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  #1  
Alt 28-12-2011, 19:32
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Kickboxen
 
Registrierungsdatum: 28.12.2011
Ort: Hessen
Alter: 15
Beiträge: 10
Unhappy Ich will UNBEDINGT einsteigen, aber es geht nicht...

Hallo liebe Community,

ich interessiere mich extrem für Kampfsport und wollte so gerne damit anfangen.
Ich habe die ganze Umgebung nach Vereinen abgesucht, aber der naheliegendste zu dem ich hingehen würde, wäre 24km entfernt. Dazwischen gibts noch Judo, aber das will ich nicht.
Meine Eltern sagten, dass ich nicht hingehen darf, weil sie denken ich kann mit 15 Jahren nicht mit dem Bus fahren.
Das Training wäre von 17-19 Uhr & meine Eltern machen sich aus mehreren Gründen Sorgen:

1. Abends in einer großen Stadt rumlaufen, und das noch alleine.
2. Ich kann ja angeblich kein Bus fahren.
3. Ich bekomm da schon beim ersten Training von allen auf die Fresse. (so denken sie allgemein von Kampfsport)

Aber ich würde ALLES dafür geben, damit ich in Muay Thai oder Karate unterrichtet werde.
Und ich will es unbedingt & es war schon seit einer Zeit mein Traum.
Nur meine Eltern lassen es nicht zu, weil sie denken, es ist sinnlose Prügelei, bei der man nur verliert & sich andauernd etwas bricht & immer fast verblutet und so einen Schwachsinn.

Ich bin grade ziemlich deprimiert, weil ich keine Chance gegen meine Eltern habe & ich kann deren Meinung auch nicht ändern.
Soll ich mir es selber beibringen? Naja, dann schreiben wieder die ganzen Profis unter euch "Nichts ersetzt einen Lehrer..." und so. Weiß ich doch, Weiß ich doch.

Könnt ihr mir irgendwie helfen eine Möglichkeit zu finden?

-Sakurro
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  #2  
Alt 28-12-2011, 19:43
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Kung Fu
 
Registrierungsdatum: 24.08.2007
Beiträge: 1.173
Standard

Meiner Meinung nach solltest du das beste aus der Situation machen und so intensiv wie möglich Judo trainieren, weil du damit zusätzliche Distanzen abdeckst, die du später- falls du zu Karate oder Muay Thai wechselst, (fast) nicht mehr trainierst und du deshalb jetzt eine gute Basis schaffen könntest.
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  #3  
Alt 28-12-2011, 19:50
Benutzerbild von SAKIBO
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: BOX - SAKIBO Trainer / Ju Jutsu Übungsleiter
 
Registrierungsdatum: 16.03.2006
Ort: Bremen
Alter: 47
Beiträge: 245
Standard Probetraining

Frage doch Deine Eltern ob sie nicht mit Dir zum Probetraining mitkommen. Dann könnten sie ihre Vorurteile / Meinung ggfs. etwas revidieren . Ich denke Eltern machen sich ( berechtigt ) Sorgen um ihren Nachwuchs.

Alternativ könnten sie Dich in den Wintermonaten auch mit dem Auto vom Training abholen.

Und warum nicht erst auch mit Judo anfangen ? Wenn es wirklich keine Alternative gibt - ist eine gute Grundlage ... habe ich als Kind ( neben dem Boxen ) auch trainiert !
__________________
LIEBER 3 JAHRE IM KNAST ALS DEN REST DES LEBENS TOD !
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  #4  
Alt 28-12-2011, 19:57
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: JKD/Kali
 
Registrierungsdatum: 05.04.2010
Beiträge: 1.178
Standard

Nur so zur Info für deine Eltern: Auf jeder Uni werden im Unisport die verschiedensten Kampfkünste angeboten.

Bei Karate wirds sicher einfacher, argumentier mit der Erziehung, dem Budo, der Philosophie dahinter usw.

Und nimm die beiden doch einfach zum Probetraining mit. So können sie die Leute auch kennenlernen und sich mit dem Trainer unterhalten. Den schreibst du vorher an und informierst ihn über deine Situation.

Das wird schon
__________________
"SV steht ja eigentlich für Einsetzbarkeit im Kampf und wird in der Einheit Penislängen gemessen."-Zitat DieKlette
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  #5  
Alt 28-12-2011, 20:05
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Kickboxen
 
Registrierungsdatum: 28.12.2011
Ort: Hessen
Alter: 15
Beiträge: 10
Standard

Zitat:
Zitat von Odysseus22 Beitrag anzeigen
Meiner Meinung nach solltest du das beste aus der Situation machen und so intensiv wie möglich Judo trainieren, weil du damit zusätzliche Distanzen abdeckst, die du später- falls du zu Karate oder Muay Thai wechselst, (fast) nicht mehr trainierst und du deshalb jetzt eine gute Basis schaffen könntest.
Judo ist 14km weit weg & erlauben meine Eltern auch nicht.
Sie sagen, wenn es bei uns in unserer Kleinstadt wäre, hätten sie kein Problem damit...
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  #6  
Alt 28-12-2011, 20:08
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: [Team Rampage] - Kickboxen
 
Registrierungsdatum: 03.08.2011
Alter: 17
Beiträge: 259
Standard

Kann mich den anderen nur anschließen! Versuch die Eltern auf so ein Probetraining mitzubringen. Der Trainer wird sie bestimmt überzeugen können, insofern das kein extrem aggressiver Schlägertyp ist ;-)

Und zuhause selbst beibringen ist nicht sehr gut. Da kommt häufig vor dass man sich die technik fehlerhaft aneignet und die dann nicht mehr so leicht abgewöhnen kann.
Falls du aber doch ein paar sachen genauer anschauen willst kann ich dir die Videos von "Rolf Müller" empfehlen, damit du mal ein bild davon bekommst.
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  #7  
Alt 28-12-2011, 20:10
Benutzerbild von domo77
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Jiu Jitsu/Judo
 
Registrierungsdatum: 11.10.2011
Ort: bei Köln
Alter: 34
Beiträge: 1.087
Standard

nimm ruhig judo zum beginn.
ich selbst habe 12 jahre judo gemacht. dachte jahrelang das sei zeitverschwendung gewesen und sei als kampfkunst für die selbstverteidigung nutzlos...
jetzt bin ich seit einiger zeit im jiu jitsu. judo ist ne prima basis für mich.
ich habe den anderen neulingen jede menge vorraus, da ich teilweise die judo techniken, welche basis des jiu Jitsu sind, schon gut behersche...
wenn du also für 3 jahre judo machst, bildest du eine basis...dann bist du 18 und gehst zum jiu jitsu oder ju jutsu... so gewöhnen sich deine eltern auch an deine kampfkunst und bauen ihre vorurteile ab.
denn diese sind unbegründet. kampfkunst ist gut und alles andere als schlägerei...
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  #8  
Alt 28-12-2011, 20:22
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: for sure
 
Registrierungsdatum: 24.11.2003
Ort: Oche
Alter: 36
Beiträge: 143
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oder horch hier im board mal rum ob da jemand aus deiner gegend kommt, der mit dir trainieren könnte...?!
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  #9  
Alt 28-12-2011, 20:22
Benutzerbild von Kundalini
KKB-Userstatus: Advanced
Kampfkunst: Fünf-Punkte-Pressur-Herzexplosions-Technik & Bachelor of Almightiness
 
Registrierungsdatum: 12.01.2011
Beiträge: 504
Standard

Sag deinen Eltern dass für dich die einzige Alternative zum Kampfsport darin bestehen würde,
mit deinen Brüdern/Freunden zu raufen und dort sei das Verletzungsrisiko viel grösser.

Durch Kampfsport könntest du diese Energie kanalisieren und positiv nutzen...
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  #10  
Alt 28-12-2011, 20:23
Moderator
Kampfkunst: Takeda Ryu Kobilza Ha
 
Registrierungsdatum: 26.03.2010
Ort: Wien
Alter: 27
Beiträge: 1.483
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Ich will ja nichts sagen aber die einzigen Male die ich in meinem Leben bisher angestiegen wurde waren alle "am Land" und noch nie in einer Großstadt, obwohl ich in letzterer lebe

Da ist ja letzendlich das wirkliche Problem oder?

(Und was man am Busfahren nicht können soll.. immerhin musst du ja nur mitfahren und nicht den Bus fahren..)
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  #11  
Alt 28-12-2011, 22:52
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: VT
 
Registrierungsdatum: 13.12.2011
Beiträge: 117
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Deine Eltern scheinen etwas überbesorgt.....

Also mein Tipp wäre auch, mach ein Probetraining aus und nimm Deine Eltern mit oder zumindest den Elternteil der sich noch am ehesten vielleicht mit KK anfreunden kann. Ein Gespräch mit dem Trainer (so er was taugt) wirkt da oft Wunder.
Hatte mit meinen Eltern damals auch leichte Probleme, aber zum Glück gabs da auch ein Angebot des Polizeisportvereins und da war dann wenigstens schonmal eine "seriöse" Basis" da Waren bei 2 Probetraining mit dabei und dann wars gut. Danch gabs nur nochmal überzeugungsarbeit beim wechsel zu kung fu in eine kampfkunstschule (kampf ja so ein böses wort...und da lernt man ja sicher nur schlägern....naja war ein ähnliches spiel).
Wie dem auch sei gut Holz
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  #12  
Alt 29-12-2011, 16:58
Benutzerbild von domo77
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Jiu Jitsu/Judo
 
Registrierungsdatum: 11.10.2011
Ort: bei Köln
Alter: 34
Beiträge: 1.087
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denke auch, dass der trainer dein eltern überzeugen kann.
habe die erfahrung gemacht, dass die meisten KK und KS trainer ganz vernünftig sind.
die wenigsten sind schläger oder idioten.
die vorurteile deiner eltern sind verbreitet..aber total daneben...meine kinder haben in dieser hinsicht mehr glück...hoffe, dass die kein balett, fußball oder so machen wollen...denn da hab ich meine vorurteile.
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  #13  
Alt 29-12-2011, 17:52
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: [Team Rampage] - Kickboxen
 
Registrierungsdatum: 03.08.2011
Alter: 17
Beiträge: 259
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Meine Eltern hatten auch zweifel dabei, aber ich bin jetzt 17 und da wollten sie mir das nicht verbieten, weil sie der Meinung sind ich müsse bereits selbst wissen was ich tue. Gott sei Dank ;-)
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  #14  
Alt 29-12-2011, 17:55
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 29.12.2011
Beiträge: 3
Standard

du solltest auf jedenfall die Zeit nutzen und das Judo noch mitnehmen
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  #15  
Alt 29-12-2011, 18:00
Benutzerbild von Criddle
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: WSL-PHB VT
 
Registrierungsdatum: 16.08.2011
Ort: Ruhrpott
Alter: 25
Beiträge: 109
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Armer Jung

Tipps wurden ja genannt (zum Probetraining mitnhemen etc) ansonsten darf man auch mit 15 Jahen ma mit der Faust aufen Tisch hauen (keine Ahnung wie dein Durchsetzungsvermögen bei deinen Eltern allgemein ist)...ja das wird einigen evtl nicht schmecken aber nen 15 Jährigen auf Deutsch gesagt zu blöd zu halten 20 km mitm Bus zu fahren ...das fast beleidigend dem Kind gegenüber...und einfach "Bemutterung" die nicht sein muss..ok evtl wird der Grund auch nur vorgeschoben ick wes es nicht ~
__________________
Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben

Geändert von Criddle (29-12-2011 um 18:05 Uhr).
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