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  #1  
Alt 06-04-2008, 21:59
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 06.04.2008
Beiträge: 3
Standard Was tun gegen den Hass/Wut/Zorn !? Für den Inneren Frieden ...

So wo fange ich am besten an ...

Am besten ein paar Daten zu mir

Ich bin 26 Jahre und Sucht krank, lebe aber seit 2 abstinent. Durch die ganzen Jahre Drogen/Alk bin ich sehr depressiv geworden wird aber immer besser

Nur leider kann ich ein paar Gefühle nicht so einfach abstellen und zwar Hass/Wut/Zorn ...
Kommen immer wieder und ich versaue mir mein ganze Leben damit ...

Ich muss dazu sagen das ich schon immer sehr aufbrausend war was meine Mutter Verbal leider zu spüren bekommen hat
Meine Freundin leider auch körperlich (bin kein „richtiger Schläger “ aber ich habe meine Freundin so behandelt wie man keine Frauen behandelt :\ bitte nicht zum Thema mache ich weiß das ich ein schlechter Mensch bin! Aber ich mache alles um ein guter zu werden! Deswegen auch der Kampf gegen die sucht!)

Meine beste Freundin habe ich zur Zeit auch vertrieben da ich gegen die Kurzschluss Reaktionen nichts machen kann ...
Da rutscht mir dann mal nen „fick dich, ...“ und so raus.

Ich will das aber alles nicht aber was soll man machen gegen Sachen die innerhalb von einer Sek raus kommen ...

Jetzt meine Frage an euch welchen Sport kann ich machen damit ich meine Leben in den Griff bekomme ?

Soll ich den Hass raus lassen bei Muay Thai oder was zum runter kommen machen wie Tai Chi oder ne misch Sache wie Kung Fu.

Ich kann die Frage nicht selber beantworten da es auf meine Tages Form ankommt zu welcher Sache ich mehr tendiere.
Meine Therapeutin sagt einfach testen aber von einmal testen kann ich nicht sagen was langfristig gut für mich ist.

Bei z.B. Muay Thai kann ich meinen Hass raus lassen und gegen die Sucht kämpfen und mich auspauern, und ich würde endlich „der Kämpfer“ der ich immer schon sein wollte. Nur leider würde ich den Hass gegen meine Sucht als Antrieb nutzen und ihn somit als noch mit dem Gedanken der schönste,schnellste,beste zu sein schüren ...

Dann steht auf der anderen Seite so Sachen wie zum Beispiel Tai Chi wo ich vielleicht zum ersten mal im Leben ich selber werden kann ohne negative Gefühle als antrieb. Einfach meine Mitte finden und glücklich werden und mit einer ganz anderen Einstellung ans Leben gehen. Das spirituelle an der Sache würde mich sehr interessieren. Nur leider werde ich dann nicht zum „Kämpfer„

Oder eine Sache machen die beide Sachen verbindet ?! Wo ich meine Mitte finde aber zum „Kämpfer“ werde.
Das mit dem Kämpfer nicht falsch verstehen, will keine Leute aufs Maul hauen nur für mich selber „perfekt“ werden und dem Leben zeigen das wenn es mich so haben will es mich gerne so haben kann.

Is alles ziemlich kompliziert

Zu was könnt ihr mir raten ?!
Vielleicht hat ja einer Ähnliche Probleme gehabt und Kampfsport hat ihm geholfen ?!

Gruß
N@tic
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  #2  
Alt 06-04-2008, 22:10
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Kampfkunst: kann damit auf einem schwebebalken in einer dunklen telefonzelle kämpfen
 
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hm es gibt leider einige fälle, in denen menschen vom extremen drogenkonsum zum extremen (ungesunden) sport abgerutscht sind. wie man weiß, werden durch leistungssport körpereigenene opiate freigesetzt, aber das nur am rande.
du hast was sehr wichtiges gesagt, nämlich "deine mitte finden". was du ganz sicher in keinem guten verein finden wirst, ist die möglichkeit, deinen hass unkontroliert (womöglich an jemand anderem) rauszulassen. das kann auch nicht in deinem interesse sein. auspowern sollte aber schon drin sein, weshalb meine empfehlung in richtung ringen/bjj/bodenkampf allgemein gehen würde. und dann lern dich zu kontrollieren. solange du noch keinen verein gefunden hast, versuch doch jedesmal, wenn du merkst, du rastest gleich aus, soviele liegestütz zu machen bis garnix mehr geht.
mehr kann ich dir sonst nicht raten.

gruß, manu.
__________________
jetzt haben sie´s geschafft da ist nix mehr zu machen.
>> Es wird eng <<
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  #3  
Alt 06-04-2008, 22:21
Benutzerbild von Winterauto
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Beiträge: 328
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glaube, du solltest keinen Kampfsport machen. Sport auf jeden Fall, aber erstmal nichts "Aggressives", vor allen Dingen kein Wettkampf-Muay Thai!
__________________
Zitat Sota:
oh, da habe ich Dich wohl verwechselt...mit wem habe ich denn gestern noch telefoniert???
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  #4  
Alt 06-04-2008, 22:34
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Kampfkunst: Rock´n Roll is a Full Contact Sport (S. Tyler, Aerosmith)
 
Registrierungsdatum: 10.05.2004
Ort: Temple of Love
Alter: 27
Beiträge: 6.307
Standard

Na, dass wär ja ein Spaß, wenn ich nen Sparringspartner hätte, der an mir seinen "Hass rauslassen" will...

Such Dir lieber nen Therapeuten. Das Kampfsport aus jemanden einen "besseren Menschen" macht halte ich jedenfalls zu nem großen Teil für nen Mythos.
__________________
Rock´n Roll above all !
Chris bamboozle: Warum darf Lars hier eigentlich reinspammen und sich aufführen wie ein Grundschulkind?
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  #5  
Alt 06-04-2008, 22:34
Benutzerbild von ponyeule
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Kampfkunst: Lebenskampf
 
Registrierungsdatum: 04.04.2007
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Standard Der Anfang ist ja schon mal gemacht...

... Du hast über Dich und Deine Fehler nachgedacht - der Weg ist sicher nicht leicht. Was auf jeden Fall hilft, ist zu Hause einen Sandsack aufhängen, an dem Du Dich immer abreagieren kannst. Hängt bei uns auch, damit ich die Türen nicht mehr so knalle oder den Kindern den Hintern versohle Mein Jüngster ist allerdings schon 12, da sind die 3 nun alle aus dem Alter raus, wo man das noch hätte machen können... Dafür nutzt der Kleine den "Blaumann" aber auch, wenn es Sress in der Schule gab (von wo ich GsD keine Klagen höre) oder er mit meiner Erziehung nicht einverstanden ist... Er hat es immerhin auch schon gelernt, wenn es mal mit seinem Benehmen daneben lag, sich zu entschuldigen... Mach ich übrigens auch, wenn ich meine Kids mal ungerechtfertigt angeraunzt habe...

Wenn Du merkst, wie die Wut in Dir hoch kommt, ball so fest Du kannst, Deine Faust und halte sie ein paar sekunden - dann hole tief Luft und sag dir: Es lohnt sich nicht! (Man kann lernen, sich nur noch über dinge zu ärgern, die man ändern kann -andernfalls raus gehen und tief durchatmen)... Bevor Dujemanden schlägst oder anflaumst: Zähl langsam bis 10. Dann erst reden...

Und einen Verein suchen, in dem auch meditiert wird, wo man Dir beibringen kann, innere Ruhe zu finden.

Wenn Du den Kampf gegen Dich selbst gewinnst, kannst du auch ein Kämper im sportlichen sinne werden - vorher nicht. So sehe ich das...
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Gib jedem Tag die Chance, Dein Bester zu werden...
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  #6  
Alt 06-04-2008, 22:46
Benutzerbild von DieKlette
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Ersteinmal:

Hass resultiert oft aus Selbsthass. Man ist wütend auf die Menschen, die einem nahe stehen, weil man sich ihnen gegenüber nicht verstecken kann und die eigenen Minderwertigkeitskomplexe fühlt.

Bevor Du andere besser behandeln kannst solltest Du lernen Dich besser zu behandeln, mit Dir milder zu sein.

Damit Du den nötigen Respekt für Dich fühlst ist es wichtig Dich respektvoll zu behandeln auch wenn Du es nicht fülst.

Nach dem Motto, wenn Du Morgens in den Spiegel guckst:"Ich mag den zwar nicht, aber ich rasiere den trotzdem."

Erst wenn Du mit Dir feinfühliger bist und Dich selbst verstehst und auch deinen Frust, dann kannst Du auch mit anderen besser umgehen.

Und mal als Anerkennung: Das Du hier Hilfe suchst ist schonmal ein guter Schritt.

Gruß

Julian
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- pain is temporary, pride is forever -
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  #7  
Alt 06-04-2008, 23:03
Benutzerbild von tsange
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Kampfkunst: Taiji
 
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Zitat:
Zitat von N@tic Beitrag anzeigen
Dann steht auf der anderen Seite so Sachen wie zum Beispiel Tai Chi wo ich vielleicht zum ersten mal im Leben ich selber werden kann ohne negative Gefühle als antrieb. Einfach meine Mitte finden und glücklich werden und mit einer ganz anderen Einstellung ans Leben gehen. Das spirituelle an der Sache würde mich sehr interessieren. Nur leider werde ich dann nicht zum „Kämpfer„
wenn dir deine therapeutin empfohlen hat, dich nach der passenden kampfkunst umzusehen, nehme ich an, dass der aspekt, ob kampfkunst dir grundsätzlich guttun würde oder nicht, soweit geklärt ist.

es gibt viele auffassungen von "kämpfer" und taiji ist sehr wohl eine kampfkunst. allerdings als solche nicht gerade schnell verfügbar und auch bei großen könnern recht unspektakulär.

vielleicht wäre aikido was für dich - sieht toll aus (was den aspekt der kämpferromantik schön abdeckt) und hat viel "erziehungswert".
oder capoeira - viel gelegenheit zum austoben auch in den solo-sachen, sieht auch rasend gut aus und hat kämpferisch einen schönen background von der entstehungsgeschichte her.
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  #8  
Alt 08-04-2008, 14:01
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Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 06.04.2008
Beiträge: 3
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Zitat:
Zitat von manu1979 Beitrag anzeigen
hm es gibt leider einige fälle, in denen menschen vom extremen drogenkonsum zum extremen (ungesunden) sport abgerutscht sind. wie man weiß, werden durch leistungssport körpereigenene opiate freigesetzt, aber das nur am rande.
du hast was sehr wichtiges gesagt, nämlich "deine mitte finden". was du ganz sicher in keinem guten verein finden wirst, ist die möglichkeit, deinen hass unkontroliert (womöglich an jemand anderem) rauszulassen. das kann auch nicht in deinem interesse sein. auspowern sollte aber schon drin sein, weshalb meine empfehlung in richtung ringen/bjj/bodenkampf allgemein gehen würde. und dann lern dich zu kontrollieren. solange du noch keinen verein gefunden hast, versuch doch jedesmal, wenn du merkst, du rastest gleich aus, soviele liegestütz zu machen bis garnix mehr geht.
mehr kann ich dir sonst nicht raten.

gruß, manu.
Ne möchte keinen extremen Sport machen gehe auch normal ins Fintnesstudio ohne da jetzt jeden Tag hin zu rennen ...
Will meinen Hass ja garnicht unkontrolliert raus lassen, möchte ihm am bessten garnicht mehr spüren und glücklich sein!
Deswegen wird es wohl wirklich am bessten sein nen Sport zu machen wo ich meine Mitte finde.

Zitat:
Zitat von Winterauto Beitrag anzeigen
glaube, du solltest keinen Kampfsport machen. Sport auf jeden Fall, aber erstmal nichts "Aggressives", vor allen Dingen kein Wettkampf-Muay Thai!
Ja wird leider so sein :/

Zitat:
Zitat von Lars´n Roll Beitrag anzeigen
Na, dass wär ja ein Spaß, wenn ich nen Sparringspartner hätte, der an mir seinen "Hass rauslassen" will...

Such Dir lieber nen Therapeuten. Das Kampfsport aus jemanden einen "besseren Menschen" macht halte ich jedenfalls zu nem großen Teil für nen Mythos.
You Fail ...
Ich will kein ober roXXor werden der jeden platt macht! Ich will kontrolle lernen!
Therapheuten habe ich beziehungsweise suche ich

Zitat:
Zitat von ponyeule Beitrag anzeigen
... Du hast über Dich und Deine Fehler nachgedacht - der Weg ist sicher nicht leicht. Was auf jeden Fall hilft, ist zu Hause einen Sandsack aufhängen, an dem Du Dich immer abreagieren kannst. Hängt bei uns auch, damit ich die Türen nicht mehr so knalle oder den Kindern den Hintern versohle Mein Jüngster ist allerdings schon 12, da sind die 3 nun alle aus dem Alter raus, wo man das noch hätte machen können... Dafür nutzt der Kleine den "Blaumann" aber auch, wenn es Sress in der Schule gab (von wo ich GsD keine Klagen höre) oder er mit meiner Erziehung nicht einverstanden ist... Er hat es immerhin auch schon gelernt, wenn es mal mit seinem Benehmen daneben lag, sich zu entschuldigen... Mach ich übrigens auch, wenn ich meine Kids mal ungerechtfertigt angeraunzt habe...

Wenn Du merkst, wie die Wut in Dir hoch kommt, ball so fest Du kannst, Deine Faust und halte sie ein paar sekunden - dann hole tief Luft und sag dir: Es lohnt sich nicht! (Man kann lernen, sich nur noch über dinge zu ärgern, die man ändern kann -andernfalls raus gehen und tief durchatmen)... Bevor Dujemanden schlägst oder anflaumst: Zähl langsam bis 10. Dann erst reden...

Und einen Verein suchen, in dem auch meditiert wird, wo man Dir beibringen kann, innere Ruhe zu finden.

Wenn Du den Kampf gegen Dich selbst gewinnst, kannst du auch ein Kämper im sportlichen sinne werden - vorher nicht. So sehe ich das...
Das mit den 10 Sek warten is nicht so leicht meisstens sidn die Wörter dann schon raus.
Und genau das will ich ja lernen, das ich nicht mehr so kurzschlussreaktionen habe, oder sie viel weniger werden.



Zitat:
Zitat von DieKlette Beitrag anzeigen
Ersteinmal:

Hass resultiert oft aus Selbsthass. Man ist wütend auf die Menschen, die einem nahe stehen, weil man sich ihnen gegenüber nicht verstecken kann und die eigenen Minderwertigkeitskomplexe fühlt.

Bevor Du andere besser behandeln kannst solltest Du lernen Dich besser zu behandeln, mit Dir milder zu sein.

Damit Du den nötigen Respekt für Dich fühlst ist es wichtig Dich respektvoll zu behandeln auch wenn Du es nicht fülst.

Nach dem Motto, wenn Du Morgens in den Spiegel guckst:"Ich mag den zwar nicht, aber ich rasiere den trotzdem."

Erst wenn Du mit Dir feinfühliger bist und Dich selbst verstehst und auch deinen Frust, dann kannst Du auch mit anderen besser umgehen.

Und mal als Anerkennung: Das Du hier Hilfe suchst ist schonmal ein guter Schritt.

Gruß

Julian
Mein Hass kommt größtenteils aus dem verlust meiner sucht, das Leben hat mir alles genommen was mir so viele Jahre wichtig war.
Dann ständig die Frage warum ich !? Ich kann nicht mehr in Bars Clubs gehen um Leute kennen zu lernen da ich dann trinke.
Der Drang ist dann einfach zu grpß uch ich muß dann meisstens nachgeben oder sitzte dann da und schüre meinen Hass auf mein Leben ...
Sonst habe ich eigentlich keine Probleme mir is halt nur nen scheiß teufelskreis ...
Um Leute kennen zu lernen muss man weg gehen, beim weg gehen trinke oder hasse ich, Leute die hassen will keiner kennen lernen ...

Zitat:
Zitat von tsange Beitrag anzeigen
wenn dir deine therapeutin empfohlen hat, dich nach der passenden kampfkunst umzusehen, nehme ich an, dass der aspekt, ob kampfkunst dir grundsätzlich guttun würde oder nicht, soweit geklärt ist.

es gibt viele auffassungen von "kämpfer" und taiji ist sehr wohl eine kampfkunst. allerdings als solche nicht gerade schnell verfügbar und auch bei großen könnern recht unspektakulär.

vielleicht wäre aikido was für dich - sieht toll aus (was den aspekt der kämpferromantik schön abdeckt) und hat viel "erziehungswert".
oder capoeira - viel gelegenheit zum austoben auch in den solo-sachen, sieht auch rasend gut aus und hat kämpferisch einen schönen background von der entstehungsgeschichte her.
Ne der aspekt ist noch nicht geklärt :/ meine alte sucht Therapeutin sagt auf jeden fall was zum runter kommen wie Thai Chi, ein anderer der selbst Thai Chi unterrichtet hat gesagt das beides gut sein kann, meine übergangs Therapheutin sagt auch könnte beides gut sein ...
deswegen habe ich ja mal hier gefragt.
Mal schaun was mein neuer Therapheut so sagt -.-

Und mich nicht falsch verstehen ich will ja was machen um mich runter zu bringen ... will keinen Kampfsport/Kuns machen um im training aufs Maul zu haun ...
Ich möchte disziplin lernen aber auch meinen Körper einsetzten lernen ...

Am bessten eine Sache die mich ganz von dem eltären Gedankengut weg bringt (beste, schönste, schlauste,stärkste,..)
Das sind halt die überpleibsel von meiner sucht ... und als Antrieb ehr destruktiv.
Aber es treibt mich halt an und ich weiss nicht wie es ist wenn ich es ablege.

Glaube aber schon das ein denken "alle Menschen sind gleich" was ich im herzen ja denke besser ist.

An Capoeira habe ich noch garnicht gedacht das ist ja eigentlich "nur tanzen" und spass haben.
Da könnte ich dann auch wieder spass haben bin durch die Sucht ziemlich verbittert geworden. Aber is die Frage ob das nicht schon wieder zu aktiv ist,


Noch ne algemeine Frage welche Sport Arten gehen denn in die richtung Thai Chi ?!
Und welche davon bringen einem auch nen bisschen kämpfen bei, sollte aber kein Vollkontakt sein.

Wie sieht es denn mit Kung Fu aus in den Filmen machen die doch auch nur immer Übungen für sich ...

Bei welchen kommt es auf diziplin und meditation an ?

Wäre echt super wenn ihr mir in die richting was empfehlen könnt.
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  #9  
Alt 08-04-2008, 14:43
Benutzerbild von tsange
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Kampfkunst: Taiji
 
Registrierungsdatum: 20.02.2008
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Beiträge: 864
Standard

Zitat:
Zitat von N@tic Beitrag anzeigen
An Capoeira habe ich noch garnicht gedacht das ist ja eigentlich "nur tanzen" und spass haben.
da gibts geteilte meinungen. siehe:
Ist Capoeira auch für Straßekampf gut???

ich denke, das ist wie vielen kampfkünsten - man kanns auf reine ästhetik/sportlichkeit/spass oder auch auf anwendung trainieren.

Zitat:
Zitat von N@tic Beitrag anzeigen
Noch ne algemeine Frage welche Sport Arten gehen denn in die richtung Thai Chi ?!
dazu gibts hier auf dem board ein ganzes unterforum:
http://www.kampfkunst-board.info/forum/f52/

Zitat:
Zitat von N@tic Beitrag anzeigen
Und welche davon bringen einem auch nen bisschen kämpfen bei, sollte aber kein Vollkontakt sein.
das ist mehr eine frage des einzelnen lehrers / der einzelnen lehrerin als eine frage, welche innere kampfkunst oder welcher spezielle stil einer bestimmten kampfkunst.
ad vollkontakt: bis du mit taiji soweit bist, dass du wem gefährlich werden könntest, vergeht genügend zeit, um dir selbst ein bild zu machen, was du genau suchst und bei wem du das findest.
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  #10  
Alt 08-04-2008, 15:07
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 06.04.2008
Beiträge: 3
Standard

Ich glaueb schon das Capoeira nen Kampfsport ist aber ich würde es dann größtenteils wegen dem spaß mache.

Thai Chi wird wohl das richtige für mich sien aber kann mich nicht so mit dem gedanken anfreunden :/
Aber erst mal machen und dann kann man ja weiter sehn
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  #11  
Alt 08-04-2008, 17:53
Benutzerbild von Akilah
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Taekwondo
 
Registrierungsdatum: 12.03.2008
Ort: Bremen
Beiträge: 47
Standard

Ich habe deine Thematik nun ne Weile mitverfolgt, wollte aber nicht zu schnell urteilen.
Ich merke, dass du den allerwichtigsten schritt gemacht hast: Du hast einen Willen entwickelt, dich nicht mit einem sinnlosen Leben zufrieden zu geben. Das ist klasse!

Zwei zentrale Punkte sehe ich bei dir: Kontrollverlust und Frustration.
Das Gefühl, sich machtlos zu fühlen, Dinge entgleiten einem und schon ist es wieder passiert, man verletzt Menschen, die man liebt und braucht.
Und dann fängt man sich an zu hassen, sich zu fragen, warum man das tut, obwohl man es eigentlich besser weiß...

Du arbeitest ganz tapfer an einer der schwierigsten Aufgabe des Lebens:
Sich selbst zu lieben.

Du schreibst, dass du ein Kämpfer sein willst. Besser, schneller, höher weiter...
Du bist doch längst ein Kämpfer und befindest dich auf deinem Weg, dich selbst zu perfektionieren.
Ist dir bewusst, was du bisher großartiges geleistet hast? Du hast schon einen schweiß- und tränenreichen Weg gemeistert. Respekt! Andere Menschen haben mit ihren schlichten Gemütern nicht einen Bruchteil von dem geleistet, was du erfolgreich geschafft hast! Glücklich zu sein bedeutet auch, zu wissen, was verdammtes Unglück ist. Manchmal muss man ganz unten sein. Ohne schatten kein Licht...
Du bist wertvoll und in deiner Persönlichkeit einzigartig. Niemand sieht die Welt wie du und deshalb ist auch nur dein eigenes Urteil wichtig für dein Leben. Konkurrenz mit anderen hast du gar nicht nötig, weil dir niemand sagen kann, was für dich richtig/ falsch, gut oder schlecht ist.
Wenn du dir das verdeutlichst, bist du auf einem guten Weg zu deiner Mitte.

Es ist ganz schwierig, sich selbst zu verzeihen. Und ein schlechter Mensch bist du sicherlich nicht. Wer sagt, dass du schlecht bist? Wer beurteilt dich?

Du alleine bist dein Maßstab.

Frag dich, was du in dem Momant fühlst, wenn die Kontrolle Aggressionen weicht. Was ist da, wer oder was löst das aus. Und warum kann es dich beeinflussen? Was macht es so schwer, Disziplin zu halten?

Die Sache funktioniert einfach:
Um einen Weg gehen zu können, muss man ihn gehen wollen. Dazu braucht man Motivation und die hat man nur, wenn man auf Erfolge vertrauen kann.

Mach dir klar, dass du was bewegen kannst. Steck dir ganz kleine Ziele, die erreichbar sind. Nimm dich wahr, fühl dich, sei liebevoll zu dir- du musst dein ganzes Leben mit dir verbringen. Du bist der wichtigste Mensch der Welt und deine Bedürfnisse stehen ganz oben.

Es gibt einen netten Spruch von Voltaire:
Da es förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein..

Fazit: Die Lösung deiner Probleme liegt in dir verborgen. Du kannst Symptome der Wut zwar mit Kampfsport lindern, die Ursache bekämpfst du damit nicht.
Trotzdem halte ich ein Ventil, wo der Hass raus kann, für sinnvoll.

Ich bin selbst lange Kind des Zorns gewesen ^^
Es hilft nichts. Man muss an den Abgrund seiner Seele, dort, wo man sich klein und unbedeutend fühlt, wo man der Loser ist, wo man ohnmächtig und hilflos ist. Dort, wo man sich hasst, wo man das Leben hasst. Man muss sich mit seiner Schwäche anfreunden, um daraus Stärke entwickeln zu können.

Es ist alles in dir. Kämpf weiter. Du bist auf der Gewinnerseite, denn du hast dich!
__________________
Trainiere nicht heute, damit du morgen besser bist, trainiere heute, weil es dir heute Freude macht.
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  #12  
Alt 09-04-2008, 08:22
Benutzerbild von Netandi
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Kampfkunst: Taijiquan (Yang)
 
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Beiträge: 14
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Hi,

auch von meiner Seite einmal ein lautes:
Viele Menschen tun sich schon beim Aufraffen gegen den "inneren Schweinehund" bei Kleinigkeiten schwer.

@Akilah: Wunderbarer Text.
Erinnert mich an ein (für mich) sehr gutes Buch, dass ich in diesem Zusammenhang (und oft wahrscheinlich auch bei anderen Gelegenheiten) empfehle:
Der Weg des Shaolin von Steve DeMasco
Das Buch ist sehr lebensbejahend und positiv, dabei jedoch noch bodenständig und recht klar geschrieben.

Zum Thema Taijiquan (bzw. "Tai Chi Chuan" in anderer Schreibweise, oftmals mit "Tai Chi" oder "Taiji" abgekürzt) nur ein paar Worte von jemanden, der selbst diesen Weg erst vor relativ kurzer Zeit begonnen hat (wenn auch aus anderen Gründen):

Taijiquan erfordert Geduld und die Freude an teilweise wirklich kleinen Fortschritten. Wie schon von Tsange geschrieben, dauert es eine geraume Zeit bis Taijiquan in den Händen (und Füßen,...) eines Lernenden zu einer Kampfkunst wird. Der Weg dahin bietet jedoch viele andere Entwicklungen, die langsam den Alltag positiv beeinflussen. An Geduld und Fleiss kommt man zwar bei keinem Sport vorbei, aber bei Taijiquan ist das vielleicht noch ein Stückchen notwendiger (und belastender).
Mit Geduld, Fleiss und die Bereitschaft "sich darauf einzulassen" kann Taijiquan dir das Rüstzeug geben die "reinigende" (sorry, ein besseres Wort hab ich im Moment nicht auf Lager ) Konfrontation mit deinem Selbst zu deinem Nutzen durchzustehen.

cu
Netandi
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  #13  
Alt 09-04-2008, 08:24
Benutzerbild von ponyeule
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Kampfkunst: Lebenskampf
 
Registrierungsdatum: 04.04.2007
Ort: Schleswig-Holstein
Alter: 50
Beiträge: 310
Standard Zwei Punkte noch:

Egal, für was Du Dich letztendlich entscheidest: Wenn Du einen Kreis von Menschen gefunden hast, wo Du sein magst, gehe einen Schritt nach vorne und erzähle kurz von Deinem Problem - da ja manche "Kollegen" nach dem Sport gerne noch "was trinkengehen". Wenn man um Dein Problem weiß, muß es ja nicht zum Dauerthema gemacht werden, aber dann wird Dich keiner nötigen, was anderes außer Saft, Selter oder Tee zu trinken. Dazu gehört zwar auch Mut, aber dann ist gut

Und das Zweite: Wenn die Wörter raus sind - und das merkst Du ja - geh hin, und entschuldige Dich. Sage, daß Du gerade genervt warst, daher die rabiate Reaktion, aber es im Grunde nur halb so derb gemeint hast. Und wenn Du es vorher schon merkst: Sag, daß man Dich in Ruhe lassen soll und melde Dich, wenns besser ist. Auch darauf kann man Rücksicht nehemen... Ein Hund knurrt auch, wenn er seine Ruhe haben will und kommt dann von ganz alleine wieder. Vlt haben die Leute in Deiner Umgebung auch zu wenig auf solche Signale von Dir gehört... Wenn ich von meinen Kids was will, kündige ich das auch rechtzeitig an und störe nicht mitten beim Film (oder PC) und verlange, daß es jetzt und gleich gemacht werden muß. die Reaktionen könnte ich mir dann ausmalen...

Viel Glück nach der Suche bei einem Verein und dem Finden Deiner Mitte - Du schaffst das!!!
__________________
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  #14  
Alt 13-04-2008, 19:00
Benutzerbild von RAMON DEKKERS
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Kampfkunst: Muay Thai , MMA
 
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Beiträge: 1.120
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Auch wenn ich erst 14 bin , und wahrscheinlich nur einen Hauch der Lebenserfahrung habe , die ihr habt , möchte ich gerne etwas dazu sagen !
Erstmal @Akilah : Dein Text ist ja mal der Hammer , meinen grössten Respekt !

Dann an den Fredsteller : Ich war früher ( wenn ich das so sagen kann ) als sich meine Eltern getrennt haben , genauso , ich dachte , dass dies alles wegen mir geschah , dass meine Eltern sich nur wegen mit Stritten ! Sie redeten ständig über mich , deswegen sah ich mich als Störenfried an , und dachte das ich ALLES schuld bin !

Ich hab viele Probleme gemacht , war nicht immer "nett" zu meiner Mutter , hatte viel Stress mit anderen Leuten !
Ich habe mich wegen jedem Schei** aufgeregt !
Und dann habe ich mit meinem Karatetrainer mal darüber geredet ! (ich mache Karate seit ich 5 bin , dass mit meinen ELLIS war als ich 6 oder 7 war)
Er hatte den verdacht das i.was mit mir nicht stimmte , und das ich mich für alles falsche was in der Gruppe läuft verantwortlich mache ! ( mit 7 habe ich das noch nicht so richtig verstanden , hinter wurde es mir dann klar)

Nach langen Gesprächen bin ich zu der Erkenntnis gekommen das , dass alles keinen sinn hat sich aufzuregen , dass die ganze Welt (für mich) besser ist , wenn ich alles Positiv nehme ! Jtz bin ich eig die Ruhe selbst , wenn mich jmd auf der Strasse beleidigt , lache ich ihn aus , und denke mir , wieso er sowas nötig hat , niemand hat es nötig dem anderen schaden zuzufügen !
Es macht einfach keinen Sinn sich aufzuregen , man steigert sich in die kleinsten kleinigkeiten herein , macht sich i.wann wieder selber für alles verantwortlich , und nix ist mehr gut !

Natürlich sollte man nicht alles von sich weisen , also nicht denken das man selbst nichts mehr schult ist , aber sich wirklich nicht versuchen für alles verantwortlich zu machen und versuchen Ruhig zu bleiben , alleine nur mit der Begründung das es gar nichts Bring sich aufzuregen !
__________________
Egal wie tief man die Messlatte des geistigen Verstandes eines Menschen legt, es gibt jeden Tag jemanden, der bequem darunter durchlaufen kann! http://www.budofreunde.de/
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  #15  
Alt 14-04-2008, 13:25
Benutzerbild von Akilah
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Kampfkunst: Taekwondo
 
Registrierungsdatum: 12.03.2008
Ort: Bremen
Beiträge: 47
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Ich freue mich über die positive Resonanz zu meinen Gedanken *thx*
__________________
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