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#1
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| Diese Frage wollte ich schon lange mal stellen- was erwartet Ihr von einer guten Ausbildung im Bereich der (inneren) KK? Es gibt ja speziell in Taiji und Qi Gong Ausbildungen, die von wenigen Wochenendseminaren bis zu Baukastensystemen mit lebenslanger Bindung... Was erwartet Ihr inhaltlich, didaktisch, medizinisch, theoretisch und praktisch (etc...)? Ich fange mal mit einigen Punkten an: -zeitliche Flexibilität, möglicherweise mit "Mindestzeit", jedoch anschließendem Vorwärtskommen entsprechend dem eigenen Zeitaufwand und Leistungsniveau (also wer mehr Zeit aufwenden kann/will oder aus irgendeinem Grund schneller oder langsamer vorankommt, als andere, sollte auch die Möglichkeit haben, dann geprüft zu werden, wenn er/sie den Inhalt beherrscht, anstatt an ein starres zeitliches Raster gebunden zu sein) -Flexible Trainingsmöglichkeiten, so daß engagierte Schüler (zeitlich) nicht gebremst werden. -Dauerhafte Zertifikate, die nicht verfallen oder erneuert werden müssen- wer in einem Handwerk seinen Meister macht, hat diesen ja schließlich auch auf Lebenszeit und muß nicht alle paar Jahre bei seinem Ausbildungsbetrieb die Prüfung wiederholen) -Klare Prüfungskriterien (z.B. Punkte etc., um auszuschließen, daß Bestehen oder durchfallen vor allem von Sympathie (o.ä.) abhängt. Je nach Level bestimmte, klar umrissene Voraussetzungen, so daß eine spezielle Vorbereitung auf theoretische und Praktische Inhalte erfolgen kann. Einheitliche Kriterien, z.B. Bewegungen der Form nach internationalen Standards. -Systeme, die für den Schüler/Prüfling nicht voraussetzen, sich lebenslang (auch finanziell) an die Organisation/den Verband zu binden und ständiges Weiterbezahlen von Mitgliedsbeiträgen oder teuren Seminaren erfordern- so daß der Schüler/Prüfling die Möglichkeit hat, sich innerhalb seines Stils tatsächlich zu entwickeln und sich auch mal bei einem anderen Verband oder Meister innerhalb derselben Stilrichtung weiterzubilden. -Die Möglichkeit, wie auch in anderen Kampfsportarten auch an offiziellen, schul-/verbandesunabhängigen Prüfungen (z.B. Duan) oder Wettkämpfen teilzunehmen und von seiner Schule darüber informiert, bzw. darauf vorbereitet zu werden. -Die Möglichkeit zu günstigen Trainingsreisen und Meisterseminaren über seinen Verband/Schule -spezielle Vorbereitung auch über theoretische Inhalte der KK, sowie Seminare zur Vorbereitung aufs Unterrichten, Didaktik, psychologische und medizinische Grundlagen, sowie Infos zu Existenzgründung (auch über Versicherungen, Gema, Rechtliches etc...) -Vermittlung innerer oder falls erforderlich energetischer/spiritueller/religiöse-historischer Grundlagen, jedoch ohne die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe, Religion oder Überzeugung vom Prüfling zu fordern. -Klare, international gültige Definition des WUDE und seiner Inhaltspunkte und die Vermittlung derselben in allen Kampfkünsten ... und so weiter.... was fällt Euch noch dazu ein? (PS: Übrigens biete ich keine Ausbildung an und habe auch nicht vor, dies in absehbarer Zeit zu tun!) Geändert von scarabe (06-04-2011 um 13:47 Uhr). |
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#2
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| Wenn solche Regeln benötigt werden, läuft was schief ![]() oder wie es Laotse ausgedrückt hat: Zitat:
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#3
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| Voll einen an der Kanne haben ??? Das mit dem Wude würde ich auch überarbeiten. Das ist keine internationale Norm, das ist ein Gefühl, das kann man vermitteln wenn man es hat. Solange es kein Gefühl ist, ist es wertlos, und nur gestellt. Und ja, bei mir kommt das aus der Kindespflicht. ![]() Mir wäre noch wichtig, dass da keine Verbissenheit im Spiel ist. Also über Schüler was erreichen wollen was man unbedingt erreichen wollte, ohne dass das wirklich sinnvoll ist. Niemand braucht ein Dutzend ausgebildete Leibwächter die durch Wände gehen können, wenn es eigentlich Freizeitsportler sind die nur was Ordentliches in ihrer Freizeit machen wollen. Speziell bei "uns" müsste man noch klar abgrenzen, ob man ein bischen spielerische Kompetenz im Raufen haben möchte, oder wirklich in der Lage sein eine gefährliche Situation mit Gewalt lösen zu können. Das sind unterschiedliche Zugänge, wobei letzteres eine Menge Probleme im emotionalen Ablauf macht. Man sollte dann aber klar machen dass man im einen Fall ein bischen Raufen spielt, und nur im anderen Fall fähig wird, sich mit realen, harten Angriffen auseinander zu setzen. Und das bitte ohne "messen", das wäre dann ein drittes Szenario in das man nicht mit dem Mindset des 2. gehen darf bzw. soll.
__________________ "Man kann Leuten nicht verbieten, ein ***** zu sein." (Descartes) |
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#4
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| Zitat:
![]() ,,Kompetenz im Raufen" = ich kann mich mit jemand auf höherem Niveau prügeln und ,, in der Lage gefährliche Konflikte zu lösen" = ich kann Leute mit 1-2 Aktionen platt machen? (oder wie darf man das verstehen?) Was bedeutet ,,nicht messen" ? Keine VK Wettkämpfe? Was spricht dagegen, wenn ich fragen darf? Zu hohe Chance, das jemand durchdreht und das Reglement vergisst? Grüße Ima-Fan |
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#5
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| oder einem im Tee .. Besser aber den Tee in der Kanne, damit er dem Schüler großzügig davon eingießen kann, in die Tasse, die vorher geleerte, und nicht sparen muss, damit es länger reicht ![]() |
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#6
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| Also ich meine auch das was Scarabe da vorlegt ist ein bisschen neben der Realität. Ein Kampfkunstlehrer muss in erster Linie das was er da beibringt, selbst beweisbar beherrschen. Wenn er das nicht bringt nützt alles andere auch nichts. Gruß Hongmen
__________________ Schule für Innere Kampfkunst |
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#7
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| Ich denke, Scarabe möchte einen Ausbildungsweg - also in dem Sinne, wie eine fachliche Ausbildung hierzulande geregelt ist, skizzieren. Das ist von der Qualität der Inhalte losgelöst. Ich denke, es fängt damit an, einen Stamm an brauchbaren Lehrern mit ihren jeweiligen Fachgebieten parat zu haben und dann, im Sinne einer Ausbildung, und dann das Curriculum so zu stricken, dass jeder Schüler Zeit genug hat, sich allen Inhalten zu widmen. Das kann man modular stricken, muss man aber nicht. Z.B. XX Stunden Stilspezifische Bewegungslehre, XX Stunden traditionelle Übungsmuster, XX Stunden Neuzeitliche Anwendungen, XX Stunden TCM XX Stunden Sparring XX Stunden Eso-Kram & Philosophie und *!* regelmässig Gastreferenten aus anderen Systemen organisieren, ein paar Grappler, Boxer, Fechter etc einbringen. Zertifizieren und Prüfen ist das letzte, an das man da denken sollte. Gruss, Thomas P.S. "Wude" kann man auch nicht "unterrichten".
__________________ Der Gott, der Eisen wachsen ließ / der wollte keine Knechte Drum gab er Säbel Schwert und Spieß / dem Mann in seine Rechte |
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#8
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| Naja, so wie ich das jetzt überflogen habe sind das alles Ansprüche die dem Lernenden entgegenkommen. Also keine dauerhafte Bindung, Flexibilität (sowohl zeitlich, also auch "verbandsoffen"). Und es werden auf spezielle Inhalte je nach Interesse eingegangen. Insofern recht positiv, aber ohne konkrete Aussage natürlich auch etwas vage. Ich denke, und das hat Scarabe in ihrem Post auch klar gemacht, geht es primär um die Interessen der Teilnehmer, also "kundenorientiert". Bzgl. "WuDe" geht's halt wohl um den essentiellen Hintergrund, der bei der Ausbildung halt nicht fehlen darf. Wie Thomas schon ganz treffen sagte (was ich gerade während ich meinen Post schrieb sah), es geht um die Essenz (was darf nicht fehlen) und die Flexibilität (was kann) bei der Ausbildung. |
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#9
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| ja, entsprechend qualifizierte Ausbilder und natürlich auch ein Mindestmaß an Stunden der jeweiligen Inhalte- wobei aber hier eine Mindestgrenze festgesetzt sein muß, aber wer es danach noch nicht beherrscht, muß eben weiterüben und mehr Stunden nehmen. Die Prüfungen in Etappen oder zumindest am Ende fände ich insofern wichtig, damit auch deutlich wird, ob jemand die Inhalte des jeweiligen Levels beherrscht und mental belatsbar genug ist, diese auch unter einem gewissen Druck abzurufen. Letztendlich kann es ja auch beim Unterrichten mal zu etwas druckvolleren Situationen kommen, wo dann Gelassenheit und Souverenität wichtig sind. Abgesehen davon, daß jeder Stil gewisse Merkmale hat, die auch korrekt an spätere Schüler weitergegeben werden sollen. Es gibt ja leider manchmal auch "Untalente", die selbst nach vielen Jahren noch nichts Wesentliches dazugelernt haben, wie aber sollen die Unterschiede gezogen werden, wenn es keinerlei Bewertung gibt? Was das Wude betrifft, beziehe ich mich freilich auf den "essenziellen Hintergrund", denn auch wenn Wude letztendlich nur wirklich (aus)gelebt wird, wenn es von innen kommt, sollten doch alle die Chance haben, über dessen inhaltliche Anforderungen mal nachzudenken. Erst recht in unserer heutigen Zeit, in der Kinder aus gewissen Elternhäusern von ihrer Erziehung her eher andere oder gar keine richtigen Werte vermittelt bekommen- da kann ein Anstoß in die richtige Richtung durchaus sinnvoll sein. Und auch bei anderen glit: Hauptsache, es verhält sich jemand ordentlich. Es ist zwar schöner, wenn das aus dem Herzen kommt und nicht nur aus gewissen Regeln resultiert, aber letztendlich ist letzteres immer noch besser, als ein Verstoß gegen diese Regeln. Schließlich: ja, ich finde es wichtig, daß vor allem auch Schüler ihre Wünsche einbringen (neben den durchaus wichtigen erfahrungen der Lehrer), denn letztendlich soll das Ganze ja auch den Sinn haben, Anregungen für wirklich gute Ausbildungen zu geben, die zugleich auch fair zu allen Beteiligten sind. Das kommt dann auch der jeweiligen Kampfkunst, bzw. deren Image zugute. |
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#10
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| Dein Beitrag ist Chen Taiji infiziert. Mach Dir mal Gedanken über eine persönliche, kreative, innovative Erforschung der IMA. Die "Himmlischen" kochen auch nur mit Wasser! Ich meine, wenn man einen Lehrer finden sollte der den "touch" hat, wird man schon von sich aus merken was man lernen muss! Gruß Hongmen
__________________ Schule für Innere Kampfkunst |
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#11
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| Kämpfen lernen heisst ich konfrontiere jemanden mit dem Gefühl, im Zweifel getötet, jämmerlich zusammengeschlagen oder tot geschlagen zu werden. Man übt mit richtigen Angriffen umzugehen, und den Kampf zu beenden, nicht mit schönen blumigen Aktionen sondern welchen die weh tun und kaputt machen. Emotional ist sowas nicht zwingend eine gute oder schöne Sache, das war was für Leute die das machen müssen. Es ist nicht leicht, sowas so zu üben dass man auch aufhören kann. Natürlich kann man einfach manche Mittel weglassen und versuchen in anderen so gut zu werden dass man andere nicht mehr nötig hat, aber das ist eben nicht das konsequente Umsetzen aller Mittel die man nutzen könnte, und genutzt hat. Schön finde ich das allerdings nicht. Zitat:
Von daher muss der Anspruch welche Kompetenzen man trainieren will klar sein. "Richtig Kämpfen" ist nicht Boxen mit dünnen Handschuhen und Helm, sondern Falludja wenn die Munition alle ist und man mit dem Messer in einen Raum geht mit bösen Menschen die einem was wollen. Und die man sofort so schnell es möglich ist endgültig ausschaltet. Möglichkeit 3 ist, ein bischen Wettkampf-Raufen anzugehen, und dabei Elemente aus 1 und 2 etwas zu integrieren. Das klappt allerdings nur so lala, man wird ein Zwitter, so wie andere letzten Endes auch.
__________________ "Man kann Leuten nicht verbieten, ein ***** zu sein." (Descartes) |
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#12
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| In vielen solcher Ausbildungen ist die Stundenzahl festgelegt und wer es dann noch nicht kann, der soll es bleiben lassen. Ohne entsprechendes Talent/Vorbildung sollte man gar nicht erst zu der Ausbildung zugelassen werden, entsprechend Leute, die die nötige moralischen Grundlagen oder geistige Stabilität nicht mitbringen. In Deutschland werden jede Menge Lehrerausbildungen verkauft und die Käufer erwarten dann natürlich auch, dass sie dann auch durchkommen. im anderen Ausbildungsmodell kann sich ein normaler Schüler mit Nachweis bestimmter Mindestanforderungen (Zeit, Stunden) zu einer enstprechenden Prüfung anmelden. Dann sollte er aber von seiner persönlichen Lehrkraft auch nur zu dieser Prüfung geschickt werden, wenn er die auch mit großer Wahrscheinlichkeit besteht und die entsprechenden Inhalte, beherrscht. Die Anforderungen und Inhalte der Prüfung müssen vorher klar kommuniziert werden. Wenn er die Inhalte nicht ausreichend beherrscht, dann sollte er durchfallen und mit seiner Lehrkraft, die ihn für geeignet hielt mal bzgl. dieser Anforderungen gesprochen werden. YouTube - Germanity Part 1: EDUCATION |
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#13
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| Ich lege bei einer Ausbildung vor allem Wert auf einen Unterricht der die Inhalte nachvollziehbar macht. Ich würde es nicht mehr akzeptieren wenn der Lehrer einfach nur vormacht ohne es vermitteln zu können was er da tut. Ist die Ausbildung zum selbst Unterrichten gedacht, sollten Supervision und Fragen der Didaktik eine Rolle spielen. Als didaktische Mittel sollte eine Mitschrift und Videos zur Verfügung gestellt werden. Und natürlich Partnerübungen, die helfen die inneren Qualitäten zu verstehen. Sehr wichtig ist auch das der Schüler in einer lokalen Übungsgruppe integriert ist. Prüfungen sollten ständig spielerisch stattfinden, indem sich z.B. die Schüler gegenseitig korrigieren. Das führt dann zu einem entspannten Umgang mit sich selbst, der Gruppe und dem Lehrer. Am Ende der Ausbildung dann eine „Prüfung“ bei der ein Video gedreht wird, der Lehrer korrigiert und der Schüler mit diesem Video weiter arbeiten kann. “Prüfung“ ist dann eher eine Hilfe als eine Wertung.
__________________ Meine Kurse: http://de-de.facebook.com/pages/Tai-...5147857?v=info Mein Lehrer: http://www.taichi-taiji.de/ |
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#14
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| Ich weiß nicht, wie es bei euch ist, aber für mich ist eines der wichtigsten Kriterien überhaupt der Draht zum Lehrer! Ohne das ist für mich kein Training möglich. Dann kommt der Background bzw das Können des Lehrers. Man muß kein Regelwerk erschaffen, wenn der Lehrer alle Tugenden der Menschlichkeit und des Kampfkünstlers lebt. Davon gibt es nicht viele.
__________________ |
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#15
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| Zitat:
Nur ein Einwand von mir: Auch beim "komptetenten Raufen" mit eher spielerischen oder forschenden Geist soll es überhaupt nicht darum gehen, "schöne blumige Aktionen" zu produzieren. Einfachheit, (kämpferische) Effizienz und potentielle "finishing moves" sollten IMMER ein Ziel sein, auch wenn das Ganze eher "nett" und "kooperativ" geübt wird. "Nett" in dem Sinne, daß eine vergurkte Technik nicht automatisch als Konsequenz hat, daß man hart auf dem Rücken landet oder eine harte Faust ins Gesicht kassiert... Und selbst man wenn Lust hat, teils auf die "unnette" Variante zu trainieren und an die eigene emotionale/geistige Stärke auf diese Weise zu arbeiten, sollte man trotzdem meistens sauber, technisch und "ruhig" trainieren. Zumindest, wenn man Tai Chi Chuan lernen will und nicht einfach die eigene bestehende Kampfpotential hochpushen und optimieren will. Schöne Grüße, Giles
__________________ Do not give up the near in order to seek the far. |
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