Kampfkunst-Board



Antwort
 
Themen-Optionen Ansicht
  #1  
Alt 27-05-2003, 21:39
Taeradun
Gast
Kampfkunst:
 
Beiträge: n/a
Standard die bruce lee filme

moin,

ich habe die guten alten bruce lee filme nun schon ein paar mal gesehen und mir ein paar fragen gestellt.
primäres ziel war bei den filmen ja vermutlich, jeet kune do und auch klassische chinesische stile an die menschen zu bringen. das is anscheinend aufgegangen.
allerdings is mir bei den filmen aufgefallen, dass bruce lee oft nicht der moral entsprechend hantelt und sein jeet kune do nicht nur zur verteidigung einsetzt. in fist of fury nutzt er seinen stil ja offensichtlich um sich an den japanern ("japse") zu rächen. dort erscheint er mir als sehr gewalttätiger mensch. in enter the dragon sehe ich, wie er einem auf dem boden liegenden gegner (ohara, oder wie er heisst) den brustkorb einspringt.
aber warum macht er sowas? "rache" und "töten einer wehrlosen person" sind für mich keine dinge, die einen "guten" menschen ausmachen oder irgendwie der gerechtigkeit dienen.
wie denkt ihr darüber?
Mit Zitat antworten
Quicklinks
  #2  
Alt 27-05-2003, 21:43
Taeradun
Gast
Kampfkunst:
 
Beiträge: n/a
Standard

anmerkung: darf ich bei jeet kune do überhaupt von einem stil sprechen oder is das ein unangebrachter ausdruck?
Mit Zitat antworten
  #3  
Alt 27-05-2003, 22:20
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst:
 
Registrierungsdatum: 05.01.2003
Beiträge: 62
Standard

way of the intercepting fist eben
Mit Zitat antworten
  #4  
Alt 28-05-2003, 10:21
Benutzerbild von tracc
KKB-Userstatus: Advanced
Kampfkunst: -[ The art of fighting without fighting ]-
 
Registrierungsdatum: 13.05.2003
Ort: Ulm
Alter: 24
Beiträge: 707
Standard

Meiner Meinung nach wurden die Filme weniger aus dem Grund gedreht, um sein JKD zu zeigen (vielleicht mit Ausnahme von Game Of Death), als viel mehr dafür, um das HK-Kino in die USA zu bringen und den Leuten was zu zeigen, was sie vorher noch nie gesehn hatten (Kung Fu etc).
Mit Zitat antworten
  #5  
Alt 28-05-2003, 10:36
Benutzerbild von Franz
Moderator
Kampfkunst: FMA JuJutsu TMA
 
Registrierungsdatum: 08.05.2003
Ort: Bayern
Alter: 36
Beiträge: 8.380
Standard

@taeradun:
Die Filme hatten nicht den Sinn JKD zu zeigen, sondern Action zu bringen und Geld bei den Produzenten einzuspielen, Bruce war sehr schnell und gelenkig und konnte dadruch Klasse Stunts umsetzen, ob er jemanden am Boden liegend tötet oder ähnliches und von einem SPIELFILM Rückschlüsse auf sein wahres ICH zu ziehen ist genauso hohl wie von den Western auf die Schiesswütigkeit und Lust auf Duelle bei John Wayne zu shcließen. Zumal auch Bruce Lee mehrfach betont hat im Film wird gemacht was cool kommt und das Publikum begeistert mit diesen Techniken würde er aber nicht auf der Straße antreten.

Unterscheide Actionfilm von Realität, evtl. solltest du versuchen deine Medienkompetenz zu erhöhen oder solche Medien meiden nichtd ass du am ende noch Tarzan siehst und von Hochhaus zu Hochhaus schwingst!
@tracc Es ging bei den Eastern nicht darum Kung Fu bekannt zu machen sondern ein neues Actiongenre zu schaffen und Geld in die HK Filmindustrie zu spielen, das Kung Fu dadurch ein Begriff wurde ist ein Nebeneffekt, sowie durch den Fil Dirty Dancing der Tanz bekannt wurde, der Film aber kein Werbefilm dafür sein sollte sondern ein Musikliebeslfilm
Mit Zitat antworten
  #6  
Alt 28-05-2003, 11:26
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: Mein Ding
 
Registrierungsdatum: 05.02.2003
Beiträge: 258
Standard

@Taeradun

Ich denke der Begriff Spielfilm sagt so ziemlich alles.
Sicher kann man sich an der gezeigten Körperbeherrschung erfreuen.

Aber Film ist nunmal Film dort zählen andere Dinge.

Viele Gruesse
Andreas
Mit Zitat antworten
  #7  
Alt 30-05-2003, 10:14
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Etwas Judo - dann viel Aikido - dann noch mehr WT
 
Registrierungsdatum: 17.03.2003
Ort: Berlin
Alter: 29
Beiträge: 127
Post

Anderes Beispiel:

Steven Seagal ist einer der höchstgraduierten Aikidokas der Welt, Meister einer KK die die völlige Harmonie mit sich selbst und die "sanfte Erziehung" des Angreifers lehrt. Und wie viel Philosophie ist in seinen Filmen zu erkennen? In den USA gibt es Verbände gegen SS-Filme...

Ich denke, man darf das alles nicht gaaaaaaar so end sehen.
Mit Zitat antworten
  #8  
Alt 30-05-2003, 10:32
Benutzerbild von jkdberlin
Administrator
Kampfkunst: IMAG e.V. + J.A.B.
 
Registrierungsdatum: 26.08.2001
Ort: Berlin
Alter: 43
Beiträge: 18.704
Standard

SS-Filme?
Den Verbänden gegen diese Filme würde ich mich sogar anschliessen

Grüsse
__________________
Frank Burczynski - J.A.B. JKD Akademie Berlin + IMAG e.V. http://www.jkdberlin.de


BJJ Blackbelt Pedro Duarte in Berlin http://www.kampfkunst-board.info/for...4/#post1520375
Mit Zitat antworten
  #9  
Alt 30-05-2003, 10:34
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Etwas Judo - dann viel Aikido - dann noch mehr WT
 
Registrierungsdatum: 17.03.2003
Ort: Berlin
Alter: 29
Beiträge: 127
Smile

Oh je, dreimal verteufeltes Altlasten-Fettnäpfchen...
Mit Zitat antworten
Antwort


Dieses Thema betrachten zurzeit 1 Personen. (0 registrierte Benutzer und 1 Gäste)
 
Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist An.
Smileys sind An
[IMG] Code ist An
HTML-Code ist Aus
Trackbacks are Aus
Pingbacks are Aus
Refbacks are Aus

Gehe zu

Ähnliche Themen
Thema Erstellt von Forum Antworten Letzter Beitrag
Änderung der Waffengesetze? Sebastian Waffen in Kampfkünsten 129 02-04-2007 10:31


Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 02:06 Uhr.


Powered by vBulletin Version 3.7.3 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2008, Jelsoft Enterprises Ltd.
SEO by vBSEO 3.2.0 ©2008, Crawlability, Inc.