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  #16  
Alt 15-05-2008, 12:26
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Taekwondo u.a.
 
Registrierungsdatum: 07.01.2006
Beiträge: 8
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Wichtig ist nicht die Sportart, sondern der Trainer.
Ich selbst unterrichte Taekwondo für KInder ab 3 und speziell in Kindergärten Selbstbehauptung.
Wichtig ist, dass das Training Kindgerecht ist. Kinder müssen anders trainiert werden als Erwacshene.
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  #17  
Alt 16-05-2008, 07:06
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Taekwondo
 
Registrierungsdatum: 27.02.2002
Beiträge: 1.269
Standard

@Braveheart,
bei Deinem Post vermisse ich irgendwie die Aussage: "Mein Sohn möchte gerne".

Egal, welche Sportart Du (wenn er es halt noch nicht selbst kann / darf) für ihn aussuchst: wichtig ist vor allem, daß er sich bewegt und daß eine Grundkondition hergestellt wird. In welcher Sportart ist egal - in diesem Alter sollte ein sinnvolles Training eh kaum mit Technikanteilen aufgebaut sein, da dies altersspezifisch nicht angebracht ist.

Es kommt auch nicht darauf an, ob der / die Trainer/ in irgend einen Titel (davon gibt es zu Genüge, so daß jeder, der einen benötigt sich auch mit einem schmücken kann) errungen hat, sondern es kommt eher darauf an, daß er / sie eine anerkannte Trainerausbildung genossen hat und diese auch unter sportmedizinischen Gesichtspunkten einsetzt.

Ontogenese ist ein Thema, daß mittlerweile zu Recht einen großen Anteil an der seriösen Übungsleiter / Trainerausbildung einnimmt. Und dann ist es einfach egal, in welcher Sportart die ersten Schritte gemacht werden.

Was ich überhaupt nicht verstehen kann ist, wie man zu der Aussage kommen kann, daß Wettkampfsportarten nichts für das Kind sind. Gerade in den olympischen Disziplinen (Judo, Taekwondo, Ringen) fließt Geld in eine gute Trainerausbildung und vor allem auch in die Jugendförderung. Da wird darauf geachtet, daß keine kleinen Kinder hochgezüchtet werden, um bei einer WM in einem Verband mit 500 Mitgliedern als Gelbgurt einen Weltmeistertitel einzuheimschen, sondern dort wird vor allem auch unter den Gesichtspunkten der Ontogenese ein sinnvolles Aufbautraining gewährleistet. Durch Kadermaßnahmen und sonstige Fortbildungsveranstaltungen haben dort die Trainer auch die Möglichkeit, sich ständig auf dem neuesten Stand zu halten.

Die Sportart ist also eigentlich vollkommen egal - hauptsache der Trainer hat eine gute Ausbildung genossen, genießt auch weiterhin ständig Fortbildungen und kann diese auch in der Praxis einsetzen.
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  #18  
Alt 16-05-2008, 17:15
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Taekwondo u.a.
 
Registrierungsdatum: 07.01.2006
Beiträge: 8
Standard

Ja, da hast du wohl recht.
Die Trainerausbildungen sind von Verband zu Verband sehr unterschiedlich.
Und ich muss sagen, dass ich eigentlich mit den Taekwondo Trainerausbildungen ganz zufrieden bin.

Zu dem Thema ontogenese...

kleine kinder können ohne weiteres einen halbkreisfußkick ausführen.
zwar drehen viele kinder das standbein nicht ordnunghsgemäß mit, allerdings ist in den kicks der kleinen keinerlei power, die eine größere scherbelastung aufs knie ausüben könnte. zudem treten die kinder fast instinktiv mit dem vorderen bein, wodurch sie dieses problem direkt umgehen.

Ich hab neben der Trainer C und B Ausbildung auch ein Sportexamen gemacht und bin zudem Rückenschullehrer und Gesundheitstrainer.

SAolange die Kinder nicht irgendwelche Folterübungen machen müssen, wie es vor 30 jahren noch üblich war, braucht man sich da keine so großen gedanken machen.
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  #19  
Alt 16-05-2008, 19:39
KKB-Userstatus: Professional
Kampfkunst: Taijiquan, (Aikido)
 
Registrierungsdatum: 26.12.2006
Beiträge: 858
Standard

Zitat:
Zitat von samabe;
Die Sportart ist also eigentlich vollkommen egal - hauptsache der Trainer hat eine gute Ausbildung genossen, genießt auch weiterhin ständig Fortbildungen und kann diese auch in der Praxis einsetzen.
Ich finde die Sportart nicht ganz so unwichtig. Natürlich kann jeder Kampfsport von geeigneten Trainern kindgerecht aufbereitet und vermittelt werden, aber ich würde immer etwas wählen, wo Fallschule dabei ist. Die Wahrscheinlichkeit, daß die Kleinen lange Jahre dabeibleiben, ist nicht so hoch - aber Fallschule ist etwas, was man wirklich "für die Straße" gebrauchen kann. Und je älter man wird, desto mühsamer ist sie zu lernen.
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