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Jeet Kune Do Alles zu Jeet Kune Do, Jun Fan Gung Fu, Bruce Lee und verwandten Themen



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  #1  
Alt 07-12-2011, 02:18
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Kampfkunst: JKD
 
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Beiträge: 6
Standard Grundstellung Jeet Kune Do

Hi Leute,

ich trainiere jetzt ca. ein dreiviertel Jahr JKD und beschäftige mich parallel zum Training auch viel mit der Theorie. Jetzt wirft sich mir aber gerade eine Frage dazu auf:

Ich habe viel mit der linken als auch mit der rechten Seite vorn trainiert und merke nun, dass es mir mehr liegt, mit der linken Seite vorn zu stehen, wenn ich mit den Händen arbeite und Thaikicks übe, es mir aber wiederum bei anderen Techniken wie Front- und Schnappkick besser gefällt, mit der rechten Seite vorn zu stehen. Ich gerate beim Boxen auch recht schnell aus der Balance, wenn ich mit dem rechten Fuß vorn stehe...

Eigentlich sollten ja beide Seiten gut trainiert sein, allerdings hat man ja immer eine "Lieblingsseite". Sollte ich mich auf eine Seite eintrainieren? Ich finde die Theorie, dass die starke Seite vorn stehen sollte sehr einleuchtend, allerdings fühlt es sich teils nicht richtig an.

Ich kann ja zum Beispiel im Sparring oder in einer etwas ernsteren Situation auch nicht ständig die Grundstellung ändern, weil mir die andere Seite für die Technik besser passt... raubt ja auch Zeit

Habt ihr vielleicht einen Rat für mich?

Grüße!
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  #2  
Alt 07-12-2011, 07:37
SuperbadBoy
Gast
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So wie es aussieht, machst du kein JKD.
Das hört sich nach gemixten an, thai, boxen, lieblings seite vorn, hm...Concepts?
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  #3  
Alt 07-12-2011, 08:09
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Kampfkunst: Taekwondo Kickboxing
 
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Alter: 28
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SuperbadBoy, wo isn da die Antwort?

In ner ernsten Situation nimmst du die Stellung, in der du dich am wohlsten fühlst und machst eingeschliffene Techniken.
Wobei der Ausblick auf sone Situation absolut keinen Einfluss haben sollte, mit welcher Stellung du trainierst.

Die Meisten ham links vorne und das bleibt immer so, mal ganz global gesprochen.

Im TKD zb wechselst du oft die Stellung, das hab ich ins Kickboxen übernommen und auch Deckung und Jabs etc mit rechts vorne geübt.
Es spricht nichts dagegen, dass du die Stellung hin und her wechselst - außer du kommst selbst nicht richtig mit klar. Beim Sparring merkst du, dass sich der Gegner anders verhält, wasn Vorteil für dich sein kann.

Vorhersehbar sollte es aber nicht sein. Also wenn dein Gegner weiss "ah, jetzt isser rechts vorne, also kommen nur Frontkicks" etc.
Wechel einfach mal beim Sparring hin und her und frag danach dein Partner was ihm bei aufgefallen ist. (Am Besten nen Partner haben, der erfahrener ist als man selbst)
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  #4  
Alt 07-12-2011, 09:11
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Blog-Einträge: 9
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Zitat:
Zitat von Philbur Beitrag anzeigen
Hi Leute,


Ich habe viel mit der linken als auch mit der rechten Seite vorn trainiert und merke nun, dass es mir mehr liegt, mit der linken Seite vorn zu stehen, wenn ich mit den Händen arbeite und Thaikicks übe, es mir aber wiederum bei anderen Techniken wie Front- und Schnappkick besser gefällt, mit der rechten Seite vorn zu stehen.
Wieso übst du Thaikicks im JKD? Die passen doch gar nicht in die Grundhaltung?
__________________
Frank Burczynski
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Hilti BJJ Camp in Berlin 26.04.2014
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  #5  
Alt 07-12-2011, 09:38
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Kampfkunst: JKD
 
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Zitat:
Zitat von BFM09 Beitrag anzeigen
SuperbadBoy, wo isn da die Antwort?

In ner ernsten Situation nimmst du die Stellung, in der du dich am wohlsten fühlst und machst eingeschliffene Techniken.
Wobei der Ausblick auf sone Situation absolut keinen Einfluss haben sollte, mit welcher Stellung du trainierst.

Die Meisten ham links vorne und das bleibt immer so, mal ganz global gesprochen.

Im TKD zb wechselst du oft die Stellung, das hab ich ins Kickboxen übernommen und auch Deckung und Jabs etc mit rechts vorne geübt.
Es spricht nichts dagegen, dass du die Stellung hin und her wechselst - außer du kommst selbst nicht richtig mit klar. Beim Sparring merkst du, dass sich der Gegner anders verhält, wasn Vorteil für dich sein kann.

Vorhersehbar sollte es aber nicht sein. Also wenn dein Gegner weiss "ah, jetzt isser rechts vorne, also kommen nur Frontkicks" etc.
Wechel einfach mal beim Sparring hin und her und frag danach dein Partner was ihm bei aufgefallen ist. (Am Besten nen Partner haben, der erfahrener ist als man selbst)
und in welcher Art und Weise hat diese Antwort etwas mit JKD zu tun?
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  #6  
Alt 07-12-2011, 10:41
Benutzerbild von BFM09
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Kampfkunst: Taekwondo Kickboxing
 
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Zitat:
Zitat von bäm!! Beitrag anzeigen
und in welcher Art und Weise hat diese Antwort etwas mit JKD zu tun?
Wenn sich die Frage nicht auf JKD bezieht, tuts die Antwort meist auch nicht.
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  #7  
Alt 07-12-2011, 13:46
Benutzerbild von bäm!!
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Kampfkunst: JKD
 
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Zitat:
Zitat von BFM09 Beitrag anzeigen
Wenn sich die Frage nicht auf JKD bezieht, tuts die Antwort meist auch nicht.
nun ja, der TE sagt ja er trainiert "JKD". Superbadboy erklärt das es kein JKD ist und du bemängelst seine Antwort. Daraufhin gibst du Tips die wiederum nix mit JKD zu tun haben (deshalb meine Gegenfrage an dich, sorry für den Sarkasmus)

ja ich geb's ja zu, meine Antwort hätte konstruktiver ausfallen können

JKD wird nun mal mit der starken Seite von ausgeübt, dafür gibt es einen Grund. Ständig die Struktur zu ändern macht keinen Sinn.
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  #8  
Alt 07-12-2011, 14:17
Benutzerbild von Tangkapan
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Zitat:
Zitat von Philbur Beitrag anzeigen
Hi Leute,

ich trainiere jetzt ca. ein dreiviertel Jahr JKD und beschäftige mich parallel zum Training auch viel mit der Theorie. Jetzt wirft sich mir aber gerade eine Frage dazu auf:

Ich habe viel mit der linken als auch mit der rechten Seite vorn trainiert und merke nun, dass es mir mehr liegt, mit der linken Seite vorn zu stehen, wenn ich mit den Händen arbeite und Thaikicks übe, es mir aber wiederum bei anderen Techniken wie Front- und Schnappkick besser gefällt, mit der rechten Seite vorn zu stehen. Ich gerate beim Boxen auch recht schnell aus der Balance, wenn ich mit dem rechten Fuß vorn stehe...

Eigentlich sollten ja beide Seiten gut trainiert sein, allerdings hat man ja immer eine "Lieblingsseite". Sollte ich mich auf eine Seite eintrainieren? Ich finde die Theorie, dass die starke Seite vorn stehen sollte sehr einleuchtend, allerdings fühlt es sich teils nicht richtig an.

Ich kann ja zum Beispiel im Sparring oder in einer etwas ernsteren Situation auch nicht ständig die Grundstellung ändern, weil mir die andere Seite für die Technik besser passt... raubt ja auch Zeit

Habt ihr vielleicht einen Rat für mich?

Grüße!
Eine der Grundprinzipien im JKD ist "the strong side forward". Übe das mit Deiner Strong Side..
Das beschriebene Gefühl von Dir kennen viele, grade Leute die nebenher Boxen oder Ähnliches, da dort die Grundhaltung anders ist. Meist die starke hand hinten für ne Cross oder so...

Dein Lehrer sollte Dir die korrekten Grundprinzipien und eine bessere Beinarbeit beibringen und Du muss Deinen Körper dabei ausloten. KEiner kann Dir sagen was Du fühlst.

Thai Kicks sind kein BEstandteil im JKD. Die Grundstruktur würde das zumindest auf Kicking Range nicht zulassen ohne das man sie verändert. Heisst aber nicht das es keine Situation geben kann wo ein solcher Kick nicht angebracht wäre.
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  #9  
Alt 07-12-2011, 15:58
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Danke erstmal für die Antworten!

Zu meinem JKD:
Also mein Instructor ist "Abkömmling" von Udo Müller. Unser Training ist unterteilt in "Kickboxen" (es geht rein um Box- und Kicktechniken), Trapping, Grappling und Kali.
Ich denke, die JKD-Grundprinzipien kommen bei uns nicht zu kurz, denn zum Standartprogramm gehört eben Trapping, Fingerstiche, Snapkick, Stopkick usw.
Allerdings trainieren wir auch viel, was ich schon vom z.B. Thai-, Kick-, Boxen und Ringen kenne. Also sprich Thaikick, Knie, Clinch, Pendeln, Bodentechniken, Kickblocks usw.
Es steht wohl kaum in meinem Ermessen, zu beurteilen, inwiefern das angebracht ist, aber ich denke unser Instructor ist sehr engagiert was die Weiterbildung und unser "Vorankommen" angeht. Wir trainieren unter anderem auch mit Judoka und Kickboxern die ab und an vorbeikommen und uns etwas aus ihrem Bereich zeigen und dann versucht unser Instructor zu adaptieren, wenn es reinpasst. Er wirkt auf mich schon, als wüsste er, was er da tut...

Könnt ihr mir mal im Detail erklären, wieso der Thaikick nicht reinpasst? Tangkapan meinst du mit Grundstruktur die Grundstellung? Wenn ich einen kleine Schritt nach Aussen mache, dann steh ich doch schon in einer guten Position für einen Thaikick oder ist das schon zuviel des Guten? Das einzige was ich etwas unpassend fand, ist die fürs JKD unkonventionelle Bewegung mit dem ganzen Bein... ich hoffe ihr wisst, was ich meine

Um zu meiner eigentlichen Frage zurückzukehren:
Ich werd versuchen mehr mit rechts vorn zu trainieren! Mit Lieblingsseite meinte ich übrigens die starke.

Mir wird auch oft gesagt, dass ich zuviel Gewicht auf dem vorderen Fuß habe, was mir gerade, wenn ich einige Schritte gelaufen bin auffällt und dann stark meine Balance beeinflusst. Ich versuche auch immer wieder auf meine Füße zu achten, da schleichen sich aber ständig sone Fehler ein... gibt es eine bewährte Übungsmethode für solche Balancegeschichten?

Danke für Rat und Kritik
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  #10  
Alt 07-12-2011, 16:05
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Udo Müller hat mit JKD nicht wirklich was am Hut. Eher mit dem Hybrid davon

Stopp kicks sind dinge die einfach nur viel perfekter ausgeführt und getimed werden müssen, da hier ein Fehler fatal sein kann.
Sie Dir mal die Schritte beim Fechten an.

Im JKD geht es nicht darum möglichst viel Technik zu akkumulieren, sonder eher weniger, geziehlt perfekter zu machen.
MAch einfach mal 2 std nur korrekte Beinarbeit...
dazu dann pro Session 1000 punches und fange mit 200 Kicks pro Session an.
Dann werden diese Dinge sehr gut, und Du merkst schnell das der Tag nur 24 std. hat und mann da keine 100 Techniken korrekt trainieren kann.
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  #11  
Alt 07-12-2011, 16:27
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Zitat:
Zitat von Philbur Beitrag anzeigen
Danke erstmal für die Antworten!

Zu meinem JKD:
Also mein Instructor ist "Abkömmling" von Udo Müller. Unser Training ist unterteilt in "Kickboxen" (es geht rein um Box- und Kicktechniken), Trapping, Grappling und Kali.
Ich denke, die JKD-Grundprinzipien kommen bei uns nicht zu kurz, denn zum Standartprogramm gehört eben Trapping, Fingerstiche, Snapkick, Stopkick usw.
Allerdings trainieren wir auch viel, was ich schon vom z.B. Thai-, Kick-, Boxen und Ringen kenne. Also sprich Thaikick, Knie, Clinch, Pendeln, Bodentechniken, Kickblocks usw.
Es steht wohl kaum in meinem Ermessen, zu beurteilen, inwiefern das angebracht ist, aber ich denke unser Instructor ist sehr engagiert was die Weiterbildung und unser "Vorankommen" angeht. Wir trainieren unter anderem auch mit Judoka und Kickboxern die ab und an vorbeikommen und uns etwas aus ihrem Bereich zeigen und dann versucht unser Instructor zu adaptieren, wenn es reinpasst. Er wirkt auf mich schon, als wüsste er, was er da tut...

Könnt ihr mir mal im Detail erklären, wieso der Thaikick nicht reinpasst? Tangkapan meinst du mit Grundstruktur die Grundstellung? Wenn ich einen kleine Schritt nach Aussen mache, dann steh ich doch schon in einer guten Position für einen Thaikick oder ist das schon zuviel des Guten? Das einzige was ich etwas unpassend fand, ist die fürs JKD unkonventionelle Bewegung mit dem ganzen Bein... ich hoffe ihr wisst, was ich meine

Um zu meiner eigentlichen Frage zurückzukehren:
Ich werd versuchen mehr mit rechts vorn zu trainieren! Mit Lieblingsseite meinte ich übrigens die starke.

Mir wird auch oft gesagt, dass ich zuviel Gewicht auf dem vorderen Fuß habe, was mir gerade, wenn ich einige Schritte gelaufen bin auffällt und dann stark meine Balance beeinflusst. Ich versuche auch immer wieder auf meine Füße zu achten, da schleichen sich aber ständig sone Fehler ein... gibt es eine bewährte Übungsmethode für solche Balancegeschichten?

Danke für Rat und Kritik
Du verwechselst Grundprinzipien mit Technik. Die Grundprinzipien sind immer dieselben: direkt, einfach, ökonomisch

JKD hat eine Struktur, welche sich im Entwicklungsverlauf zwar immer wieder verändert wurde, der Sinn und Zweck dient in erster Linie der Mobilität, Kraftübertragung aber auch der Bewegungsökonomie.

JKD wurde mit einer wissenschaftlicher Herangehensweise entwickelt (hiess auch mal "scientific streetfighting", so haben es James und Bruce ursprünglich benannt)

Der Thaikick passt zum einen nicht in diese Struktur zum anderen werden Tritte so ausgeführt, dass der Unterleib möglichst geschützt bleibt (verlieren aber nicht an Power).

Die Tritte und Schläge haben ihre Trefferwirkung eben gerade dank der Struktur -> Powerline (Gewichtsverlagerung, Timing etc. ist natürlich auch Bestandteil)

Frag mal deinen Lehrer, ob er dir die Prinzipien der Powerline im JKD mal erl-äutern kann, frag ihn weshalb Bruce eher schmal stand und nicht breitbeinig(er). Wenn er dir nicht detailliert erklären kann wieso und weshalb resp. sagt weil das halt Bruce's persönliches Ding war, ist das in der Regel ein Zeichen dafür das er eben doch keine Ahnung hat.
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  #12  
Alt 07-12-2011, 17:30
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Zitat:
Zitat von Tangkapan Beitrag anzeigen
Im JKD geht es nicht darum möglichst viel Technik zu akkumulieren, sonder eher weniger, geziehlt perfekter zu machen.
Dazu fällt mir das ein: I fear not the man who has practiced 10,000 kicks once, but I fear the man who has practiced one kick 10,000 times

Falls das so rüberkam: Wir trainieren nicht jedes mal alles! Wir haben jeden Monat ein Hauptthema, was wir intensiv trainieren und dazu dann Grundabläufe die wir festigen.
Okay, ich werde deinen Ratschlag mal befolgen und das Wochenende intensiv nutzen für die Fußarbeit und Grundschläge/-tritte!

Powerline sagt mir was: Soweit ich weiß, heißt das doch, dass hinter jedem Schlag und Tritt mein gesamter Körper steht, ich also sozusagen im Ganzen betrachtet eine imaginäre Linie bilde.
Und warum Bruce so stand, wie er stand, hab ich glaube in "Bruce Lee´s Fighting Method: Basic Training V2" gelesen, wo die Grundstellungen verschiedener Richtungen ja sehr schön auseinander genommen werden.
Es ging doch darum, dass man möglichst wenig Mobilität einbüßt und einen guten Kompromiss zwischen Schnelligkeit (und damit Power) und Verteidigung hat und wenig Trefferfläche bietet.
Teils hast du da ja schon drauf hingewiesen!?

Korrigiert mich, wenn ich falsch liege

Und ja ich werde mal nachfragen!
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  #13  
Alt 07-12-2011, 18:09
Benutzerbild von bäm!!
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Zitat:
Zitat von Philbur Beitrag anzeigen
Powerline sagt mir was: Soweit ich weiß, heißt das doch, dass hinter jedem Schlag und Tritt mein gesamter Körper steht, ich also sozusagen im Ganzen betrachtet eine imaginäre Linie bilde.
Und warum Bruce so stand, wie er stand, hab ich glaube in "Bruce Lee´s Fighting Method: Basic Training V2" gelesen, wo die Grundstellungen verschiedener Richtungen ja sehr schön auseinander genommen werden.
Es ging doch darum, dass man möglichst wenig Mobilität einbüßt und einen guten Kompromiss zwischen Schnelligkeit (und damit Power) und Verteidigung hat und wenig Trefferfläche bietet.
Teils hast du da ja schon drauf hingewiesen!?

Korrigiert mich, wenn ich falsch liege

Und ja ich werde mal nachfragen!
yep im grossen und ganzen hast du's erfasst. technisch gesehen baut jkd auf dieser struktur auf. wie du nun auf relativ kurzem weg knockout power generierst ist eine andere (langjährige) Geschichte. beantwortet dies evt. die frage weshalb z.B. thai kicks nicht wirklich in diese struktur passen?
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  #14  
Alt 07-12-2011, 18:53
Benutzerbild von Tangkapan
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Gehe keinen Kompromiss zwischen Schnelligkeit und KRaft ein sondern versuche wirklich bei beidem das absolute MAximum für Dich herauszuholen. Es müssen schon im LEben genug KOmpromisse gemacht werden. Also mach in einer Sache die Du kontrollieren kannst keine!
Gruß
Ralf
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  #15  
Alt 07-12-2011, 20:09
SuperbadBoy
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Zitat:
Zitat von Philbur Beitrag anzeigen
Danke erstmal für die Antworten!

Zu meinem JKD:
Also mein Instructor ist "Abkömmling" von Udo Müller. Unser Training ist unterteilt in "Kickboxen" (es geht rein um Box- und Kicktechniken), Trapping, Grappling und Kali.
Ich denke, die JKD-Grundprinzipien kommen bei uns nicht zu kurz, denn zum Standartprogramm gehört eben Trapping, Fingerstiche, Snapkick, Stopkick usw.
Allerdings trainieren wir auch viel, was ich schon vom z.B. Thai-, Kick-, Boxen und Ringen kenne. Also sprich Thaikick, Knie, Clinch, Pendeln, Bodentechniken, Kickblocks usw.
Es steht wohl kaum in meinem Ermessen, zu beurteilen, inwiefern das angebracht ist, aber ich denke unser Instructor ist sehr engagiert was die Weiterbildung und unser "Vorankommen" angeht. Wir trainieren unter anderem auch mit Judoka und Kickboxern die ab und an vorbeikommen und uns etwas aus ihrem Bereich zeigen und dann versucht unser Instructor zu adaptieren, wenn es reinpasst. Er wirkt auf mich schon, als wüsste er, was er da tut...

Könnt ihr mir mal im Detail erklären, wieso der Thaikick nicht reinpasst? Tangkapan meinst du mit Grundstruktur die Grundstellung? Wenn ich einen kleine Schritt nach Aussen mache, dann steh ich doch schon in einer guten Position für einen Thaikick oder ist das schon zuviel des Guten? Das einzige was ich etwas unpassend fand, ist die fürs JKD unkonventionelle Bewegung mit dem ganzen Bein... ich hoffe ihr wisst, was ich meine

Um zu meiner eigentlichen Frage zurückzukehren:
Ich werd versuchen mehr mit rechts vorn zu trainieren! Mit Lieblingsseite meinte ich übrigens die starke.

Mir wird auch oft gesagt, dass ich zuviel Gewicht auf dem vorderen Fuß habe, was mir gerade, wenn ich einige Schritte gelaufen bin auffällt und dann stark meine Balance beeinflusst. Ich versuche auch immer wieder auf meine Füße zu achten, da schleichen sich aber ständig sone Fehler ein... gibt es eine bewährte Übungsmethode für solche Balancegeschichten?

Danke für Rat und Kritik
So wie ich vermutet hatte, Concepts.
Dabei handelt es sich nicht um Lees JKD sondern eine art mischen verschiedener KKs, quasi MMA. Die Antworten der Fragen die du stellst würden dir bei diesem unterricht nicht viel bringen, da sie sich auf eine ganz ander KK beziehen würden als du lernst, auch wenn das label JKD oben drüber steht.

Geändert von SuperbadBoy (07-12-2011 um 20:14 Uhr).
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