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  #1  
Alt 23-06-2009, 13:11
Benutzerbild von Linsen&Spätzle
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: affig durch die Gegend springen
 
Registrierungsdatum: 23.06.2009
Ort: in der Wurstküche
Beiträge: 483
Standard Vorbereitungstraining für Muay Thai

Grüßt euch...

Also vorweg schon mal:

Es geht darum das ich in 2 Monaten mit Muay Thai anfange.
Hier im Thread bitte ich um Hilfe wie ich mich in den 2 Monaten am besten schon mal Vorbereiten könnte.

Zu meiner Vorgeschichte:

früher mal 7 Jahre ShinSon HapKiDo trainiert.
damit aufgehört und mit Bodybuilding angefangen.
Jetzt seid 4 Jahren am Bodybuilding.

Hab ich leider nach dem ich mit Hapkido aufgehört hab mich absolut nicht mehr gedehnt und meine Ausdauer vernachlässigt.

Nun hatte ich mir schon einen kleinen Plan ausgedacht um Ausdauer und dehnbarkeit in den 2 Monaten schon mal ein bisschen auf Schwung zu bringen.

Montags:
WKM Plan ( Training im Studio, umgestellt auf viele Wiederholungen (15-20) und Grundübungen a la Kniebeugen, Kreuzheben und Bankdrücken.

Dienstags:

Zirkeltraining :

20 Meter rennen, 5 Jumping Squats
20 Meter rennen, 10 pushups
20 Meter rennen, 20 Situps
20 Meter rennen, 10 Jumping Squats
20 Meter rennen, 15 pushups
20 Meter rennen, 30 Situps

Wollte am Anfang 1-2 mal das Zirkeltraining wiederholen.

Mittwoch
frei

Dann Donnerstag das ganze wieder von vorne.

Dazu jeden Tag morgends und abends dehnen.
- Wie am besten dehnen?
-Wie lange?

Und pro Woche 2 längere Ausdauereinheiten so um die 60 Minuten.

Was soll ich ändern?
Ist das so ok?


Danke im vorraus....
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  #2  
Alt 23-06-2009, 13:27
Benutzerbild von Dr. Fighter
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 24.07.2008
Beiträge: 3.507
Standard

2 x Kraftausdauer
2 x Zirkeltraining
2 x (Grundlagen)-ausdauer

Habe ich das jetzt richtig verstanden?

Dehnen für Steigerung der Beweglichkeit mache ich 2 x 30 sec etwas unterhalb der Schmerzgrenze. (Aufwärmen!!!)
KA ob das richtig ist, es erzählt beim Dehnen eh jeder etwas anderes.
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  #3  
Alt 23-06-2009, 13:49
Benutzerbild von kingoffools
KKB-Userstatus: Professional
Kampfkunst: Alpha System(Elite Combat Program), MT-Kickboxing, Krav Maga Street Defence
 
Registrierungsdatum: 08.01.2009
Ort: Viersen
Alter: 39
Beiträge: 805
Standard

Eure Bemühungen in Ehren, aber wieso Training vor dem Training ?

Was habt ihr nur alle damit ?

Fangt doch mal an, dann offenbaren sich die Defizite von ganz allein, und man kann gezielt daran arbeiten. Evtl. sogar mit Hilfe des Trainers.
__________________
das Wichtigste ist der Kampfgeist, alles Andere ist primär !
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  #4  
Alt 23-06-2009, 14:15
Benutzerbild von Ghostrider1980
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Kung Fu/Jeet Kune Do
 
Registrierungsdatum: 22.06.2009
Alter: 32
Beiträge: 18
Standard

Hallo Linsen&Spätzle,

ich würde dir raten keinen Trainingsplan aufzustellen an die du dich zwanghafft bindest. Wenn ich dich richtig verstanden hab machst du seit 4jahren kein Kampfsport mehr aber dafür Bodybuilding. Nun vorab zu den Dehnübungen kann ich mich an Dr.Fighter anschliessen wenn er sagt, "beim dehnen erzählt eh jeder was anderes.." Ich betreibe nun seit knapp 20Jahren Kampfsport und ich kann nur bestätigen das jeder Fighter seine "eigenen" Dehnübungen hat. Was auch am sinnvollsten ist, denn schließlich hat jeder Mensch einen anderen Körperbau und was den einen gut tut, tut halt den anderen -zumindest in dieser Form- weniger gut. Daher sollte jeder Kampfkünstler seine eigene Dehnübungen das am besten für sein Körper ist selbst entwickeln bzw weiterentwickeln.....

Warum solltest du dir keinen Trainingsplan aufstellen? Ganz egal ob du nun Kung Fu Tae Kwon Do Muay Thai oder sonst was trainierst. Das einzige was dir ein Trainingsplan bringen wird sind limits! Und ein kämpfer der sich selbst limits setzt kann kein guter Kämpfer werden bzw sich nicht weiter entwickeln. Warum machst du dir diese mühe mit zb 20meter rennen 10 pushups usw? Lauf doch einfach los mach deine pushups oder sonst was, aber setz dir keine limits. Das ist meiner meinung nach ein sehr großer fehler sich so etwas aufzustellen. Wenn du deine kampfsportart tatsächlich ausüben möchtest und nicht nur fit bleiben möchtest, dann lass das mit diesen 10hier 20da. Geh stets an deine limits und knacke sie jeden tag aufs neue. Trainiere nicht nach irgenwelchen Einheiten oder vorgelegten zahlen. Das ist das was ich dir und allen anderen empfeheln kann.....

Und um zu den dehn übungen zurückzukommen. Mit 7Jahre HapKiDo und 4Jahre Bodybuildung solltest du eigentlich schon wissen wie du deinen Körper am effektivsten Dehnst.

Wie gesagt, wenn du eins mit deinem kampfstil werden willst darfst du dich nicht an vorgelegte stückzahlen o.ä halten. Damit schränkst du dich als Kämpfer vollkommen ein und wirst deine limits nie knacken können.

Dies ist lediglich meine Persönliche erfahrung. Jeder soll selbstverständlich so Trainieren wie er es für richtig hält, ich möchte niemanden etwas einreden, lediglich mein wissen mit euch teilen und helfen.

Danke.....
__________________
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  #5  
Alt 23-06-2009, 14:20
Benutzerbild von Ghostrider1980
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Kung Fu/Jeet Kune Do
 
Registrierungsdatum: 22.06.2009
Alter: 32
Beiträge: 18
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Zitat:
Zitat von kingoffools Beitrag anzeigen
eure bemühungen in ehren, aber wieso training vor dem training ?

Was habt ihr nur alle damit ?

Fangt doch mal an, dann offenbaren sich die defizite von ganz allein, und man kann gezielt daran arbeiten. Evtl. Sogar mit hilfe des trainers.
vollkommen richtig!!!!!
__________________
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  #6  
Alt 23-06-2009, 18:32
Benutzerbild von Linsen&Spätzle
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: affig durch die Gegend springen
 
Registrierungsdatum: 23.06.2009
Ort: in der Wurstküche
Beiträge: 483
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Vielen Dank für die Antworten !

Zum dehnen,
hab mir schon so was gedacht.
Wollte nur wissen ob manche auf eine Dehnübung schwören oder ähnliches.
Ich werd da dann einfach auf meinen Körper hören und sehen wos hapert und was mir gut tut.
Als Grundgerüst werd ich morgends und abends 4x30 sec dehnen.

Zu der Sache das ich doch nicht so planen soll und mir somit Limits setze.
Ich bin einfach gewöhnt vom Bodybuilding das man ohne richtigen Plan nicht weit kommt weil gerade dann schnell alles stagniert.
Ich hab das einfach mal auf die Ausdauer übertragen.
Ich meine wenn ich genau weiß wieviel ich bei der letzten Einheit geloffen bin weiß ich genau was ich knacken muss und da meldet sich dann bei mir mein Ehrgeiz.
Ich möchte später auf jeden Fall auch Wettkämpfe machen und will nicht einfach so drauf los trainieren,
klar man muss seinen Plan auch auf das pers. Tages/Wochen Empfinden anpassen aber ganz ohne Grundstruktur will ich es auch nicht machen
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  #7  
Alt 23-06-2009, 18:34
Benutzerbild von Linsen&Spätzle
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: affig durch die Gegend springen
 
Registrierungsdatum: 23.06.2009
Ort: in der Wurstküche
Beiträge: 483
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Zitat:
Zitat von kingoffools Beitrag anzeigen
Eure Bemühungen in Ehren, aber wieso Training vor dem Training ?

Was habt ihr nur alle damit ?

Fangt doch mal an, dann offenbaren sich die Defizite von ganz allein, und man kann gezielt daran arbeiten. Evtl. sogar mit Hilfe des Trainers.
Warum ihr ?
Und ich möchte keine Defizite aufarbeiten sondern eine Dehnbarkeit und Ausdauer erlangen.
Warum sollte ich nicht jetzt schon damit anfangen?
Wäre doch raus geschmissene Zeit erst mit Beginn des MuayThai sich auch zu dehnen und Ausdauer zu trainieren.
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  #8  
Alt 23-06-2009, 19:39
Benutzerbild von noppel
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Kampfkunst: kognitive Dissonanzen
 
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Beiträge: 6.635
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geh lieber 2 monate eher hin.
__________________
-Ays- war HIER!!!
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  #9  
Alt 23-06-2009, 19:42
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Kampfkunst: Taijiquan und anderes
 
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Alter: 44
Beiträge: 2.846
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Wozu brauchst du die Situps und Liegestütze, du trainierst doch Kraft an einem Extra-Tag.
Lass die doch weg (dann wird der Plan auch weniger hektisch). Und häng eine längere Einheit statisches Dehnen hinter das Ausdauertraining, weil du da sowieso grade schön warm bist.
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  #10  
Alt 23-06-2009, 22:06
Benutzerbild von Linsen&Spätzle
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: affig durch die Gegend springen
 
Registrierungsdatum: 23.06.2009
Ort: in der Wurstküche
Beiträge: 483
Standard

Du meinst also das dass Zirkeltraining sinnfrei ist?

Das Zirkeltraining hat mir ein bekannter MMAler zusammen gestellt.

Ich mein es ist doch schon einen Unterschied ob ich meinen Plan im Studio mach oder die Sprint Einheit, oder nicht?

Ich mein der Sprint mit den Situps hat er mir gemacht um die Explosivkraft zu stärken.
Das Training im Studio ist doch zu einem ganz anderen Zweck
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  #11  
Alt 24-06-2009, 12:50
Benutzerbild von waras
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Kampfkunst: Boxen-MT-MMA ; [Taekwondo]
 
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Ort: Schwabmünchen / München
Alter: 28
Beiträge: 512
Question

Nur mal so:

Warum gehst du nicht gleich ins MT-Training?
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  #12  
Alt 24-06-2009, 13:25
Benutzerbild von Linsen&Spätzle
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: affig durch die Gegend springen
 
Registrierungsdatum: 23.06.2009
Ort: in der Wurstküche
Beiträge: 483
Standard

Geht leider noch nicht.
Bin endlich, endlich mal mein Führerschein am machen.
Und zum MT Training komm ich nur mit einem Auto.
Würde ansonsten über 1 Stunde unterwegs sein...
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  #13  
Alt 24-06-2009, 13:29
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Taijiquan und anderes
 
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Alter: 44
Beiträge: 2.846
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Zitat:
Zitat von Linsen&Spätzle Beitrag anzeigen
Du meinst also das dass Zirkeltraining sinnfrei ist?
Nö, aber du brauchst doch erstmal Grundlagenausdauer. Ich finde deinen Plan einfach insgesamt überladen und unnötig hektisch. Du fängst in 8 Wochen sowieso mit MT-Training an (da kriegst du dann jede Menge Intervalltraining). 2x täglich dehnen und dazu noch ein Training, wo du andauernd von Übung zu Übung hetzt, wozu der Stress ?
Du planst 6 lange und 14 kurze -20 !- Trainingseinheiten pro Woche als Vorbereitung auf das eigentliche Training. Wenn du das so durchziehst, hast du in 8 Wochen die Schnauze voll vom Sport und gehst gar nicht mehr zum MT.
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  #14  
Alt 25-06-2009, 16:15
Benutzerbild von Linsen&Spätzle
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: affig durch die Gegend springen
 
Registrierungsdatum: 23.06.2009
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Beiträge: 483
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Zitat:
Zitat von shenmen2 Beitrag anzeigen
Nö, aber du brauchst doch erstmal Grundlagenausdauer. Ich finde deinen Plan einfach insgesamt überladen und unnötig hektisch. Du fängst in 8 Wochen sowieso mit MT-Training an (da kriegst du dann jede Menge Intervalltraining). 2x täglich dehnen und dazu noch ein Training, wo du andauernd von Übung zu Übung hetzt, wozu der Stress ?
Du planst 6 lange und 14 kurze -20 !- Trainingseinheiten pro Woche als Vorbereitung auf das eigentliche Training. Wenn du das so durchziehst, hast du in 8 Wochen die Schnauze voll vom Sport und gehst gar nicht mehr zum MT.
ok, die Sache mit dem schnellen genervt sein fällt bei mir weg.
Ich bin es gewohnt sonst jeden 2. Tag Krafttraining zu machen,
was ganz sicher nicht leicht ist von den Gewichten und der Intensität.

Und wie kommst du auf die 14 kurzen Trainingseinheiten pro Woche ?
Ich komm auf
2 x Zirkeltraining
2 x Kraftausdauer im Studio
2 x Längere Ausdauereinheit
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  #15  
Alt 25-06-2009, 20:54
Benutzerbild von Dr. Fighter
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 24.07.2008
Beiträge: 3.507
Standard

2 mal pro Tag dehnen. --> 14 Trainingseinheiten

Ich würde eher nach den beiden Ausdauereinheiten dehnen und eine zusätzliche 7. Trainingseinheit für Dehnen machen.
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