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  #1  
Alt 05-05-2005, 17:10
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: JU JUTSU
 
Registrierungsdatum: 13.07.2004
Beiträge: 2
Standard Mehrere Kampfsportarten zur Auswahl-Welche würdet ihr trainieren?

@ All

Ich möchte gern eine Kampfsportart trainieren und bei uns in der Gegend stehen mir folgende Kampfsportarten zur Auswahl: Karate, Ju Jutsu und Hap Ki Do. Mir geht es darum Grundtechniken wie Tritte und Schläge und vielleicht auch Würfe und Hebel richtig zu traineren. Jemand sagte mir das im Ju Jutsu oft die Grundtechniken nicht genügend gemacht werden und zum Teil falsch gemacht werden so das sie keine Trefferwirkung haben. Mir hat bei einem Probetraining Ju Jutsu eigentlich viel Spaß gemacht, aber ich will auf keinen Fall Techniken falsch trainieren, da wenn ich sie dann mal richtig gezeigt bekomme nur falsch kann. Ist da vielleicht Karate oder Hapkido, bei dem auch viel mit Tritten gemacht werden soll, besser geeignet?
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  #2  
Alt 05-05-2005, 17:14
Benutzerbild von Sputnik
KKB-Userstatus: Advanced
Kampfkunst: Jiu-Jutsu, Bo-Jutsu, Freestyle, Extreme Martial Arts
 
Registrierungsdatum: 22.10.2004
Ort: Lage
Beiträge: 733
Standard

Im Ju-Jutsu werden Techniken nicht falsch trainiert, wenn es doch vorkommen sollte, ist der jeweilige Trainer verantwortlich.
Beim Karate und Teakwondo hast du keine Würfe.

Kannst ja ne Umfrage daraus machen.
__________________
Felix Motion Sampler
so gut wie der Herr Sputnik kann man nich werden;) (Zitat von ZugführerDerLiebe)
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  #3  
Alt 05-05-2005, 17:24
Benutzerbild von marq
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 07.07.2002
Ort: Hessen
Beiträge: 10.555
Standard

die hauptfragen sollten für dich sein:

was macht mir am meisten spass zu trainieren?

wo sind die netteren Leute und der kompetentere Trainer?

was will ich mit KS erreichen?
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  #4  
Alt 05-05-2005, 17:26
Benutzerbild von Sebastian
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Kampfkunst: Standup + Grappling
 
Registrierungsdatum: 25.08.2001
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Beiträge: 8.477
Standard

Zitat:
Zitat von Sputnik
Beim Karate [...] hast du keine Würfe.
Das ist Quatsch. Hast du sehrwohl.

Daher, wie marq schon schrieb, alles anschauen und für das entscheiden, was dir am meisten Spaß macht!
__________________
Have a break, have a ...discussion.
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  #5  
Alt 06-05-2005, 00:29
Benutzerbild von ZoMa
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Kampfkunst: Karate Jutsu, Kobudō
 
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Ort: Nähe Bielefeld
Alter: 28
Beiträge: 634
Standard

Einer meiner Sensei hat den 3. Dan im Karate und den 2. Dan im JJ und er ist der Meinung, dass Karate schon Strassen und kampftauglicher ist. Ich kann dazu leider nichts sagen, denke aber, dass du, solltest du ein Traditionelles Karate Dôjô finden du dort auch viele Sachen aus dem JJ wiederfinden wirst. Aber wo hat man das schon. Das beste Wäre vielleicht Karate und JJ. Zu HapKiDo weis ich leider nichts..
__________________
www.Bunkai.org
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  #6  
Alt 06-05-2005, 06:27
Benutzerbild von shotokan-man
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Kampfkunst: Shotokan Karate-Do, Selbstverteidigung, bischen Grappling,früher Kick-Boxen
 
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Beiträge: 868
Standard

Sebastian hat Recht, bei uns im Karate gibt es selbstverständlich auch Würfe!

Sputnik, ich glaube du hast nicht so wirklich viel Ahnung von KK ???
Deine komischen Komentare in letzter Zeit bei verschiedensten Themen sprechen davon.

ZoMa Da hat dein Sensei Recht, Karate ist selbstverständlich Straßentauglich, warum denn auch nicht.




Karate ist eine Kampfkunst der waffenlosen Selbstverteidigung. Der Körper wird so trainiert, dass Arm und Beine eine mit Waffen vergleichbare Schlagkraft entwickeln können. Im Karate werden Schlag-, Stoß-, Tritt- und Blocktechniken trainiert. Hebel, Würfe und Feger können ebenfalls zum Einsatz kommen.



Das Karatetraining baut auf drei großen Säulen auf, dem Kihon, dem Kumite und der Kata:


Kihon

基本 (Kihon) heißt Grundlage oder Quelle, Ursprung (des Könnens) und wird häufig auch als Grundschule des Karate bezeichnet. Es umfasst die grundlegenden Techniken, die das Fundament des Karate bilden. Die einzelnen Techniken werden immer wiederholt, entweder langsam oder schnell, kraftvoll oder leicht/locker. Der Bewegungsablauf der einzelnen Technik wird in alle Bestandteile zerlegt und es wird versucht die Ideallinie der Bewegung zu finden, wobei es immer etwas zu optimieren gibt. Der Bewegungsablauf muss optimal verinnerlicht werden - reflexartig abrufbar, da für Denken, Planen und Handeln in einem realen Kampf zu wenig Zeit ist. Einatmung, Ausatmung, maximale Anspannung des ganzen Körpers im Zielpunkt. Kraftzentrum und Schwerpunkt liegen im Hara (ca. 2 cm unter dem Bauchnabel). Eine gute Gleichgewichtsbalance ist erstrebenswert und der innere Schwerpunkt muss gefunden werden. Die Haltung soll aufrecht sein.

Kumite

組み手 (Kumite) bedeutet wörtlich verbundene Hände und meint das Üben bzw. den Kampf mit einem (selten mehreren, siehe Bunkai) Gegnern.

Es gibt verschiedene Formen des Kumite die mit steigendem Anspruch von einer einzigen, abgesprochenen, mehrfach ausgeführten Technik bis hin zu freien Kampf in ihrer Gestaltung immer offener werden:

Bei Verteidigungstechniken werden hauptsächlich die Arme zu Blocktechniken verwendet. Würfe, Hebel, harte, weiche Blockbewegungen oder auch nur Ausweichen, meist in Kombination mit Schritt- oder Gleitbewegungen. Eine Blockbewegung kann auch als Angriffstechnik ausgeführt werden. Ein sehr gutes "Auge" vorausgesetzt, wird dazu der Angriff des Gegners im Ansatz mit einer Abwehrbewegung oder einem Gegenangriff (出会い, 'deaii', gleichzeitig) gestoppt.

Beim Angriff wird versucht, die ungedeckten Bereiche bzw. durch die Deckung hindurch den Gegner zu treffen. Es soll möglichst mit absoluter Schnelligkeit und mit höchster Vorspannung, konzentriert angegriffen werden. Der Kraftpunkt liegt am Zielpunkt der Bewegung. Erhöhter Krafteinsatz während der Bewegung führt zu Schnelligkeitsverlusten. Das Prinzip der Angriffstechnik gleicht dem des Pfeiles eines Bogenschützen bei Schlag- und Stoßtechniken und dem einer Peitsche bei geschnappten Techniken.


Yakusoku-Kumite

約束組み手 (abgesprochenes Kumite) ist die erste Stufe der am Partner/Gegner angewandten Technik. Dabei folgen beide Partner einem vorher festgelegten Ablauf von Angriff- und Verteidigungstechniken, die in der Regel im Wechsel ausgeführt werden. Ziel dieser Übung ist es, die Bewegungen des Partners/Gegners einschätzen zu lernen, sowie die eigenen Grundschul-Techniken in erste Anwendung zu bringen, ein Gefühl für Distanz und Intensität zu erhalten.

Randori

乱取り (Unruhen/Ungeordnetes abfangen) ist eine freie Form des Partnertrainings, bei der es darum geht ein Gespür für den Fluß eines Kampfes, der Bewegungen und der eingesetzten Energie zu bekommen. Dabei sind keine Vorgaben bezüglich der einzusetzenden Techniken gemacht. Die Übenden sollen vielmehr das spontane Handeln aus den sich ergebenden Situationen erlernen. Das Randori sollte locker und gelassen sein und keinen Wettkampfcharakter annehmen.


(Frei-)Kampf

Der Freikampf imitiert entweder reale Selbstverteidigungssituationen oder dient dem Wettkampf bzw. dessen Vorbereitung. Im Freikampf kommen Taktiken des Sen no Sen und Go no Sen zur Anwendung.

Kennzeichnend im "traditionellen" Karate ist der beabsichtigte Verzicht auf Treffer-Wirkung am Gegner. Absolut notwendig ist die Fähigkeit, Angriffstechniken vor dem Ziel, (Körper des Gegners) mit einer "starken" Technik zu arretieren, da ohne Hand- und Kopfschutz geübt wird. Treffer-Wirkung ist ein Regelverstoß. "Schwache" Techniken führen zu keiner Wertung.


Vollkontakt-Karate Kampfsysteme, gestatten und beabsichtigen in der Wettkampfordnung die Trefferwirkung. Viele dieser Stilrichtungen verwenden dazu auch Schutzausrüstungen wie Kopf- und Gebißschutz sowie einen speziellen Handschuh der die Fingerknöchel und den Handrücken polstert. Wird der Freikampf als Wettkampf durchgeführt so gibt es feste Regularien die beispielsweise Würfe über Hüfthöhe, Tritte zum Kopf, sowie Techniken gegen den Genitalbereich oder mit offener Hand zum Hals geführte Schläge aus Sicherheitsgründen verbieten. Ohne Handschuhe sind Angriffe mit den Händen oder Fäusten zum Kopf verboten, wie im Kyokushin-Kai, oder es werden komplette Schutzausrüstung mit Helm, Weste, Tiefschutz, Unterarm- und Schienbeinschoner und ev. ein Spannschutz verwendet, wie auch im Taekwondo.


Kata

形 (Kata) bedeutet Form oder Gestalt. Eine Kata ist ein stilisierter und choreographierter Kampf gegen mehrere imaginäre Gegner, der einem festgelegten Muster im Raum, Embusen genannt, folgt. Verschiedene Stilrichtungen üben im allgemeinen verschiedene Kata, jedoch gibt es auch viele Überschneidungen, Varianten und unterschiedliche Namensgebung. Kata entwickelten sich wie bereits im Abschnitt Geschichte erwähnt zur komprimierten Weitergabe der Techniken einer Schule oder eines einzelnen Meisters ohne die Notwendigkeit schriftlicher Aufzeichnung.


Bunkai
分解 (Analyse, Zerlegung) bezeichnet die Anwendung einer Kata, also von Einzeltechniken aus dieser oder ganzen Technikfolgen und wird im allgemeinen mit mehreren Gegnern durchgeführt. Im Bunkai mischen sich Kumite, also freier Kampf, und Kata. Und es wird häufig der selbstverteidigungsbezogene Realfall geübt.


Andere Trainingsformen

Makiwaratraining
Ein im Boden fest verankertes Brett, aus elastischem Holz, z.B. Esche oder Hickory, mit Stoff, Leder o.ä. umwickelt, auf das man schlägt und tritt. Die Elastizität des Holzes verhindert einen harten Rückstoß in die Gelenke. Die Verletzungsgefahr, Hautabschürfungen und Gelenkversetzungen, ist am Anfang recht hoch.

Geändert von shotokan-man (06-05-2005 um 06:32 Uhr).
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  #7  
Alt 06-05-2005, 07:06
Benutzerbild von Franz
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Kampfkunst: FMA JuJutsu TMA
 
Registrierungsdatum: 08.05.2003
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Beiträge: 8.381
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Schau dir eifnach alles mal an.
Bei den meisten Karateschulen hast du wenig Kontakttraining dafür viel in die Luft geschlage und Formen, beim JJ kannst du mehr mit dem Partner üben- ist aber absolut persönliche Vorliebe was einem mehr leigt.

Um ein Probetraining bei all deinen Vorauswahlen kommst du nicht rum.
Man muss es mitmachn und selber spüren um ein Gefühl zu bekommen ob es einen reizt
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  #8  
Alt 07-05-2005, 02:04
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: muay thai, krav maga, fma
 
Registrierungsdatum: 08.04.2005
Ort: Leoben, Österreich
Alter: 30
Beiträge: 41
Standard

hi!!!

ich denk auch, daß du dir mal alles in ruhe ansehen solltest, und eben auch am besten gleich ein paar probetrainings absolvieren solltest.
nur so kannst du rausfinden, was für dich am besten ist...

interessant sind alle drei kampfkünste, einfach rausfinden was dir am meisten spass macht!!!
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  #9  
Alt 07-05-2005, 09:22
Benutzerbild von akane
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Kampfkunst: Karate (Shotokan)
 
Registrierungsdatum: 23.04.2005
Alter: 32
Beiträge: 235
Standard

Zitat:
Zitat von Sputnik
Im Ju-Jutsu werden Techniken nicht falsch trainiert, wenn es doch vorkommen sollte, ist der jeweilige Trainer verantwortlich.
Beim Karate und Teakwondo hast du keine Würfe.

Kannst ja ne Umfrage daraus machen.

Also, das mit den Würfen stimmt so nicht, aber das wurde ja schon gesagt.

Ich denke auch, daß es nicht von der Kampfkunst abhängt, ob Techniken falsch oder richtig trainiert werden, sondern von der Qualität des Dojo. Es gibt genauso katastrophale Karate-Dojo, in denen den Leuten nur die Gürtel hinterhergeworfen werden, ohne daß jemand je mal auf die Techniken geschaut hat. Ein guter - aber nicht alles sagender - Punkt wäre, dich vielleicht mal zu informieren, ob die Dojos, die du zur Auswahl hast, irgendwelche Wettkampferfolge nachweisen können. Ansonsten gilt hier wirklich: Schau, was dir besser gefällt. Zu Hap Ki Do kann ich nichts sagen.
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  #10  
Alt 07-05-2005, 09:42
Benutzerbild von sumbrada
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Kampfkunst: Conceptler
 
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Vom Hap Ki Do hab ich noch nicht so viel geshen, aber fast alle Hebel, die ich daraus kennen gelernt habe, fand ich ziemlich geil, ausserdem wirst du viel Kicks da machen.

Im Ju Jutsu ist es schwer zu sagen, was du da machen wirst, da so extrem unterschiedliche Schulen gibt.
Wenn ich nur die von dir genannten Schulen in Reichweite hätte würde ich mir die beiden mal anschauen.
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  #11  
Alt 13-05-2005, 09:32
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Kampfkunst: (Strich)
 
Registrierungsdatum: 13.05.2005
Beiträge: 138
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Hapkido, wenn es ein guter Lehrer ist, hat wahrscheinlich den groessten Anreiz und bietet Dir auch am meisten. Hapkido kennt Selbstverteidigung und Formen sowie Tritte und Schlaege, daher wuerde ich Dir zum Hapkido raten, da hast Du am meisten von.
ALLERDINGS solltest Du Dir die Sachen ansehen und auch mal mitmachen da nicht immer jeder Trainer gut ist...

Wichtig allerdings auch das Du siehst was Dir gefaellt, es gibt immer irgendwelche Fanatiker die Dir einen bestimmten Stil empfehlen nur weil sie es auch machen, aber Du musst ja gluecklich werden !
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  #12  
Alt 13-05-2005, 10:52
Benutzerbild von Alfons Heck
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Kampfkunst: Jin Jung Kwan Hapkido
 
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Zitat:
Zitat von Sputnik
und Teakwondo
wurde gar nicht gefragt

Was kannst Du zu der Hapkido Schule sagen? WEB-Seite, Meister/Trainer?
__________________
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  #13  
Alt 24-05-2005, 10:40
Benutzerbild von Danii
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Kampfkunst: Judo, Iaido, (Aikido, Jiu Jitsu)
 
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Beiträge: 755
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Ich würde an deiner Stelle Ju Jutsu nehmen. Da lernt man eigentlich alles wichtige. Man lernt wie mal fällt, wie man sich abrollt, wie man wirft, hebelt, tritt und würgt. Ich kann dir nur Ju Jutsu empfehlen.

Danii
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  #14  
Alt 24-05-2005, 11:18
Benutzerbild von roberto
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Kampfkunst: La Superba - italienischer Messer- und Stockkampf & Cavalieri d`Umiltà
 
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Alter: 39
Beiträge: 2.331
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@Sylvia

Wo ist den Deine gegend. Wo ungefähr kommst Du her? Vielleicht kennt der ein oder andere Alternativen. Dafür müsste man wissen was um deine Gegend liegt.

Ciao

Roberto
__________________
"Na nuddu postu 'u mari è accussì ranni, 'u suli accussì forti, 'u celu accussì blu. Na nuddu postu 'u ventu cunta storie accussì beddi." Poesia Italiana
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  #15  
Alt 26-05-2005, 09:02
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Kampfkunst: Wing Tsun und Kickboxen
 
Registrierungsdatum: 07.02.2005
Beiträge: 211
Smile Wer die Wahl hat, hat die Qual

Du hast also Karate, Ju Jutsu und Hapkido zur Auswahl ...

Ich persönlich würde Dir Ju Jutsu empfehlen, allerdings gibt es da ein paar Dinge auf die Du achten solltest:

1) Ist die Schule dem DJJV (Deutscher Ju Jutsu Verband) angeschlossen ?

2) Wird dort Ju Jutsu nach der neuen Prüfungsordnung 2000 unterrichtet
und trainiert ?

3) Macht der Trainer/in einen kompetenten Eindruck (Referenzen) bzw.
geht er auf jeden Schüler/in gleichermaßen ein ?

Punkt 2.) finde ich sehr wichtig, da es mehrere Stile des Ju Jutsu gibt ... z.B.

Jiu Jitsu - die alte Kampfkunst der Samurai, die Hebeln, Werfen, Schlagen und Treten beinhaltet.

Ju Jutsu - Synthese aus Karate, Judo und Aikido. Es werden Techniken aus diesen japanischen KK gelehrt, die sich zu einer wirksamen SV sinnvoll verbinden lassen. Das Ju Jutsu wurde lange Zeit (und wird noch) bei der deutschen Polizei zur SV (Fachbegriff "Eingriffstechniken") unterrichtet bis es nun allmählich durch das "Polizei-Wing Tsun" (z.B. Avci-Wing Tsun,
Leung Ting-Wing Tsun mit ergänzenden Hebel- und Transporttechniken) abgelöst wird.

Ju Jutsu Prüfungsordnung 2000 - eigentlich ein reformiertes Ju Jutsu, da einige Techniken aus anderen KKs hinzugefügt wurden, z.B. Kontroll- u. Weiterführungstechniken nach Atemi-Abwehr ("Trapping") aus dem Wing Tsun u. Jeet Kune Do, Lowkicks zu den Oberschenkeln aus dem Muay Thai, Waffentechniken und Trainingsmethoden aus den philipinischen KKs Kali u. Eskrima (Sensitivitätsübungen wie z.B. "Hubud", Messer- u. Stockabwehr u. -kampf) etc. Die Techniken aus den jap. KKs sind natürlich geblieben.
Die "neuen" Techniken machen das Ju Jutsu nun noch weitaus "straßentauglicher" !!!

Brazilian Ju Jitsu - brazilianische Ju Jitsu-Variante mit Schwerpunkt auf dem Bodenkampf und viel Grappling (Ringen).

Diese 3 Punkte würde ich auf jeden Fall "abchecken", wobei mir das Training nach der neuen Prüfungsordnung 2000 schon wichtig wäre. Ju Jutsu war eigentlich immer eine sogenannte Mixed Martial Art (MMA), da hier Techniken aus versch. KKs für die SV zusammengefügt werden.

Sollten diese Punkte nicht erfüllt sein, empfehle ich Dir Hapkido oder Karate ...

Hapkido - Synthese aus Techniken des jap. Aikido u. Aikijutsu (Schwerpunkt Hebel und Würfe, Umlenken der Angriffsenergie des Gegners) und koreanischen Systemen wie dem Taekwondo u. Tang Soo Do (Schwerpunkt bei Tritten). Generell ebenfalls "SV-tauglich".

Karate - viele versch. Stilrichtungen (Okinawa-Karate (wie z.B. Goju-Ryu, Uechi-Ryu, Shito-Ryu), Shotokan-Karate (trad. jap. Karate), Kyokushinkai-Karate (Vollkontakt-Karate). Je nach Trainer Schule wird mehr Gewicht auf Kata, Kumite, Randori, Bunkai etc. gelegt, daher mehr oder auch weniger "SV-tauglich". Sicherlich gibt es auch im Karate einige Würfe und Fußfeger, jedoch nicht soviele wie im Ju Jutsu oder Hapkido.
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