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#31
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| Bei wieviel Arbeitsstunden/Unterrichtstunden in der Woche ?
__________________ http://www.youtube.com/watch?v=txbj1...eature=related Geändert von Primo (04-03-2010 um 11:33 Uhr). |
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#32
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| Zitat:
Vielleicht war "verwerflich" schlecht gewählt. Ich hoffe ist ist trotzdem klar wie es gmeint war. Zudem bezog ich mich auf das von mir gezeichnete Extrembeispiel. Wenn ein KK-Schule wirklich nur noch ein Vorwand wäre mit dem einzigen Ziel, den Leuten die Kohle aus der Tasche zu ziehen, mit falschen Versprechungen, Blender-Tricks, Knebelverträgen etc. Auch dann gibt´s natürlich noch die Eigenverantwortung der Schüler, aber die Intention dahinter wäre trotzdem in meinen Augen "verwerflich", und je nachdem wie geschickt sich ein "Betrüger" anstellt kann es nun mal auch passieren daß da ´ne Menge Leute drauf reinfallen, ggf. auch Leute die man jetzt nicht in die Kategorie "haben es dann auch nicht besser verdient" packen würde. Aber noch mal, daß ist sicher ein Extrembeispiel. Eigentlich geht´s mir ja gerade darum zu sagen, daß man von solchen Extrembeispielen nicht auf alle oder die Mehrheit schließen kann und darf, daß es eben nicht (!) grundsätzlich "verwerflich" ist wenn man mit einer KK-Schule Geld verdient, auch gutes Geld daß über "man kommt so gerade klar" hinaus geht. Solange Preis und Leistung in einem korrekten, akzeptabelen Verhältnis steht gönne ich jedem wenn er mit seinem Unternehmen erfolgreich ist.
__________________ "Der Chen Stil geht auf das Jahr 1928 zurück und entstand in Peking." (Produktbeschreibung "Tai-Chi Chen Yi Lu - Formen und kriegerische Anwendungen") fei long guo jiang - enter the fat dragon |
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#33
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| In dem Beispiel wurde ja mit 150 Schülern und 40€ Monatsbeitrag kalkuliert. Bei so vielen Schülern wird man schon einge unterschiedlichen Gruppen haben. Und bei 40 € pro Monat wird man den einzelnen Gruppen auch nicht nur einen Termin pro Wochen anbieten können. Ich denke man kann davon ausgehen daß man da 3 oder 4 Kurse pro Tag im Program hat, also je nach länge der Einheit (60,90, 120 Min. ?) auf eine reine Unterrichtszeit von 3-6 Stunden pro Tag kommt. Klingt erst mal natürlich nach relativ wenig Arbeit verglichen mit einem regulären 8 Stunden-Job. Fairer weise sollte man daran denken daß dazu natürlich noch Sachen kommen wie Buchhaltung oder ganz profane Dinge wie Halle sauber halten. Zudem erwarte ich von einem guten Lehrer daß er auch selber noch regelmäßig trainiert, an sich arbeitet.
__________________ "Der Chen Stil geht auf das Jahr 1928 zurück und entstand in Peking." (Produktbeschreibung "Tai-Chi Chen Yi Lu - Formen und kriegerische Anwendungen") fei long guo jiang - enter the fat dragon |
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#34
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| @ Takito: ersteinam möchte ich sagen, dass meine schülerzahlen (wenn es denn überhaupt so genannt werden kann) echt erbärmlich sind... zudem hab ich den einen Kung Fu schüler der mich mit Meister anredet (ist grad ganz aktuell)..sowas möchte ich gar nicht, denn die von dir beschriebenen eigenschaften habe ich in meinem alter sowieso noch nicht alle..generell möchte ich auch nicht als 'Meister' bezeichnet werden...sicher, ja, ich bin lehrer und (bei meinem honorarjob) übungsleiter..aber Meister - und die diskussion gabs hier ja auch schon- bin ich ganz sicher nicht...habe letztens auch einem anderen schüler gesagt, dass ich das immer mehr als ein miteinander lernen (weil er dann irgendwann mit den elementübungen, die er aus einem buch hatte) gekommen ist und wir die eben mal genmacjt haben...ich war ja begeistert ![]() ach und das mit dem geld verdienen..bei 5000€ wär schon nicht schlecht..bin ja aber realistisch gesehen, weut davon entfernt... grundsätzlich: es ist extrem schwer aus dem nichts was aufzubauen, so wie ich es grad versuche...jetzt kommt das amt und will schon wieder meine gewerbeanmeldung sehen...meine kontoeingänge etc., sonst versagen sie mir die leistungen...ich verdiene halt echt nich viel und beziehe nebenbei noch alg2...und mein bescheid ist letzten mnat ausgelaufen.....mhm..alles nicht so einfach....
__________________ Kung Fu ist nicht kämpfen; Kung Fu ist nicht zu kämpfen;"It's a long way to go" www.chingwu-kampfkunst.de |
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#35
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| Zitat:
mann mann was für ein bescheidener beitrag! willst du jetzt jeden angreifen der geld mit KK verdient? kannst du nicht verstehen dass leute ihr hobby zum beruf machen? findest du nicht, dass ein guter lehrer, der dir viel beibringt, auch seinen preis hat? also mann kann ja über abzocker lästern, ok. aber so in nur 2 schubladen also das ist ja mehr als ungerecht. ich kenne viele die unterrichten, hauptberuflich oder auch nebenberuflich mit dem aspekt des zusatzverdienstes. das ist ja wohl auf normalem niveau nicht verwerflich. Geändert von wiki (04-03-2010 um 12:36 Uhr). |
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#36
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| Zitat:
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#37
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| Eigentlich denke ich schon, dass der so häufig propagierte "mündige Bürger" weitestgehend selbst entscheiden sollte, wofür er sein Geld ausgibt. Wenn seidenpyjama-gewandete, charismatische Lehrer einen vom Qi erzählen, den Schülern schnelle Lernfortschritte bescheren (ungelenkes Hindurchwursteln durch eine optisch attraktive Kurzform im Wochendkurs, aber die "können" dann alle) und die Schüler dafür ihr Geld ausgeben... Drangegeben. Man wundert sich sowieso, wie viel Lehrer (Arzt, Handwerker, Berater etc.) ein Mensch widerspruchslos erträgt. Weniger lustig finde ich es, wenn, wie ich es gerade am eigenen Leibe erlebe (oder besser erleide), jemand einen kassengeförderten Qigong-Kurs gibt, der der Gesundheit der zumeist Anfängerschüler eher ab- als zuträglich ist (Muskelkater, Zerrungen). In diesem Fall unterrichtet nicht ein selbständiger Unternehmer, über dessen Erfolg oder Misserfolg die Kunden frei entscheiden. Hier setzen die Schüler Kassenzertifizierung mit Qualität gleich und vertrauen darauf, dass das schon richtig sein muss, wenn ihre Kasse den Kurs unterstützt. Weit gefehlt! Hinzukommt der Umstand, dass jene Schüler, die intuitiv spüren, hier könnten sie eher Schaden nehmen, für den Taiji- und Qigongbereich meist ein für allemal "verloren" sind und ihre negativen Erfahrungen nicht für sich behalten. Freiwillig hinter einem "Guru" herzulaufen ist das eine, sich bei einem vermeindlich "TÜV"-geprüftem Kurs die Sehnen zu überdehnen das andere. Wenn der angeblich so freie Markt durch unreflektierte Eigenmarketingmaßnahmen eines mächtigen Mitspielers (da Geldgebers) außer Kraft gesetzt wird, dann ist das das Problem und nicht das Geldverdienen an sich. Liebe Grüße, laoshu
__________________ There is no phoenix without ashes. Aus der Biografie von Jane Fonda |
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#38
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__________________ 我愛廣府話 Geändert von Freier Geist (16-04-2011 um 21:50 Uhr). |
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#39
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| Geld verdienen, dagegen hat doch niemand etwas. Nur können Menschen sich verändern , durch zu viel Geld, macht, erfolg..... Und das auch wenn anfangs mal gutes gedacht wurde. Und plötzlich oder step to step zählt dann nur noch, wie man noch mehr, und noch mehr bekommt. Ihr wisst sicherlich was ich meine. Wenn ich einen Menschen etwas überteuert verkaufe,oder etwas verkaufe was sie garnicht benötigen, oder in ihren labilen geist rumfuhrwerke.....( gibt viele beispiele) und mir dessen auch noch bewusst bin, bin ich vom weg abgekommen. Und zu sagen naja.. alles erwachsene Menschen die müssen wissen was sie tun, NEIN wissen sie nicht! Das ist eine sehr schlechte entschuldigung. Ich würde das nicht wollen, für mich ist solch ein Verhalten Inakzeptabel. @ KlingtonJake Aller anfang ist schwer. Es ist sicherlich nicht einfach. wünsche dir aber ein gutes zurecht kommen und erfolg. LG Geändert von Takito (04-03-2010 um 21:21 Uhr). |
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#40
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| Zitat:
Für viele eben ist es die Herausforderung, nach oben zu kommen und jedes Mittel finden sie in jedem Fall legitim. Sie lernen eben das mit dabei. Das ist nun einmal so.
__________________ Wenn gerade man nicht zum Wettstreit bereit ist, ist auf der Welt niemand, mit dem man in Streit ist. |
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#41
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| heute war bei mir wieder nur 1 schüler...von den vielen die gar nicht habe....so und dann kommt das amt und sagt ich soll irgendwelche nachweise bringen, bei denen ich nicht genau verstehe was sie meinen...gestern kommtn brief, da wollen sie die gewerbeanmeldung (die schon im dezember abgegeben habe) und wollen noch dieses und jenes...heute kommt der bescheid über alg2 verlängerung, die wollen immer noch die gewerbeanmeldung...und irgendwie wissen die selber nicht was sie machen.......aber was beklag ich mich...ich wusste es würde hart werden...aus dem nichts zu kommen ist nicht einfach...... ps: ok sorry wenn das jetzt nicht wirklich hierher gehört..musste nur mal schreiben , weil mir das grad so unter den fingernägeln brennt.............
__________________ Kung Fu ist nicht kämpfen; Kung Fu ist nicht zu kämpfen;"It's a long way to go" www.chingwu-kampfkunst.de |
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#42
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| dazu nüchtern zweierlei: Das Rechenbeispiel oben ist wunderbar optimistisch, bei gutem Einkommen und dann- eine Frau hätte eine private KV von 300-500€ monatlich, je nach Alter und Leistung! @Klingone: Mach das Ganze freiberuflich nur mit Steuernummer, das geht bei Taiji, dann bist du auch gleich MWST-befreit, wenn Du willst und sparst dir jede Menge Arbeit... Wenn Du dann später dick im Geschäft bist, kannst Du es immer noch erweitern! Wie wärs damit, als Anhaltspunkt: Monatspreise von... bis je Kurs Kündigungsfristen von 1-max 3 Monaten gut aussuchen, zu wem man geht und was der/die kann/gelernt hat und daran denken, daß leben nun mal Geld kostet und daß auch ein KK-Lehrer nicht ohne auskommt.... |
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#43
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| Natürlich kommt ein Kampfkunstlehrer nicht ohne Geld aus. Wenn es sich aber nur noch ums Geldverdienen dreht, braucht das niemand. Oder anders: Wenn der Unterricht weiterhin gut ist, dann gut. Wenn aber die Qualität flöten geht, nur weil die gelehrten und gezeigten Übungen nicht bei den Schülern ankommen, die schüler zahlreich ausbleiben, und man sich dann aus diesem Grund dazu entscheidet irrgentein Müll zu zeigen, nur weil dann mehr gut zahlende Schüler kommen, dann ist das nicht mehr so gut. Wir müssen mal bedenken das diese Schüler dann vielleicht auch irrgentwann einmal lehren wollen...und die darauf folgenden auch wieder....etc. Alle geben das dann weiter. Geld ist wichtig , aber bei weitem nicht alles. Mann kann mengen von Geld haben und trotzdem arm sein Und Geld verdienen um jeden Preis, mit jedem Mittel? nö, danke! Dann bleibe ich lieber finanziel arm. Wobei im Vergleich zu anderen Menschen auf der Welt habe ich im Überfluss Wer von euch nicht?Wenn ich sehe wie gutgläubigen Menschen das Geld aus der Tasche gezogen wird, nicht nur mit den Kampfkünsten, auch mit Spirituellen dingen.... heilen etc. NEE!So möchte ich nicht sein. Aber das muss halt jeder für sich selbst entscheiden. Das man solch Verhalten auch in anderen Bereichen antreffen kann, ist mir schon klar. Aber das sollte für die selbstständigen der Kampfkunst sene keine entschuldigung sein. Zumal einige von denen, von sich behaupten Buddhisten oder Daoisten zu sein, wie passt das denn? @ kleine drachin ich bin auch kein heiliger. Was ich hier meine sind menschliche dinge, die haben nichts damit zu tun das man heilig ist. liebe Grüße Geändert von Takito (05-03-2010 um 23:08 Uhr). |
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#44
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| @ scarabe: ich glaub das mit dem freiberuflich hab ich bei der finanzamtsanmeldung verhauen...und ich hab ja auch schon das gewerbe angemeldet und nehme §19 - kleinunternehmer regellung in anspruch...aber sich selbstständig macvhen mit einer einstelligen schülerzahl, und dann den beschissenen stress mit dem amt haben, weil nicht genug verdient...ist richtig blöd...und im prinzip wollen die ja sehen , dass es läuft... und @ Takito: ich bin grad finanziell nicht so reich, aber dafür hab ich was für mich, was mir was gibt und alles ....
__________________ Kung Fu ist nicht kämpfen; Kung Fu ist nicht zu kämpfen;"It's a long way to go" www.chingwu-kampfkunst.de |
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#45
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| Guten Abend! Hier geht es ja richtig rund! Fein ![]() Ich gebe einmal eine andere Perspektive auf die Thematik: Kampfkunst in einer Masse zu unterrichten ist sinnlos. Die Vermittlung lebt zu einem einen von der individuellen Förderung und zum anderen in der Reflektion vob beiden. Der "Meister" ist (sollte) nur noch der Moderator (sein) und leitet den Lernwilligen. Doch jetzt kommen wir zum finanziellen und leider auch realitischen Teil: Wenn ich hauptberuflich mein Geld mit Kampfkunst verdienen möchte, dann bin ich auf die Abgaben der Lernwilligen angewiesen. Wenn nun aber ein "Meister" wirklich individuell unterrichten möchte, dann muss er hohe Preise verlangen oder aber er nagt am Hungertuch. Somit ist der Schritt zur Masse nur logisch: Je mehr er "bindet", desto mehr leisten monatlich einen Beitrag und desto mehr Geld fällt ab. Damit geht aber die Qualität flöten, weil es nicht mehr darum geht, einen Menschen auf dem Weg voran zu bringen, sondern im Hinterkopf steht stets der Lebensunterhalt - eine Zwangsbedingung und diese sind immer schlecht; egal in welchem Zusammenhang bzw. Kontext. D.h. einem Menschen, der hauptberuflich KK unterrichten will, der kann gar nicht anders und muss für die Masse die Türen öffnen. Ist wie im Hotelgewerbe: Warum für eine Person die Krustentiere holen, wenn die Masse aus einem Topf frisst? Eine reine Kosten/Nutzen-Rechnung...und sollte sich einmal ein "zu fördernder" Lehrling aus der Masse hervortun, dann kann man diesen immer noch außerhalb der Gruppe fördern, gell? So long Günther
__________________ "Wer den Applaus der Leute sucht, der wird deren Gefangener...!" Geändert von WingChun77 (07-03-2010 um 00:32 Uhr). Grund: Gedankliche Ergänzungen... |
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