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#1
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| Hallo, ich mache seit zwei Wochen ein "Schnupper"-Training in einem Karateverein, der einzige in unserer Umgebung. Nun habe ich nebenbei im Internet auch einige wichtige Informationen gesucht und bin immer wieder auf Hinweise auf Karate-Dachverbände gestoßen. Ich weiß, daß der Verein, in dem ich trainiere, keinem Dachverband angeschlossen ist. Der Trainer sagte, er bräuchte keinen Dachverband, da er selbst Gürtelprüfungen abnehmen darf. Mehr hat er zu dem Thema nichts gesagt und ich möchte, da ich dort neu bin, auch noch nicht so viel hinterfragen. Weiterhin weiß ich auch gar nicht, ob die Antworten auch stimmen würden. Deshalb würde ich gern von Euch wissen, ist die Mitgliedschaft in einem Dachverband wirklich unnötig? Welche Nachteile hat es, keinem anzugehören? Wenn es von Vorteil wäre, einem anzugehören, kann man auch selbst Mitglied werden ohne über den Verein zu "gehen"? Ich habe bestimmt noch mehrere Fragen, aber ich versuche immer, Antworten über die Suchfunktion zu finden. Aber in diesem Fall fand ich nichts oder benutzte nicht das passende Suchwort. Danke für alle Antworten im voraus. |
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#2
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| Ein Rat: Wenn Dir das Dojo gefällt, mach erst mal weiter. Wechseln kannst Du später immer noch, und wenn der Sensei seine Rolle ernst nimmt, wirst Du da auch was lernen. Zitat:
![]() Gruß |
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#3
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| klingt komisch oder aber genial, was macht ihr so im training und was zahlst du so an beiträgen/gebühren? |
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#4
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| Der Monatsbeitrag soll dann 23 Euro kosten, zwei Termine Training in der Woche. |
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#5
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| was für probleme kann es da geben? gürtel sind da um das dogi geschloßen zu halten.
__________________ "The man who is at the peak of his success, and the man who has just failed are in exactly the same position. Each must decide what he will do next." - Jigoro Kano |
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#6
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| @ Cebel Einfach weiter machen !
__________________ Ich sehe Dich und wenn ich will, treffe ich Dich auch !!! Sprichwort eines Scharfschützenwww.protectionacademy.de |
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#7
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| Ich denke auch, daß Du Deinem Gefühl vertrauen solltest. Wenn etwas nicht oder nur unzureichend erklärt wird, frage einfach. Du bist neu und man kann nicht davon ausgehen, daß Du alles weißt (andere vlt auch nicht, nur fragen traut sich keiner ).Ich war mal in einem Verein, der sich von seinem Dachverband gelöst hatte, nicht zuletzt deswegen, weil die Gebühren - auch für Prüfungen etc. - immer mehr angehoben wurden, ohne ersichtliche Leistungssteigerung. Das Training war dadurch nicht schlechter und die Sache blieb bezahlbar ![]()
__________________ Gib jedem Tag die Chance, Dein Bester zu werden... |
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#8
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![]() Natürlich muss man in dem Zusammenhang auch FireFleas Sig zitieren: Miyagi Das Ganze ist nun mal so: Wenn jemand KK macht, um sie zu lernen, wird ihm das Ganze egal sein. Wenn aber jemand glaubt, innerhalb von x Jahren den vanillefarbenen Gürtel mit Stracciatella-Punkten machen zu müssen, kann das schon ein Argument sein (wir brauchen hier, glaube ich, nicht zu diskutieren, wie sinnvoll ein solcher Vorsatz ist. Ich persönlich halte nicht viel davon, legitim ist er trotzdem). Und die Probleme sind natürlich da, weil jeder Dachverband (sollte er denn in ein dachverbandgebundenes Dojo irgendwann mal wechseln wollen) glaubt, die alleinigmachende Seligkeit zu besitzen (meiner ja auch). Gruß Geändert von SkiTe (18-03-2010 um 09:18 Uhr). |
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#9
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| Das ist auch der einzige Punkt, der mir einfällt. Wenn Du mal umziehst, könnte es sein, dass Du in einem anderen Dojo von vorn anfangen musst. |
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#10
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| Die Mitgliedschaft im DKV, dem Deutschen Karate Verband, gibt dir die Gewissheit, dass du von "echten" Trainern lernst, und - wie oben bereits erwähnt - dass deine Prüfungen auch außerhalb deines Heimatortes anerkannt sind. In meiner Kindheit sind wir einmal auf so einen Scharlatan hereingefallen. Er hatte ein toll aufgemachtes Dojo, nannte sich "Bundesnationaltrainer" (seiner eigenen Organisation!), wir sind regelmäßig zu Deutschen- und internationalen Wettkämpfen gefahren, und natürlich gab es nie jemanden, der jemals eine Prüfung nicht bestanden hätte! Aber ich war unartig und habe auch einmal einen "echten" Karate-Lehrgang besucht. Da fiel mir auf, dass ich als Braungurt und mehrfache Europameisterin, im Vergleich noch nicht einmal richtig stehen konnte! Falls dein Dojo Mitglied im DKV ist, dann sollte eigentlich alles "mit rechten Dingen zugehen". Ob du selbst Mitglied sein musst? Nun, u.a. finanziert sich der komplette Karate Verband durch diese relativ geringen Jahresbeiträge (je nach Alter 11 bis 16 Euro). Dadurch kann den Trainern (und somit auch allen Schülern) eine qualitativ hochwertige Ausbildung garantiert werden. |
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#11
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| @Asterixxx: Das ist jetzt der Witz des Tages oder wie? Gerade der DKV kocht auch nur mit Wasser und ich habe genug hochkarätige Trainer getroffen die nicht dem DKV angehören. Zum Thema: Soweit ich weiß gibt es erst Probleme wenn man keinem Dachverband hier angehört, wenn man auf Turnieren starten will oder Lizenzen erwerben will, die der DOSB nicht anbietet. Ob jemand sein Dojo in einem deutschen Dachverband anmeldet sagt nichts über die Qualität des Trainers oder des Trainings aus. Wer nicht wettkampforientiert trainiert und sich den Politikkram nicht geben will, der braucht auch nicht zwingend einen Dachverband, dem er Gebühren abdrücken muss. |
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#12
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| Da möchte ich Folgendes bemerken: Ein Dachverband gibt Dir gut die Möglichkeit, dich auch an einem anderem Ort nahtlos einzufügen und mitzutrainieren - denn das Dach sorgt für einen qualitativen Rahmen... Große Organisationen führen auch viele Seminare, Gasshuku-Wochen, Kata-Spezial Wochenenden, Kata mit Motorradtour, Kämpfen in Finnland etc durch (ich beziehe mich auf den DJKB). Das findest Du in eigenständigen Vereinen wohl eher selten. Zweifellos kannst Du trotzdem zu solchen Veranstaltungen fahren, aber es könnten einige Unterschiede zu Tage treten, die Dich in komische (Gewissens-)Konflikte bringen - 'Hat nun Dein Sensei recht oder der Japaner mit dem 8. Dan vom Honbu-Dojo in Tokio?' Wenn der einzige Verein bei Dir nirgends dazu gehört, ist das mE kein Beinbruch, es geht am Ende um die Sache. Aber geh immer mal zu Auswärtsseminaren. Im Übrigen könntest Du ja mal versuchen herauszubekommen, wo Dein Sensei gelernt hat. UND: Es gibt als große Organisation nicht nur den DKV, sondern auch den DJKB, welcher der JKA angehört und von Bundestrainer Ochi geführt wird. Beim JKA ist es weltweite Praxis, dass es japanische Kontinentalausbilder gibt (Afrika ist Sonderfall), die für Einheitlichkeit sorgen. Daher 'ändern' sich die Katas auch nicht alle paar Jahre, wie bei anderen Verbänden... Ich hoffe, eine weitere Facette Deiner Frage beleuchtet zu haben. Osu, RAM |
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