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Taijiquan, Qigong-Neigong Tuishou, Baguazhang, Xingyiquan Alles zum Thema "Neijia" sowie gesundheitsorientierte Bewegungskünste



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  #1  
Alt 27-04-2006, 16:18
Benutzerbild von malice
inaktiv
Kampfkunst: Melange
 
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Alter: 45
Beiträge: 1.811
Standard blocken oder ausweichen?

Bevorzugt Ihr eher eine aktive oder eine passive Variante um nicht von Schlägen getroffen zu werden? Oder fahrt ihr eine Mischung?

Da ich ursprünglich äußere Stile gelernt habe, ist mein erster Impuls ein Block. Dabei drehe ich mich aber raus, fahre also eine Mischung.
Wenn ich die Situation nicht mehr unter Kontrolle habe mache ich mich klein mit einer eng anliegenden Doppeldeckung (aus dem Boxen / Muay Thai)
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  #2  
Alt 27-04-2006, 16:25
Benutzerbild von re:torte
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Kampfkunst: Pilates auf SV- Basis, Schweden- Ringen
 
Registrierungsdatum: 14.12.2005
Beiträge: 2.986
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hi malice,

kommt auf die Situation an. Aber das seitliche wegdrehen (mit nem minischritt) ist immer dabei. Zur Zeit bin ich von der "leeren Hand" im Kali angetan und würde wohl eher blocken, weiterleiten und dann der Gegenangriff,

ist aber nur ne theoretische Überlegung ...
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I Love Schiuschitsu
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  #3  
Alt 27-04-2006, 16:29
Benutzerbild von kinkon
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Kampfkunst: Tourist
 
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Alter: 39
Beiträge: 3.446
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Im Ansatz den Schlag erkennen und mit dem eigenen Schlag noch vorher treffen. Wenn das zu oft daneben geht, ausweichen + Konter.
__________________
Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: "Ich bin der Faschismus". Nein, er wird sagen: "Ich bin der Antifaschismus" - Ignazio Silone
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  #4  
Alt 27-04-2006, 19:47
Benutzerbild von Klaus
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Kampfkunst:
 
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Ort: NRW
Beiträge: 17.981
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Wenn man nicht früh genug sieht daß was kommt, kann man auch nicht mehr ausweichen. Da geht nur noch blocken, wobei man das nutzen kann um gleichzeitig den Kontern anzufangen. Ansonsten ist es sicher besser, wenn man die Annäherung nutzt um gleichzeitig in eine bessere Position zu kommen. Bei mir machen das Reflexe, ich kann nicht sagen ob ich ausweiche, blocke, oder gleich demjenigen entgegengehe und ihm prophylaktisch eine rein haue. Es gibt viele Möglichkeiten.
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  #5  
Alt 28-04-2006, 00:23
Benutzerbild von Ryo
Ryo Ryo ist offline
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Tja wenn möglich dann bevorzuge ich anleiten

Aber wenn man dafür nicht gut/schnell genug ist dann bleibt nur blocken oder schlimmstenfalls einstecken...

Wie Klaus schon sagte "Es gibt viele Möglichkeiten"
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  #6  
Alt 28-04-2006, 00:38
Benutzerbild von cycomix
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Kampfkunst: mixed
 
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Beiträge: 347
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kommt auf die Situation an, Distanz zum Gegner, Kampfhaltung im Moment der Attacke/Gewichtverteilung auf den Beinen bzw. Stand usw........... ich sage immer: beides beherrschen !

Genausowenig halte ich davon, nur eine Auslage zu beherrschen. Ich habe zwar auch meine starke seite, trainiere aber beide, man weiss ja nie. Ich versuche meinen Stil immer zu variieren...
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  #7  
Alt 29-04-2006, 20:53
Benutzerbild von malice
inaktiv
Kampfkunst: Melange
 
Registrierungsdatum: 21.06.2005
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Beiträge: 1.811
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Zitat:
Zitat von kinkon
Im Ansatz den Schlag erkennen und mit dem eigenen Schlag noch vorher treffen.
vielleicht in den Schlag hineinschlagen, alles andere funzt nur theoretisch
aber selbst wenn Du sehr aggressiv vorwärts gehst kannst Du trotzdem eine fangen -wie reagierst Du?
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  #8  
Alt 30-04-2006, 01:49
Benutzerbild von Ryo
Ryo Ryo ist offline
KKB-Userstatus: Senior
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Zitat:
Zitat von malice
trotzdem eine fangen -wie reagierst Du?

Ich fall um
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  #9  
Alt 30-04-2006, 02:23
KKB-Userstatus: Professional
Kampfkunst:
 
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Beiträge: 863
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Zitat:
Zitat von malice
vielleicht in den Schlag hineinschlagen, alles andere funzt nur theoretisch
aber selbst wenn Du sehr aggressiv vorwärts gehst kannst Du trotzdem eine fangen -wie reagierst Du?

Stimmt nicht ganz. Wenn der Gegner erst ausholt - was die Meisten tun - und man sich antrainiert hat, dies als Startsignal für einen möglichst ansatzlosen Stoppschlag oder -kick, dann kann es sehr wohl funktionieren. Vor allem, wenn man sich auch so positioniert, dass man einen kürzeren Weg zum Ziel hat. Es ist meine Erfahrung, dass Leute das auch noch schneller drauf hat als parieren oder aus weichen.
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  #10  
Alt 30-04-2006, 08:52
Benutzerbild von malice
inaktiv
Kampfkunst: Melange
 
Registrierungsdatum: 21.06.2005
Alter: 45
Beiträge: 1.811
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muss ich mal ausprobieren
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  #11  
Alt 30-04-2006, 09:15
Benutzerbild von handpratze
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Kampfkunst: Krav Maga (AKMA), Kickboxen, Modified Ninjutsu Close Quarter Combat RIEB™
 
Registrierungsdatum: 03.04.2006
Ort: Wien
Alter: 44
Beiträge: 937
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Mittels Ausfallschritt aus der Kraftlinie rausgehen und gleichzeitig dem Angreifer eine ballern (Gesicht, Magengrube oder Klöten)
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  #12  
Alt 30-04-2006, 11:51
Benutzerbild von Trinculo
Moderator
Kampfkunst: 没有, Ni NT, ничего, SFA
 
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Zitat:
Zitat von Lino
Stimmt nicht ganz. Wenn der Gegner erst ausholt - was die Meisten tun - und man sich antrainiert hat, dies als Startsignal für einen möglichst ansatzlosen Stoppschlag oder -kick, dann kann es sehr wohl funktionieren.
Nicht nur wenn er ausholt. Es gibt viele Arten, sich vor dem Zuschlagen zu verraten. Gewichtsverlagerung, den Körper anspannen, minimales Zucken, die Fäuste härter ballen, ...

Es ist absolut gruselig, wie Leute, die die Fähigkeit mittels dieser "Symptome" die eigene Absicht zu erkennen, perfektioniert haben, einem die Lust zum Angriff im Keim ersticken. Das wirkt erstmal wie Gedankenlesen.
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But if they tell you that I've lost my mind
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  #13  
Alt 01-05-2006, 13:47
Benutzerbild von Klaus
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Kampfkunst:
 
Registrierungsdatum: 31.08.2001
Ort: NRW
Beiträge: 17.981
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Für jeden Schlag muß ein Angreifer IN DIE SCHLAGDISTANZ. Dafür muß er wohl oder übel dahin gehen. Und das kann man abfangen, mit Stopkicks, Entgegengehen oder Ausweichen. Ein _Angreifer_ ist mit seiner Reaktion nicht schneller als der Konter, wenn er in eine Aktion gegangen ist.
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  #14  
Alt 01-05-2006, 14:44
Benutzerbild von kinkon
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Tourist
 
Registrierungsdatum: 02.01.2006
Alter: 39
Beiträge: 3.446
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Zitat:
Zitat von Trinculo
Nicht nur wenn er ausholt. Es gibt viele Arten, sich vor dem Zuschlagen zu verraten. Gewichtsverlagerung, den Körper anspannen, minimales Zucken, die Fäuste härter ballen, ...

Es ist absolut gruselig, wie Leute, die die Fähigkeit mittels dieser "Symptome" die eigene Absicht zu erkennen, perfektioniert haben, einem die Lust zum Angriff im Keim ersticken. Das wirkt erstmal wie Gedankenlesen.
Mein Reden! Man kann sich darauf "kalibrieren". Beim guten Puncher kann das aber auch mal so richtig schön nach hinten losgehen.
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  #15  
Alt 02-05-2006, 11:08
Benutzerbild von GungFu84
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Kampfkunst: Tang Lang Kung Fu
 
Registrierungsdatum: 19.12.2005
Beiträge: 256
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wie gesagt man kann alles anwenden. ausweichen, blocken, trappen. also ich persönlich bevorzuge wenn ich in den infight gehe direkt zu punchen bzw. trappen/also die arme kontrollieren und dann punchen, kicken usw. ich bevorzuge es fast immer aus der flanke anzugreifen bzw. wenn mein gegner zu viel druck macht und auf mich losgeht, die schläge abzwehren und kontern oder den gegner mit hilfe der blocks/trappings ins leere laufen zu lassen um anschließend blitzschnell zu kontern.

grüße....
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