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#1
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| Hallo, liebe Leute! Ich bin gehbehindert. Laufen ist drin, aber man braucht mich nur feste zu schubsen, dann fall' ich um. Mein Oberkoerper ist ueberdurchschnittlich stark. 3D Sicht ist leider nicht. Leider zeigt die Erfahrung, dass es auch jetzt noch noetig werden kann sich zu wehren. In meiner Region wird so einiges angeboten: Wing Tsun (und weitere Schreibungen), Muay Thai, Kickboxen und Wushu/chinese boxing. Karate gibt's auch noch etwas weiter weg. Koennt ihr abschaetzen in welchen dieser Stile ich meine hartnaeckigen Bemuehungen am besten investieren sollte? Die Typische "miese Situation" wuerde mich sitzend, gegen etwas stabiles gelehnt oderauf einen Stock gestuetzt vorfinden - oder natuerlich am Boden :-) Und ach ja - mein Ziel ist es mich in einigen Jahren ERNSTHAFT ZUR WEHR setzen zu koennen. Das heisst ich lasse mir lieber im Training ein blaues Auge schlagen wenn ich dafuer im Ernstfall nicht den Schaedel und beide Beine mehrfach gebrochen bekomme. Geändert von arktos (29-12-2007 um 01:14 Uhr). |
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#2
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| guten tag....und erstmal willkommen im forum also ich habe einen trainingspartner der auch gehbehindert ist, er scheint die die gleichen probleme wie du zu haben.... er kann laufen aber nicht sehr sicher...etc..... also ich mache wing tsun und dieser mann hat den 1. techniker grad(relativ fortgeschritten), für ihn war es das richtige *ing *ung anzufangen also es ist durchaus drin.....aber ob es für dich das richtige ist ![]() ich will jetzt keine werbung für *ing *ung machen oder ähnliches.... aber ich denke wing tsun ist auch mit gehbehinderung möglich, denn es ist sehr anpassungsfähig....tritte sind nicht essentiell und *ing *ung passt sich da eigentlich gut an..... aber damit du verteidigungsfähig wirst musst du wirklich hart trainieren...du musst härter trainieren als andere.....ganz wichtig: sparring machen kung fu ist HARTE arbeit- *ing *ung kung fu aber hör dir lieber noch andere meinungen an... geh überall zum probetraining-....sieh dir alles an.... gruß soi_chong |
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#3
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| Danke soi_chong! Und das mit der harten Arbeit - genau meine Philosophie. Ohne die koennt' ich jetzt nicht einmal aufrecht sitzen! |
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#4
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| ich würde dir auch zum wt raten, und bevor ich jetzt gebasht werde, nicht weil ichs für das allerbeste nonplusultra halte, sondern weil für dich viele sachen, die auch sehr gut sind, wie muay thai etc, nicht wirklich in frage kommen. du schreibst, du würdest auch am boden kämpfen, ich hab da persönlich nur unzureichend erfahrung (die bodenkampfexperten sind gefragt), aber die meisten takedowns und viele hebel (sowie die befreiung daraus) fallen mit minimierter bein-mobilität glaube ich auch aus.. insofern meine empfehlung zum wt (auch wenn ich persönlich von der ewto nicht mehr so begeistert bin). falls du die möglichkeit hast, schau dich doch mal noch in deiner gegend um, ob heinrich pfaffs yong tjun angeboten wird. grüße manu |
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#5
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| mal nüchtern betrachtet:
da du scheinbar immer/meist ne stockartige gehhilfe dabei hast/haben musst, wäres doch ratsam, zu lernen, diese als waffe zu benutzen. mein tipp wäre philipinischer stockkampf... die techniken lassen sich auch prima mit spazierstöcken/regenschirmen o.ä. machen... ich weiß nicht, wo du wohnst, aber such mal in google nach Zitat:
__________________ -Ays- war HIER!!! |
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#6
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| Danke allen herzlich fuer eure Tips! Wie gesagt - Ziel ist die optimale Verteidigung, gegeben meinen Mobilitaetseinschraenkungen. Bin jedem dankbar der dazu was hilfreiches zu sagen hat. |
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#7
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| Ich denke in Deinem Fall wäre es wohl das Beste, in die einzelnen Schulen zu gehen und mit dem Trainer zu sprechen, inwieweit er Dich persönlich entsprechend fördern und fordern kann/will. Einige Kampfkünste beginnen mit einem allgemeinen Basisprogramm und die Spezialtechniken (wie Verteidigung aus unvorteilhaften Positionen, Waffentechniken...) kommen erst später. Dieser Grundstock könnte aber für Dich - ohne Dich zu kennen - mitunter schwer zu erlernen sein. Enthalten sind Techniken für Deine Bedürfnisse aber in vielen KKs, weshalb es auf den Trainer ankommt wie er Dich im Speziellen unterrichtet und Dir evtl. ein eigenes Programm zusammenstellen kann. viel erfolg bei der suche! sm |
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#8
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| Nimm mal die Suchfunktion nd suche nach Rollstuhl oder Behinderung wir hatetn, das erst vor kurzem, es gibt einen Kung Fu Stil der damit ginge, es gibt ein spezielle Programm im Ju Jutsu aber nur bei bestimmten Vereinen und es gibt einen Behindertensportverband der eine abgewandelte Art von Karate anbietet
__________________ Gruss Franz - Trainingsbücher - Trainingspläne- Telekommunikation - Japan Thailand Burma Fotos - GoodBody Shirts |
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#9
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| Hi Ich mache zwar kein WT aber ich würde dir auch dazu raten. Versuche es eunfach mal und wenn es dir gefällt und du noch interesse an was anderm hast dann mache noch zusätzlich Stockkampf. Wenn du jetzt was ausprobierst dann hast du ka keinen Vertrag für dein Leben abgeschlossen. Mache am besten in den Vereinnen Probetraining und triff dann eine Entscheidung. Eine frühere Trainerin hat nur Menschen mit Behinderungen unterrichtet aber das finde ich nicht ganz so ratsam denn dich greifen ja auch nicht nur Menschen die Behinderungen haben an. Außerdem kann so jeder was von jedem lernen. Was ich komisch finde ist, dass sie meinte in ihren Kursen sind die meisten so konzentriert, dass sie die Techniken in der Hälfte der Zeit so gut beherrschen wie andere nach einer viel längeren Zeit. Ich wünsche dir mal viel Spass. Wenn WT nichts für dich ist oder der Trainer scheiße ist schaust du dich halt nach was anderem um. |
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#10
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| Hallo! Ich möchte einmal darauf hinweisen, dass körperliche Behinderungen in früheren Zeiten sehr oft vorkamen. Nehmen wir z.B. die Kinderlähmung. Zum Beispiel gibt es einen "speziellen" Pencak Silat Stil, Pencak Silat Serak bzw. Sera. Der Begründer soll an Kinderlähmung gelitten haben und hatte nur einen "starken" Arm und nur ein "starkes" Bein. Die Techniken sehen, wenn man das nicht weiß, zuerst etwas "merkwürdig" aus. Viele Stile haben dieses System teilweise in ihre eigenen Systemen integriert und ich kann mir vorstellen, dass das z.B. auch in chinesischen Systemen ähnliche Stile gibt. Wie gesagt, körperliche Behinderungen waren vor einiger Zeit noch sehr häufig anzutreffen. Das wird sich auch auf die Kampfkunstsysteme ausgewirkt haben. Es sollte also auch noch andere waffenlose Systeme geben, die einer körperlichen Behinderung gerecht werden können. Stimme aber zu, dass es vielleicht auch spezielle Gruppen oder Angebote sein sollten. Der direkte Kontakt zu einen Trainer, um ihn fragen zu können, wird das Beste sein, wenn etwas auf den ersten Blick passen könnte. Besten Gruß Stephan Geändert von ga8866 (29-12-2007 um 12:36 Uhr). |
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#11
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| Sorry wenn ich in diesem Gebiet so unwissend bin, aber wie sieht denn deine Bewegungsfähigkeit mit den Beinen am Boden aus? Dann wäre doch evtl. auch Grappling eine Möglichkeit?
__________________ "Kraft kommt nicht aus körperlichen Fähigkeiten. Sie entspringt einem unbeugsamen Willen". (Mahatma Gandhi) |
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#12
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| Vielen Dank fuer eure Tipps! Ich hab' mich im Internet schon fleissig nach Rollstuhl Karate umgeschaut und etliche Seiten gefunden. Den entsprechenden Leuten habe ich dann geschrieben ob sie was in HD wissen und welche Kampkunst sich evtl. besser eignet und warte auf ihre Antwort. Ich selbst habe in HD keine speziellen Stils, oder besondere Trainer fuer Handicaps gefunden. Langsam denke ich eh, dass Dr. Big recht hat - man sollte mit normalen Menschen trainieren, nur die greifen mich an. Allerdings glaube ich, dass sich meine Situation von der eines Rollstuhlfahrers grundlegend unterscheidet, dieser befindet sich immer im Rollstuhl, wo er aber auch stabil sitzt. Er braucht - glaube ich als unwissender - nicht zu befuerchten, dass man ihn umwirft. Ich stehe in der Regel ziemlich instabil irgendwo - an der Wand am Stock, oder gegen einen Stuhl gelehnt. Den Stockkampf zu lernen waere bestimmt sehr passend, da ich fast immer einen massiven Stock fuehre. Ich hab' jetzt einen Ort gefunden wo auch Escrima gelehrt wird. Man sagt es sei dort sehr teuer (100Euro/Monat), aber ich guck mir alles an. Womoeglich stimmt das nicht. @TeeQ Auch am Boden sind meine Beine nicht so beweglich. Aber ich weiss nicht wie grappling etwa funktioniert. Sicher waere es sinvoll eine Art Bodenkampf zu erlernen, da jeder intelligente Gegner vermutlich danach trachten wird mich zu Fall zu bringen und dort einzutreten. Geändert von arktos (29-12-2007 um 19:17 Uhr). |
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#13
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| Ich habe mal Anis gemacht und ich hoffe ich habe es richtig geschrieben. ![]() Vielleicht gibt es auch so was bei dir in der Gegend frage doch mal nach. |
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#14
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| Blackguard trainiert in Heidelber bei Heidelberg Wieblingen SRH. Ich habe gelesen, dass dies eine Trainingsgruppe ist und kein richtiger Verein, vielleicht ist das was für dich. Südost Asien Institut in Mannheim ikaef in st.leon-rot und mannheim ewto-escrima wird auch angeboten Udo Müller in Spyer Oder der Mannheim Campussport kommt mit Escrima und WT auch in Frage. in heddesheim gibts ne modern-arnis gruppe |
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#15
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| such mal nach ner anderen FMA in und um Heidelberg?
__________________ -Ays- war HIER!!! |
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