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  #16  
Alt 31-03-2008, 14:17
Benutzerbild von Trinculo
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Kampfkunst: Coltello e bastone, Yiquan 2.0
 
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Die "Asiaten" sind natürlich alle gleich und unterrichten auch alle gleich
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Yo también tuve mis ideas, pero ahora sólo me quedan una cuantas vísceras en muy buen uso.
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  #17  
Alt 31-03-2008, 14:25
Benutzerbild von laoshu
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Kampfkunst: taiji
 
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Standard Neuer thread, neues Glück

Da mich das Gefühl beschleicht, einige members haben an meinem Nick schon das Zeichen "Vergessen" angehängt, verzichte ich auf die Einführung des Themas "Asiatische KK sind dem asiatischen Körperbau angepasst o.ä.", würde mich aber sehr freuen, wenn jemand anderes diesen Job übernehmen könnte, denn ich halte das auch für ein interessantes Thema. Hatten wir übrigens bereits unter der Chen XY-Vid-Besprechung angerissen.
Danke im voraus,
laoshu
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  #18  
Alt 31-03-2008, 14:38
Benutzerbild von tsange
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Kampfkunst: Taiji
 
Registrierungsdatum: 20.02.2008
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Zitat:
Zitat von Mantis Beitrag anzeigen
a) Asiaten sprechen eine andere Sprache, oft kein English: Verständigung schwer, Asiaten haben eine ANDERE Unterrichtsdidaktik die über Jahrhunderte gewachsen ist und sich erst langsam der Westlichen annähert (wobei sie IMO eher die westliche der asiatischen annähern sollte!), Stellung des Schülers ist eine andere als hier etc etc. Physiologisch sind bei Asiaten bestimmte Muskeln anders (bitte Google und Wiki bemühen)
ich kenne auch ziemlich viele europäische länder, deren leute sprachen sprechen, die ich nicht spreche. das ist keine besonderheit von asiaten. und wenn ich mir meine cheng-man-chin-dvs anschaue, wo er ohne ein wort englisch zu können seine klasse unterrichtet, und dabei ständig alles pantomimisch mit großer deutlichkeit erklärt, und nur ab und zu eine kleine ansprache mit dolmetscher zu den theoretischen aspekten gibt, sehe ich nicht, dass seine schüler dadurch wesentlich behindert gewesen wären (obwohl es natürlich angenehm ist, fragen spontan zu stellen und sofort beantwortet zu kriegen).

regionale unterrichtsgewohnheiten sind eine sache, persönlichkeit eine andere. bei der persönlichkeitenvielfalt seh ich keine unterschiede zwischen asiaten und nicht-asiaten, und das halte ich für viel wesentlicher als die didaktischen gepflogenheiten, weil unterrichten unabhängig vom rahmenmodell so gut oder so schlecht funktioniert wie die beteiligten leute dafür begabt und offen sind. das schließt unter anderem mit ein, dass ein lehrer mit leib und seele - egal, wo er herkommt - seinen unterricht nicht autistisch als dienst nach vorschrift abspulen, sonder an seine schülerschaft anpassen wird.

sicher spielen trotzdem regionale mentalitätsunterschiede auch mit, aber die sind nicht unbedingt europa versus asien. europa ist groß, asien ist groß und ich konnte zwischen einer wiener mentalität und einer taiwan-chinesischen mentalität keine größeren unterschiede als zwischen einer wiener und einer pariser mentalität entdecken (das sind die mentalitäten, die mir persönlich am vertrautesten sind, da wien und paris meine ursprünge sind und ich einige jahre mit einem taiwan-chinesen mit riesengroßem familien- und bekanntenkreis verheiratet war), oder zwischen einer wiener und einer vorarlbergischen mentalität.

physiologisch ist bei asiaten was anders als bei europäern (abgesehen vom lactase-mangel im erwachsenenalter)? was denn, bitte? ich hab gelernt, dass der interindividuelle genetische unterschied zwischen zwei beliebigen menschen einer selben "rasse" größer ist, dals der genetische unterschied zwischen "rassen". weshalb der begriff "rasse" zur bezeichnung der ethnischen zugehörigkeit ja auch seit geraumer zeit obsolet ist und nicht mehr als korrekt gilt, sondern der lehrsatz _der mensch ist überall gleich_.
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  #19  
Alt 31-03-2008, 14:40
Benutzerbild von Lapis
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Kampfkunst: Ohrenlangzieh-Combat
 
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Zitat:
Da mich das Gefühl beschleicht, einige members haben an meinem Nick schon das Zeichen "Vergessen" angehängt,...
Konzentriere Dich doch einfach auf die "members", die Dir ernsthaft geantwortet haben. Waren ja einige dabei. Man kann halt nicht mit jedem auf einer Welle schwimmen, dafür sind's einfach zu viele unterschiedliche Leute hier - was es ja wiederum auch so spannend macht .
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  #20  
Alt 31-03-2008, 14:41
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Kampfkunst: Yiquan
 
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Beiträge: 73
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Grundsätzlich sieht es ein Asiate bezugnehmend auf eine asiatische Kampfkunst einfach besser aus
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  #21  
Alt 31-03-2008, 15:50
Benutzerbild von laoshu
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Kampfkunst: taiji
 
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Zitat:
Zitat von dachengquan Beitrag anzeigen
Grundsätzlich sieht es ein Asiate bezugnehmend auf eine asiatische Kampfkunst einfach besser aus
Willkommen im Club der Rassisten
Tu mir den Gefallen, und mache einen eigenen thread draus, sonst mischen wir gleich wieder die Lehrer- mit der Körperlichkeit-Frage.

@tsange
Ich denke, dass die Beherrschung der jeweiligen Sprache der Schüler (welche auch immer!) eine ganz wichtige Voraussetzung für guten Unterricht ist. Unterricht läuft zum größten Teil über Sprache. Bewegungen kann man sicherlich bis zu einem gewissen Grad auch ohne Worte vermitteln, der Hintergrund und die Feinheiten des taiji lassen sich dagegen kaum ohne Sprache erläutern.
Ich stimme dir absolut zu, was die Persönlichkeitsfrage anbelangt. Individuell (Stichwort extro- oder introvertiert) und regional (Stichwort Hamburger und Münchner).

Aus persönlicher Erfahrung kann ich sagen, dass die chinesische Auffassung von Pädagogik, die Art des Unterrichts, das Verhältnis von Lehrer und Schüler etc. sich von der westlichen sehr stark unterscheidet. Womit ich keine Wertung verbinde. Nichtsdestotrotz erleichtert sich ein Lehrer den Umgang mit seinen Schülern und umgekehrt ungemein, wenn er den kulturellen Hintergrund mit einbezieht. Erklärungen, warum etwas gemacht wird oder gemacht werden soll, Kritik am Lehrer, eigene Vorschläge einbringen, vertreten o.ä. gehört, vorsichtig ausgedrückt, weniger zum Repertoire asiatischer Pädagogik. So brachte erst der Aufstand besorgter Mütter unseren Wushu-Trainer davon ab, ihre Kinder über die Schmerzgrenze hinaus zu dehnen, geschweige denn, dass er den Kids erklärte, wozu Dehnen gut sein könnte.

Grüße,
laoshu
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  #22  
Alt 31-03-2008, 16:42
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Kampfkunst: Mantis Kung Fu / Yang Taiji Quan
 
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Rassismus ist eine schwerwiegende Beleidigung und ihr solltet damit etwas zurückhaltender umgehen!

Wenn jemand bestehende ethnische und kulturelle Unterschiede nennt, ist er nicht gleich ein Rassist. Ebenso nicht, wenn jemand seine persönlich subjektive Meinung bei wem etwas besser ausschaut, zum Besten gibt. Ich finde farbige Basketballspieler auch "Cooler".

Damit wären wir bei den anatomischen Unterschieden: Wer jetzt behauptet die gäbe es nciht, sollte sich da mal etwas besser informieren. Abgesehen von den offensichtlichen wie Hautfarbe, Augenform etc gibt es definitiv zB bei bestimmten Völkern Afrikas eine andere Achillessehne (Tendo calcaneus), sie ist etwas länger. Grund dafür, das es viele sehr gute Läufer insb. Langstrecke gibt, aber wenig gute Schwimmer.
Bei den Chinesen soll der Oberschenkelmuskel (Quadriceps, resp. Rectus femoris) länger als bei Europäern sein. Deshalb andere Hebel und andere Bewegungsmöglichkeiten.
Bestes Beispiel aus der Praxis: wieviele von Euch können sich spontan einfach soweit hinhocken, dass die Fersen den Po berühren und dabei die Füße platt auf den Boden lassen? Aha. In China macht und kann das fast jeder!
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  #23  
Alt 31-03-2008, 16:54
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Kampfkunst: Taiji
 
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Zitat:
Zitat von laoshu Beitrag anzeigen
@tsange
Ich denke, dass die Beherrschung der jeweiligen Sprache der Schüler (welche auch immer!) eine ganz wichtige Voraussetzung für guten Unterricht ist.
das dachte ich auch, bis ich besagte dvd gesehen habe. ich bin echt wie eine idiotin mit offenem mund vorm bildschirm gehockt und hab dann irgendwann nur noch gelacht.
rs theoretische gabs dann jeweils die gedolmetschten einlagen, und fürs rüberbringen der atmosphärischen feinheiten war dabei auch wieder das körpersprachliche da, und zwar wirklich sehr sprechend.

und: ja, ich mit meiner riesenklappe bin ausgesprochen glücklich darüber, dass ich jederzeit alle fragen und zweifel anbringen darf und ich würde bei einem autoritären lehrer keine 2 stunden durchhalten. aber ich denke, ausdrücke wie "kadavergehorsam", "untertanenmentalität" und "drill" würde es nicht geben, wenn es diese begriffe nicht als gelebte realität auch bei uns gäbe.

Zitat:
Aus persönlicher Erfahrung kann ich sagen, dass die chinesische Auffassung von Pädagogik, die Art des Unterrichts, das Verhältnis von Lehrer und Schüler etc. sich von der westlichen sehr stark unterscheidet. Womit ich keine Wertung verbinde. Nichtsdestotrotz erleichtert sich ein Lehrer den Umgang mit seinen Schülern und umgekehrt ungemein, wenn er den kulturellen Hintergrund mit einbezieht. Erklärungen, warum etwas gemacht wird oder gemacht werden soll, Kritik am Lehrer, eigene Vorschläge einbringen, vertreten o.ä. gehört, vorsichtig ausgedrückt, weniger zum Repertoire asiatischer Pädagogik.
alles sicherlich richtig.
nur wird ein asiatischer lehrer in europa, wenn er ein guter lehrer ist, nicht davon ausgehen, dass europäische schüler so funktionieren, wie dort, wo er herkommt.

ich kenne die (taiwan)chinesische pädagogik und den (taiwan)chinesischen erziehungsstil nicht vom taiji her, sondern nur vom allgemeinen umgang mit kindern und vom allgemeinen umgang mit unterricht (für kinder und für erwachsene).
die verherrlichung des streng hierarchischen unterrichts oder der streng autoritären erziehung habe ich da bis zum überdruss von "meinen" taiwan-chinesen gesprächsweise vorgebetet gekriegt, während die selber gleichzeitig meistens ganz anders _gehandelt_ haben, während ich bei ähnlichen themen von österreichern, die gesprächsweise psychologisches verständnis bis hin zur empathie und spielerisches lernen auf ihre fahnen geheftet hatten, wiederum gar nicht selten dezidiert autoritäres, auf untertanentum ausgerichtetes verhalten beobachten durfte.

mein gesamteindruck ist, dass jeder im grunde - sofern praktisch durchführbar - das lebt, was ihm von der persönlichkeit her besser liegt, und dabei formal darstellt und behauptet zu tun, was er als richtige, anerkannte (und somit schmückende) meinung gelernt hat.
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  #24  
Alt 31-03-2008, 16:58
Benutzerbild von Trinculo
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Kampfkunst: Coltello e bastone, Yiquan 2.0
 
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Zitat:
Zitat von Mantis Beitrag anzeigen
Bestes Beispiel aus der Praxis: wieviele von Euch können sich spontan einfach soweit hinhocken, dass die Fersen den Po berühren und dabei die Füße platt auf den Boden lassen? Aha. In China macht und kann das fast jeder!
Sorry, das beweist garnichts. Genausogut könntest Du fragen: Wer kann hier mit Stäbchen essen? Das kann ebensogut eine Frage der Gewohnheit sein.
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  #25  
Alt 31-03-2008, 17:04
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Kampfkunst: Lithium soll helfen
 
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Zitat:
Zitat von Mantis Beitrag anzeigen
Bestes Beispiel aus der Praxis: wieviele von Euch können sich spontan einfach soweit hinhocken, dass die Fersen den Po berühren und dabei die Füße platt auf den Boden lassen? Aha. In China macht und kann das fast jeder!
Mir wird immer erzählt, das liegt daran, dass die das eben machen und wir von klein auf auf Stühlen sitzen.
Kleine Kinder und trainierte Leute (oft auch Frauen) können das doch auch in Europa.
Leute die die entsprechenden Proportionen haben, werden Gewichtheber.
Ein langer Schlacks eher Läufer oder Springer.
Ernährung spielt da auch eine Rolle.
Warum werden die Holländer immer größer und die US-Amerikaner wieder kleiner?
Mein Opa hatte auch noch ganz andere Proportionen als ich.

(Natürlich gibt es Unterschiede, aber man sollte mit Verallgemeinerungen vorsichtig sein.)
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Unsere tiefsten Ängste sind Drachen vergleichbar, die unsere tiefsten Schätze bewachen
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  #26  
Alt 31-03-2008, 17:09
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Zitat:
Zitat von Trinculo Beitrag anzeigen
Sorry, das beweist garnichts. Genausogut könntest Du fragen: Wer kann hier mit Stäbchen essen? Das kann ebensogut eine Frage der Gewohnheit sein.
Mmmh, ich kann beides.

Grüße
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  #27  
Alt 31-03-2008, 17:13
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Für mich sind ostasiaten echt die besseren lehrer.
ich meine deren körper ist besser angepasst für taiji...
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  #28  
Alt 31-03-2008, 17:29
Benutzerbild von tsange
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Kampfkunst: Taiji
 
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Zitat:
Zitat von Mantis Beitrag anzeigen
Damit wären wir bei den anatomischen Unterschieden: Wer jetzt behauptet die gäbe es nciht, sollte sich da mal etwas besser informieren. Abgesehen von den offensichtlichen wie Hautfarbe, Augenform etc gibt es definitiv zB bei bestimmten Völkern Afrikas eine andere Achillessehne (Tendo calcaneus), sie ist etwas länger. Grund dafür, das es viele sehr gute Läufer insb. Langstrecke gibt, aber wenig gute Schwimmer.
Bei den Chinesen soll der Oberschenkelmuskel (Quadriceps, resp. Rectus femoris) länger als bei Europäern sein. Deshalb andere Hebel und andere Bewegungsmöglichkeiten.
Bestes Beispiel aus der Praxis: wieviele von Euch können sich spontan einfach soweit hinhocken, dass die Fersen den Po berühren und dabei die Füße platt auf den Boden lassen? Aha. In China macht und kann das fast jeder!
hautfarben und augenschutzkonstruktionen sind klar und ergeben sich recht zwanglos aus regionalen überlebensvorteilen als lokale selektionsmechanismen (der "defekt" der hellhäutigkeit als überlebensvorteil durch leichtere vitamin-d-bildung in sonnenarmen regionen, augenschutz durch buschige brauen/tiefliegende augen versus schlupflider je nach sonnen-/flugsand-/sonstigen klimatischen und landschaftlichen einflüssen, usw. usf.).

oberschenkelmuskel wusste ich nicht und finde ich interessant - du meinst, die sehne greift weiter um / der ansatz ist anders, und zwar bei allen asiaten, von der langgestreckten sorte mit den endlosbeinen bis zur klischee-asiatischen kurzbeinfigur? gibts da genauere angaben dazu (quellen, wo ich mir das im detail anschauen kann, bin neugierig, aufgrund von welchem entwicklungsgeschichtlichen überlebensvorteil im asiatischen raum der unterschied erklärt wird)? ich kenne bisher nur die typischen "läuferfiguren" bestimmter bevölkerungen, deren vorfahren (steppen)jägerstämme waren, und die typischen wadenbetonten beine bestimmter bevölkerungen, deren vorfahren langstreckenwanderer waren.

ad bodenhocken: ich glaube, das können nur europäer und amerikaner nicht, und zwar aufgrund der merkwürdigen gewohnheit, von kindheit an und dann das ganze leben fast nur auf sesseln zu sitzen statt auf dem boden zu hocken. das fersenhocken soll in vorgeschichtlicher zeit auch bei uns üblich gewesen zu sein. ich kanns nicht sehr gut und nicht sehr lange, aber als teenager konnte ichs noch gewohnheitsmäßig und ich denke, ich könnte es mir wieder angewöhnen, wenn ich öfter grund dazu hätte, diese haltung einzunehmen.
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  #29  
Alt 31-03-2008, 17:47
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Laoshu

Bei meiner Aussage wäre ich nur ein Rassist, wenn ich Asiate wäre. Bin ich aber nicht und so ist es einfach meine Meinung.

Was ich damit eigentlich - erfolglos - zum Ausdruck bringen wollte, war dass sich ein Lehrer nichtasiatischer Herkunft mehr anstrengend muss, da ein asiatischer Lehrer als authentischer/glaubwürdiger betrachtet wird. Schade und auch nicht ausgeprochen schafsinnig. Hier ein aktueller Vergleich (die Fussball EM Steht ja an): Es wird ja wohl auch niemand behaupten, dass Engländer die besten Trainer seien (die Engländer spielen an der Euro übrigens nicht mit), nur weil England das Ursprungsland von König Fussball ist.
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  #30  
Alt 31-03-2008, 19:58
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Kampfkunst: Lithium soll helfen
 
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Zitat:
Zitat von dachengquan Beitrag anzeigen
Was ich damit eigentlich - erfolglos - zum Ausdruck bringen wollte, war dass sich ein Lehrer nichtasiatischer Herkunft mehr anstrengend muss, da ein asiatischer Lehrer als authentischer/glaubwürdiger betrachtet wird. Schade und auch nicht ausgeprochen schafsinnig. Hier ein aktueller Vergleich (die Fussball EM Steht ja an): Es wird ja wohl auch niemand behaupten, dass Engländer die besten Trainer seien (die Engländer spielen an der Euro übrigens nicht mit), nur weil England das Ursprungsland von König Fussball ist.
Ich dachte, China ist das Ursprungsland des Fußballs?
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