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Anfängerfragen - Das Forum für Kampfkunst-Einsteiger In diesem Forum könnt Ihr fragen, welche Kampfkunst zu Euch passt, oder Euch allgemein über "Kampfkunst" und "Kampfsport" informieren. Nur für wirkliche Anfängerfragen gedacht.



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  #1  
Alt 17-08-2009, 21:28
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 17.08.2009
Alter: 25
Beiträge: 10
Standard Welches ist der richtige Kampfsport für mich?

Hallo, wie der Titel schon vermuten lässt, suche ich nach der richtigen Kampfsportart für mich, hierzu mal ein paar Infos zu meiner Person:
Ich bin 17, 1,66 groß und wiege 53kg. Ich hab einige Zeit Taekwon-Do gemacht, musste dann allerdings, wegen meinen Knien aufhören. Die Schmerzen sind eig weg, es tut nur weh, wenn ich alte Übungen aus dem TKD mache.

-Wie wichtig ist dir Selbstverteidiung?

Es reicht, wenn ich das nach einigen Jahren Training drauf habe

- Wie wichtig ist dir Wettkampf?

Nicht so wichtig, kann ich auch drauf verzichten

- Wie wichtig ist dir spirituelle Entwicklung/Philosophie?

Wichtig

- Wie wichtig ist dir Ästhetik/schöne Bewegung?

Solang es nicht nach Schlammcatchen aussieht, bin ich für alles offen

- Wie wichtig ist es dir, den Umgang mit Waffen erlernen?

Wär schon ganz nett, zumindest ein paar Kenntnisse zu haben

- Scheust du dich vor Körperkontakt?

Stört nicht

Was die Schlaghärte anbelangt, darfs von mir aus auch wehtun.
Was ich vllt noch erwähnen sollte, ich hab ehrlich gesagt vor 2 Kampfsportarten zu machen, eine mit Waffen (z.B. Kendo) und eine ohne.
Zeitlich müsste ich das locker hinkriegen, da ich früher TKD und Tennis gemacht habe und mit Letzterem aufhören will.
Folgende Kampfsportarten würden mich interessieren (bin aber für andere Vorschläge offen):
-Kendo
-Iaido
-Kung-Fu, da kenn ich mich mit den verschiedenen Stilen nicht so aus, aber es darf schon einer sein, der etwas "härter" ist
-Aikido

Ach ja, auf Judo steh ich überhaupt nicht. Ich habs ne ganze zeitlang gemacht und für mich wars mehr oder weniger schrecklich... nichts gegen Judokas, aber für mich wohl definitiv der falsche Sport... aber das nur am Rande

Ich hoffe, ihr könnt mir helfen.
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  #2  
Alt 17-08-2009, 21:37
Benutzerbild von carstenk
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Aikido
 
Registrierungsdatum: 17.07.2006
Ort: Raum München
Alter: 49
Beiträge: 198
Standard

Die Standard-Antwort lautet: schau Dir alles an und nimm das, was Dir am besten gefällt.

Zu Aikido könnte ich Dir was erzählen. Was willst Du wissen?
__________________
Kunst kommt von Können. Käme es von Wollen hiesse es Wunst.
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  #3  
Alt 17-08-2009, 21:38
Dr. Fighter
Gast
Kampfkunst:
 
Beiträge: n/a
Standard

Ziel: geistige Entwicklung
Methode: geistige Arbeit

Vom Rumfuchteln wirst du weder klug noch weise, auch wenn Vertreter einiger "Kampf"-Künste das gerne behaupten.


Einen Sport kann ich dir jedoch empfehlen: Boxen
Ich werde diesen Winter voraussichtlich selbst damit anfangen. Neben anderen Gründen auch wegen einem Problem mit den Knien, das ich gerade habe.
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  #4  
Alt 17-08-2009, 21:41
sota
Gast
Kampfkunst:
 
Beiträge: n/a
Standard

Hallo erstmal.....wenn Du aufgrund von Knieproblemen mit TKD aufgehört hast, wird Kung-Fu wohl auch nicht das Richtige für Dich sein.
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  #5  
Alt 17-08-2009, 21:52
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 17.08.2009
Alter: 25
Beiträge: 10
Standard

@ carstenk
Ich hab gelesen das Aikido aus Hebeln und Würfen besteht, gibts auch Schläge oder Tritte? außerdem würde ich gerne wissen, ab wann man denn ungefähr den Gebrauch mit dem Bokken lernt?

Was das Boxen anbelangt, hab ich vor etwas längerer Zeit ein Probetraining gemacht und war eigentlich nicht so begeistert, da mir am TKD vor allem die Tritte und Sprünge gefallen haben und die im Boxen ja nicht wirklich vorkommen.
Außerdem (und da bin ich wahrscheinlich eine der Einzigen) hätte ich gerne was, wo man zwar auch Freikampf macht, allerdings auch bestimmte Bewegungsabläufe lernt.
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  #6  
Alt 17-08-2009, 21:54
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 17.08.2009
Alter: 25
Beiträge: 10
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Was die Knieprobleme betrifft, sind sie wie gesagt eigentlich verschwunden. Selbst bei Tritten sind sie nicht mehr da, sondern nur noch bei bestimmten (dafür aber effektiven) Dehnübungen.
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  #7  
Alt 17-08-2009, 21:59
sota
Gast
Kampfkunst:
 
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aha,...und Du willst jetzt einfach was anderes ausprobieren? Ich dachte der Wechsel bezog sich nur auf die "Knieprobleme"
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  #8  
Alt 17-08-2009, 22:05
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 17.08.2009
Alter: 25
Beiträge: 10
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Ich hab mir zwar überlegt wieder mit TKD anzufangen, da wären aber zwei Probleme:
1. Mein alter Trainer ist weg (also in einer anderen Stadt) und den, der jetzt trainiert, find ich einfach vom Training her nicht so burner und traditionelles Taekwon-Do wird eben nicht überall angeboten.
2. Ich hab damit vor zwei Jahren aufgehört, weshalb die Knieprobleme, wie schon gesagt eigentlich auch abgeklungen sind. Wenn ich allerdings wieder mit TKD anfangen würde, wäre die Wahrscheinlichkeit doch sehr hoch wieder genau die Übungen zu machen, die meine Knieprobleme erst verursacht haben oder irre ich mich da?
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  #9  
Alt 17-08-2009, 22:09
sota
Gast
Kampfkunst:
 
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...immer im Rahmen der Möglichkeiten,....aber Du irrst Dich wahrscheinlich nicht. (sehe es an mir, sobald das Knie wieder schmerzfrei ist, wird alles gegeben,....bis zum nächsten Crash). Total bescheuert,....aber sind wir wohl alle!
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  #10  
Alt 17-08-2009, 22:11
Dr. Fighter
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Zitat:
Außerdem (und da bin ich wahrscheinlich eine der Einzigen) hätte ich gerne was, wo man zwar auch Freikampf macht, allerdings auch bestimmte Bewegungsabläufe lernt.


Sprünge und Kicks vertragen sich normalerweise nicht so gut mit Knieproblemen. Würfe auch nicht. Kniehebel sind wahrscheinlich auch nicht so toll, aber die sind wohl auch in Hebel-lastigen KK nicht so häufig.

Leuten mit Knieproblemen wurde hier schon häufiger FMA empfohlen.
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  #11  
Alt 17-08-2009, 22:25
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: TKD, Kung Fu
 
Registrierungsdatum: 18.08.2007
Ort: Kierspe
Alter: 29
Beiträge: 458
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Eine gewisse geistige Entwicklung gibt es glaube ich schon. Die beschränkt sich aber denke ich auf ein paar wenige Aspekte. Durch hartes Training lernt man, wie viel man erreichen kann, wenn man sich anstrengt. Dadurch habe ich z.b. ein anderes Bild von mir bekommen. Man wird z.B. dazu gezwungen sich zu überlegen, was einem wichtig ist, damit man seine Energie darauf konzentrieren kann. Der Sport gibt einem also eine, wie ich denke gesündere, Grundlage sich geistig zu entwickeln. Aber das hat man denke ich auch, wenn es nichts mit Kampfsport zu tun hat. Ich denke jeder Leistungssportler bekommt ein anderes Bild von sich, was seine geistige Entwicklung positiv beeinflussen kann.

Was ich dir also raten würde, such dir einen Stil in dem das Training hart und sportlich ist. Denn das wird dich deinem Ziel miener Meinung nach näher bringen, als irgendwelche hochgeistigen Theorie.
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  #12  
Alt 17-08-2009, 22:25
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 17.08.2009
Alter: 25
Beiträge: 10
Standard

ähm... was ist denn FMA (ich weiß, ich bin unwissend)

Wie ich schon sagte, sie sind ja eigentlich weg. Wenn ich mich mit meinem Gewicht drauf knie tun sie zwar weh, aber das sind momentan auch meine einzigen Probleme. Ich hätte halt nur gern einen KS bei dem ich auch springen und treten darf und wenn die Knie wieder anfangen weh zu tun, geh ich einfach zum Orthopäden.
Was Taekwon-Do angeht, selbst wenn sie mittlerweile andere Übungen machen (was ich sehr stark bezweifle), kann ich genauso gut mit einer anderen KK anfangen, da die Gürtel die man bekommen hat, nach einem Jahr Trainingsabstinenz nicht mehr gültig sind und man somit wieder bei weiß anfangen muss.

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Weiß einer von euch wie Shaolin Quan genau aussieht?
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  #13  
Alt 17-08-2009, 22:31
Benutzerbild von carstenk
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Aikido
 
Registrierungsdatum: 17.07.2006
Ort: Raum München
Alter: 49
Beiträge: 198
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Zitat:
Zitat von Helena Beitrag anzeigen
@ carstenk
Ich hab gelesen das Aikido aus Hebeln und Würfen besteht, gibts auch Schläge oder Tritte? außerdem würde ich gerne wissen, ab wann man denn ungefähr den Gebrauch mit dem Bokken lernt?
Grundsätzlich ist es richtig, dass Aikido aus Würfen und Hebeln besteht. Es ist allerdings so, dass beides oft durch richtige Positionierung und das Setzen eines Atemi, einer gezielten Schlagtechnik auf Vitalpunkte, vorbereitet wird. Atemi, die ich kenne sind meist Hand- oder Ellenbogentechniken und sollte Dir keine Probleme bereiten.

Tritte habe ich als Atemi nur selten gesehen. Sie werden im Training, das ich kenne, eigentlich eher als Signal eingesetzt, dass der Angreifer zu offen vor dem Verteidiger steht.

Von welcher technischen Qualität die Schläge/Stösse beim Angriff und in der Verteidigung sind und wann mit der Verwendung begonnen wird hängt sehr vom Dojo ab. Es reicht von Leuten mit Erfahrung in anderen Kampfkünsten (und damit geschulter Technik) bis zum geworfenen Wattebausch.
Das müsstest Du im Dojo direkt klären.

Wann man mit dem Bokken beginnt hängt ebenfalls ganz massiv davon ab, wo man trainiert. Es gibt Schulen, in denen sofort damit begonnen werden kann (was ich gut finde). Es gibt aber auch Schulen, die erst sehr spät oder sogar nie mit dem Bokken arbeiten. Das wäre eine weitere Frage, die Du im Dojo direkt klären müsstest.

Zitat:
Zitat von Helena Beitrag anzeigen
Außerdem (und da bin ich wahrscheinlich eine der Einzigen) hätte ich gerne was, wo man zwar auch Freikampf macht, allerdings auch bestimmte Bewegungsabläufe lernt.
Hm. Freien Kampf (im Sinne von Sparring?) wirst Du im Aikido kaum finden. Es gibt sowas wie Jiu Waza. Die Rollen sind festgelegt, der Angreifer kann machen was er will, der Verteidiger sollte mit einer passenden Technik reagieren. Jiu Waza kommt meist spät, so ab dem 2. Kyu. Um es nicht zu schwer zu machen werden anfangs die möglichen Angriffe und/oder Verteidigungstechniken eingeschränkt.

Ein Wort vielleicht noch zu Deinem Knieproblem: beim Aikido besteht die Gefahr, sich das Knie durch Torsion zu verletzen wenn man die Drehungen nicht genau kontrolliert. Auch ist das ständige hinknien bzw. auf den Knien üben für die Gelenke nicht trivial (Suwari Waza, Beispiel hier:

Gruß,
Carsten
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  #14  
Alt 17-08-2009, 22:35
Dr. Fighter
Gast
Kampfkunst:
 
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Filipino Martial Arts ? Wikipedia
Kenn mich selbst nicht aus damit.

Sparring und Sprünge ist eine schwierige Kombination. Sparring macht man dort, wo es um Sport oder ernsthafte SV geht und da muss alles effizient sein und das sind gesprungene Techniken nunmal selten.
Ich selbst kenne es aus dem Kyokushin, aber da kommen Sprungkicks erst ab den 1. Kyu oder sogar noch später.
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  #15  
Alt 17-08-2009, 22:38
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Taijiquan und SV
 
Registrierungsdatum: 26.12.2006
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Beiträge: 2.977
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Zitat:
Zitat von Helena Beitrag anzeigen
Wie ich schon sagte, sie sind ja eigentlich weg. Wenn ich mich mit meinem Gewicht drauf knie tun sie zwar weh, aber das sind momentan auch meine einzigen Probleme. Ich hätte halt nur gern einen KS bei dem ich auch springen und treten darf und wenn die Knie wieder anfangen weh zu tun, geh ich einfach zum Orthopäden.
Du zäumst das Pferd von hinten auf. "Knieprobleme" ist keine Diagnose und wenn du gerade keine Schmerzen hast, sagt das überhaupt nichts darüber aus, ob der zugrundeliegende Schaden im Gelenk noch da ist. Geh zuerst zum Orthopäden, damit du weisst, was mit dem Knie los ist.
Iaido, Kung Fu (je nach Stil) und Aikido sind allesamt ziemlich stark kniebelastende Sportarten, die solltest du nicht einfach so anfangen, ohne dich erstmal durchchecken zu lassen.
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