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#1
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| hi, unsere Kampfkunstschule fährt nächste woche auf ein Turnier (Taekwondo und Kickboxen), deswegen wurde heute und wird nächste ausschliesslich sparring gemacht. Ich mache jetzt erst wieder knapp 4 wochen KK (vorher ca 4 jahre taekwondo, ist allerdings schon 6 jahre her). Da ich nicht mit auf das Turnier fahre, sass ich heute dann eben auf der Bank rum und habe nur zugeschaut. Unser Trainer hat mich gefragt ob ich auch ein paar sparringskämpfe machen will, habe aber vorerst einmal abgelehnt. Jetzt meine Frage: nach wievielen Trainingsstunden sollte man das erste mal einen (sparrings-)kampf machen? Wie oben schon erwähnt mache ich jetzt wieder ca 4 wochen KK, macht ungefähr 12 trainingsheiten à 2 stunden. Zu wenig? genau richtig? Kommt es auf die Trainingsheiten garnicht an, sondern auf die geistige verfassung? |
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#2
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| Zitat:
Ist pauschal nicht so einfach zu beantworten. Es spielen mehrere Faktoren eine Rolle: 1.) Körperliche Verfassung. Bist Du physisch konditioniert- Kraft und vor allem Ausdauer? Um Dir eine sogenannte " Grundlagenausdauer" anzutrainieren, benötigt der Körper ca. 6 Wochen regelmässiges Trai- ning ( Trainingseinheiten im Abstand von 3 Tagen). Ist der Abstand länger, baut der Körper ab und fällt wieder auf das vorherige Niveau zurück. Nach ca. 6 Wochen hast Du die Basis auf der Du leistungs- orientiert aufbauen kannst. 2.) Technik. Am wichtigsten sind Abwehrtechniken/ Blocks ( Zuschlagen kann jeder- richtig ausgeführt oder falsch, das sei mal dahingestellt). Bist Du unsicher bei den Ausführungen ? 3.) Mental. Wie ist Deine innere Haltung? Hast Du Angst, bist Du aufge- regt oder unsicher? Wettkampf ist nicht mehr als ein Spiel. Lächle Dir und Deinem potentiellen Gegner ( Partner ) innerlich zu. 4.) Das Wichtigste: Vertrauen zu Deinem Lehrer. Wenn er wettkampf- erfahren ist, dann ist er der richtige Ansprechpartner. Er wird Deine Schwächen und Stärken besser einschätzen können und das Training dementsprechend gestalten. MfG Michael |
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#3
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ehrlich gesagt geht mir der Ausdruck "Sparrings-Kampf" auf die Nerven, denn ein Sparring ist nun mal kein "Kampf", aus, Äpfel, Amen. Man kann auch MITEINANDER sparren, da kann man sogar noch was dabei lernen, aber dabei kömmt es latürnich auch auf einen entsprechend geeigneten Partner an. Wenn du 4 J. TKD gemacht hast, kann das eine ausreichende Basis an Erfahrung sein oder auch nicht, und wie fit du heute bist hängt logischerweise nicht nur davon ab, seit wann du jetzt wieder KK machst, sondern was du sonst so gemacht hast die letzten Jahre von daher kann man das nicht nach Schema "F" beantworten.Ob du Sparring machen willst oder nicht musst du schlussendlich selber entscheiden, aber ein guter und aufmerksamer Trainer wird dich beobachten und ein wenig einschätzen können ob du reif bist ![]() |
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#4
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| Sparring ist bei uns eine Trainingsform, die dazu gehört. Das gibt es in verschiedenen Härtegraden, je nach Absprache. Prinzipiell kann jeder Sparring machen, wenn er will schon in der ersten Stunde, locker spielerisch Wenn es ein echter Sparringskampf sein soll, bei dem man auf KO geht, sollte man sich sicher sein, ob man das machen will und kann |
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#5
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| Im Sparring auf KO zu gehen halte ich für Schwachsinn. Kann zwar passieren, aber gezielt...nein Danke. Also ich guck mir die Leute gerne erst zwei, drei mal an der Pratze an bevor ich sie ins Sparring lasse. Aber an der Seite würd ich auch keinen Sitzen lassen. Grüsse, Joachim |
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#6
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| Bei uns isses so, dass die Leute erstmal ein halbes Jahr ins Anfängertraining kommen, bevor sie langsam mit Sparring anfangen.
__________________ Wer faul ist, darf nicht dumm sein. |
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#7
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| ich hatte beim Kickboxing mein erstes Sparring gleich in der ersten Trainingsstunde (nach dem Probetraining) und in der dritten von 4 Sparrings-Runden schickte mich der Trainer mit einem Wettkämpfer in den Ring Das war vielleicht etwas hart, aber man überlebt es auch Kein Mensch geht im Sparring mit einem Beginner vorsätzlich auf K.O., obwohl ich so einen Vorfall schon mal sehen musste. Schwierig fand ich die ersten Semikontakt-Sparrings mit lauter Leuten die in Wettkampfvorbereitung waren, da ist alles sehr schnell und ruckartig, man findet keinen Rhythmus und die Kicks sind hart und hoch, aber vielleicht ist ja gerade sowas für eine(n) Ex-TKDin wieder einfacher ? ![]() |
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#8
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| Zitat:
Mir hat es damals die Augen geöffnet(obwohl sie dann erstmal zu waren ), daß jemand mit mir 100% Sparring gemacht hat, und ich zweimal zu Boden ging und beim zweiten Mal etwas länger weg war. Keine vertretbare Lehrmethode, aber spätestens dann wußte ich worum es geht.Würde aber nie mit einem Anfänger oder leicht Fortgeschrittenen diesen Weg gehen. Das war eine Absprache zwischen uns beiden. |
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#9
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| Zitat:
Was bei uns mal ab und an vorkommt,sind Körper Ko`s,die aber eher zu vertreten sind.Ich kenne auch genug Schulen wo ich beim Training schon sehe,das die sich die Nasen eindellen wollen,lehne ich grundsätzlich ab,nützt keinem was,weder in Hinsicht auf richtige Ausführung der Techniken im Kampf,noch in Hinsicht auf gute Bewegungslehre und Meiden.Lieber lockeres,leichtes Sparring und jeder lernt vonm anderen. |
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#10
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| Aber glaubt ihr nicht das gerade in der Wettkampfvorbereitung, vor allem für Profis, ein Kopf KO eine Dumme Sache ist die es eher zu vermeiden gilt? Ich hab ja noch nicht in Thailand trainiert, kann mir aber kaum vorstellen das wenn die Jungs jede Woche kämpfen, sie auch noch im Training auf KO gehen... Zu lasch ist natürlich auch nix, aber zu hart eben auch nicht. Meine Meinung. |
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#11
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| Für mich wär`s auch nix..in Thailand machen sie`s auch nicht..Aber wer`s braucht... ![]() |
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#12
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| @Joachim Soweit ich gehört habe, machen Profis die mind. einmal im monat kämpfen in Thailand überhaupt kein Sparring(außer Pratzensparring). Aber Normalhoschies wie wir wollen es halt mal wissen und wie Du ja selber weißt, ist es ein Unterschied ob Du locker im Ring rumhüpfst, oder ob dir jemand ernsthaft auf die Glocke hauen will. Ob Sinn oder Unsinn, daß kann jeder nur für sich selber beantworten oder der Trainer @Zeroboy Du hast sicher recht, um zu lernen ist es sicher nix, aber um festzustellen, wo man steht vielleicht schon. Manch einer will lieber einen Vergleich im Training, als das erste Mal vor Zuschauern auf die Nuss zu bekommen. (Es gibt auch die Kandidaten, die glauben sie wären die Größten und toben sich bei Schwächeren aus. Diese bekommen eine Kostprobe davon, wie es ist wenn keine Rücksicht genommen wird) |
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#13
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| Zitat:
... aber das legt sich. ![]()
__________________ "Ich hab nicht gesagt, tut was ich tue, sondern tut was ich sage!" www.alphacombat.de |
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#14
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| Aloha Wir haben bei uns beim Kickboxen immer ne Extrastunde Sparring pro Woche, und da konnte man hin wann man wollte, auch schon nach der ersten Stunde, voraussetzungen waren aber Tief- und Mundschutz, mich hat das damals "abgekühlt" hielt mich auch für unbesiegbar, hab dann im zweiten "Kampf" nen Tritt ins Gesicht bekommen und bin ersma umgefallen, dan zwar wieder aufgestanden, aber wichtige Erfahrung. Meiner meinung nach sollte man so früh wie möglcih anfangen mit sparring.
__________________ Is was, Doc? |
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#15
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| Prinzipiell gesehen ist Sparring oder auch Kämpfe von Anfang an Gut weil man dort am meisten Kampferfahrung sammelt . Allerdings hängt das auch von deiner Fähigkeit ab dich zu bewegen , wenn du nämlich nur rumhampelst oder " irgendwie " draufhaust dann werden sich Fehler oder schlechte Haltungen einschleichen die du nur schwer wieder wegbekommst . Also : Wenn du im Gleichgewicht bleibst und deine Bewegung wie die erlernte Technik ist - soviel Sparring wie möglich . Aber : Ist dem nicht so , dann erstmal üben - gut ist Zeitlupen Sparring wobei auf richtige Bewegung geachtet wird . |
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