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#1
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| Hallo ! Ich bin letztens im rahmen einer kleinen recherche über wing chun schläge/schlagkraft/training etc. auf eine seite gestoßen die konzepte aus dem tai chi/chi gong im bezug auf "pro/antagonist muscles" erklärte (war auf englisch). Auch wurde hier eine übung vorgestellt, wo man in einer bestimmten stellung ausharren musste oder bestimmte bewegungen machen musste bis man anfing zu zittern und die antagonistischen muskeln anfangen zu arbeiten/trainieren. Da sollte zu mehr schnelligkeit und weicheren bewegungen führen. Leider hatte ich keine zeit mehr zum weiterlesen, war aber sehr angetan und wollte auf die seite zurück kommen. Leider finde ich die seite nicht mehr wieder. es ging da irgendwie um fa jin, chi etc. Weiss jemand was vielleicht damit gemeint ist und kann mir möglichkeiten oder übungen erläutern wie man seine antagonistischen muskeln trainiert, oder kennt texte/internetseiten etc. die sich damit befassen. danke |
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#2
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| Ist eigentlich ganz einfach. Aus einer angespannten/verpannten Position kannst du nicht so schnell reagieren/zuschlagen wie aus einer relaxten. Ziel ist es den Körper zu relaxen und nur die Muskeln zu benutzen die du brauchst die Stellung zu halten oder die Technik auszuführen. Fehlstellungen sind folge von Verpannungen, also schaue dass du deine Positionen sauber einnimmst. Und Trainieren deine Techniken bisschen langsamer um solche Verspannungen aufzulösen und lerne Spannungsfelder kennen die durch den Körper gehen. Dazu brauchst du keine neuen übungen oder Techniken, integriere es in dein bisheriges Training, eifach mit Fokus auf 'verspannungslösung' (3. Satz der SNT, siiiinken) Verspannte Techniken fühlen sich stärker an, bringen aber oft weniger Power auf den Punkt. Für Fajin musst du deinen ganzen Körper enspannen können und innerhalb der Muskulären Spannungsfelder die zur Bewegung nötig sind 'explodieren'. Und: Such dir einen Lehrer, aus Texten und Youtube kann man das nicht lernen, und Taiji etc. 1 zu 1 ins WingChun übertragen geht nicht so gut. k.i.s. YS Geändert von Yangshuo (11-02-2012 um 14:55 Uhr). |
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#3
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| Danke für die antwort! Was hatte es aber mit dem zittern auf sich, das fand ich sehr interessant. Da musste man in einer gewissen stellung stehen oder irgend eine art form machen bis man anfing zu zittern. das wurde so beschrieben dass erst nach einer gewissen zeit in der man in dieser stellung ausharrte die "antagonistischen muskeln" anfangen zu arbeiten und man dann zittert, angestrengt ist. so sollte man bestimmte muskeln die man nicht einfach so trainieren kann, gezielt stärken, was weichere bewegungen zur folge hätte. kann man da was genaues zu sagen ? ich würde gerne tai chi unterricht nehmen wohne aber leider auf dem dorf. deswegen begnüge ich mich mit kleinen sachen die ich im internet finde. ich dachte jetzt da gäbe es eine art form oder stellung im tai chi, chi gong etc. bei der man nach gewisser zeit anfängt zu zittern und die man in sein training einbinden könnte auch wenn man kein tai chi macht |
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#4
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| Du meinst ZhangZhuang. Das zittern ist ein Zeichen der Auflösung dieser Spannungen. Nach dem Zittern kommt die Ganzkörperbewegung und qi kann ungehindert fliessen. Das Zittern ist also nicht das Ziel, sondern ein Schritt (der manchmal auch nicht erscheint) auf dem Weg zum Ziel. YS |
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#5
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__________________ http://www.youtube.com/watch?v=buiG-znomvE |
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