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#16
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| Zitat:
Yin Yang ist die Bezeichnung für die Bewegung/ Wechselspiel ein und der selben Energie.Es ist nicht trennbar. Rückwärtsbewegungen mit dem körper müssen nicht unbedingt mehr yin sein. Aber das Aufnehmen, ab und umleiten, das sich laden, das ist mehr yin. Laden yin, entladen yang. Also: Block yin, Konter yang. Oder nicht einzeln sondern zusammen, dann ist beides Yang. Weil Block und konter eins sind. hoffe du verstehst was ich meine. Geändert von Takito (07-01-2010 um 01:12 Uhr). |
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#17
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![]() Schöne Grüsse, Giles
__________________ Ma Tsun-Kuen Germany: http://www.matsunkuen.com |
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#18
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| Takito: Zitat:
Es geht darum, welcher Gang ist drinne. Ich hoffe, Du verstehst, was ich meine. ![]()
__________________ Wenn gerade man nicht zum Wettstreit bereit ist, ist auf der Welt niemand, mit dem man in Streit ist. Geändert von Drachin (07-01-2010 um 20:49 Uhr). |
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#19
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| Ich jedenfalls verstehe, was du meinst, und ich stimme dir hier zu 100 % zu. Aber das hängt vielleicht auch ein wenig davon ab, aus welchem Stall man ursprünglich kommt. Und ich kenne bislang keinen, in dem z. B. dieses Thema klarer und präziser vermittelt wird als eben in "diesem". Die Praxisrelevanz ist dann wieder eine andere Frage. Gruß Freier Geist
__________________ 成 王 敗 寇 |
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#20
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| Zitat:
![]() Wenn die hand vorkommt, geht es auf den Partner zu..... Du meinst die Hand geht auf den Partner zu? Was macht der Rest? es gibt kein yin und dann yang ( aus meiner Sicht) es gibt nur ein YinYang. Weder yin noch yang ist absolut. Ein Block/konter wäre vielleicht mehr yang. Aber auch dort ist ein yin enthalten. Nicht raus und dann rein. sondern rausrein. LG Geändert von Takito (08-01-2010 um 01:03 Uhr). |
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#21
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| Ab dem Zeitpunkt, wo "der Affe" zum "Yang" wird, atmest du aus. Vorausgesetzt natürlich, du verstehst die Bewegung als offensiv, also als energieabgebend, und führst sie auch entsprechend aus. Nur hinsichtlich der Atmung hat diese Yin-Yang-Einteilerei für mich wirklich eine ganz praktische Relevanz. Und man kann unmöglich gleichzeitig ein- und ausatmen. Die Yin-Yang-Einteilungen sind für mich im Übrigen ziemlich willkürlich. Je nach Definition kommt man zu ganz unterschiedlichen Ergebnissen. Bei vielen wird aber nicht einmal klar definiert, was Yin und Yang im konkreten Kontext überhaupt bedeuten soll - mit entsprechend schwammigen Ergebnissen. Für den praktischen KK-Aspekt sind diese Bezüge zur chinesischen Philosophie sowieso vollkommen überflüssig. Um einem Schüler zu erklären, was er wie wann tun soll, leistete eine einfache Alltagssprache unter Verzicht jeglichen Yin-Yang-Gesäusels wesentlich bessere Dienste. Gruß Freier Geist
__________________ 成 王 敗 寇 Geändert von Freier Geist (08-01-2010 um 14:58 Uhr). |
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#22
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| Die vorkommende Hand ist vielleicht mehr Yang, die zurückgehende vielleicht mehr yin. Natürlich kann man nicht beides gleichzeitig machen, ein und ausatmen. So gesehen hast du Recht. Aber die Innere Bewegung, ist beides. Nicht erst yin und dann yang. Beiben wir beim Rad, zieht man die eine seite runter, geht die andere zu gleich rauf. Zieht man eine Seite rauf , geht die andere zugleich runter. Es ist fliesend. Yin Yang sind keine zwei Dinge. Es ist lediglich die Bezeichnung für eine Bewegung, Wechsel, Man könnte auch andere Bezeichnungen nehmen, das würde aber an dem Prozess der Wandlung nichts ändern. LG Geändert von Takito (08-01-2010 um 16:08 Uhr). |
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#23
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| Zitat:
![]() Natürlich kann man diese yin/yang-Wechselwirkung bzw. -Gleichzeitigkeit ganz weglassen und, je nach Situation, sich trotzdem erfolgreich verteidigen. Es ist nichts für einen kurzen SV-Kurs oder so. Aber wenn man sie trainiert und integriert, funzen die (Tai Chi Chuan-)Techniken dann ganz anders, werden effizienter und effektiver. Und - im funktionellen Sinne - auch 'schöner' ![]() Schöne Grüsse, Giles
__________________ Ma Tsun-Kuen Germany: http://www.matsunkuen.com |
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#24
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| Auch um Ganzkörper- und Ausgleichsbewegungen verständlich (vielleicht sogar verständlicher als üblich) zu lehren, braucht man keine Yin-Yang-Terminologie, geschweige denn die entsprechende Philosophie. Viel zu viele können dir - nach ihrem persönlichen (Miss-)Verständnis - genau sagen, wo sie da ein vermeintliches Yin, wo ein vermeintliches Yang in ihrer Bewegung machen. Nur praktisch anfangen können sie mit diesem "Verständnis" leider häufig nichts, weil ihnen der tiefere Sinn, das Praxisverständnis fehlt. Es findet eine unnütze, wenn nicht kontraproduktive Akademisierung der Kampfkunst satt und wird zum Selbstzweck. Und zur Geldmacherei. Aber der Streit, ob jetzt der Affe eher Yin oder Yang ist, ist natürlich auch 'ne Art Kampf ... Gruß Freier Geist
__________________ 成 王 敗 寇 Geändert von Freier Geist (08-01-2010 um 17:01 Uhr). |
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#25
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| Zitat:
Zitat:
Trotzdem finde ich persönlich die Begriffe "yin" und "yang" - wenn sie von dem ganzen irreführenden Gepäck befreit werden können - eher 'präzise'. Auch weil sie prozesshaft sind und nicht nur Zustände. Hauptsache, man kann das Handwerk live vor Ort nachvollziehbar machen und effektiv umsetzen. Schöne Grüsse, Giles
__________________ Ma Tsun-Kuen Germany: http://www.matsunkuen.com |
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#26
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| Wenn man hier im Falle der Affen mein Y/Y-Verständnis bzw. meine Sicht auf die Gesamtverschachtelung zugrunde legt, ist die Begrifflichkeit für mich auch äußerst präzise, Giles Aber genau darin liegt doch das Problem.Mal ganz zu schweigen davon, dass man Formen - die stets Idealisierungen sind - auch unterschiedlich interpretieren kann, und im (ernsten) Anwendungsfall sogar muss. Letztendlich zählt nur, was einer mit seinem "Affen" konkret machen und bezwecken will - und natürlich was er dann auch tatsächlich damit bewirkt. Aber da sind wir uns, glaube ich, einig ![]()
__________________ 成 王 敗 寇 |
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#27
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| Noch mal kurz zu dem Ausgangsvideo. Ich sehe da keinerlei Yin, das doch 50% der Form ausmachen sollte. Ich sehe nur etwas ratlose Übergänge von Yang zu Yang. Selbstverständlich hat diese meine Einschätzung keinen absoluten Wert, sondern beruht auf mein bisher erworbenes Verständnis von Yin und Yang. Ganz allgemein scheint mir, tun wir Menschen nach vorne hin, und vertrauen mehr auf solche Aktionen. Wir versuchen sogar, in Leu auf Yang Art zu agieren, was uns da nicht unbedingt weiterbringt. ![]() Ein bisschen spät, aber dennoch: Ein frohes neues Jahr!
__________________ Wenn gerade man nicht zum Wettstreit bereit ist, ist auf der Welt niemand, mit dem man in Streit ist. |
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#28
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__________________ 成 王 敗 寇 |
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#29
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__________________ Wenn gerade man nicht zum Wettstreit bereit ist, ist auf der Welt niemand, mit dem man in Streit ist. |
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#30
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| Gruss, Thomas
__________________ Erschrickstu gern/keyn fechten lern |
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