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  #31  
Alt 31-03-2008, 20:02
Benutzerbild von tsange
KKB-Userstatus: Professional
Kampfkunst: Taiji
 
Registrierungsdatum: 20.02.2008
Ort: Wien
Alter: 56
Beiträge: 948
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Zitat:
Zitat von bluemonkey Beitrag anzeigen
Ich dachte, China ist das Ursprungsland des Fußballs?
demnach ist es fürs fußballspielen von besonderem vorteil, ein sitzriese zu sein?
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  #32  
Alt 31-03-2008, 20:12
bluemonkey
Gast
Kampfkunst:
 
Beiträge: n/a
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Zitat:
Zitat von tsange Beitrag anzeigen
demnach ist es fürs fußballspielen von besonderem vorteil, ein sitzriese zu sein?
wohl eher nicht, wie ein Blick auf die Erfolge der chinesischen Nationalmannschaft zeigt
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  #33  
Alt 01-04-2008, 03:03
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Taijiquan
 
Registrierungsdatum: 02.02.2007
Alter: 29
Beiträge: 127
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Zitat:
Zitat von Mantis Beitrag anzeigen
Bestes Beispiel aus der Praxis: wieviele von Euch können sich spontan einfach soweit hinhocken, dass die Fersen den Po berühren und dabei die Füße platt auf den Boden lassen? Aha. In China macht und kann das fast jeder!
Hi nur nochmal dazu:
Ich (bald 25 und recht lange Beine/185cm groß) kann es und habe es vor ca. 4 Jahren gelernt.
Habe auch schon Leute kennengelernt, die das nicht können, aber die meisten können das lernen/trainieren. Ist mM. nach lediglich eine Frage der Muskulatur, die am Schienbein entlang läuft, also den Fuss beugt.
Ich mache auf diese Weise meine Kniebeugen (natürlich immer mit geradem, aufrechtem Rücken) und hocke mich, seit ich das kann gerne so in den Park, oder auch mal vor den Fernseher

Im allgemeinen kommt es beim Ästhetik-Faktor auch nur auf die richtigen Korrekturen an, was die Haltung und die Extremitäten angeht(Stichwort: Äussere drei Harmonien), obwohl es meistens bei etwas kleineren Menschen (150cm - 170cm) besser aussieht...wirkt halt insgesamt kompakter

Ich habe auch schon viele Chinesen gesehen, bei denen Taijiquan total sch*** aus sah. Die bei denen es gut aussieht, sind halt auch gut trainiert worden und haben viel geübt. Das gilt für Asiaten und nicht-Asiaten gleichermassen.

Zu der Didaktik möchte ich noch sagen, dass wri im Westen eine andere Auffassung von guten Lehrern haben, als sie Chinesen.
Wir wollen Lehrer, die alles haarklein erklären und ruhig und entspannt sind, auch mal ein Auge zudrücken...
In China gilt ein strenger, ungeduldiger, fordernder Lehrer als gut.
So wurde mir das zumindest von Chinesen erzählt.
Für mich ist die Mitte dazwischen das Ideal.
Besser oder schlechter würde ich in diesem Zusammenhang aber nicht sagen, jeder sucht sich halt den Lehrer, von dem er persönlich am besten lernen kann.
Dasu kommt noch, dass die Leute hier halt oft zur Entspannung, Meditation und -ich sag mal- zum bespaßt werden in einen Tai Chi Kurs gehen, die wollen halt keinen, der ständig fordert und sagt, wie schlecht sie doch sind...
Ein Lehrer, der einen Nachfolger, bzw. wirklich GUTE Taijiquan Praktizierende ausbilden will und evtl. nicht so sehr viel kommerzielles Interesse an seinen Schülern hat, wird sich wohl anders verhalten, als ein Lehrer, der jeden einzelnen Schüler bei sich halten muss.
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  #34  
Alt 01-04-2008, 04:17
Benutzerbild von MatzeOne
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: working on my stand up & teaching grappling
 
Registrierungsdatum: 07.03.2003
Ort: Kalifornien, USA
Alter: 30
Beiträge: 7.380
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Zitat:
Zitat von bluemonkey Beitrag anzeigen
wohl eher nicht, wie ein Blick auf die Erfolge der chinesischen Nationalmannschaft zeigt
Das liegt wohl am besseren Doping der Europäer... Äh... Nutella... Nutella!

Tja, wer Menschen sind doch alle gleich und doch so verschieden. Über körperliche Unterschiede im allgemeinen, über pädagogische Unterschiede der Kulturen und dann gibt es sogar sowas wie Individualität. Wer soll da denn sagen können, wer ein guter Lehrer ist und wer nicht?

Ich empfehle einfach mal eine Zeit lang bei einigen Lehrern zu trainieren.
Reisebericht mit Fotos nicht vergessen.

P.S.: Asien ist riesig. Ich bin ja momentan selber betroffen von Verallgemeinerung. Es gibt nicht viele Menschen, die mich schon mal live in Farbe und bunt nen Bier haben trinken sehen* und dennoch bin ich als Deutscher gleich Opfer dieses Vorurteils geworden. Aber damit fängt's eigentlich erst an. Es gibt zumindest hier in den Köpfen schon DEN Europäer. Wäre ja irgendwie ganz schön, aber mein französischer Mitbewohner und meine Wenigkeit sehen das anders.
Und so gibt es auch in Asien sehr viele Unterschiede. Nicht überall herrscht die Disziplin und der Respekt, wie Kampfkunstromantiker es sich gerne ausmalen. Aber das macht auch nichts. Verschiedenheit ist eine gute Sache, sofern man damit umgehen kann.
__________________
World Grappling League
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  #35  
Alt 01-04-2008, 11:24
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Chen Taijiquan
 
Registrierungsdatum: 05.02.2006
Alter: 27
Beiträge: 109
Standard

ich muss doch noch mal ganz offtopic das hocken ansprechen.
Ich hocke auch hin und wider weil ich es ganz bequem finde, nun frage ich mich allerdings wie sollen meine hacken im hocken an meinen Po kommen. Da is mir irgendwie meine Oberschenkel und Unterschenkelmuskulatur im weg. Bitte um Aufklärung.
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  #36  
Alt 01-04-2008, 14:18
Benutzerbild von laoshu
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: taiji
 
Registrierungsdatum: 26.11.2007
Ort: Niedersachsen
Alter: 51
Beiträge: 287
Standard Auf den Hacken hocken

@wuwei
Topic ginge auch, aber das wäre mein anderer thread mit den Körperproportionen.
Tja, das Hocken mit den Pobacken an den Fersen ist auch bei mir die Archillesferse. Könnte ich das, wäre ich wahrscheinlich Deutsche Meisterin im taiji für Frauen über 45
Soweit ich weiß (Sportphysiologen bitte aufjaulen!), sind die limitierenden Faktoren der Schienbeinmuskel (Haltekraft), die Beweglichkeit des Rückens bzw. der unteren Wirbelsäule (rund und vorgebeugt) und die Länge der Muskelansätze (Sehnen) in der Wade. Rücken ist bei mir steif (Bandscheibenvorfall) und das Tragen von high heels in der Jugend rächt sich auch (verkürzte Sehnen). Was bleibt, ist dehnen, dehnen und noch einmal dehnen. Ehrlich gesagt, in meinem fortgeschrittenen Alter habe ich keinen Bock mehr darauf.
Die Fähigkeit, mit den Hacken auf den Fersen zu hocken ist meines Erachtens im taiji nur dann wichtig, wenn man mega tief kommen möchte und/oder Wettbewerbe gewinnen. Z.B. wie die Könner in der Figur "Sich niederhocken und wie eine Schlange kriechen". Da schleifen die gedehnten Experten teilweise mit ihren E**** über den Boden. Weiter oben bleiben geht aber auch.
Wie gesagt, einen thread für taiji und Körperlichkeit gibt es auch.
Liebe Grüße,
Deine
laoshu
__________________
There is no phoenix without ashes.
Aus der Biografie von Jane Fonda
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