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#16
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| Zitat:
Da haste mal wieder Recht. Ich bediene auch den Mainstream, wegen der Kohle. Trotzdem sollte man die Kampffähigkeit des Tai Chi können, bewahren, kultivieren etc.! Besten Gruß Detlef
__________________ Schule für Innere Kampfkunst Geändert von Hongmen (21-08-2010 um 17:30 Uhr). |
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#17
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| [QUOTE=Klaus;2297124]Der Yang-Stil wie ihn z.B. Chu Gin Soon an Vincent Chu weitergegeben hat war schon äusserst kämpferisch ... später macht er bei der Verarsche seines Onkels mit. Die ITCCA hat da eben verbrannte Erde erzeugt, zumindest was das kämpferische angeht. Ich habe mal ein Seminar mit GSC und einem seiner Söhne mitgemacht. Problem: Auch nach zwei ganzen Tagen konnte ich nicht sagen, ob und was die eigentlich können. Weil: Null Körperkontakt, geflüsterte Anweisungen (als hätten sie Angst vor heimlichen Tonaufnahmen), und dann gab es als Krönung eine Show zum Zugucken, wo sich die Assistenten untereinander rumgeschubst haben. Ich bin im Prinzip fest davon überzeugt, dass die was drauf haben - aber anscheinend wollen sie es streng geheim halten. Wo es dagegen ganz klar ist: John Ding. Der ist klasse und zeigt es gerne, und so oft man will. |
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#18
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#19
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#20
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| Genau. Viele Einzelinformationen, viele Demos. Aber erstens: Keine Korrekturen an der eigenen Struktur, die es fühlbar/ahnbar werden lassen, worum es geht. Und: Keine Schüler, die es auch nur annähernd können. Das macht nachdenklich. Ich habe JD hier aber dennoch positiv angebracht, wegen des Themas: Er ist ein gutes und zweifelsfreies Aushängeschild für TCC als Kampfkunst. Das kann ich von meiner sonstigen Kritik trennen. |
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#21
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| Mit Bob Boyd, dem anderen Schüler von ITT würde ich mich auch nicht anlegen wollen. ![]() Der erklärt auch detailliert (oder anders, JD erklärt ja auch Dinge die man umsetzen kann und die manche Chenschüler zumindest nicht explizit wissen), wie er es macht. Von Master Ip himself findet man dann aber auch nur Vids, wo er kleinere rumschubst: Mein Résumé: Was an Taijiquan dran ist, bekommt man erst mit, wenn man sich drauf einlässt und die üblichen Verdächtigen oder auch versteckte Perlen persönlich kennenlernt. ![]() Geändert von bluemonkey (22-08-2010 um 01:46 Uhr). |
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#22
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| Ich habe einige Seminare hier in D mitgemacht. Und keine Missverständnisse - ich halte JD für Spitze, gerade weil er sich anfassen lässt, viel zeigt, und selbst beindruckend ist. Kann mir nicht vorstellen, dass das jemand anders sieht, egal aus welchem Stil. BB habe ich nur mal kurz gesehen, kann ich nix zu sagen. Allerdings finde ich, dass die Strukturarbeit, wie ich sie ausm Chen kenne, fehlt. Darum stehen Form und Anwendung irgendwie unverbunden nebeneinander. Aber vielleicht ist das ja auch nur meine ganz persönliche Baustelle ;-) |
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#23
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| Die ist schon sehr ausgefeilt, zumindest in der CXW Linie. War für mich auch ein Hauptgrund des Wechsels. |
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#24
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| Interessant finde ich auch diesen Herr hier (poste ich immer wieder gerne ).Ist zwar auch "nur Pushands" aber er lässt manchmal zumindest erahnen, was er damit machen kann (z.B. 1:00-1:05). Schön finde ich auch, dass er sich nicht so sehr an die Formfiguren "klammert", sondern die Prinzipien dahinter verdeutlicht (macht CXW eigentlich auch). Geändert von bluemonkey (22-08-2010 um 02:32 Uhr). |
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#25
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| Das sieht für mich ähnlich aus, wie wenn unser Ring-Trainer Laszlo Dvorak extem entspannt mit uns ringt ![]() Der braucht auch keine Kraft und lässt uns allesamt (inkls. mich) einfach ins Leere laufen. Und gibt dir zusätzlich die Gewissheit, dass er jederzeit seine Kraft noch obendrauf packen könnte ![]() Ich fänd's folglich interessant zu sehen, wie sich so ein Pushhands-Experte im lockeren Clinchen machen würde... was zu bebachten wäre. Ich denke, aber gegen einen geübten Ringer wird er schon aufgrund der Kraft udn ansatzlosigkeit keine Aussichten haben.... ist aber auch nicht sein Ziel nehm ich mal an. Doch sein Timing ist atemberaubend!!!!!!! |
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#26
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| Versuche mal CXW mit Kraft wegzuschieben, dann kommen wir wieder darauf zurück. ![]()
__________________ "Man kann Leuten nicht verbieten, ein ***** zu sein." (Descartes) |
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#27
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| Ich spreche von einem RINGER, der also sowohl unmenschliche Kraft, als auch die korrekte Technik dafür besitz ![]() Ich selbst bin nur ein einfacher Grappler mit rudimentären Kenntnissen des Ringens........ |
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#28
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| Das Taijiquan ist zu einem grossen Teil ringerisch. Also sollte ein geübter Taijiler gegen einen geübten Ringer ganz gut arbeiten können (können sie auch, zumindest alle dich als "geübt" bezeichnen würde), aber ich würde einen Ringer bessere Chancen geben, denn als Taijiler verbringt man anteilsmässig weniger Zeit mit Ringen. Wenn jemand wie Chen Yu, der 40 Jahre lang Chen Taiji trainiert, mit einem geübten, jungen Ringer mit vielleicht 4 Jahren Erfahrung ringt, wird letzterer einfach nur derb durch die Gegend fliegen, da ist halt massiv Trainingsvorsprung vorhanden. Gruss, Thomas
__________________ Der Gott, der Eisen wachsen ließ / der wollte keine Knechte Drum gab er Säbel Schwert und Spieß / dem Mann in seine Rechte Geändert von T. Stoeppler (22-08-2010 um 11:06 Uhr). |
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#29
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| Hallo! Was ich interessant finde: Die laufende Diskussion könnte auch im Karate-Forum o.ä. stehen. Auch hier zeigt sich (immer noch) in einer Mehrzahl der sogenannten Anwendungen das sture Halten an den Formfiguren und damit die IMO in die Binsen gehende "Fähigkeit" zur realistischen SV. Ich habe vor einiger Zeit ein Seminar besucht und da wurde "die Schlange kriecht hinab" als eine "effektive" Abwehr gegen einen Ringerangriff proklamiert *help*. Es fehlt scheinbar der Blick "hinter" bzw. "in" die Formfiguren hinein und die Entschlüsselung (so vorhanden) der zu Grunde liegenden Prinzipien, was auch schon erwähnt wurde. Woran könnte dies liegen? Der Faktor Zeit wurde schon angesprochen. Dann vielleicht auch eine gewisse "Zurückhaltung" in Sachen "Ent-Tarnung" der Ideen hinter einer Formfigur und (höchst)wahrscheinlich auch das "nicht-wissen" darum. Ein weiterer Faktor könnte IMO auch die "Angst" sein, dass sich zu weit aus dem Fenster gelehnt wird. Ich für meinen Teil habe durch das Wing Chun und das Boxen viele "Ideen" erhalten, wie die TJQ-Formen umgesetzt werden könnten. Selbiges gilt für die Kata des Karate et al. Ich wage eine Prognose: Die Techniken der SV sollten sich doch eigentlich bei allen Kampfkünsten auf einen mehr oder weniger gemeinsamen Nenner konzentrieren bzw. minimieren? Ähnlich eines physikalischen Phänomens, welches in verschiedenen Ländern analysiert wird: Am Ende sollte das Prinzip "dahinter" identisch sein. LG Günther
__________________ "Wer den Applaus der Leute sucht, der wird deren Gefangener...!" |
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#30
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| Der Faktor der da zum Tragen kommt ist, dass man überhaupt nichts vollständig oder anständig gelernt haben muss, um als "Trainer" anfangen zu können. Von "Anwendungen" zu reden ist leichter als welche zu können indem man sie trainiert.
__________________ "Man kann Leuten nicht verbieten, ein ***** zu sein." (Descartes) |
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