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#1
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| Hallo! Im Kontext des Bagua Zhang (BZ) findet sich immer wieder der Hinweis, dass sich das BZ von (sehr offen und lieblos formuliert) Daoisten ableitet, die zirkulär um ein Weihrauchgefäß gegangen sind. Mir ist heute Morgen der Gedanke gekommen, dass sich solch ein "im-Kreis-gehen" zum Beispiel auch bei den Indianern (Schamanen) findet. Hier scheint demnach ein Kern zu liegen, dem ich gerne näher auf den Grunde gehen würde. Hat jemant zu diesen "Kreis-geh-Praktiken" Link-Tipps oder Informationen? LG sendet G
__________________ "Wer den Applaus der Leute sucht, der wird deren Gefangener...!" |
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#2
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| Ja, in sinologischen Studien vermutet man daoistische Schrittmethoden, die diversen CMA zugrunde liegen könnten. Hier ein altes daoistisches Ritual, das der kom. Rev. und der Kul. Rev. entgangen ist und hier auf Taiwan noch immer auf eine ungebrochene Tradierung zurückblickt. Selbst die Zukunft ist gesichert, der Fortgang ist gewährleistet. YouTube - Master Zhuang Scott Phillips, ein Tänzer und MAist, versucht schon lange solche Beziehungen zwischen Tempelriten und CMA zu finden bzw. glaubt sie gefunden zu haben. Sein Blog hier: Weakness With a Twist | A Place to Explore Ideas Related to Internal Martial Arts, Daoism, Health, Performance, Gongfu and Inner Cultivation Geändert von taiwandeutscher (15-05-2010 um 14:02 Uhr). |
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#3
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| Ich habe diese Art Im-Kreis-Gehen auch schon völlig abseits von Daoismus bei chinesischen Minoritäten gesehen, bei Schamanen. Und bei religiösen / philosophischen Daoisten ohne MA, die einfach nur morgens meditativ im Kreis gehen.
__________________ "Man kann Leuten nicht verbieten, ein ***** zu sein." (Descartes) |
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#4
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| Hallo! Danke für die Links und Kommentare. Was ist denn eigentlich der Fachausdruck für das "meditative im Kreis gehen"? LG G
__________________ "Wer den Applaus der Leute sucht, der wird deren Gefangener...!" |
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#5
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| Zitat:
Bei schamanistischen Praktiken dürfte dieser Aspekt entweder sehr im Hintergrund stehen oder (i.d.R.!!! IMO) überhaupt nicht vorhanden sein. Im Schamanismus dürfte (IMO) stets eine Mischung aus Ritual, Aufbau von Energie/Qi, Erzeugung einer "magischen Stimmung" und ähnliches im Zentrum stehen, aber nicht die Kampfanwendungsbezogenheit der körperstrukturellen Trainingsauswirkungen. Für rein daoistisch ausgerichtete Kreislauf-Meditations-Praktiken dürfte ähnliches gelten, es stellt sich allerdings die Frage, ob und wann irgendwelche Praktiker muskulär-strukturelle Auswirkungen von feinsinnig ausgerichteter Körperstruktur bemerkt haben, und dann ggf. gezielt gefördert. Das so etwas keineswegs trivial ist, kann man IMO am Beispiel des Zen-Buddhismus belegen, die ja bekanntlich Kinhin, das meditative langsame, ggf. auch SEHR (!!!) langsame Gehen betreiben, aber nicht typischerweise über IMA-Fähigkeiten verfügen. Falls es tatsächlich Bagua-artiges Kreislaufen im Rahmen schamanistischer Praktiken irgendwo gibt, fände ich das sehr interessant. Generell ist meine Einschätzung aber, dass das Bagua-Kreislaufen einzigartig ist, abgesehen natürlich von Überlappungen (!!!) von Merkmalen mit anderen Methoden innerhalb und außerhalb der chin. IMA.
__________________ chin. "Jin"="physische Energie". Dass sich durch langsame Bewegungen mit der Zeit eine mystische "Jin-Flüssigkeit" ansammeln würde, ist Unsinn. |
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