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  #1  
Alt 26-01-2009, 23:42
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: noch nichts
 
Registrierungsdatum: 26.01.2009
Beiträge: 7
Standard Suche die richtige Kampfkunst für mich

Hey Leute,

hoffe ihr könnt mir ein wenig weiterhelfen.

Ich war früher schonmal mit 8-11 Jahren in einem TeakWonDo Kurs gewesen, bis grün-blau. An sich hat es mir zwar schon Spaß gemacht, doch was mir garnicht gefiel, war dieses tägliche üben bestimmter Formen/Durchgänge/Abfolgen, die man immer draufhaben musste um den nächsten Gurt zu bekommen. Leider habe ich vergessen wie diese "Durchgänge" hießen, aber ich hoffe ihr wisst was ich meine. Also dieses "Tritt links, Tritt rechts, Schlag nach vorne, Schritt vor...", was man dann anschließend bei den Prüfungen vorführen musste.


Ich bin mir nicht sicher, ob es daran lag, dass das ganze eher ein Kinderkurs war, oder ob es generell oft so ist, doch kommt es mir bisher so vor, als ob man bei Taekwondo, Karate und Judo erst nach 1-2 Jahren wirkliche Techniken für die Realität beigebracht bekommt, die man in Notfällen auch mal anwenden könnte.


Ich suche also eher eine Kampfsportart, in der vordergründig "Selbstverteidigung" beigebracht wird.
D.h. ich möchte schon am Anfang bestimmte Griffe und Kniffe lernen, wie ich mich aus einem Schwitzkasten und anderen Situationen befreien kann, oder auf einen Schlag konter.

Woran ich momentan kostenlos teilnehmen könnte, wäre:
- Taekwondo
- Karate
- Thai Boxen
- Kickboxen
- Tai Chi
- Aikido

Welche Kampfsportarten passen da am besten zu meinen Vorstellungen?
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  #2  
Alt 26-01-2009, 23:44
Benutzerbild von noppel
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: kognitive Dissonanzen
 
Registrierungsdatum: 12.11.2006
Beiträge: 6.635
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von der auswahl: thaiboxen

in nem guten verein das einzige mit gutem clinch und entsprechender befreiung und auch das mit SV verträglichste

http://de.youtube.com/watch?v=brYgHlH6h0s
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  #3  
Alt 26-01-2009, 23:56
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: noch nichts
 
Registrierungsdatum: 26.01.2009
Beiträge: 7
Standard

Ach ja was auch noch wichtig wäre erwähnt zu werden:

Ich möchte das ganze nicht allzu intensiv zu betrieben, dafür fehlt mir die Zeit, und zudem kann ich mir keine Verletzungen im Gesichtsbereich erlauben, d.h. Wettkämpfe kommen auch nicht in Frage.

Denn beim thaiboxen hab ich um ehrlich zu sein, etwas Angst um meine Gesundheit, da ich bisher nur sehr "hartes" von diesem Sport gehört habe, also dass die Knie und Ellbogen ganz schön leiden, etc, lasse mich aber gerne belehren^^
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  #4  
Alt 27-01-2009, 00:01
Benutzerbild von noppel
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: kognitive Dissonanzen
 
Registrierungsdatum: 12.11.2006
Beiträge: 6.635
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beim marathonlaufen sterben ständig leute an erschöpfung. beim joggen eher nicht. obwohl jogger wie auch marathonläufer genaugenommen beide nur rennen.

es kommt drauf an, wie intensiv du es betreibst.
unfälle gibt es wie in JEDER sportart aber wirklich gefährlich ist es nicht.

lass dir da nix erzählen und probiers aus.
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  #5  
Alt 27-01-2009, 00:20
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: noch nichts
 
Registrierungsdatum: 26.01.2009
Beiträge: 7
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Zitat:
Zitat von noppel Beitrag anzeigen
beim marathonlaufen sterben ständig leute an erschöpfung. beim joggen eher nicht. obwohl jogger wie auch marathonläufer genaugenommen beide nur rennen.

es kommt drauf an, wie intensiv du es betreibst.
unfälle gibt es wie in JEDER sportart aber wirklich gefährlich ist es nicht.

lass dir da nix erzählen und probiers aus.

Ja das stimmt natürlich, nur will ich meine Ellbogen und Knie überhaupt nicht einsetzen, zumindest nicht in dieser Form. So wie im Fightclub auf DSF will ich überhaupt nicht kämpfen können, das ist mir echt ZU aggressiv, destructiv,blutig...

Ich möchte viel eher einem Schlag ausweichen können und gleichzeitig entspechend darauf kontern, sowas.
Aber ich will dabei nicht zwangsläufig gleich meinem Gegner mein Knie ins Gesicht rammen(siehe youtube video^^)
Wie gesagt, ich möchte den Kampfsport -wenn es denn mal ein sollte- im realen Leben anwenden können, doch gleich mit Knie und Ellbogen ins Gesicht hauen...da gibt es sicher auch andere Techniken um den Gegner vom weiterkämpfen abzuhalten als gleich den direkten Weg zur Intensivstation.


PS: Ihr könnt gerne andere Sportarten als die von mir aufgezählten nennen

Geändert von Millman (27-01-2009 um 00:32 Uhr).
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  #6  
Alt 27-01-2009, 05:44
Benutzerbild von noppel
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: kognitive Dissonanzen
 
Registrierungsdatum: 12.11.2006
Beiträge: 6.635
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ja du kannst ihm natürlich aikidomäßig das gelenk durchhebeln, was von außen betrachtet völlig unblutig aussieht, aber ihm intern das gelenk so zerstört, dass es nie wieder so abheilen wird wie es war.

ne bleibende erinnerung der besonderen art.

zu deiner frage:

-ausweichen, dem gegner kein haar krümmen und trotzdem bei der sportart fit werden: 400m Hürdenlauf.

ganz ehrlich, deine vorstellungen sind unrealistisch. zuviel steven seagal-filme geschaut...

du hast prinzipiell 3 möglichkeiten, zu kontern:
1. du haust ihn, bis ihm die lust vergeht. der standard. passiert i.d.r. nicht viel
2. du hebelst ihn. mal abgesehn davon, dass es extrem schwer bis unmöglich ist, ohne hilfe durch freunde, die ihn festhalten, jemanden zu hebeln, der das nicht zulallen möchte, geht bei nem erfolgreichen hebel wirklich einiges kaputt. sieht zwar von außen unblutig aus, aber die sehnen, bänder und die gelenke an sich werden zerstört und das wird ihn ein leben lang verfolgen
3. würfe und takedowns
nachm takedown möchten bitte folgetechniken kommen und n wurf eines ungeübten auf steinboden - sofern du es gebacken kriegst - wird ihn mit guter wahrscheinlichkeit direkt auf die intensivstation schicken.

da fällt mir ein: du kannst es natürlich auch wie im wendo halten:
dem gegner die hand mit stoppgeste entgegenhalten und laut "stop!" rufen...

der wird dann so beeindruckt von deiner willenskraft sein, dass er sofort wegläuft...
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  #7  
Alt 27-01-2009, 08:18
Benutzerbild von LawOfThomsen
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Kampfkunst: Krav Maga
 
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Beiträge: 518
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Zitat:
Zitat von Millman Beitrag anzeigen
...Wie gesagt, ich möchte den Kampfsport -wenn es denn mal ein sollte- im realen Leben anwenden können, doch gleich mit Knie und Ellbogen ins Gesicht hauen...da gibt es sicher auch andere Techniken um den Gegner vom weiterkämpfen abzuhalten...
Ja, Kopfstoß, mit den Fingern in die Augen, am Ohr Reißen, die Faust ins Gesicht rammen oder einen Tritt in die Weichteile.

Ich weiß ja nicht genau was du für Vorstellungen von einer SV Situation hast, aber ich glaube mal deine sind etwas falsch. Wenn dich einer angreift und mal angenommen verbale Deeskalation ist erfolglos und weglaufen unmöglich, was willst du dann machen. Kerze und Hocker raus und Stuhlkreis bilden? Kaputtdiskutieren? Warum Hebeln nicht unbedingt harmlos ist wurde ja schon erwähnt, Schlagen willst du nicht, oder zumindest nur "sanft". Dann bleibt nicht viel. Ich rate dir zu einem Leichtathletiktraining.
Denk mal darüber nach.
__________________
Die oben genannten Aussagen, sind nur meine persönliche Meinung und keine Tatsachenbeschreibungen.
"Der Krieg ist eine bloße Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln" (General Clausewitz)
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  #8  
Alt 27-01-2009, 10:07
Parafuso
Gast
Kampfkunst:
 
Beiträge: n/a
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und bedenke, nur weil du jemanden das Knie ins Gesicht rammen könntest, musst du es ja nicht umbedingt dann auch machen.
Wie du deinen Gegner dann letzendlich abfertigst bleibt dir überlassen.

Daher würde ich einfach überall mal beim Probetraining vorbeischauen und dann das nehmen was dir am meisten Spaß macht. (obwohl beim tai chi wohl der sv-aspekt etwas zu kurz kommen würde : ) ).

Viel glück
gruß Parafuso
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  #9  
Alt 27-01-2009, 10:47
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Kampfkunst: noch nichts
 
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Beiträge: 7
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Ja, also versch. Probetrainings will ich auch machen, nur möchte ich von vornherein einiges ausschlieend können.

Wie steht es bspw. mit meiner Behauptung, im Karate,Taekwondo, Judo lernt man in den 1ten 2 Jahren nur diese Grundtritte + Schläge und nicht wirklich viel das man auch in der Realität anwenden kann, stimmt das nun oder nicht?Wie gesagt ich war damals eher in einer Kindergruppe, kA wie schnell das bei einer Erwachsenen Gruppe vorwärts geht.


Und ihr hört euch ja schon wirklich ziemlich "abgestumpft" an, um es mal aus der Perspektive einer Person zu beschreiben, die von außerhalb kommt ^^.

Ich meine, wenn ich allein im Wald bin, und jemand greift michauf einmal von hinten mit einem Messer an, dann würde ich so reagieren wie in euren Beispielen, aber doch nicht, wenn mich in der Disco jemand verprüggeln will, weil er sich stark getrunken hat, oder weil im Bus ein paar Typen Stress wollen. Denen hebel ich doch nicht gleich den Arm aus.
Denn zwischen "verprügeln" und "für immer verstümmel" ist schon ein großer Unterschied, und ich möchte nur ersteres Vermeiden.

Ich suche also eher eine Kampfsportart, die mich lehrt den Angriffen meines Gegners auszuweichen, um ihm dann 2 Schläge in den Magen und einen gegen den Kopf zu geben, so dass er taumelt, umfällt oder genug hat.
Sowas reicht in den "Alltagssituationen doch aus", wenn ich dann im Wald angegriffen werde oder sonst wo, zieh ich zur Not mein Pfefferspray oder sonst was
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  #10  
Alt 27-01-2009, 10:56
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Kampfkunst: Kyokushin, MT
 
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Zitat:
Zitat von Millman Beitrag anzeigen
Ich suche also eher eine Kampfsportart, die mich lehrt den Angriffen meines Gegners auszuweichen, um ihm dann 2 Schläge in den Magen und einen gegen den Kopf zu geben, so dass er taumelt, umfällt oder genug hat.
Sowas reicht in den "Alltagssituationen doch aus", wenn ich dann im Wald angegriffen werde oder sonst wo, zieh ich zur Not mein Pfefferspray oder sonst was
Nein, es reicht eben nicht aus....wenn dich jemand körperlich angreift, ist er in der Regel einer, der so etwas öfter macht und entsprechend trainiert ist, den haust du nicht mit dem WuXi-Fingergriff oder ein bisschen in den Bauch treten um....

Wenn du wirklich halbwegs realistische, schnell zu erlernende SV trainieren willst, dann mach Krav Maga....
Bis auf Aikido ist übrigens alles, was du aufgezählt hast, Wettkampfsport mit recht engen Regeln und damit begrenzter Selbstverteidigungstauglichkeit "auf der Straße".
__________________
Kyokushinkai Karate Klub Wien
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  #11  
Alt 27-01-2009, 11:29
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Kampfkunst: noch nichts
 
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Beiträge: 7
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Zitat:
Zitat von hashime Beitrag anzeigen
Bis auf Aikido ist übrigens alles, was du aufgezählt hast, Wettkampfsport mit recht engen Regeln und damit begrenzter Selbstverteidigungstauglichkeit "auf der Straße".
Darum habe ich ja auch diesen Thread aufgemacht, damit ihr mir ein paar Kampfsportarten nennt, auf die das zutrifft. Abgesehen von den Mainstream Sachen wie Karate und Co. kenne ich nämlich nicht viele diese chinesischen,asiatischen...Kampfkünste.
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  #12  
Alt 27-01-2009, 11:49
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Kampfkunst: FMA JuJutsu TMA
 
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wenn du es begreifst und unter Kampffokus beigebracht bekommst ist Tai Chi recht brauchbar
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  #13  
Alt 27-01-2009, 11:59
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Zitat:
Zitat von Millman Beitrag anzeigen
Ja, also versch. Probetrainings will ich auch machen, nur möchte ich von vornherein einiges ausschlieend können.

Wie steht es bspw. mit meiner Behauptung, im Karate,Taekwondo, Judo lernt man in den 1ten 2 Jahren nur diese Grundtritte + Schläge und nicht wirklich viel das man auch in der Realität anwenden kann, stimmt das nun oder nicht?Wie gesagt ich war damals eher in einer Kindergruppe, kA wie schnell das bei einer Erwachsenen Gruppe vorwärts geht.
Die Basis ist die Grundlage aller Fundamente! Natürlich fängt man mit Grundtechniken an, wie überall im Leben. Wenn du in die Schule kommst, dann lernst du doch auch erst die Grundrechenarten und nicht gleich Logarithmen und derartiges!
Und ich finde es auch wichtig, denn man erlernt die Kontrolle der Techniken nicht in der ersten Woche.

Zitat:
Zitat von Millman Beitrag anzeigen
Und ihr hört euch ja schon wirklich ziemlich "abgestumpft" an, um es mal aus der Perspektive einer Person zu beschreiben, die von außerhalb kommt ^^.

Ich meine, wenn ich allein im Wald bin, und jemand greift michauf einmal von hinten mit einem Messer an, dann würde ich so reagieren wie in euren Beispielen, aber doch nicht, wenn mich in der Disco jemand verprüggeln will, weil er sich stark getrunken hat, oder weil im Bus ein paar Typen Stress wollen. Denen hebel ich doch nicht gleich den Arm aus.
Denn zwischen "verprügeln" und "für immer verstümmel" ist schon ein großer Unterschied, und ich möchte nur ersteres Vermeiden.

Ich suche also eher eine Kampfsportart, die mich lehrt den Angriffen meines Gegners auszuweichen, um ihm dann 2 Schläge in den Magen und einen gegen den Kopf zu geben, so dass er taumelt, umfällt oder genug hat.
Sowas reicht in den "Alltagssituationen doch aus", wenn ich dann im Wald angegriffen werde oder sonst wo, zieh ich zur Not mein Pfefferspray oder sonst was
Ich würde dir dann auch eher zu KravMaga raten. Wobei du auch hier erst mal Grundtechniken gelernt bekommst.
Und übrgens: Ich möchte dich nachts im Wald sehen, wenn du dein Pfefferspray aus der Tasche kramst. Und die Alltagssituationen sind die schlimmsten!
__________________
Hinfallen ist keine Schande - Liegenbleiben schon!
Tadele nicht den Fluss, wenn du ins Wasser fällst. Indisches Sprichwort
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  #14  
Alt 27-01-2009, 16:10
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Also gut dann werde ich mir nun erstmal Aikido und KravMaga näher informieren.


Aber trotzdem, natürlich ist mir klar, dass ich nicht verlangen kann, gleich die Dinge beigebracht zu bekommen, die ich mit einem schwarzen Gurt lernen werde, aber trotzdem muss es doch Kampfsportarten geben, die man eben nicht jahrelang betreiben muss, um so etwas in absehbarer Zeit beigebracht zu bekommen.

Habe mir auch noch einmal ein Bsp überlegt, nämlich die Polizei.
Die lernen ja auch eine Menge Griffe, wie sie sich aus versch.Situationen befreien können, und wie sie den Angreifer anpacken müssen, damit dieser nicht mehr viel macht. Was für eine Kampfsportart wird denen beigebracht? Denn im Grunde genommen ist es ja genau das was ich lernen will.
Ich will nicht die nächsten 2 Jahre lang mit diesem tritt und Schlagzeug rumhampeln, sondern einfach nur lernen mich besser selbstverteidigen zu können, und da bringen mir ja gerade die Kampfsportarten am allerwenigsten, wo erstmal haargenau die Technik beigebracht wird.

Ich konnte bspw. nach über einem Jahr Teakwondo immer noch nur die Standardtritte, Schläge und ein paar Formen. Von meinen Selbstverteidungskünsten war ich nach diesem Jahr fast genauso schwach dran wie am Anfang, und so etwas will ich nunmal vermeiden, da es doch versch. Kampfsportarten für versch. Bedürfnisse und Ziele gibt.
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  #15  
Alt 27-01-2009, 17:02
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Zitat:
Zitat von Millman Beitrag anzeigen
Ich suche also eher eine Kampfsportart, die mich lehrt den Angriffen meines Gegners auszuweichen, um ihm dann 2 Schläge in den Magen und einen gegen den Kopf zu geben, so dass er taumelt, umfällt oder genug hat.
Sowas reicht in den "Alltagssituationen doch aus", wenn ich dann im Wald angegriffen werde oder sonst wo, zieh ich zur Not mein Pfefferspray oder sonst was
was spricht gegen ein knie in den magen?

bei guter technik hat er dann schon genug und du musst ihm nichtmal ins gesicht hauen

Zitat:
Zitat von Millman Beitrag anzeigen
Also gut dann werde ich mir nun erstmal Aikido und KravMaga näher informieren.
1. eh du mit aikido was reißt, vergehen einige jahre. krav maga macht reichlich gebrauch von knie, ellenbogen und noch viel unschöneren sachen.

2. keine sinnvolle selbstverteidigungs-KK/KS wird sich selbst die effizientesten technik nehmen.

warum sollte man auch?!

Zitat:
Zitat von Millman Beitrag anzeigen
Aber trotzdem, natürlich ist mir klar, dass ich nicht verlangen kann, gleich die Dinge beigebracht zu bekommen, die ich mit einem schwarzen Gurt lernen werde, aber trotzdem muss es doch Kampfsportarten geben, die man eben nicht jahrelang betreiben muss, um so etwas in absehbarer Zeit beigebracht zu bekommen.
es ist viel mehr so, dass am ende eh bestenfalls simpelste grundtechniken klappen.

wenn jemand sich plötzlich verteidigen muss, packt der keine fancy drehkicks auf kopfhöhe aus.

da du ja nicht 'sinnlos rumhampeln' willst, wäre also alles, was über die ganz simplen basics hinausgeht für dich nicht zielführend.

insofern sei dir boxen angeraten.

Zitat:
Zitat von Millman Beitrag anzeigen
Habe mir auch noch einmal ein Bsp überlegt, nämlich die Polizei.
Die lernen ja auch eine Menge Griffe, wie sie sich aus versch.Situationen befreien können, und wie sie den Angreifer anpacken müssen, damit dieser nicht mehr viel macht. Was für eine Kampfsportart wird denen beigebracht? Denn im Grunde genommen ist es ja genau das was ich lernen will.
Ich will nicht die nächsten 2 Jahre lang mit diesem tritt und Schlagzeug rumhampeln, sondern einfach nur lernen mich besser selbstverteidigen zu können, und da bringen mir ja gerade die Kampfsportarten am allerwenigsten, wo erstmal haargenau die Technik beigebracht wird.
was die polizei macht? warten, bis soviele kollegen eingetroffen sind, dass man den pöbel in gewaltiger überzahl ohne groß technik festsetzen kann.
ist keineswegs so, dass polizisten per se gute kampfsportler wären.

falls es sein muss, haben die auch noch so kleine helferlein wie quarzsandhandschuhe, schlagstock/tonfa/PEMS, knifte etc

Zitat:
Zitat von Millman Beitrag anzeigen
Ich konnte bspw. nach über einem Jahr Teakwondo immer noch nur die Standardtritte, Schläge und ein paar Formen. Von meinen Selbstverteidungskünsten war ich nach diesem Jahr fast genauso schwach dran wie am Anfang, und so etwas will ich nunmal vermeiden, da es doch versch. Kampfsportarten für versch. Bedürfnisse und Ziele gibt.
TKD ist wirklich nicht ganz das, was du willst.
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