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#1
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| Chinesisches Fernsehn zeigt seit neustem traditionelle Kampfkünste in action.Allerdings ohne Schläge zum Kopf. èµµå*¡å°æž¶ - 新浪BLOG
__________________ 'Leave Your Nine At Home And Bring Your Skills To The Battle' - Jeru the Damaja |
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#2
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| Dazu hat mal jemand geschrieben daß die Jungs vorher ein paar Wochen in ein "Trainingslager" gehen und eine Choreographie einstudieren, die vom Veranstalter festgelegt wird, als "stiltypisch". |
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#3
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| Hallo zusammen! @ GZA - Danke für den Link! @ Alle - Hmm, ich weiß nicht. Ich meine, der Clip hat mir gut gefallen, die Sache war ordentlich gemacht, die Techniken sauber durchgezogen - aber, imho, selbst für einen sportlichen Wettkampf irgendwie zu sauber, finde ich. Klaus hat ja auch etwas dazu gesagt. Auch diese allzu deutliche Unterlegenheit des schwarzgekleideten Kämpfers kam mir irgendwie eigentümlich vor - so, als wäre er nur ein Sparrings- oder Vorführpartner für den Roten. In der letzten Ausgabe des Wuhun-Magazins las ich mit Erstaunen, das in China selbst eine massive Interessenverlagerung, was die traditionellen Kampfkünste betrifft, stattfindet. Insbesondere die Jugend wendet sich mehr und mehr dem westlichen Boxen oder nichtchinesischen Kampfkünsten zu; speziell Tae Kwon Do scheint dort sehr beliebt und "hip" zu sein. Das verwundert mich umso mehr, als das es wohl (immer noch?) Fakt ist, daß die Wushu-Schulen keine Nachwuchssorgen haben. Aber ist halt (modernes) Wushu, nichts Traditionelles. Ich meine auch gelesen zu haben, das CCTV5 bzw. diese "Leitai"-Kämpfe u.a. zur Neumotivierung zu den/"Wiederbelebung" der traditionellen chinesischen KKs beitragen sollen - mir kommt dabei die skurrile Idee, daß, wenn's so weiter geht, wir, die Westler, irgendwann das chinesische KK-Kulturerbe hüten und bewahren. Wäre irgendwie seltsam ... Was meint Ihr zu diesem Clip? Bin ich da einfach zu mißtrauisch? Schöne Grüße, john_doe Geändert von john_doe (29-10-2007 um 11:47 Uhr). |
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#4
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| Sieht mir zu 100% einstudiert aus. Außerdem glaube ich nicht, dass das wirklich Bagua-Leute sind. Das sind irgendwelche Mainstream-Wushu-Sportler oder Sanda-Leute o.ä., die für diese Demo ein paar Bagua-Figuren und Bagua-Handhaltungen eingeübt haben, ohne diese wirklich zu verinnerlichen, oder dabei irgendwelche Bagua-typischen Regeln zu beachten, die in irgendeiner mehr oder weniger sinnvollen Variante in praktisch jedem tauglichen Bagua-Stil realisiert sind. SO macht wirklich kein Stil das Circlewalking! Die gezeigten Techniken sind zwar (swiet ich gesehen habe, ich es mit nicht ganz angesehen) allesamt typisch Bagua, allerdings werden diese gezielt abgearbeitet, damit der Fersentritt nach hinten in die **** auch schön passend zum hochgezwirbelten Fußfeger kommt, und bei sämtlichen anderen Showeinlagen sieht es nicht anders aus. Bei praktisch allen Techniken fehlen eigentlich auch die situativen Voraussetzungen, wann eine Situation tatsächlich für die entsprechende Aktion angemessen wäre. Außerdem würden in realen Auseinandersetzungen viele mögliche Aktionen nur angedeutet, stark variiert oder verkürzt oder verkleinert durchgeführt, so dass man die entsprechenden Formfiguren kaum noch erkennen könnte. Für so eine Show ist diese korrekte Anwendung natürlich nicht geeignet, man will ja das Wiedererkennungserlebnis beim Zuschauer "ah, gerade hat er Formfigur XY gemacht" usw. |
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#5
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| Hi, ich habe auch gelesen, dass die Kämpfer speziell für das Turnier trainiert werden. Anfangs aber nicht in einer Choreographie wie es jetzt offenbar der Fall ist, sondern mehr im Sinne der Anwendung von stiltypischen Techniken. Damit es auch nach dem Stil aussieht der angekündigt wird. Wohl weil es sonst, egal welcher Stil meist nach "generischem" Sanda aussieht. Die ersten Kämpfe aus dieser Serie waren ja alle etwas freier und chaotischer. Vielleicht hat der Veranstalter nun eine Schauveranstaltung mit Choreographie daraus gemacht (vielleicht um das Kung Fu Kino verwöhnte Publikum zu halten) , weil die Aufgabe ausschließlich stiltypische Techniken zu nutzen nicht richtig funktioniert hat. Keine Ahnung ob sowas wirklich hilfreich ist. Ich denke wie Nagual, dass die Dynamik nichts mit der eines richtigen Kampfes zu tun hat. Sieht eher wie eine Choreographie mit eingestreuten Improvisationen aus. |
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#6
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| Es handelt sich dabei denke ich um einstudierte Kämpfe .Meine das auch irgendwo gelesen zu haben. Trotzdem sind ein paar schöne Aktionen dabei - auch wenn teilweise die Bagua typische "Kraft" fehlt.Um einen Einblick zu erhalten reicht es allemal. Ich denke so war das ganze auch gemeint. Man könnte sonst auch keine Wettkämpfe machen weil sonst nach der ersten Aktion höchstwarscheinlich Schluß wäre ![]()
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#7
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| Hallo, ob und in wie weit die Kämpfe einstudiert sind, darüber kann man lange diskutieren. Seltsam ist, dass es relativ viele Verletzungen gibt. Das mag aber auch damit zusammenhängen, dass die Teilnehmer Amateure sind und man sie nicht als ausgereifte Vertreter des jeweiligen Stils ansehen kann. Ich habe mal kurz in die chinesischen Foren reingeschauen, dort wird auch das Niveau und die Geheimniskrämerei der Veranstalter bei der Auswahl der Kämpfer und Zusammenstellung der Kämpfe (nur Vertreter des gleichen Stils) bemängelt. Auch wird das Programm nie live ausgestrahlt, was eben Anlass zu Spekulationen über mögliche Manipulationen gibt. Für mich stellt sich letztlich die Frage, was es bringt, Leute die einen bestimmten Stil nur von einigen Techniken her beherrschen, aber nicht den grundlegenden Bewegungsmodus verinnerlicht haben, gegeneinander antreten zu lassen. Leute aus "härteren" Kampfsportarten wie Sanda und MMA, Thaiboxen etc. werden das sicherlich nicht wirklich ernst nehmen. Ich glaube, an diesem Format müsste noch kräftig gearbeitet werden, damit sich die traditionellen chinesischen Kampfkünste in einem Wettkampfformat wirklich wiederfinden können. Grüße Shidefan |
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#8
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| Zitat:
Was diesen einen Kampf betrifft, ist meiner Ansicht nach ein bedeutender Anteil einstudiert und unübersehbar. Es ist natürlich möglich, dass das ganze so gemacht wurde, dass erst ein Teil einstudierter Szenen geliefert wird, um so einen Kampf "stilecht" wirken zu lassen, und die Sache danach dann in einen "echten" Kampf übergeht, so dass es am Ende auch einen "echten" Gewinner gibt. |
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