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#1
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| Hallo an alle, mein 14jähriges Patenkind hat sich nun entschlossen einen Kampfsport zu trainieren. Da ich JU JUTSU betreibe, möchte er auch damit anfangen. Ich habe ihm allerdings dazu geraten, wie ich auch, vorher TAEKWON DO zu trainieren. Ich finde, daß man dort gerade als Jugendlicher die nötige Fitness und Kraft bekommt. Leider ist dies beim JU JUTSU meiner Meinung nach nicht immer so. Ich meine damit, daß gerade die Atemi-Techniken oft nicht gut genug und teilweise sogar falsch trainiert werden. Damit sich mein Patenkind nichts "Falsches" antrainiert, rate ich ihm daher mit TAEKWONDO anzufangen. Da er auch schon des öfteren hier rumsurft, würde ich gerne mal eure Meinungen dazu hören, damit er selbst entscheiden kann, ob sein Onkel nun Recht hat, im Bezug auf die Atemi-Techniken, oder ihr anderer Meinung seid. Vielen Dank Geändert von SEFREDI (22-06-2004 um 14:31 Uhr). |
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#2
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| Ich würd mal sagen was wozu das patenkind auch bock hat sonst hat das ja alles keinen sinn und warum will es denn mit KK anfangen sport/mal was neues probieren/SV |
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#3
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| Es geht ihm hauptsächlich um den Spaß um das sportliche Kämpfen. |
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#4
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| Zitat:
Ich hab mit Judo angefangen, da war ich aber erst 8. Mit 14 kann man ja schon andere Sachen machen, er sollte sich die möglichen Sachen anschauen und dann ( wenn es überhaupt an der Schule schon möglich ist) das machen, was ihm am meisten Spass macht. |
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#5
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| Lass ihn doch einfach mal ein Probetraining bei den zur Wahl stehenden KKs mitmachen. Am besten wäre es auf jedenfall, wenn er seine endgültige Entscheidung allein trifft, denn wenn man "gezwungen" wird etwas anderes zu machen als das, was man eigentlich wollte, geht das mit großer Wahrscheinlichkeit nicht gut. |
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#6
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| Ich habe mich vielleicht nicht richtig ausgedrückt. Als Kampfsport gefällt mir JU JUTSU sehr gut, da in allen Bereichen gekämpft wird. Es wird doch auch immer wieder hier im Board diskutiert, daß man zusätzlich zum JU JUTSU noch andere Kampfsportarten trainieren soll, um gewisse Techniken zu verfeinern, speziell Atemi-Techniken. Ich finde, daß man dies in seinem Alter noch wesentlich einfacher erlernen kann. Ich kann ja auch nur aus meiner Erfahrung sprechen und kann behaupten, daß ich durch mein TAEKWONDO-Training einen erheblichen Vorteil im JU JUTSU-Fighting habe. Ist ein JU JUTSUKA der vorher z.B. TAEKWONDO trainiert hat im Wettkampf nicht im Vorteil gegenüber einem Kämpfer der "nur" JU JUTSU trainiert hat? |
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#7
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| Zitat:
Kommt auf die Qualität des JJ-Trainings an. ![]() |
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#8
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| ob man die techniken richtig beigebracht bekommt oder nicht hängt meines erachtens weitaus mehr vom trainer ab als von der stilrichtung. ich hab als kind auch judo betrieben und fand es klasse. eigentlich tue ich das immer noch aber wie schon von anderen angemerkt: der kleine muß sich wohlfühlen! |
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#9
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| Also ich hab auch mit 14 TKD angefangen.Aber ich würde mal sagen das er das selbst entscheiden soll.Er könnte ja bei beidem mal ein probetraining mitmachen und dann selbst entscheiden was ihm besser gefällt, denn mit 14 kann er solche echtscheidungen ja wohl selbst treffen.oder?? |
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#10
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| Ich würde auch wie viele andere sagen er soll machen was er will !!! Und das mit der Richtigen Atemtechnik könntest du ihm doch in der Freizeit oder beim Training mal näher bringen oder nicht? |
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#11
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| Am wichtigsten is es wohl ob die Trainer wirklich gut sind. Hab in der dritten Klasse mit Taekwon-Do angefangen und hab wegen einiger Trainingsfehler bis heute Probleme. Ich würd halt nach Sympathie und nach Trainingsqualität gehen, und natürlich sollte dein Patenkind auch ein wörtchen mitzureden haben, soll ihm ja SPaß machen ![]() |
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#12
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| Ich versteh Deine Frage vollkommen. Ich selbst hab über 10 Jahre lang erst TKD (DTU) gemacht bevor ich "wechselte". Wenn Du liebes Patenkind diesen meinen bescheidenen Beitrag lesen solltest: hör auf Deinen Paten-Onkel. TKD wird (meiner Meinung nach) einem 14-jährigen Anfänger wahrscheinlich mehr Spass machen als JJ. Aber - ich kann mich auch irren jedoch wurde hier ja nach Meinungen gefragt.... ![]() |
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#13
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| ich weiß nicht ob man das so sagen kann was einem 14-jährigen mehr oder weniger Spaß macht, da das doch sehr subjektiv ist. Es gibt im JJ jedenfalls auch viele Jugendliche, die würden ja alle ins TKD gehen wenn das generell für diese Altersgruppe spaßiger wäre, zumal wenn es im selben Verein angeboten wird, was nicht selten der Fall ist. Zum Abreagieren und für die Show ist TKD vielleicht besser, von daher mag man es wiederum als adäquater für einen Jugendlichen ansehen... Was den Wettkampf angeht bezweifle ich aber, dass saubere und trickreiche Kicktechniken wie im TKD gerade fürs JJ-Fighting so große Vorteile bringen, denn da kann man auch gewinnen ohne großartig kicken zu können Schöne Kicks scheinen mir gerade in diesem Regelwerk etwas zweckfreier Luxus, da würde ich eher das Gegenteil, nämlich Judo empfehlen, meines Wissens haben diese Leute im JJ-Fighting die besseren Ausgangsbedingungen.Wenn es dagegen auch etwas um die Verteidigungsfähigkeit geht würde ich eher Kickboxing statt TKD empfehlen, da IMO die Impulstechniken dort etwas realistischer und variabler sind, allerdings wird Kickboxing oft eher in etwas teureren (Privat)-Institutionen angeboten. ... aber dass die Atemitechniken im JJ oft (nicht immer natürlich) lasch und ungelenk aussehen, stimmt wohl, außerdem werden sie meist im Leichtkontakt und in eher unrealistischen, saft- und kraftlosen Partnerübungen trainiert. Auch die allgemeine Konditions- und Fitnessbasis sowie die Schnelligkeit und Beweglichkeit wird im TKD, Kickboxen etc. wohl besser als im JJ entwickelt wenn es gut gelehrt wird. Es kann sicher nicht schaden, beides, TKD und JJ, mal gemacht zu haben... |
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#14
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| wenn er in JJ will, dann lass ihn doch hin, so überzeugend finde ich TKD jetzt auch nicht (bitte keine neue Diskussion dazu anfangen,d as Tehma haben wir recht erschöpfend im TKD Bereich erörtert), dass man das dazu nehmen müsse, dann eher Kickboxen oder MT oder Escrima dazu. Da es aber letztendlich um das Patenkind geht und er JJ machen will, dann lass ihn JJ machen, wenn er was vermisst kann er immer noch was dazu machen. Ist doch erstmal ne Spaßgeschichte und am Anfang muss er eh lernen mit den Techniken und der Koordination umzugehen. In wie weit es taugt hängt vom Trainer ab, aber auch wie er selber trainiert
__________________ Gruss Franz - Trainingsbücher - Trainingspläne- Telekommunikation - Japan Thailand Burma Fotos - GoodBody Shirts |
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#15
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| Nix neues, aber mein Senf auch noch: Ich halte es für zumindestens zweifelhaft, ob TKD wirklich viel für JJ-Wettkampf bringt, jedenfalls wenn es "anstatt" des JJ betrieben wird. Die Zeit die für TKD aufgebracht wird, könnte man genausogut für JJ verwenden, evtl wäre das lohnender. Allerdings, und das ist IMHO noch wichtiger, halte ich es nicht für sinnvoll, bei einem 14jährigen schon vorauszuplanen, was irgendwann mal vorteilhafter ist. Laß ihn erstmal machen was ihm Spaß macht. In dem Alter kommt bald das Interesse an den Mädels kommt :-), da hören sowieso viele Jugendlliche auf. |
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