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#1
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| Hallo ein gesundes neues Jahr wünsche ich euch allen!! Mich interessiert mal eure Meinung dazu: YouTube - Taijiquan fast form LG |
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#2
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| Eigenwillige Variante der Form. Die Fajins sind gut, allerdings fehlt da ein bischen die Ganzkörperbeteiligung, ich habe das Gefühl, da läuft etwas unrund, allerdings kanns auch einfach daran liegen, dass der Mann offenbar primär Shaolin trainiert und daher eben ein paar Sachen anders macht. Gruss, Thomas
__________________ Der Gott, der Eisen wachsen ließ / der wollte keine Knechte Drum gab er Säbel Schwert und Spieß / dem Mann in seine Rechte |
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#3
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| Einiges ist wirklich nicht schlecht. Allerdings fehlt mir der Sinn für die Techniken. So haut er nur einfach jedesmal am Ende derTechnik "voll rein". Die Prinzipien dahinter gehen unter. Ich übe die 24er selber hin und wieder dynamischer mit Fajin, aber ich versuche trotzdem beim eigentlichen Sinn der Anwendungen in den Techniken zu bleiben. Auch gefallen mir einige Stände in der gezeigten Form nicht so sehr. Auf jeden Fall arbeitet er mit der Form, das ist schonmal gut. ![]() |
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#4
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| Prinzipiell stimme ich Thomas und Jochen zu. Meiner Meinung nacht ist diese Ausführung vom Konzept her eigentlich eine etwas abgehackte "langsame" Form, die mit fajins gewürzt wird. Die fajins selber scheinen mir relativ gut, aber diese entstehen nicht aus dem Fluß des Aufnehmens und Zurückgebens, sondern sind eher "rangetackert". Wenn man eine Tai Chi-Form schnell machen will, finde ich es persönlich sinnvoller, das Ganze schneller zu machen. Also auch die yin-Phasen und die Übergänge von Figur zu Figur, und dann auch noch mit einigen fajins dazu. Dann kann es schnell passieren, daß man nach kurzer Zeit anfängt, die Erdung zu verlieren. Gerade das nicht geschehen zu lassen, ist ein gutes Training... Hier macht es sich der Herr leicht, da er sich immer wieder abbremst und stabilisiert bevor er wieder "schnell" wird. Wenn man auf diese Weise Form läuft, übt man nicht, schnelle Angriffe aufzunehmen/umzuleiten und die gespeicherte Energie als fajin zurückzugeben. (Das muß man natürlich mit Partnern üben, aber Form kann dieses Prozeß unterstützen...) Schöne Grüsse, GIles
__________________ Do not give up the near in order to seek the far. |
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#5
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| Hallo zusammen! Zitat:
Schöne Grüße, john_doe |
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#6
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| So sehe ich das auch, und den Begriff "schnelle Form" würde ich auch nicht benutzen, nur weil isolierte Techniken mit dem sogenannten Kime 決め ausgeführt werden. Ich kenne leider nur diese japanische Bezeichnung dafür, da ich in meiner Jugend mal Karate gemacht habe. Wahrscheinlich gibt es was analoges im Shaolin KungFu. Für TaiJi-Techniken ist aber gerade die Abwesenheit eines statischen Muskeltonus ausSCHLAGgebend, insbesondere beim FaJing. Ich weiß allerdings nicht, ob Kime und FaJing zwei unterschiedliche Ansätze (außen vs innen) der gleichen Sache sind, deren Umsetzung sich bei entsprechender Meisterschaft vielleicht sogar angleichen können? In dem gezeigten Beispiel ist aber noch nichts von solcher Meisterschaft zu erkennen, weder mit dem Karate-, noch mit dem TaiJi-Auge. Geändert von opendoor (03-01-2010 um 22:38 Uhr). |
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#7
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| Mir war die Form zu hoch und staksig, ohne das komplett auseinander nehmen zu wollen.
__________________ "Man kann Leuten nicht verbieten, ein ***** zu sein." (Descartes) |
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#8
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| vielen Dank für eure Meinungen. Habe mal spontan gefragt, nachdem ich es gefunden habe. Ich finde es weder gut, noch schlecht. Aber Interessant das sich jemand Gedanken gemacht hat zur 24 Peking form. Habe die so nocht nicht gesehen im Netz. Die ganze Form schneller laufen kenne ich so auch, also auch die yin Phasen,Zwischenstücke, und dann mit Entladung . Aber auch, das nur yin und yang Phase schnell sind. LG |
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#9
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| Guten Abend! @ Takito Schönes KIME des Praktizierenden, allerdings hat dies (meines Erachtens) nicht mehr viel mit TaiJiChuan zu tun, sondern eher den Charakter einer typischen (Karate)Kata. Da kann er gleich die Bassai-Dai, Kanku-Dai, oder Unsu schrubben. Wo sind die fließenden, in einander übergehenden Bewegungen hin? Wo die Verwurzelung im Boden bei gleichzeitiger Leichtigkeit der "moves"? Auch steht er für mich a bissl zu hoch, was ihn im "pushing hands" höchstwahrscheinlich unflexibel werden lässt. ABER selbstverständlich bleibt es jedem Praktikzierenden selbst überlassen, wie er die Form läuft. So long Günther PS Isch mag die Peking-Form sowieso net... ![]()
__________________ "Wer den Applaus der Leute sucht, der wird deren Gefangener...!" |
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#10
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| Ich kenne die 24 Überarbeitet. Einmal langsam, und einmal als entladungs Form. Die Formen sind überarbeitet, nach den alten schritten des yang stils. Und um einige Dinge aus dem alten yang Stil erweitert. Die beiden finde ich garnicht schlecht! Die orginal 24 peking form China Gymnastik gefällt mir auch nicht. Bin eher ein freund der alten 108 Formen. LG |
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#11
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| Yin und yang wechseln sich ab. So jedenfalls kenne ich das. Oft haben Menschen aber keinen Plan, was das sein soll, was zwischen Pushen, Boxen und Treten in der Form vorkommt. Deswegen nennen sie es 'Übergänge'. Im allgemeinen fehlt dann das yin in den Formen solcher Übenden.
__________________ Wenn gerade man nicht zum Wettstreit bereit ist, ist auf der Welt niemand, mit dem man in Streit ist. |
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#12
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| Jo, hast ja recht! Gibt es was, was nicht yin oder yang ist? alles seht im fluß und wechsel. Ich versuchs mal. Man kann blocken und kontern in einem. Man kann aber auch blocken und dann kontern. Wir sprechen hier vom Formlauf! Man kann den Block schnell machen, dann langsam und dann den Konter wieder schnell. Besser ist aber man läuft entweder langsam oder schnell. Block und konter in einem ist auch besser. Man kann auch langsam laufen und nur die entladungen etwas explosiver. Oder anders: laden schnell, langsam, entladen wieder schnell. Alles schnell. Oder: laden/ spannen langsam, und dann nur bei der entladung ein gutes fajing. Wie gesagt Fomlauf!! mag ja jeder anders machen?! Hoffe verstehst jetzt was ich meine. LG |
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#13
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| Zitat:
Es ist tatsächlich so, daß es keinen essentiellen Unterschied zwischen "Übergängen" und "Figuren" gibt, und daß "Übergang" ein irreführender Begriff ist. Ein "Übergang" zwischen zwei Figuren ist genauso eine Anwendung wie eine Figure selbst (oder so sollte es zumindest sein, behaupte ich). Die "Figuren" sind eher als Lernhilfe da, wie kleine Meilensteine auf einer langen Straße. Wenn man danach den Weg läuft, sind es nicht die Meilensteine, sondern der ganze Weg, der wichtig ist. Und man hüpft nicht auf jeden Meilenstein 'drauf und bleibt da einen Moment hocken, bevor man weitergeht... ![]() Schöne Grüsse, Giles
__________________ Do not give up the near in order to seek the far. |
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#14
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| Zitat:
__________________ Direktlink zur Spende für SOS Kinderdörfer: SOS Tai Chi Chuan |
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#15
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| Zitat:
Ist ein bisschen auszuarbeiten, klar. Und auch klar, wenn man den Partner vor sich hat, wird es ein bisschen komplexer. Schnell und langsam in der Form kann man natürlich wechselhaft üben, die Frage ist aber: fällt yin unter den Tisch, wenn man die geradlinigen Bewegungen schnell macht, und dazwischen 'Übergänge'. Eigentlich ist die Frage nicht ob schnell oder langsam, sondern hat man überhaupt 'yin' zwischen den yangs... ![]()
__________________ Wenn gerade man nicht zum Wettstreit bereit ist, ist auf der Welt niemand, mit dem man in Streit ist. |
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