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  #1  
Alt 21-12-2011, 14:19
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Kampfkunst: Chen Taiji, Qi Gong
 
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Standard Bericht über Duanprüfungen im TQJ online

Hier der Bericht über unsere Duanprüfungen in Jiaozuo, China, im Sommer 2011 bei der CWA:
Taijiquan & Qigong Journal

Die Prüfungen fanden noch (letztmals?) nach dem Alten System statt, das neue, standardisiertere System mit speziellen Formen, Pertnerformen und Anwendungen je Duan ist derzeit in Vorbereitung bzw Umstellung. Es wird dem "kämpferischen" Aspekt des Taijiquan etwas mehr Geltung verschaffen.

Geändert von scarabe (21-12-2011 um 14:38 Uhr).
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  #2  
Alt 21-12-2011, 23:48
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Hab ich irgendwie das push-hands überlesen oder hat das nicht stattgefunden? Aufwärmübungen, Anwendungen, Theorie etc. gab es das nicht??

Man läuft seine Formen in der Gruppe wie bei einem Wettkampf (nicht mal die ganze Form!), zahlt ein Schweinegeld (es ist China!) und erhält ein Papier? Und mittels einer Demo ohne direkten Lehrerkontakt wird nochmals gezeigt was richtiges Taiji ausmacht? (Sind doch alles Duan Anwärter dort, die sollten das wissen!)

Irgendwie verstehe ich nicht was das bringen soll.

Wenn das neue System noch in der Pipeline ist, wieso veranstalten sie dann solche Prüfungen wenn nicht wegen der Kohle?
Wäre es nicht besser einfach erstmal keine Prüfungen zu machen als sowas abzuziehen?

YS

Geändert von Yangshuo (21-12-2011 um 23:52 Uhr).
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  #3  
Alt 22-12-2011, 00:57
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Kampfkunst: Chen Taiji, Qi Gong
 
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Das alte Sastem gibt es seit den 90er Jahren, wobei es schon viel früher in China Bewertungssysteme gab, die in etwa dem heutigen Dansystem in den Kampfkünsten etsprechen.
Das neue System, bzw. die Standardisierung hat man eingeführt, um einheitliche Bwertungskriterien in Anlehnung an andere Systeme zu haben und, um eben speziell auch den Kampfkunstaspekt besser überprüfen zu können.

Und nein, es ist tatsächlich so, daß im alten System kein Pushhands stattgefunden hat.
Warum auch immer. Ich hatte zwar sicherheitshalber die Anwendungen und Routinen vorbereitet, um gewappnet zu sein, es wurden aber noch keine Anwendungen geprüft.
Die Juroren haben sehr wohl Kraftübertragung und Fajins in den Bewegungen der Form bewertet (Punches, Ellbogenstöße, Tritte etc), aber kein Pushen.
Wer da zu wenig Effekt/"Wumms" zeigte oder die Bewegungen unkorrekt/unrealistisch machte, wurde genauso herabgestuft wie die, die von Lösen oder Sinken wenig hielten.
Auch wer seine Waffen "unrealistisch" handhabte, wurde herabgestuft.

Das neue System ist da anders, da gibts vom ersten bis zum höchsten Duan auch Anwendungen am Gegner, Partnerformen, und je Duan spezielle Bewegungen und Formen, die dann wesentlich kampforientierter sind.


Interessant war übrigens auch, daß die Dolmetscher uns auch im Auge behielten und unser Verhalten in Bezug auf Wude, Manieren etc bewachten- es gab mehrere Situationen, wo jemand z.B. plötzlich eine Waffe leihen mußte, den Weg zur Toillette nicht fand usw., das wurde genauso registriert, wie unsere Kommentare und Reaktionen auf das lange Warten, "nervige" Mitbewerber etc...

Geändert von scarabe (22-12-2011 um 01:01 Uhr).
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  #4  
Alt 22-12-2011, 02:04
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Kampfkunst: chen-shi
 
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Also eigentlich machten die Juroren genau das was sie vorher am Turnier auch gemacht haben?

Die Übersetzer waren chinesische Studenten? Die machen das einfach, die schauen dich dauernd an und stehen zu nah. Das scheint normal zu sein. Würde daraus nicht schliessen, dass sie euch bewerten, eher studieren (aber wohl nicht nach Taiji Kriterien). (Und ich will nicht von Studenten bewertet werden!)

Mal abwarten wie das neue System wird, in dieser Form finde ich es.. 'komisch'.


YS
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  #5  
Alt 22-12-2011, 07:30
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Zitat:
Zitat von scarabe Beitrag anzeigen
Die Juroren haben sehr wohl Kraftübertragung und Fajins in den Bewegungen der Form bewertet (Punches, Ellbogenstöße, Tritte etc), aber kein Pushen.
Wer da zu wenig Effekt/"Wumms" zeigte oder die Bewegungen unkorrekt/unrealistisch machte, wurde genauso herabgestuft wie die, die von Lösen oder Sinken wenig hielten.
Kraft"übertragung" ... an die Luft Wohl eher eine Frage der Wahl der passenden Vorführkleidung
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  #6  
Alt 22-12-2011, 09:58
taiwandeutscher
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Könnte man dann Duan 1 - 3 als Schülergrade bezeichnen? Oder gibt es auch solche Abstufungen?
Ohne wäre das aber wenig detailliert, für den langen Weg als Lernender.
Und wenn man mit dem auch von den Japanern benutzen chin. Zeichen stolz auf den 1. Duan verweist, würde man von einem echten Schwarzgurt ziemlich zugerichtet werden, oder?
Da tut man sich auf Dauer wohl eher doch keinen Gefallen, aber das interessiert nicht sonderlich.
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  #7  
Alt 22-12-2011, 10:58
Jochen Wolfgramm
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Ich haue nicht gerne auf die Paucke, aber ich muss sagen, da waren unsere Schwarzgurtprüfungen (1ster und einziger Duan ) anspruchsvoller.

Nicht vom Titel irritieren lassen!
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  #8  
Alt 22-12-2011, 11:30
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Zitat:
Zitat von Trinculo Beitrag anzeigen
Kraft"übertragung" ... an die Luft Wohl eher eine Frage der Wahl der passenden Vorführkleidung
Du glaubst nicht, dass man das als erfahrender Kampfrichter sehen kann?
Hier im Forum werden doch auch oft Vorführungen Videos anhand von optischem Eindruck als "knackig" oder ähnlich bezeichnet.
Wenn man kräftig mit dem Fuß auftampft, dann wirkt das auch sehr dynamisch.
Hab in den IMA bisher keine Bruchtests gesehen und wäre das die Lösung?
Wie müsste denn eine Prüfung aussehen, die IMA-Skills abprüft?

Zitat:
Zitat von taiwandeutscher Beitrag anzeigen
Könnte man dann Duan 1 - 3 als Schülergrade bezeichnen? Oder gibt es auch solche Abstufungen?
Ohne wäre das aber wenig detailliert, für den langen Weg als Lernender.
Und wenn man mit dem auch von den Japanern benutzen chin. Zeichen stolz auf den 1. Duan verweist, würde man von einem echten Schwarzgurt ziemlich zugerichtet werden, oder?
Wieso übel zugerichtet?
Weil der Schwarzgurt beleidigt ist?
Ich hab noch keine gefährlichen Kämpfe zwischen IMA-lern gesehen.
Auch bei den Japanern wird ein erster Dan teilweise als Schülergrad angesehen und lässt nur sehr bedingt einen Rückschluss auf die Kampfkraft zu.
Darüber hinaus kann man doch Graduierungen zwischen verschiedenen Stilen nicht wirklich vergleichen.
Oder gibt es auch "echte" Schwarzgurte in Taichi?
In Taiwan vielleicht?
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  #9  
Alt 22-12-2011, 11:38
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Zitat:
Zitat von Jochen Wolfgramm Beitrag anzeigen
Ich haue nicht gerne auf die Paucke, aber ich muss sagen, da waren unsere Schwarzgurtprüfungen (1ster und einziger Duan ) anspruchsvoller.

Nicht vom Titel irritieren lassen!
Eine Prüfung für Taiji, Mantis und Tongbei?
Haben die dann drei schwarze Gürtel?
Und wieso war der Taiji-Teil anspruchsvoller, wenn er dazu diente, die Nerven zu beruhigen?
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  #10  
Alt 22-12-2011, 11:57
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Zitat:
Zitat von Simplicius Beitrag anzeigen
Du glaubst nicht, dass man das als erfahrender Kampfrichter sehen kann?
Hier im Forum werden doch auch oft Vorführungen Videos anhand von optischem Eindruck als "knackig" oder ähnlich bezeichnet.
Wenn man kräftig mit dem Fuß auftampft, dann wirkt das auch sehr dynamisch.
Yep, das meinte ich. Vieles sieht knackig aus, solange es nicht auf Widerstand trifft. Am Sandsack wirkt es dann schon oft eher unglücklich. Was man natürlich sehen kann: wenn es nicht einmal ohne Widerstand explosiv und gut koordiniert aussieht, klappt es am Sandsack selten besser

Zitat:
Zitat von Simplicius Beitrag anzeigen
Hab in den IMA bisher keine Bruchtests gesehen und wäre das die Lösung?
Wie müsste denn eine Prüfung aussehen, die IMA-Skills abprüft?
Mein Punkt war eigentlich nur, dass ich es nicht Kraft"übertragung" nennen würde, bewerten kann man die Formen natürlich trotzdem. Für eine IMA-Skill-Prüfung habe ich auch keine guten Ideen, habe aber auch nicht lange darüber nachgedacht.
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  #11  
Alt 22-12-2011, 12:46
Jochen Wolfgramm
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Zitat:
Zitat von Simplicius Beitrag anzeigen
Eine Prüfung für Taiji, Mantis und Tongbei?
Haben die dann drei schwarze Gürtel?
Und wieso war der Taiji-Teil anspruchsvoller, wenn er dazu diente, die Nerven zu beruhigen?
Haha, nein nein, bei uns gibt es nur eine Gesamtprüfung, im Kung Fu eben. Und da gehört Taiji dazu, wie eben auch Sanda. Schwerpunkt ist aber Tang Lang und Tong Bei.

Anspruchsvoller? Das war wohl der Eindruck der schreibenden Schülerin und nicht so gedacht. Das Taiji bei uns ist mitnichten Anspruchsvoll
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  #12  
Alt 22-12-2011, 13:34
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Zitat:
Zitat von Simplicius Beitrag anzeigen
Wie müsste denn eine Prüfung aussehen, die IMA-Skills abprüft?
Gar keine Prüfungen vielleicht?

Ich hätte mühe die Schüler 5min der Laojia zeigen zu lassen, dann nochmals erklären was man sowieso im Training zu hören bekommt, Geld einsammeln und ein Stück Papier zu verteilen.
Und wann ist eine Form 'abgeschlossen'? Wenn man sie auswendig kann, wenn man sinken kann, wenn man sie anwenden kann oder wenn man sie schön meditativ laufen kann.. etc.

Prüfungen haben den Zweck der Qualitätssicherung und Erbauung der Schüler. Qualitätssicherung machen die Chenjiagou Leute schon mit ihren etlichen Seminaren weltweit und dem Training in Chenjiagou.
Prüfungen zur Erbauung sind Blendgranaten die im Taiji nichts zu suchen haben. Meine Meinung.


YS
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  #13  
Alt 22-12-2011, 13:35
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Zitat:
Zitat von Jochen Wolfgramm Beitrag anzeigen
Haha, nein nein, bei uns gibt es nur eine Gesamtprüfung, im Kung Fu eben. Und da gehört Taiji dazu, wie eben auch Sanda. Schwerpunkt ist aber Tang Lang und Tong Bei.
gut, verstehe.

sieben Stunden Kleingruppenprüfung unter den Augen des eigenen Lehrer ist sicher einem Meistergrad und einer Lehrberechtigung (?) angemessener als zweimal fünf Minuten Formlauf.

Ich denke, Scarabe hätte auch gerne mehr gezeigt.
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Geändert von Simplicius (22-12-2011 um 14:09 Uhr).
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  #14  
Alt 22-12-2011, 14:44
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Zitat:
Zitat von Trinculo Beitrag anzeigen
Für eine IMA-Skill-Prüfung habe ich auch keine guten Ideen, habe aber auch nicht lange darüber nachgedacht.
Das ist doch kein Problem. Als Prüfer muss man einfach mal mit dem Prüfling pushen, sich hebeln/werfen/hauen lassen (z.B. durch eine Pratze oder einen Kickshield... wenn da noch ausreichend fieser Impuls durchkommt ists ok) also MIT dem Prüfling zusammen üben und dann bewerten.

So unglaublich bahnbrechend ist die Idee jetzt aber nicht. Ich weiss erst dann, was ein Praktiker kann, wenn ich mit dem geübt/gespielt habe. Vom reinen zusehen werd ich nicht schlau.

Eine akademische Prüfung besteht ja auch nicht nur aus einem Monolog seitens des Prüflings.

Gruss, Thomas
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  #15  
Alt 22-12-2011, 22:02
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Ja, grins, selbstverständlich hätte ich gern mehr gezeigt, schon, um mir einige Kommentare hier zu ersparen ;-)

Generell entspricht der 3. Duan etwa dem Schwarzgurt.
Vor den ersten beiden Duans gibts noch zwei Panda-Abzeichen, die ich nicht erwähnt hatte, weil bei uns, soweit ich weiß, keiner diese Prüfung machte.
Der 4. Duan entspricht etwa dem 2. + 3. Duan in anderem KS, ab dem 5. Duan darf der Inhaber dann selbst Prüfungen bis zum 3. Duan abnehmen. Das ist in anderem KS meist ab dem 4. Duan möglich.
So in etwa der Vergleich, auch wenn man nur von einem ungefähren Vergleich ausgehen kann.
Ab dem 7. Duan beginnen die "Großmeister"-Duans (die wirklich hohen Oberstufen-Duans), die in der Regel nur an Leute mit besonderen Verdiensten/Erfolgen vergeben werden, also etwa besondere nationale Meister ab einem gewissen Alter, langjährig auf hohem Niveau sehr erfolgreiche Trainer etc.

Mein Trainer und ich hatten extra eine Mischform aus Yilu und Erlu zusammengestellt, die neben meditativ-langsamen Bewegungen, sauberer Gewichtung, Lösen und Sinken, auch einen schnellen und explosiven Paochui-Teil zeigte, mit Punches, Tritten, Sprung etc.
auch die Schwertform war schwungvoll und soztusagen am praktischen "Klingeneinsatz" orientiert.

Die Kleidung spielte dabei weniger eine Rolle, denn es sind bei diesen offiziellen Prüfungen traditionelle Taiji-Anzüge genauso vorgeschrieben, wie Tasseln an den Schwertern, d.h., wir waren alle gleich gekleidet/hatten gleiche Voraussetzungen.

Und selbstverständlich ist es einem erfahrenen Juror, wie z.B. Herrn Kang oder GM Chen Zhenglei möglich, festzustellen, ob jemand ohne Kraftübertragung und Verwurzelung einfach nur in der Luft herumfuchtelt oder ob die Aktionen Substanz haben. (Man hatte ja ohnehin manchmal das intensive Gefühl, als wäre man nicht allein im eigenen Körper, so nah schienen die Juroren da irgendwo drüben auf ihren Bänken plötzlich zu sein)
Das- unrealistische Bewegungen ohne wirkliche Kraft/Verwurzelung- wurde ja auch bei vielen kritisiert, weswegen am zweiten Tag dann Wang Haijun (mehrfacher nat. chin. Champion und einer der erfolgreichsten Trainer) auch extra Fakins, Spirale, Fersendruck etc demonstrieren mußrte- für all die, die eben "leer" getreten oder gestoßen hatten.
Das war auch mit ein Grund, warum doch einige Anwärter für einen 4., 5. und 6. Duan letztendlich "nur" mit einem Dritten heimgingen.


Die Übersetzer waren übrigens keineswegs plump nahe, sondern lockere Studenten, mit denen man sich gut unterhalten konnte und die auch gelegentlich selbst über die langen Reden und Erfahrungen "maulten". Daß sie uns im Auge behalten hatten, erfuhr ich erst am Ende, als nämlich die Jury komischerweise genau Bescheid wußte über das, was wir so "angestellt" und von uns gegeben hatten.
Irgendwie auch logisch, wie sonst sollte das Wude mit überprüft werden...?

Jedenfalls, wenn in einigen Jahren mein 5. Duan dran ist, wird das neue System aktiv sein und darin enthalten ist dann auch genug "Kämpferisches", so daß zumindest dann die heute noch verständlichen Beschwerden und Zweifel nicht mehr nötig sein werden.
Aber mit einfach mal nett ein Förmchen laufen ist es auch heute lange nicht getan!

Geändert von scarabe (22-12-2011 um 23:03 Uhr).
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