: 08.07.2009
Alter: 26
Beiträge: 162
Standard

Hallo alle zusammen,

Hallo :-)

nach langer Pause melde ich mich wieder einmal zurück.
Ich bin seit einem Jahr in Wien und studiere dort. In meiner Freizeit würde ich gerne einen Kampfsport/eine Kampfkunst oder wie auch immer man das nennen mag, ausüben.

Gute Idee :-) Kampfkunst hat mit Kultur zu tun, Kampfkünste sind Kung Fu, Judo etc. Kampfsport ist Kickboxen Boxen etc.

Ich habe mich schon schlau gemacht, es werden sehr viele verschiedene Stile angeboten.

Das ist wahr

Doch welcher davon ist der "Richtige" für mich?

Für Kung fu solltest du beweglich sein ( sehr gut gedehnt, spagat, perfekte brücke, high kicks, etc sollten kein problem sein

Bevor ich nach Wien gezogen bin, habe ich in meiner Heimatstadt ein Jahr lang Karate praktiziert, das war allerdings nicht so das meine (Kata... *brr*).

Warum möchte ich Kampfsport betreiben?
Im Vordergrund steht für mich der Ausgleich zum Studium, die sportliche Betätigung, körperliche Ertüchtigung und die Möglichkeit, mich damit selbst verteidigen zu können.

Kampfkünste und Kampfsportarten bringen in der heutigen Zeit nichts mehr zur Selbstverteidigung.

Du kannst auch der beste Kung Fu Kämpfer sein... gegen Bomben, Maschinengewehren und alle anderen grausamen dinge die es noch gibt kannst du dich trozdem nicht verteidigen.

Kampfsport und Kampfkünste bringen etwas im Biergarten oder wenn man sich gegen Jugendliche verteidigen will - aber gegen gewisse Leute mit Macht bringt körperliche Stärke garnichts


Kurz gesagt:
1. effektive Selbstverteidigung
2. körperliche Fitness
3. Ausgleich zum Studium

Dinge wie Wettkampf, Waffen und Ästhetik sind nice-to-haves, zunächst sollten alle obenstehenden Punkte erfüllt sein.

Ich habe die hier im Forum verwendete Checkliste ausgefüllt, die sieht dann aus wie folgt:

- Wie wichtig ist dir Selbstverteidigung?
SV ist für mich sehr wichtig, ich möchte mich effektiv verteidigen können.

Gegen wen? Gegen ein paar Jugendliche? Möglich

Gegen Schützen, Leute mit Macht oder Kampfhunde? Nicht möglich



- Wie wichtig ist dir Wettkampf?
Wettkampf ist für mich ein nice-to-have. Das heißt, ich mache es gerne, aber es ist nicht die vorrangige Motivation bzw. ein ausschlaggebender Grund, Kampfsport zu machen. Ich möchte auch auf keinen Fall 90% meiner Freizeit auf irgendwelchen Turnieren verbringen.

- Wie wichtig ist dir spirituelle Entwicklung/Philosophie?
Wie schon erwähnt suche ich eine Art Ausgleich, also sehr wichtig.

Wenn dir das wichtig ist, dann würde ich dir Kung Fu empfehlen :-)

- Wie wichtig ist dir Ästhetik/schöne Bewegung?
Was genau bedeutet das? Sollte das heißen, dass meine Bewegungen für Außenstehende schön aussehen, so ist mir das relativ unwichtig. Vom Karate her kenne ich noch die Katas, das hat mir persönlich nicht so gefallen.

- Wie wichtig ist es dir, den Umgang mit Waffen erlernen?
Nice to have. Ich möchte in erster Linie in der Lage sein, mich waffenlos gegen andere (waffenlos/bewaffnet) zu verteidigen.



- Scheust du dich vor Körperkontakt?
überhaupt nicht

- Hast du irgendwelche Gelenk-, Rücken- oder Atemprobleme?
Meine Lendenwirbelsäule ist etwas beschädigt, die untersten drei Bandscheiben sind zerfetzt. Auch ein Grund, warum ich Kampfsport machen möchte, um meinen Körper zu stabilisieren und auf Vordermann zu bringen.

- Wie stehst du in Bezug auf Schlaghärte?
Vollkontakt (mit Schutz)


Im Zuge meiner Recherchen bin ich auf Hapkido und Jiu-Jitsu gestoßen, diese beiden scheinen meine Vorstellungen rech gut abzudecken.

Ich habe auch noch ein Liste angehängt, welche vom Universitäts-Sportinstitut zur Verfügung gestellt wird. In dieser sind unterschiedliche Kampfsportarten genauer beschrieben.


Ich freue mich auf eure Antworten und danke für die tatkräftige Mithilfe!
LG,


Ich würde dir eigentlich Kung Fu empfehlen... das ist eine Kampfkunst REIN für die Selbstverteidigung! Aber du da ja Vollkontakt möchtest...

Hapkido ist auch gut... Fallschule, schläge, tritte etc... formen lernt man auch...

Hapkido passt zu dir denke ich

Geändert von Eiweißfresser (16-07-2009 um 15:05 Uhr).
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  #3  
Alt 16-07-2009, 15:19
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Hap Ki Do, Boxen
 
Registrierungsdatum: 08.12.2008
Alter: 23
Beiträge: 1.341
Standard

Also es ist denke ich ziemlich schwierig Waffen + Vollkontakt unter einen Hut zu kriegen wenn man nur eine Kampfkunst betreiben will. Das mit den Waffe würde ich erstmal zurückstecken. Zur Not kannst du ja später noch eine KK zusätzlich machen.

Vollkontakt im HKD ist eher unüblich. Ich denke da wäre Jiu Jitsu besser für dich geeignet.

Im KungFu hast du wiederrum Waffen aber auch sehr viele Formen (das was ich so kenne) und keinen Vollkontakt.


Generell kommt es aber auf das Training selbst an ob das Training Spaß mach und effektig ist und weniger auf die KK.

Ich würde dir raten einfach HKD und JJ beides mal anzugucken.
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  #4  
Alt 16-07-2009, 15:26
Benutzerbild von Daeel
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Ju-Jitsu, Kyusho
 
Registrierungsdatum: 04.07.2008
Ort: Eberbach
Alter: 30
Beiträge: 98
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Zerfetzte Bandscheiben.... ufff.... da musst du schauen, ob du mit Würfen dann keine Probleme bekommst. Langsam rantasten... Oder Doc nochmal fragen. Wenn's weh tut: sein lassen.

Kann selbst nur für Ju-Jitsu sprechen, wir werfen, rollen und fallen halt ziemlich viel (neben den Tritten, Schlägen, Hebeln, Würgern, dem Bodenkampf und sonstigem).
__________________
"Das Weiche besiegt das Harte, das Schwache triumphiert über das Starke." - Kapitel 78 - Dao-de-dsching - Laotse
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  #5  
Alt 16-07-2009, 15:33
Benutzerbild von TigerWarrior
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Ju Jitsu / Tricking
 
Registrierungsdatum: 11.07.2009
Ort: Schweiz
Beiträge: 242
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Ich würde sagen Kung Fu wäre das Richtige für dich da sind alle Sachen die du aufgezählt hast inbegriffen.
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  #6  
Alt 16-07-2009, 16:02
Benutzerbild von Dr. Fighter
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 24.07.2008
Beiträge: 3.507
Standard

Was mit deinem Rücken geht und was nicht, kann ich nicht beurteilen. Darum berücksichtige ich es hier nicht.

JJ Allkampf
Kung Fu mit Sanda-Boxen
MT, KB, Boxen, MMA, ... da hängt die Schutzausrüstung vom Trainer ab
Vollkontakt-Karate (z. B. Kyokushin)
Krav Maga (???)

Zitat:
Ich würde dir eigentlich Kung Fu empfehlen... das ist eine Kampfkunst REIN für die Selbstverteidigung! Aber du da ja Vollkontakt möchtest...
Für SV würde ich eigentlich immer VK empfehlen.

Das mit Spiritualität und Philosophie kannst du imo vergessen. Besonders wenn für dich SV und Fitness im Vordergrund stehen.
Wird extrem schwer, eine Schule zu finden, in der beides vernünftig gelehrt wird.
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  #7  
Alt 16-07-2009, 16:53
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Taijiquan und anderes
 
Registrierungsdatum: 26.12.2006
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Beiträge: 2.846
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Zitat:
Zitat von cAipirAnhA Beitrag anzeigen
Meine Lendenwirbelsäule ist etwas beschädigt, die untersten drei Bandscheiben sind zerfetzt. Auch ein Grund, warum ich Kampfsport machen möchte, um meinen Körper zu stabilisieren und auf Vordermann zu bringen.
Drei komplett kaputte Bandscheiben ? Damit scheiden meiner Ansicht nach alle KK komplett aus, in denen Hüftwürfe und Bodenkampf vorkommen. Auch High Kicks und Sprünge dürften Gift für dich sein.
Ich denke, du solltest dir zuallererst unbedingt genaue Instruktionen von Arzt oder Physiotherapeut holen, bevor du dir eine KK wählst.
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  #8  
Alt 16-07-2009, 22:26
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Shotokan Karate
 
Registrierungsdatum: 24.11.2005
Alter: 22
Beiträge: 11
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Erst mal ein dickes Dankeschön für die ausführlichen Antworten!!


Zu Waffen: Das ist wirklich nur ein nice-to-have, das muss nicht unbedingt sein.

Bandscheiben: Ich habe keine Beschwerden, ich bin seit 3 Jahren in Physiotherapie und mache regelmäßig Aufbautraining für meine Muskeln (bes. Rücken). Mein Physiotherapeut meint, ich sei nahezu voll einsatzfähig.

Ich bin mittlerweile bei Jiu-Jitsu, Hapkido und Kyokushin-Karate gelandet. Diese werden in meiner Stadt angeboten, dazu noch relativ günstig.

Welche dieser drei passt am ehesten auf mein Profil? (nochmal zur Erinnerung: Fitness, spirituelle Entwicklung/Philosophie, Verteidigung)

LG

Geändert von cAipirAnhA (16-07-2009 um 22:33 Uhr).
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  #9  
Alt 16-07-2009, 22:39
Benutzerbild von Dr. Fighter
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 24.07.2008
Beiträge: 3.507
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Für Fitness und SV würde ich dir Vollkontakt empfehlen (d. h. Kyokushin sicher, JJ und HKD je nach Verein) und das mit der Philosophie kannst du wirklich in die Tonne treten.
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  #10  
Alt 16-07-2009, 23:34
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Taijiquan und anderes
 
Registrierungsdatum: 26.12.2006
Alter: 44
Beiträge: 2.846
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Zitat:
Zitat von cAipirAnhA Beitrag anzeigen
Ich bin mittlerweile bei Jiu-Jitsu, Hapkido und Kyokushin-Karate gelandet. Diese werden in meiner Stadt angeboten, dazu noch relativ günstig.

Welche dieser drei passt am ehesten auf mein Profil? (nochmal zur Erinnerung: Fitness, spirituelle Entwicklung/Philosophie, Verteidigung)
Hapkido. Aber guck dir auf jeden Fall alle 3 Vereine an.
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  #11  
Alt 17-07-2009, 10:14
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Shotokan Karate
 
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Wenn man sich so umhört, dann bekommt man den Eindruck, Hapkido ist Jiu-Jitsu ziemlich unterlegen. Kann das sein?
Angeblich deswegen, weil im Hapkido kein Bodenkampf trainiert würde.
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  #12  
Alt 17-07-2009, 10:46
Benutzerbild von Dr. Fighter
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 24.07.2008
Beiträge: 3.507
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Passt schon. Du musst den JJler einfach Schlagen, bevor es auf den Boden geht.
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  #13  
Alt 17-07-2009, 12:52
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Taijiquan und anderes
 
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Zitat:
Zitat von cAipirAnhA Beitrag anzeigen
Wenn man sich so umhört, dann bekommt man den Eindruck, Hapkido ist Jiu-Jitsu ziemlich unterlegen. Kann das sein?
Angeblich deswegen, weil im Hapkido kein Bodenkampf trainiert würde.
Unsinn. Hapkido ist zur SV sehr gut geeignet (Jiu-Jitsu auch). Über- oder unterlegen sind immer nur einzelne Menschen, keine Kampfkünste. Probier beides aus. Das Wichtigste ist ohnehin, was deine Bandscheiben dazu sagen.
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  #14  
Alt 17-07-2009, 13:18
Benutzerbild von Kenji the next Lee
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Kampfkunst: Bartraining
 
Registrierungsdatum: 25.04.2009
Beiträge: 1.307
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Zitat:
Zitat von Eiweißfresser Beitrag anzeigen
Hallo alle zusammen,

Hallo :-)

nach langer Pause melde ich mich wieder einmal zurück.
Ich bin seit einem Jahr in Wien und studiere dort. In meiner Freizeit würde ich gerne einen Kampfsport/eine Kampfkunst oder wie auch immer man das nennen mag, ausüben.

Gute Idee :-) Kampfkunst hat mit Kultur zu tun, Kampfkünste sind Kung Fu, Judo etc. Kampfsport ist Kickboxen Boxen etc.

Ich habe mich schon schlau gemacht, es werden sehr viele verschiedene Stile angeboten.

Das ist wahr

Doch welcher davon ist der "Richtige" für mich?

Für Kung fu solltest du beweglich sein ( sehr gut gedehnt, spagat, perfekte brücke, high kicks, etc sollten kein problem sein

Bevor ich nach Wien gezogen bin, habe ich in meiner Heimatstadt ein Jahr lang Karate praktiziert, das war allerdings nicht so das meine (Kata... *brr*).

Warum möchte ich Kampfsport betreiben?
Im Vordergrund steht für mich der Ausgleich zum Studium, die sportliche Betätigung, körperliche Ertüchtigung und die Möglichkeit, mich damit selbst verteidigen zu können.

Kampfkünste und Kampfsportarten bringen in der heutigen Zeit nichts mehr zur Selbstverteidigung.

Du kannst auch der beste Kung Fu Kämpfer sein... gegen Bomben, Maschinengewehren und alle anderen grausamen dinge die es noch gibt kannst du dich trozdem nicht verteidigen.

Kampfsport und Kampfkünste bringen etwas im Biergarten oder wenn man sich gegen Jugendliche verteidigen will - aber gegen gewisse Leute mit Macht bringt körperliche Stärke garnichts


Kurz gesagt:
1. effektive Selbstverteidigung
2. körperliche Fitness
3. Ausgleich zum Studium

Dinge wie Wettkampf, Waffen und Ästhetik sind nice-to-haves, zunächst sollten alle obenstehenden Punkte erfüllt sein.

Ich habe die hier im Forum verwendete Checkliste ausgefüllt, die sieht dann aus wie folgt:

- Wie wichtig ist dir Selbstverteidigung?
SV ist für mich sehr wichtig, ich möchte mich effektiv verteidigen können.

Gegen wen? Gegen ein paar Jugendliche? Möglich

Gegen Schützen, Leute mit Macht oder Kampfhunde? Nicht möglich



- Wie wichtig ist dir Wettkampf?
Wettkampf ist für mich ein nice-to-have. Das heißt, ich mache es gerne, aber es ist nicht die vorrangige Motivation bzw. ein ausschlaggebender Grund, Kampfsport zu machen. Ich möchte auch auf keinen Fall 90% meiner Freizeit auf irgendwelchen Turnieren verbringen.

- Wie wichtig ist dir spirituelle Entwicklung/Philosophie?
Wie schon erwähnt suche ich eine Art Ausgleich, also sehr wichtig.

Wenn dir das wichtig ist, dann würde ich dir Kung Fu empfehlen :-)

- Wie wichtig ist dir Ästhetik/schöne Bewegung?
Was genau bedeutet das? Sollte das heißen, dass meine Bewegungen für Außenstehende schön aussehen, so ist mir das relativ unwichtig. Vom Karate her kenne ich noch die Katas, das hat mir persönlich nicht so gefallen.

- Wie wichtig ist es dir, den Umgang mit Waffen erlernen?
Nice to have. Ich möchte in erster Linie in der Lage sein, mich waffenlos gegen andere (waffenlos/bewaffnet) zu verteidigen.



- Scheust du dich vor Körperkontakt?
überhaupt nicht

- Hast du irgendwelche Gelenk-, Rücken- oder Atemprobleme?
Meine Lendenwirbelsäule ist etwas beschädigt, die untersten drei Bandscheiben sind zerfetzt. Auch ein Grund, warum ich Kampfsport machen möchte, um meinen Körper zu stabilisieren und auf Vordermann zu bringen.

- Wie stehst du in Bezug auf Schlaghärte?
Vollkontakt (mit Schutz)


Im Zuge meiner Recherchen bin ich auf Hapkido und Jiu-Jitsu gestoßen, diese beiden scheinen meine Vorstellungen rech gut abzudecken.

Ich habe auch noch ein Liste angehängt, welche vom Universitäts-Sportinstitut zur Verfügung gestellt wird. In dieser sind unterschiedliche Kampfsportarten genauer beschrieben.


Ich freue mich auf eure Antworten und danke für die tatkräftige Mithilfe!
LG,


Ich würde dir eigentlich Kung Fu empfehlen... das ist eine Kampfkunst REIN für die Selbstverteidigung! Aber du da ja Vollkontakt möchtest...

Hapkido ist auch gut... Fallschule, schläge, tritte etc... formen lernt man auch...

Hapkido passt zu dir denke ich
ich würde dir raten zitieren zu lernen
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  #15  
Alt 17-07-2009, 13:21
Benutzerbild von Dr. Fighter
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 24.07.2008
Beiträge: 3.507
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