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#1
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| Hallo, Ich habe vor kurzem mit Judo angefangen. Da es aber nur 1mal die Woche ist (Hochschulsport), würde ich gerne als Ergänzung eine Schlag (und Tritt?) KK ausprobieren. Zunächst habe ich an Boxen gedacht, aber es gibt da ja so viel, dass ich mal andere Meinungen einholen will. Da mir SV wichtig ist, habe ich mir gedacht, wären Fußtritte (zumindest unter der Gürtelliene) recht effektiv zu erlernen. Da dachte ich an Karate. Oder was denkt ihr, passt zu meinem Typ: Habe durchschnittliche lange Beine, neige aber zum Fettansatz (wiege bei 1,79kg ca. 88kg) und bin naturgemäß nicht wirklich flexibel - bspw. musste ich mich wochenlang dehnen, um einen normalen Schneidersitz bewerkstelligen zu können. Dehne ich mich längere Zeit nicht, kriege ich den nicht hin! Von Taekwando o.ä. fühle ich mich auf Grund dieser Anlagen sowieso abgeschreckt, aber Karate wäre noch drinnen.^^ Ich will allerdings nicht etwas machen, das ich nur mit ständiger Arbeit bewerkstelligen kann, sondern etwas, das zu meinen Anlagen passt. Ist Boxen dann doch das Richtige? (Achtung: Damit meine ich NICHT, dass ich nicht hart trainieren will!! - aber ich will nicht bei -100 anfangen, wenn ihr versteht). Kurz noch den Fragebogen: - Wie wichtig ist dir Selbstverteidigung? wichtig - Wie wichtig ist dir Wettkampf? wichtig - Wie wichtig ist dir spirituelle Entwicklung/Philosophie? zweitrangig / wichtig - Wie wichtig ist dir Ästhetik/schöne Bewegung? Unwichtig - Wie wichtig ist es dir, den Umgang mit Waffen erlernen? Unwichtig - Scheust du dich vor Körperkontakt? Stört nicht, will aber wie gesagt Schlag (und Tritt) machen - Hast du irgendwelche Gelenk-, Rücken- oder Atemprobleme? nö - Wie stehst du in Bezug auf Schlaghärte? Vollkontakt - Was wird bei dir in der Nähe angeboten? In Wien fast alles lg |
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#2
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| Boxen is doch top. Muay Thai evtl. noch, kannst dich ja auf Lowkicks beschränken... ![]() |
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#3
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| Du meinst doh jetzt den Lotussitz und nicht den stinknormalen schneidersitz oder?? |
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#4
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| Es ist gar nicht so ungewöhnlich, dass Untrainierte nicht mal im Schneidersitz können. Und Boxen ist in diesem Fall überhaupt nicht Top. Ich finde es traurig, wenn so junge Menschen schon glauben, sie müssten sich mit ihren körperlichen Einschränkungen abfinden. "Ich kann kein TKD machen, weil ich zu ungelenkig bin" ist etwa genauso sinnvoll wie "ich kann keine Diät machen, weil ich zu dick bin." @Threadersteller Ich würde sagen, guck dir Kung Fu, Taekwondo, Muay Thai und Karate an. Karate habe ich mit Absicht als Letztes genannt, weil es nach meiner Erfahrung Verkrampfung noch fördert (kann aber in anderen Vereinen anders sein). |
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#5
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| Es ist für die Meisten stinknormal, dass man zu Beginn nicht soviel Gelenkigkeit besitzt. Das war bei mir auch nicht anders. Habe auch Probleme mit Tritten vor Allem auch wegen ner angeborenen Gelenkfehlstellung. Ich würd dir raten: Karate, weil du da viele Faustschläge aber auch Fußtritte trainierst TKD, wobei die Beinarbeit hier sehr stark gewichtet ist Kickboxen, Faustschläge und Beinarbeit Wettkampf kannst du bei allen 3 haben. Sparring wird wohl von den 3 im Kickboxen am Meisten trainiert. Schau dir einfach alles mal an. Im Boxen fehlt wohl die von dir geforderte Beinarbeit. Ich würd an deiner Stelle nicht gleich den Kopf in den Sand stecken, sondern erst einmal das ausprobieren was meinen Zielsetzungen entspricht bevor ich aufgebe. Alle haben irgendwann mal angefangen. |
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#6
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| Zitat:
![]() Zitat:
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#7
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| Zitat:
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#8
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| Zitat:
Und ich kenne Leute aus dem Kickboxen, die das schon seit 2 Jahren machen, und trotzdem nicht sauber auf Kopfhöhe kicken können. Die machen auch jede Stretching-Session mit, kommen aber einfach nicht höher. Tja, wird wohl an der falschen Lebensweise liegen ![]() Aber wer TKD macht, macht es nicht um gelenkig zu werden. Wer ne Diät macht, macht das zu 99%, um abzunehmen. |
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#9
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| Hallo, Ich habe von dem ganz normalen Schneidersitz gesprochen. Wenn ich zB mit Kumpels am Boden gesessen bin, sind die alle immer im Sch.sitz gesessen, ich hinggegen musste mich irgendwie anders platzieren, weils einfach nicht ging. Da sich meine Freunde aber nie irgendwie gedehnt haben und sportlich in etwa auf meinem Niveau waren, habe ich es konsequenterweise auf Anlagen/Genetik geschoben. Wüsste zumindest nicht, woran es sonst liegen sollte. Nicht, dass ich nicht flexibel werden könnte - aber ich werde mich damit einfach mehr rumplagen müssen, als andere. Zum Diät Vergleich: Hier ist es doch genauso. Manche Menschen futtern wie sie möchten, machen kaum Sport, und sind mager (kenne einige). Bei mir ist es eher umgekehrt. Nach solchen Faktoren sollte man sich einfach bei seiner Sportwahl richten. Inwiefern ist Boxen nicht top, shenmen2? Kickboxen gefällt mir überhaupt nicht, Muay Thai habe ich mir auch schon überlegt. Aber wenn ich nicht Boxen gehe, würde mich eher etwas asiatisches ansprechen (eben Karate, Kung Fu, TKD, etc.) Wie sieht es aus bzgl SV bei TKD und Karate? liebe Grüße |
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#10
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| Darf man fragen warum? Zitat:
Wenn du unter "SV" Technik bzw. Training verstehst, was auf "der Straße" funktioniert, dann findest du das bei den Vollkontaktsportarten. Eine davon ist Kyokushin Karate. |
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#11
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| muay thai / muay thai boran kyokushinkai karate combat sambo mma / freefight
__________________ "The man who is at the peak of his success, and the man who has just failed are in exactly the same position. Each must decide what he will do next." - Jigoro Kano |
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#12
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| Ich würde auch Boxen oder kyokushin empfehlen. beides Sportarten wo ein bischen Masse nichtsc schadet. Darüber hinaus sind in beiden häufig Wettkämpfe + beide taugen gut für die SV ( besonders Boxen)
__________________ What do u know about fighting if u have never been in a ring/cage ? Nothing ! absolutely nothing |
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#13
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| Zitat:
Und SV ist immer was du draus machst. Musst halt immer open minded sein, egal was du machst. Geändert von Zunte (24-10-2009 um 15:39 Uhr). |
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#14
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| Hey schau doch mal ob es bei dir Hapkido gibt und mach da mal mit. Wenn du TKD gut findest aber dir die SV darin zu kurz kommt (durchaus verständlich) dann versuchs mit Hapkido. Hapkido kommt wie TkD aus Korea und im Hapkido kommen sehr viele Elemente aus dem TKD vor (also sehr viel Beinarbeit), allerdings ist Hapkido eine richtige SV Form bei denen es auchoch sehr viele Hebel, Würfe, Schläge oder Tritte die man beim (WTF Turnier) Taekwondo nicht lernt. Z.B. Tritte unterhaöb der Kürtellinie also allgemein viele Lowkicks. Dazu lässt sich Hapkido halt nicht wie bei den meisten TKD Dojangs nicht von Turnierregeln einschränken da es halt primär um Selbstverteidigung geht. |
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#15
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| Zunächst einmal ist es doch gut, dass du so aktiv Sport betreibst, da wirst du dich sicherlich im Laufe der Jahre positiv verändern und auch die körperlichen Anlagen werden besser. Wenn dir der SV Aspekt auch wichtig ist, scheidet TKD grundsätzlich schonmal aus, dieser (sehr schöne!) Stil legt meiner Meinung nach zu viel Wert auf High Kicks. Natürlich, wenn man einmal getroffen wird, gehen einem Angreifer mit Sicherheit die Lichter aus, aber für mich ist die Gefahr zu groß, dass gerade so lange man noch nicht der absolute Profi ist, ein unsauber ausgeführter High-Kick gefangen oder mit einem Low-Kick bspw. gegen das Knie gekontert wird. Kyokushin Karate wäre eine sehr gute Wahl, aber je nach Trainer sind doch in diesem Stil Schläge zum Kopf verboten, wenn ich mich nicht irre. Und gerade in der SV stellt das einen nicht unerheblichen Aspekt dar. Muay Thai/Boran mit sehr viel Sparring, mit "bösen" Techniken wie Ellbogen, Knie, Tiefschläge/kicks ist sehr gut, und Ausdauertechnisch auch eine super Sache. Und wenn du dich mehr auf die Punches und Low Kicks konzentrieren kannst, und Trainer und Gruppe stimmen sicher eine gute Sache. Boxen ist meiner Ansicht nach eine der besten Möglichkeiten zu Ausdauer zu kommen und gegen den normalen Kneipenschläger sich zu verteidigen. Da du aber rein vom Trainingsaspekt dich nie mit Tritt- oder Takedown-Abwehr auseinandersetzt würde ich mich einfach unwohl fühlen, gerade wenn dies nicht als erster Stil gelernt wird.. Aus den phillipinischen Stilen gibt es viele schöne Dinge wie Sikaran, Panantukan, die aber meist nur in Kombination mit Waffenkampf/-abwehr gelehrt werden, meiner Ansicht nach eine gute Sache, wäre vielleicht eine Alternative. Kurz gesagt, meine Empfehlung wäre Richtung Muay Thai oder Boxen. edit: Ich kann vielen Beschreibungen z.B. auf folgender Seite zustimmen, und hoffe, dass die Stile, die ich bisher noch nicht kannte, auch korrekt beschrieben sind: http://www.realistic-martial-arts.net/martial_arts.html Geändert von Darraco (24-10-2009 um 15:55 Uhr). |
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