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#1
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| http://www.taijigongfu.com/chentaichiboston.html http://www.taijigongfu.com/chentaichimartia.html http://www.taijigongfu.com/chentaijiquanmar.html http://www.taijigongfu.com/chentaijiquanmaa.html http://www.taijigongfu.com/chentaichimartib.html http://www.taijigongfu.com/chentaichimartic.html http://www.taijigongfu.com/chenstyletaijima.html http://www.taijigongfu.com/chentaijiquanmab.html http://www.taijigongfu.com/chenstyletaichim.html http://www.taijigongfu.com/chentaijiquanmac.html Grüsse
__________________ Frank Burczynski IMAG e.V. Berlin ![]() Jeff Monson Grappling und MMA Pfingstseminar in Berlin: http://www.kampfkunst-board.info/for...eminar-145000/ |
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#2
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| Danke für den Link. So, habe mir die Anwendungen jetzt alle mal angesehen. Meine Meinung: Hm...naja, hoffe dass der Trainer die in real etwas -besser - schneller - runder - ausführen kann. Ist halt ´ne Übungssituation, in welcher der Trainer die Takedowns (so hoffe ich) absichtlich etwas abgehackt und unrund ausgeführt hat, um eben die "Technik" ansich zu demonstrieren und seinen Partner natürlich nicht zu verletzten. Aber trotzdem, so ganz überzeugt der Lehrer mich dann irgendwie doch auch in dieser reinen Übungssituation nicht, denn ich habe das Gefühl, auch wenn die Clips immer recht früh abbrechen, dass sein Stand während der Takedowns vielleicht nicht der allerstabilste ist. Aber das mag täuschen, müsste man halt mal real erleben. Bis dann Pilger Geändert von pilger (07-02-2006 um 12:46 Uhr). |
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#3
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| Also, es mag sein, das ich nur ein dummer anfänger bin, aber das was ich da sehe sieht nicht echt aus. Meiner Meinung nach eintspricht seine Art sich zu bewegen nicht wirklich dem , was ich über das TaiJi - Prinzip weiss, bin aber wie gesagt nur ein Anfänger. Geändert von WuWei (07-02-2006 um 23:08 Uhr). |
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#4
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| Was heisst sieht nicht echt aus ? Ich kenne den der geschubst wird, und das ist ziemlich echt. Daß es nicht unbedingt 100% Taiji ist habe ich ja bereits geschrieben. Daß er teilweise Schritte macht zwischen denen er pausiert dient dem langsamen Vormachen während dieses Workshops. Normalerweise würde er das in einem Rutsch und deutlich flotter machen. Die Eleganz die Spitzenkönner haben, hat er nicht. |
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#5
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| Zitat:
was meinen den die TaiJi cracks hier im Forum ? |
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#6
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| er drückt sich vom boden ab, deshalb fehlt auch die eleganz. besonders deutlich im drittletzten video, wo (von der groben idee her) die übung gezeigt wird, wie ich sie im bruchlosthread posting nr. 241 beschrieben habe. er lässt sich nicht seitlich fallen, sondern weicht mit einem seitlichen abdrücken der füsse/beine aus und muss nachher wieder bremsen, respektive träge masse gegen träge masse verwalten plus gefuchtel. meine kritik lautet also: mässig. |
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#7
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| Ich halte das für eine ziemlich gute Vorführung, der Mann kann sich definitiv gut positionieren und eine gewisse Stärke scheint er auch zu haben. Das einzige, was mässig ist, war seine Art im Emptyflower forum herumzulästern, aber das hat nun nichts mit seinem Können zu tun. Vakuum Ich würde es dann auch vermeiden, ein vom-boden-abdrücken als negativ oder als Ursache für "mässig" zu nehmen. Es ist halt Usus im Chen Taiji, die Kraft auf eine spezielle Art zu entwickeln, das zeigt sich auch in der Bewegungsmechanik. Die fähigen Leute verbinden dann auch Eleganz mit fürchterlicher Kraft. Gruss, Thomas
__________________ Der Gott, der Eisen wachsen ließ / der wollte keine Knechte Drum gab er Säbel Schwert und Spieß / dem Mann in seine Rechte |
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#8
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| Zitat:
Für Leute in Vergangenheit oder Gegenwart, die von einer wesentlich höheren Wahrscheinlichkeit der notwendigen Anwendung ihrer Kunst ausgehen müssen (Verteidigung bei Raubüberfällen durch Wegelagerer in der Vergangenheit, irgendwelche Security-Leute heutzutage, Polizei, SEKs usw.) interessieren sich für solche Ideale meistens ziemlich wenig, sondern einzig und allein für ihr Gefühl und für ihre Erfahrung, ob etwas funktioniert. Viele Leute in der KK-Szene nutzen so eine Argumentation dazu, zu sagen, ey, wenn ihr euch wirklich kloppen müsstet, dann würdet ihr sowieso anfangen, Gewichte zu stemmen und irgendein ultrarealistisches Hardcore-Freestyle-Kickboxen betreiben, aber das finde ich Unsinn. Die willkürlichen Ideale haben absolut ihren Wert, nur sehe ich keinen Grund, Dinge, die nicht nur manchmal oder häufig funktionieren, sondern sogar einen generellen Wert als Basisfertigkeit haben, wie z.B. das Abdrücken vom Boden, so negativ zu betrachten, nur weil das den eigenen Idealen nicht entspricht, im Rahmen einer Kunst, die in dieser Form niemals als Ausbildung für Realeinsätze gedient hat. Weil die meisten KKs mit "echtem" historischem Hintergrund wie Taiji und Bagua aber früher mal als Ausbildung für Realeinsätze gedient haben, gehe ich davon aus, dass in diesen KKs die dazugehörigen Ideale, die für uns alle so wichtig sind, in der damaligen Zeit niemals einen so hohen Stellenwert gehabt haben, dass sie in der Praxis eine "was geht ist gut"-Mentalität völlig in den Hintergrund haben könnten, wie wir das hier gerne machen, weil wir eben Freizeit-KKler ohne reelle Anwendungsmotivation sind. Auch aus dieser Perspektive würde ich mal die möglichen Interpretationsweisen der Klassiker betrachten. |
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#9
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| Es geht nicht um irgendwelche persönlichen Ideale, sondern um TaiJi Chen. Wenn es einfach nur gute Hebel sind oder Praktikabele Techniken für den Straßenkampf, dann ist es einfach kein Taji Chen, denn da geht es um mehr als das. Im Taji Chen, welches auch heute noch ein praktikabel KK ist rücken die Techniken eher in den Hintergurund und Bewegungsphilosophie rückt in den Vordergrund. Z.B.: sich nie aus seiner Mitte oder dem Zentrum herraus zu begeben, und so weit wie er sich, ich glaube im ersten Video, nach vorne streckt hat er es denke ich schon verlassen, auch ist er oft wacklich auf den beinen, bei dem einen Hebel wird er sogar von dem zu Boden gehenden Gegner einwenig Mitgerissen. All das lässt mich an seinem können in Taiji Chen zweifeln, er ist sicher ein guter KK´ler aber ich weiß nicht ob er ein guter TaiJi Chen Lehrer ist. Denn das TaiJi - Prinzip ist nun mal ein sehr wesentlicher um nicht zu sagen der wichtigster Bestandteil im TaiJi Chen und ohne das ist es einfach schlechtes TaiJi Chen aber ich möchte auch hier nochmal darauf hinweisen, dass ich ein Anfänger bin und keinen Anspruch auf Wahrheit erhebe, was ich schreibe entspricht nur meinem Verständnis der Dinge, wie es im Moment ist. Geändert von WuWei (08-02-2006 um 10:29 Uhr). |
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#10
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![]() JEDE Bewegung die schnell ausgeführt wird drückt sich vom Boden ab. Das ist physikalisch gar nicht anders möglich. Eine seitliche Fallbewegung ist von der Distanz begrenzt und LANGSAM. Darum ist auch nicht jede Bewegung eine Fallbewegung, irgendwann muß man mal nach oben. Man kann diese aber durchaus so mit Sinken verbinden daß man nicht hüpft, oder Reibung und Parallelverschiebung nutzen. Langsam wird es öde, sich ständig mit Indoktrination auseinanderzusetzen. Die Leute werden vom Kopf dusselig gequatscht und halten sich nur noch mit Nebenkriegsschauplätzen auf, die bei Partnerübungen von alleine klar werden würden, und man bräuchte auch nicht mehr dauernd nachdenken was man "anders" machen müsste, sondern würde es fühlen und merken. |
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#11
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| für mich stellt sich einfach die frage, ob ich so etwas in der art auch können möchte. deshalb korrigiere ich: es interessiert mich mässig etwas genau so zu tun, wie der mann es tut. das heisst ja nicht, dass er nichts kann, kein guter kämpfer ist etc. was ich aber durchaus glaube und auch nicht vermeide zu sagen ist, dass auch er sein können noch verfeinern könnte. so ist es auch richtig, eine gewisse wackeligkeit festzustellen, und die hat mit seinem umgang mit dem 'boden' und seinem eher leichten gewicht zu tun. usus hin oder her, oben oder unten? übrigens habe ich kürzlich auch mit chen taiji angefangen. man kann überall gute ideen und schwächen entdecken und etwas daraus machen. das geht aber nur, wenn man eine art 'persönliches ideal' kombiniert mit einer eigenkörper- und sparringsüberprüfung, denn sonst ist man auf 'objektivität' angewiesen, die einem andere eintrichtern wollen und dann gibt es einen fürchterlichen salat. grüsse vakuum |
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#12
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| Was im einen Stil gut ist, ist im anderen Stil schlecht. Wenn ich nur was bruchloses machen wollte, würde ich kein Chen Taiji machen, wenn ich Chen Taiji nicht für bruchlos halte. Wenn ich Chen Taiji mache, dann würde ich das so machen, wie die Regeln des Chen Taiji sind, und nicht wie die irgendeines anderen Stils, ob bruchlos oder nicht. Wenn ich dann irgendwann was erschaffen will, was von bruchlos und Chen Taiji beeinflusst ist, würde ich das möglichst unabhängig von den beiden Ausgangspunkten machen, so dass dann zwei oder drei Stile (Chen Taiji und bruchlos oder Chen Taiji, Chen bruchlos und bruchlos) dabei rauskommen, aber doch nicht jedes gelernte Detail sofort nach eigenem Gutdünken modifizieren und alles vermischen, weil man meint, man hätte den Universalschlüssel alles besser zu machen. Aber jeder wie er will. |
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#13
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| tut mir leid nagual. ich suche die kampfkünste nicht auf um mich dann deren regeln zu unterwerfen. auch nicht der 'regel' bruchlosigkeit. ich mag nun mal die idee der freiheit. ist das so schlimm? |
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#14
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| Nö, vakuum, ich habe damit eigentlich kein Problem, ich finde die Idee der Freiheit und auch den Mut, sich den Raum dafür zu nehmen, sehr wichtig. Ich sofern würde ich dich sogar weiter ermutigen so weiter zu machen. Auf der anderen Seite finde ich jedoch, dass einem auch etwas entgehen kann, wenn man dafür nicht aufnahmefähig ist, und zu sehr auf das schaut, wovon man denkt, dass es so richtig ist. Das ist immer ein Vorgang des Abwägens. Wenn man zwei oder mehr Stile betreibt, kann man praktisch nicht verhindern, dass man sie ein bisschen aneinander angleicht, denn jedes Details im Unterschied zu lernen erfordert sehr viel Mühe und kann unnötig Zeit und Kräfte beanspruchen. Vor allem bei stylischen Details, wie der Frage ob man seinen Fuß 30 Grad weiter nach außen drehen kann, muss oder soll, und son Firlefanz. Bei Sachen wie der ganzen Wirbelsäulenkorrektur (die manchmal auch von 30 Grad Fußstellung beeinflusst werden kann) wird es dann schon schwieriger, was man will und muss (nach Stilvorgaben). Die Angelegenheit, einen Stil zunächst nach Vorschrift zu lernen, sehe ich als etwas, was der Entfaltung der eigenen Sache nicht unbedingt widersprechen muss. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass es unterschiedliche Möglichkeiten gibt, wie man seine eigenen Ideen und die Vorgaben verschiedener Stile letztendlich zusammenbringt. Wie gesagt, mach es, wie es dir am besten gefällt, das war neutral und ernst gemeint! |
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#15
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| ok nagual! ich bin auch bereit, gewisse abläufe, die mir fremd sind, zu lernen um sie spüren zu können. und manchmal führe ich da etwas weiter, und manchmal lasse ich etwas liegen. es gibt viele stile, schulen. der weg in die kampfkünste ist nicht nur eine freude, sondern auch mit dornen übersät. man hat oft krisen, zweifel etc. wohl besonders dann, wenn man sich keinem programm unterwirft und herausfinden möchte, was für einen selbst das richtige ist und sogar bereit ist, das schon gekonnte wieder in frage zu stellen, in bewegung zu bringen. zu diesem letzten punkt sind aber nicht alle bereit und in der regel ist es so, je besser jemand ist, desto weniger ist er bereit, sein können in frage zu stellen. doch da droht einfach eine gefahr: die erstarrung im eigenen können. ich fände es gut, wenn die bruchlosgeschichte als möglichkeit diese gefahr bändigen könnte. schade ist es, wenn sie als dogma gedeutet wird. |
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