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  #1  
Alt 12-11-2011, 12:55
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 12.11.2011
Alter: 63
Beiträge: 3
Question Kampfkunst für Senioren

Hallo Zusammen,
ich hoffe auf eure Hilfe bei der Suche nach den Infos, die ich aus einem Fernsehbeitrag habe. Und zwar ging es dabei (ist schon ein paar Jahre her) um Koreaner zwischen ca. 60 - 80 Jahren, die (auch als Anfänger) sich über eine der Kampfsportarten wieder bemerkenswert fit machten. Also Anfänger, die alt, unsicher, tüddelich begannen und nach einer gewissen Zeit des Trainings Sicherheit, Flexibilität und Selbstbewusstsein zurück bekamen.

Ich bin leider nicht mehr sicher, ob es sich dabei um Taedwondo oder eine der vielen anderen Kampfsportarten handelte. Ich brauche aber genauere Infos, um damit den Seniorenrat unserer Stadt zu überzeugen, dass solche Projekte unterstützenswert sind.

Hat jemand Ideen und kann mir weiter helfen?

Wäre super!

Gruß
Blickwinkel
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  #2  
Alt 12-11-2011, 13:36
Benutzerbild von Sven K.
Moderator
Kampfkunst: SENKI-Combat.
 
Registrierungsdatum: 20.06.2002
Ort: Osterholz-Scharmbeck
Alter: 46
Beiträge: 8.751
Blog-Einträge: 2
Standard

Hallo und willkommen im KKB!

Schön das du hergefunden hast.

Grundsätzlich ist es egal, welchen Kampfsport du ausübst. Es kommt in
erster Linie auf den Trainier an. Taekwondo ist sehr auf Beintechniken fixiert.
Hohe Tritte, Sprungtritte usw. Ob dies als Einstieg für Senioren gut ist wage
ich zu bezweifeln. An deiner Stelle solltest Du rumziehen und in allen
verfügbaren Clubs/Schulen/Vereinen ein Probetraining mitmachen. Dies ist in
aller Regel kostenlos. Sollte es nicht so sein, raus da!
So bekommst Du einen guten und kostenlosen Einblick, in Verschiedenste
Systeme. Eine KK/KS sollte sich an dem Ausübenden orienetieren, nicht
umgekehrt. Ein guter Trainer sollter in der Lage sein, dir sein System
"altersgerecht" beizubringen.

Also los! Hingehen.
__________________
Bis denn. Euer Sven.
www.selbstschutzakademie.de www.senki-ma.com
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  #3  
Alt 12-11-2011, 14:03
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: JKD/Kali
 
Registrierungsdatum: 05.04.2010
Beiträge: 1.178
Standard

Auch Grapplingsysteme nicht nicht wirklich geeignet, weil die den Rücken doch recht stark belasten. Auch die Handgelenke sind ein kritischer Punkt.

Erkundige dich am besten erst, ob überhaupt ein Trainer in deiner Umgebung Lust hat eine Seniorengruppe zu unterrichten.

Passend wären wohl Sachen wie Karate, TKD, (Jujutsu eingeschränkt), FMA (Auf die Handgelenke achten! ), *ing *ung

Alles was man auch mit weniger Kontakt trainieren kann und Würfe wenig oder nur sehr begrenzt einsetzt. Obwohl, ich hab am Donnerstag erst mit einer 60 jährigen Judokarin(weibliche Form?) BJJ trainiert. Ich hätt sie aber auch auf 40 geschätzt.

Soll es dabei denn mehr um SV oder einfach um Bewegung gehen?
__________________
"SV steht ja eigentlich für Einsetzbarkeit im Kampf und wird in der Einheit Penislängen gemessen."-Zitat DieKlette
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  #4  
Alt 12-11-2011, 17:05
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 12.11.2011
Alter: 63
Beiträge: 3
Standard

Vielen Dank schon mal für eure Infos. Ich denke, es sollte bei dem, was ich suche, hauptsächlich um Bewegung, Reaktion und Körpertraining gehen. Kommt dann noch ein Schuss Selbstverteidigung dazu, ist das sicher auch für's Selbstbewusstsein von Senioren gut. Wobei ich dabei weniger an gewalttätige Übergriffe dafür mehr an Zutrauen in den eigenen Körper denke.

Ich werde sicher auch mit den hier erreichbaren Schulen darüber reden, wollte aber vorher ein wenig mehr Infos sammeln, um nicht ganz so blond dazustehen. Natürlich sind dann auch Gespräche mit den hier verfügbaren Lehrern notwendig, bevor ich daran gehe, sämtliche Senioren der Region vom Kampfsport zu überzeugen.

Vielleicht findet sich ja hier auch noch jemand, der den Film (oder eine Entsprechung davon) kennt, denn DER war wirklich überzeugend.
Danke für das Willkommen! Ich freue mich auf weitere Tipps.

Blickwinkel
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  #5  
Alt 12-11-2011, 17:18
Benutzerbild von Helmut Gensler
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: shodokan, kae-in-sog-in
 
Registrierungsdatum: 13.09.2008
Ort: Dörfles-Esbach bei Coburg, Bayern
Alter: 59
Beiträge: 1.391
Standard

Karate macht gerade eine volle PR-Aktion mit Senioren. Ein TV-Beitrag aus Regensburg zeigte das -eigentlich logische- auf, dass egel in welchem Alter mit passenden Bewegungen ein deutlicher Lebensqualitätgewinn drin ist.
Alle KK-Formen, die "nicht sofort an die Wäsche gehen" sind auf jeden Fall mal anzusehen. Vereine, die auch Menschen mit Behinderungen aufnehmen sind möglicherweise auch für Senioren eher offen, siehe uns.
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  #6  
Alt 12-11-2011, 21:56
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Taijiquan und anderes
 
Registrierungsdatum: 26.12.2006
Alter: 44
Beiträge: 2.846
Standard

Aikido ist -je nachdem, wie es trainiert wird- auch für ältere Einsteiger geeignet.
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  #7  
Alt 13-11-2011, 07:59
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: JKD/Kali
 
Registrierungsdatum: 05.04.2010
Beiträge: 1.178
Standard

Das stell ich mir mit Würfen, Rollen und evtl. mal einem tiefen Stand sehr sehr schwierig vor.
__________________
"SV steht ja eigentlich für Einsetzbarkeit im Kampf und wird in der Einheit Penislängen gemessen."-Zitat DieKlette
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  #8  
Alt 13-11-2011, 10:02
Benutzerbild von icken
KKB-Userstatus: Professional
Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 05.10.2008
Beiträge: 926
Standard

Zitat:
Zitat von quirl Beitrag anzeigen
Das stell ich mir mit Würfen, Rollen und evtl. mal einem tiefen Stand sehr sehr schwierig vor.
Das klappt sehr gut.
Beim Aikido Verein wo ich mittrainiere, sind auch Leute über 60.
Alles Späteinsteiger die sehr gut mit Rollen, Würfen und Fallen klar kommen.
Und der tiefe Stand, na ja.
Da fallen mir sofort viele jüngere beim Aikido und Karate ein, die da noch wesentlich schlechter aussehen.
Von der Dehnung der jungen Leute schreib ich mal lieber nichts, einfach unglaublich wie steif die schon sind.
Was machen die in 20 Jahren?

@ Blickwinkel

schau mal beim DKV vorbei, dort findest du einiges über Jukuren.

Vor ca. 4 Jahren hatte ich bei einem Wettkampf, den unser Verein ausrichtete, jemanden gesehen der eine Kata vorführte.
Er hat mit 68 mit Karate angefangen und mit 75 den 1.Dan gemacht.
Und er war technisch nicht schlecht.
__________________
Ich würde kämpfen, wenn ich es könnte.
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  #9  
Alt 15-11-2011, 07:39
Benutzerbild von bechtie
Moderator
Kampfkunst: Krav Maga, Ju-Jutsu
 
Registrierungsdatum: 22.09.2003
Ort: Frankfurt
Alter: 52
Beiträge: 336
Standard

Krav Maga kann ich dir - natürlich! ;-) - empfehlen, weil es grundsätzlich auf akrobatische oder koordinatorisch komplexe Bewegungen und Techniken verzichtet. Bei uns z.B. gibt es einige ältere Semester im Club... und wir gründen obendrein eine 55+ Gruppe für diejenigen, die zwar Krav Maga trainieren wollen, aber denen die "jungen Wilden" eine zu raue Gangart pflegen... Vielleicht bieten die Trainer in deiner Region ja was ähnliches an... Deswegen hingehen, Probetraining machen und fragen, fragen, fragen.
__________________
Krav Maga Global Instructor, 3. Dan Ju-Jutsu (DJJV)
Website www.krav-maga-frankfurt.de
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  #10  
Alt 17-11-2011, 00:57
Benutzerbild von chun tian
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: PRO-TROLLING
 
Registrierungsdatum: 21.07.2011
Alter: 17
Beiträge: 497
Standard

Sehr gut ist auch Taijijuan Chen Style.
Auf keinen Fall Yang style machen, sonst landest du zu 90% in nem yoga seminar...
__________________
Pain is the best instructor -but no one wants to go to his class...
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  #11  
Alt 17-11-2011, 00:58
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 12.11.2011
Alter: 63
Beiträge: 3
Standard

Vielen Dank für eure Hinweise und vor allem auch für die Mutmach-Beiträge. Jetzt hab ich mich über die unterschiedlichen Gangarten ein wenig schlau gemacht (klingt ja immerhin äußerst vielversprechend!) und werde mal hören, was hier bei uns angeboten wird vor allem, ob jemand Lust hat, sich auf ein Senioren-Experiment einzulassen - falls ich nicht die einzig Interessierte bin ....

Gut zu wissen jedenfalls, dass ich mich noch nicht aufgeben muss

Danke nochmals

(Blickwinkel von übermorgen )
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