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Jeet Kune Do Alles zu Jeet Kune Do, Jun Fan Gung Fu, Bruce Lee und verwandten Themen



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  #1  
Alt 10-12-2011, 16:40
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: JKD/Kali
 
Registrierungsdatum: 05.04.2010
Beiträge: 1.187
Standard JKD-Marketing

Zu Beginn: Ich leite keine Schule und habe auch keine Intention das zu tun.

Ein Posting von Tangkapan hat mich auf dieses Thema gebracht:
Zitat:
Zitat von Tangkapan Beitrag anzeigen
@BLADE

Das heisst aber nicht das es Einfach und schnell geht, sondern das grade Einfache und unkomplizierte Dinge meist größeren Fleiß benötigen...
Leute die schon mal andere Unterrichtet haben wissen genau wie groß die Fluktuation der Schüler in einer Schule ist.

Will man von so etwas Leben muss man verschiedenste Elemente mit einbringen.
ICh weiss aus eigener Erfahrung (mit früherem Partner) das seine KLassen im etwas voller war. DOrt wurde Escrima und Silat gezeigt.
NAch Feedback kam halt immer die gleiche Antwort..

Kali oder Pentjak Silat ist Abwechslungsreicher...
JKD ist zu hart und zu einseitig.. Immer die gleichen DInge 1000 mal wiederholen.
Dazu haben nur wenige Bock....

Meine Frage: Welche Art des Marketings entspricht einer guten JKD Schule? Welche Werbung spricht die richtigen Leute an? Soll sich der Unterricht an den Leuten die kommen ausrichten oder die Werbung (und damit die Leute die ich anziehe) am Unterricht. Was soll die statischere Größe sein.

Im Sinne des Corporate Design könnte man so versuchen, die verschiedenen Zielgruppen zumindest genauer zu definieren, um anderen zu helfen ihr Angebot & Marketing zu optimieren.

Denn es ist ja im Sinne von uns allen, dass JKD eine größere Verbreitung findet.

1 Ansatzpunkt: Art der Schule

Reiner JKD-Verein: klein, nur JKD im Angebot, relativ selten Training

Gemischter Verein: Klein, maximal 3 verschiedene KK, 6-10h training/woche

Wettkampf-Club: Mehrere KK, auch Beteiligung an Wettkämpfen. JKD als SV-Angebot. Viele haben 2te kk. Dafür wenige JKD-Einheiten.

Große Schule: Alles da. Mehr Trainingseinheiten, als man besuchen kann, auch ein Fittness und Entspannungsangebot vorhanden. Viele andere KK. Sehr gemischtes Publikum.


Um den Thread im Rahmen zu halten würde ich gern jetzt mal diese 4 Ansätze diskutieren. Später werde ich alternative Ansätze einbringen. Am Ende soll eine allgemeine Betrachtung der Marketingmöglichkeiten dastehen, damit gute TrainerInnen in diesem ungeliebten aber notwendigen Bereich unterstüztz werden.

Positivbeispiele sind willkommen, Negativbeispiele nicht.
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"SV steht ja eigentlich für Einsetzbarkeit im Kampf und wird in der Einheit Penislängen gemessen."-Zitat DieKlette
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  #2  
Alt 10-12-2011, 17:16
Benutzerbild von _Alexander_
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Kampfkunst: Gung Fu
 
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Ort: Hamburg
Beiträge: 215
Standard

Zitat:
Zitat von quirl Beitrag anzeigen
denn es ist ja im sinne von uns allen, dass jkd eine größere verbreitung findet.
wirklich ??????
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Gung Fu_in Hamburg_
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  #3  
Alt 10-12-2011, 17:29
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Registrierungsdatum: 18.11.2011
Alter: 33
Beiträge: 15
Standard

DAs ist ja mal ne super sache dieser thread! Ich hoffe da kommt was bei rum.
Da mir JKD schon immer Sympatisch war ich aber nie in einer gegend wohnte die eine schule im umkreis von 50 km hatte ist da sicherlich nachhol bedarf.
Da JKD im vergleich zu andern KK/KS wie Karate, Judo etc. ja eher eine Randgruppen sportart ist ( von der verbreitung her), müsste denke ich die bekantheit gesteigert werden.

Ich wette wen es allgemein bekannt wäre das JKD von Bruce Lee stammt würden die Leute zu Scharren in die schulen strömen und mit wem könnte man besser werben als mit Bruce Lee. Da ist sicherlich viel marketing potenzial.

Anderseits den gudden Bruce als werbepuppe zu misbrauchen könnte auch gewaltig nach hinten los gehen. ( wenn jemand sich mit Brucies Federn schmücken würde , fänd ich seeehr uncool)
Ich z.B. bin gegen Werbung allergisch und wenn es JKD in meiner nähe geben würde würde ich trotz werbung und nicht wegen hingehen, bei der breiten MAsse könnte es sich jedoch andersrum verhalten. Beispiel EWTO: ( bitte jetzt hier nicht diskutieren, es gibt dafür genug andere Threads zum Kriegfüren) Wirtschaftlich erfolgreich mit grossen rekrutierungszahlen bei Laien , verpönt wen nicht verhasst beim Fachpublikum.

Ist also ein zweischneidiges Schwert dieses Marketing.

Ich bin mal gespannt was hier so rumkommt.

Peace
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  #4  
Alt 10-12-2011, 18:19
Benutzerbild von Tangkapan
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Kampfkunst: Jeet Kune Do, Escrima
 
Registrierungsdatum: 13.08.2008
Ort: Giessen
Beiträge: 1.043
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DA gibts ja den schönen Spruch.. Wer nicht wirbt der stirbt.

Ich kann eigentlich Alle 4 Ansätze befürworten. Unter der Premisse, das dir Dinge die Unterrichtet werden auch wirklich sind und halten was sie versprechen.

Ich unterrichte 3 Dinge

Non-Classical / Jun Fan Gung Fu
und Jeet Kune Do

Dazu benutze ich ersteres als BAsis und LEute die sich dort bewährt haben haben die Möglichkeit in die JKD Gruppe zu kommen.
Diese ist klein...

Weiterhin unterrichte ich auf Wunsch Escrima.. dies aber komplett getrennt.

habe zwar ein paar JAhre Pentjak Silat gemacht mit allen Djurus und Sambuts usw. aber ich denke das dies nicht ausreicht um guten spezifischen Unterricht darin zu geben. Das gleiche gilt für Shooto
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  #5  
Alt 10-12-2011, 21:01
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: JKD/Kali
 
Registrierungsdatum: 05.04.2010
Beiträge: 1.187
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Ok, also unterrichtest du in einem reinen JKD-Verein, nicht wahr? Welche Zielgruppe sprichst du bei der Werbung an? Du scheinst ja "Back du Basic" Training zu machen. Wirbst du eher für junge sportliche die etwas SV wollen, Wettkämpfer oder doch Bürohengste die Ausgleich wollen?

Ich finde gerade dein Beispiel spannend, weil du ja immer von Basics Basics Basics sprichst, aber anders als beim Boxen gibts keine Wettkampfmotivation.
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  #6  
Alt 11-12-2011, 01:36
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Kampfkunst: "kurz und schmerzvoll"
 
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Beiträge: 278
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*grübel*

Ich frage mich ehrlich gesagt, wie _Alexander_ auch, ob es überhaupt eine Notwendigkeit für solch ein Thema gibt. Natürlich ist JKD nicht weit verbreitet wie andere Kampfkünste. Auf der anderen Seite sehe ich aber auch nicht, dass es zu den bedrohten Arten gehört und man jetzt das Marketing ankurbeln müsste, um das zu ändern.

Aber warum nicht mal einen konstruktiven Thread hier im Unterforum unterstützen. Gibt es ja nicht soooo oft.

Insgesamt bin ich der Meinung, dass diese Marketingsache keine allzu große Zauberei ist. Wenn ich eine JKD-Schule hätte (was nicht der Fall ist und absehbar nie sein wird) und neue Schüler suche, die mich möglichst lang (finanziell) begleiten, dann muss man meiner Meinung nach nicht groß über die verschiedenen Zielgruppen nachdenken. Die Zielgruppe besteht aus Menschen, die effektive Selbstverteidigung lernen wollen und dabei keinen Vollkontakt scheuen. Weiter lässt sich das gar nicht groß runter brechen, würde ich sagen. Man kann davon ausgehen, dass überwiegend Männer jeden Alters (ok, 60+ wohl nicht mehr so) in diese Zielgruppe fallen und dabei aus unterschiedlichsten sozialen/beruflichen Verhältnissen kommen können.

Wie kommt man an die ran? Besonders durch Mundpropaganda, Flyer, einem vernünftigen Internetauftritt, Schnupperkurse, Auftritte bei mehr oder weniger öffentlichen Veranstaltungen...und und und.. Dabei sollte sich natürlich die Werbung am Unterricht ausrichten. Authentizität geht über alles. Man bietet nur das an, was man kann und hat. Damit kann man nicht auf die Nase fallen und den "Kunden" gefällt es oder halt nicht...

...aber wie gesagt das ist keine Zauberei und vielleicht sehe ich da insgesamt den Kasus K*****us noch nicht?
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  #7  
Alt 11-12-2011, 05:09
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Kampfkunst: JKD/Kali
 
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Beiträge: 1.187
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So dahingeredet: Super. Wirklich durchdacht leider nicht.

Einfaches Beispiel: Eine JKD Schule überlegt sich, wie sie einen Flyer für ein Seminar Designen sollen und wo sie ihn verteilen.

Gestalte ich den Flyer dezenter, seriöser oder doch reißerisch mit knallfarben und Bruce Lee- Filmfotos drauf? Pack ich noch eine Frau drauf, damit diese sich auch angesprochen fühlen?
Nehme ich billiges Papier und verteil sie überall oder doch hochwertiger und platziere sie ganz bestimmt?

Spreche ich den Manager an, der eher Ausgleichssport mit etwas SV will oder den 15-Jährigen, der gerade seine erste richtige Keilerei hatte?

Verteile ich die Flyer auf Gut-Glück im der Einkaufsstraße oder doch bewusst vorm Unisportzentrum? Oder vor Schulen?

Mach ich dann im Seminar einen groben Einblick, oder ists ein spezielles Seminar zu einem Thema? (zB SV im Club/in der Ubahn).

Natürlich ist ein schlüssiges Konzept das wichtigste. Aber das ist garnicht so einfach. Dazu gehört auch "wo bin ich präsent", "wie oft aktualisiere ich", usw.

Auch Vollkontakt: Muss die Person von Anfang an Vollkontakt-gewillt sein? Wie harter Vollkontakt? Muss man die Leute nicht dort abholen wo sie sind? Will ich in meiner Gruppe wirklich Ausgleichssportler/Wettkämpfer/übermotivierte Jünglinge?

Deswegen wollte ich das Thema strukturiert angehen und nicht das jeder schreibt, was ihm mal grob zum Begriff Marketing einfällt. Da gibts genug Literatur die das besser macht.

Ich werde mir bis morgen ein Posting überlegen, das euch dann hoffentlich dazu bringt das Thema Stück für Stück zu betrachten. Offensichtlich waren die ersten Kategorien zu grob und die Frage zu ungenau. So bringts dann auch wirklich Mehrwert.
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  #8  
Alt 11-12-2011, 10:28
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Ort: Großraum Hannover
Alter: 33
Beiträge: 6.360
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Das problem ist doch einfach! Was möchtest du denn?
JKD verbreiten oder mit JKD geld verdienen? beides?
Wie sehr bist du bereit kompromisse enzugehen?
meiner meinung nach gehört vollkontakt einfach zum JKD...
Auch wenn ich der ansicht bin,dass man Menschen langsam in die richtung bringen muss und nicht bei jedem mit der tür ins haus fallen kann!
es gibt aber genug leute, die wollen kein vollkontakt!
jetzt muss man sich überlegen, von welcher sorte gibt es mehr? Wo ist das breite publikum?
Warum sind viele WTler auf wellnes sv umgestiegen....
und wieder, wie bereit bist du kompromisse einzugehen...
Ich habe mal in einer schule trainiert, die z.B. die by jong weg lies und links standen und wenig schrittarbeit übten, weil das besser an dem rest des angebots passte und die masse keine lust auf schrittarbeit usw. hatte... (dafür wurde dort relativ anstrengend trainiert und wer wollte hat sein vollkontakt bekommen)
Die kurse waren immer recht gut besucht...
Ist meiner Meinung nach aber ein großer kompromiss den mein eingehen muss, in dem man den JKD cooncepts gedanken auch sehr weit auslegt...
Geld wird damit aber alle mal verdient!

Das wäre es mir aber nicht wert!

Ich habe selber lange eine gruppe geführt und versucht damit geld zu verdienen! Es ist sehr schwer da einen guten kompromiss für die breite masse zu finden ohne sein jkd-ideal zu verlieren.
Ich habe es aufgegeben. und jetzt gibt es bei mir nur noch "mein" jkd Ideal Ohne kompromisse. Natürlich auf das Indivduum angepasst und abgestimmt! (also so ganz kompromisslo, wie es vllt. kling dann doch nicht!)
heisst, wenn jemand sagt, ich möchte jkd bei dir trainieren, aber ich kann keine blauen flecke bekommen und somit kein sparring machen, dann biete ich ihm stattdessen Fitness-Boxen, Kickboxen an! JKD gibt es dann für denjenigen nicht, da sparring für mich dazu gehört.

Ob ich jetzt damit schnell vielgeld verdiene? Wahrscheinlich nicht so viel und schnell, als würde ich jeden typen abdecken



Ich weiß, dass ist wahscheinlich keine Antwort, wie du sie dir vorgestellt hast!
Aber ich finde, denn aufbau einer Idealen schule hat recht wenig mit jkd zu tun...
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  #9  
Alt 11-12-2011, 10:43
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Kampfkunst: Karate
 
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Zitat:
Zitat von quirl Beitrag anzeigen
Zu Beginn: Ich leite keine Schule und habe auch keine Intention das zu tun.

Ein Posting von Tangkapan hat mich auf dieses Thema gebracht:


Meine Frage: Welche Art des Marketings entspricht einer guten JKD Schule? Welche Werbung spricht die richtigen Leute an? Soll sich der Unterricht an den Leuten die kommen ausrichten oder die Werbung (und damit die Leute die ich anziehe) am Unterricht. Was soll die statischere Größe sein.

Im Sinne des Corporate Design könnte man so versuchen, die verschiedenen Zielgruppen zumindest genauer zu definieren, um anderen zu helfen ihr Angebot & Marketing zu optimieren.

Denn es ist ja im Sinne von uns allen, dass JKD eine größere Verbreitung findet.

1 Ansatzpunkt: Art der Schule

Reiner JKD-Verein: klein, nur JKD im Angebot, relativ selten Training

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Um den Thread im Rahmen zu halten würde ich gern jetzt mal diese 4 Ansätze diskutieren. Später werde ich alternative Ansätze einbringen. Am Ende soll eine allgemeine Betrachtung der Marketingmöglichkeiten dastehen, damit gute TrainerInnen in diesem ungeliebten aber notwendigen Bereich unterstüztz werden.

Positivbeispiele sind willkommen, Negativbeispiele nicht.
Generell sollte erst ein Umfeldanalyse ... stattfinden ..
(Mitbewerber / mögliche Kunden / Einzugsgebiet / Frequenzbringer etc.)

Alles andere sollte dann aus dieser Analyse gezogen werden ...
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Zitat.: ciws
"Ja, weil gegen MMAler niemand eine Chance hat. Die vergiften unser Trinkwasser und fressen Nachts unsere Kinder."
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  #10  
Alt 11-12-2011, 11:21
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Kampfkunst: "kurz und schmerzvoll"
 
Registrierungsdatum: 27.03.2008
Beiträge: 278
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Zitat:
Zitat von quirl Beitrag anzeigen
So dahingeredet: Super. Wirklich durchdacht leider nicht.

Einfaches Beispiel:

[...]

Deswegen wollte ich das Thema strukturiert angehen und nicht das jeder schreibt, was ihm mal grob zum Begriff Marketing einfällt. Da gibts genug Literatur die das besser macht.
Das war auch ehrlich gesagt nicht mein Anspruch, das von vorne bis hinten vollkommen zu durchdenken, aber jetzt weiß ich, was du dir so ungefähr vorstellst. Puhhh...

Da muss ich sagen: "Es kommt ganz darauf an"... und am meisten einfach auf den oder die, die so eine Schule aufmachen wollen. Geschmäcker sind halt verschieden. Der eine will das große Geld machen, dem anderen ist wichtiger seinen Schülern ordentlich was bei zu bringen, auch wenn er dafür nicht soviel kassiert, der eine wohnt auf dem Land, der andere in der Stadt, der eine trainiert lieber Leute ab 30, der andere Leute bis 30, der eine steht auf Bruce Lee und möchte etwas von dessen Geschichte weitergeben, der andere gar nicht, der eine macht Concepts, der andere nicht, der eine möchte, dass seine Schüler zu 80% sparren, der andere ist der Meinung, dass das zuwenig Didaktik beinhaltet, der eine steht auf Blau-Töne, der andere eher auf Rot-Töne....usw.

Mir sind das ehrlich gesagt zu viele unterschiedliche Variablen, die alle in eine Marketingstrategie mit eingebracht werden müssen und diese dementsprechend auch davon beeinflusst wird. Und das sind wohlgemerkt nur die Variablen, die vom "Gewerbetreibenden" kommen. Wenn man jetzt noch die geplanten Zielgruppen auseinander bricht, kommen viele weitere hinzu.

Die Fragen aus deinem Ausgangspost sind also nicht gerade trivial zu beantworten und bedürfen meiner Meinung nach ganz konkreten, anschaulichen Präzedenzfällen, an denen man dann eine Strategie spezifisch festmachen könnte. Die Kerbe, in die du gerade schlägst, öffnet irgendwie ein Fass ohne Boden...einen Sternenhimmel von unterschiedlichsten Marketingstrategien...

...deshalb ist mein erster Post vermutlich auch so oberflächlich geworden. Wenn du bei dem Thema wirklich in die Tiefe vordringen möchtest, alle oder viele Variablen ausdiskutieren willst, dann wird das ein seeeeehr seeeehr langer Thread, der unter Umständen nur bedingt hilfreich ist, weil jeder Kontext in der realen Situation schließlich anders ist.
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  #11  
Alt 11-12-2011, 15:09
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Außer einer Webpage und FAcebook mache ich keinerlei Werbung.
Da ist nur die Mundpropaganda..

Es ist auch nicht mein BEruf aber eine Berufung.

Weiterhin finde ich das JKD sehr wohl eine "gefährdete" Art ist, die durch "Verwässeung" zunichte gemacht wird.

Umfeldanalyse usw. wäre nützlich, wenn ich davon vielleicht leben wollte, aber dan hab ich wieder das Problem Qualtät odser Quantität.. Da kommt für mich nur Ersteres in Frage.
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  #12  
Alt 11-12-2011, 15:13
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@ Bercat44:Ich hab das Thema offensichtlich zu weit gefasst. Obwohl ich ehrlichgesagt immer von einem städtischen gesättigten Markt ausgegangen bin. Genauer wollte ich aufs Umfeld garnicht eingehen. Wenden wir uns mal dem Beispiel von Jun Fan zu.
Zitat:
Zitat von JunFan Beitrag anzeigen
Ich weiß, dass ist wahscheinlich keine Antwort, wie du sie dir vorgestellt hast!
Aber ich finde, denn aufbau einer Idealen schule hat recht wenig mit jkd zu tun...
Eigentlich war das genau die Antwort die ich mir erhofft habe. Nun die Frage: wie kann man so ein "richtiges" SV/JKD Training mit Vollkontakt, halbwegsem Fitnesslevel, Technikübungen.. am besten promoten? Das scheint ja der häufigste Fall zu sein.

Fangen wir mal mit der Personenanalyse an: Welche Menschen habt ihr so im Training? Wo halten sie sich sonst auf? gibts irgendwelche Plätze, wo sie sich eher aufhalten als andere?
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  #13  
Alt 11-12-2011, 16:17
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Zitat:
Zitat von Tangkapan Beitrag anzeigen
Weiterhin finde ich das JKD sehr wohl eine "gefährdete" Art ist, die durch "Verwässeung" zunichte gemacht wird.
Solang es Leute gibt, die Qualität an ihre Schüler weitergeben und daraus wieder entsprechende Lehrer hervorwachsen, sehe ich die Gefahr nicht. Genau diesen Prozess gibt es doch seit Anbeginn von JKD, dass in relativ kleinem Kreise Dinge gelehrt werden und diese weitergegeben werden. Eine "Verwässerung" ist dabei natürlich nicht von der Hand zu weisen, aber man kann sich auch da wieder drüber streiten, wo diese genau anfängt...was zum JKD dazu gehört und was nicht. Es schafft ja nicht einmal die Bruce Lee Foundation endlich mal ihr lang geplantes JKD-manual herauszubringen, so als Beispiel...

Zitat:
Zitat von quirl
Nun die Frage: wie kann man so ein "richtiges" SV/JKD Training mit Vollkontakt, halbwegsem Fitnesslevel, Technikübungen.. am besten promoten? Das scheint ja der häufigste Fall zu sein.
Am besten neben den Zeitungsautomaten stellen, wenn die Klatschpresse wieder etwas von "Vater von Teenagern ins Koma geprügelt!" auf die Titelseite schreibt und Flyer verteilen. Nur ein Beispiel...aber wenn das Bewusstsein für die Vorzüge einer SV bereits bekannt sind, muss man da nicht erst einsteigen. Ansonsten muss man das Bewusstsein dafür erstmal schaffen, durch eine Vorführung oder ähnliches. Dann gibt es auch Leute, die wollen gerne, hatten aber bisher die Zeit noch nicht sich da zu informieren...und und und...auch wieder ganz unterschiedlich.

Zitat:
Zitat von quirl
Fangen wir mal mit der Personenanalyse an: Welche Menschen habt ihr so im Training? Wo halten sie sich sonst auf? gibts irgendwelche Plätze, wo sie sich eher aufhalten als andere?
Kleine, große, junge, alte, schwache, starke, unverheiratete, verheiratete, Schüler, Studenten, Diplomierte, Gelernte... Wo die sich sonst noch aufhalten? Ehrlich gesagt überall...und wo sie sich eher aufhalten als andere? Kann ich auch nicht eindeutig sagen. Das kommt halt ganz auf die betreffenden oben aufgelisteten Merkmale drauf an.

Edit: Was wir alle gemeinsam haben? Wir treffen uns zweimal die Woche zum JKD-Training und haben Spaß.
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Geändert von Bearcat44 (11-12-2011 um 16:19 Uhr).
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  #14  
Alt 11-12-2011, 16:47
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Zitat:
Zitat von quirl Beitrag anzeigen
@ Bercat44:Ich hab das Thema offensichtlich zu weit gefasst. Obwohl ich ehrlichgesagt immer von einem städtischen gesättigten Markt ausgegangen bin. Genauer wollte ich aufs Umfeld garnicht eingehen. Wenden wir uns mal dem Beispiel von Jun Fan zu.

Eigentlich war das genau die Antwort die ich mir erhofft habe.
freut mich!





Zitat:
Fangen wir mal mit der Personenanalyse an: Welche Menschen habt ihr so im Training? Wo halten sie sich sonst auf? gibts irgendwelche Plätze, wo sie sich eher aufhalten als andere?
Das klientel ist recht weit gespannt! Ich persönlich könnte da keinen speziellen typ ausmachen....
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  #15  
Alt 11-12-2011, 16:49
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Zitat:
Zitat von Tangkapan Beitrag anzeigen
Außer einer Webpage und FAcebook mache ich keinerlei Werbung.
Da ist nur die Mundpropaganda..

Es ist auch nicht mein BEruf aber eine Berufung.

Weiterhin finde ich das JKD sehr wohl eine "gefährdete" Art ist, die durch "Verwässeung" zunichte gemacht wird.

Umfeldanalyse usw. wäre nützlich, wenn ich davon vielleicht leben wollte, aber dan hab ich wieder das Problem Qualtät odser Quantität.. Da kommt für mich nur Ersteres in Frage.

sehe ich auch so ...
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