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#31
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| Hallo, Zitat:
Die o.a. Seitenlinie ist Yang ShouChung, auch Sohn des Yang ChenFu, der nach HongKong ausgewandert ist. Von daher wird er von der Yang-Familie in China irgendwie ignoriert. Wenn man also noch ein paar "Informanten" zwischen Yang ChengFu und Yang ZenDuo einschiebt, die es ja gegeben haben muß, ist Meister Chu mindestens genauso nah dran wie Yang ZenHe. (Achtung: ich mache keine Aussage über Güte, Können oder Qualität!) Soviel dazu. Was wirklich authentisch, traditionell, "Vom Ursprungsort" oder sonstwoher ist, lässt sich nur schwer ergründen. Die hier verwendeten Begriffe werden doch wohl eher als Markenzeichen verwendet. Egal wie nah dran, wahrscheinlich werden garnicht immer alle Details vermittelt, sondern über manche Dinge nur eine Vorstellung weitergegeben, eben wie es sein müsste. Die jeweiligen "Hüter" der Traditionslinie haben sich dann über die Jahre weiterentwickelt und ggf. Details entdeckt und beigefügt, die sie zwar nicht beim Vorgänger erlernt haben, aber doch im Rahmen der Tradition quasi "wiedergefunden" haben. Ich denke, Meister Chu hat ein paar sehr wichtige und einmalige Dinge mitbekommen und erlernbar gemacht (das ist gewiß nicht alles persönliche Note). Einiges davon gibt es offensichtlich auch bei IpTaiTak oder in der ChuGinSoon-Linie. Es besteht dabei schon ein gravierender Unterschied zu den Yang-Details aus der offiziellen China-Linie (oder Ursprungsort) und noch viel gravierender ist der Unterschied zur ChengManChing-Linie. Nur mal so als Fiktion: Stellt Euch vor, alle die Yang-Erben treffen sich. Ich bin sicher, jeder würde sein Aha-Erlebnis haben. Wenn das alles zusammengefasst und konsolidiert würde, dann wären wir richtig nahe dran, an der echten Tradition ... Gruß BanYan |
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#32
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| Zitat:
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#33
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| Danke für die Klarstellung, Zitat:
Gruß BanYan |
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#34
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| In meinem Thread ging es mir nicht um BESSER oder SCHLECHTER. Es ging mir darum aufzudecken, was IMA wirklich sind bzw. beinhalten. Es geht mir um den Kern, um die Prinzipien, um die Theorien, und Methoden, die zum Ziel führen. Es ging mir darum herauszustellen, was in einem Stil verwirklich wird, an IMA – Prinzipien/ Methoden und Theorien, und was in anderen Stilen nicht – UND umgekehrt. Wenn überhaupt ging es mir darum Stärken oder Schwerpunkte eines Stiles mit denen eines anderen Stiles zu vergleichen. Wichtig war mir auch einfach einen Erfahrungsaustausch anzustoßen, mit Leuten, die ebenfalls mehrere Systeme kennengelernt haben. Für mich setzt sich eben jetzt im Chen-Stil das Puzzle TAI CHI CHUAN mehr und mehr zusammen. Denn hier bekomme ich jetzt viele Informationen, die mir im Yang Stil bisher gefehlt haben. Ich bin schon als Budo-Sportler (TKD) immer der Meinung gewesen es gibt kein BESSER oder SCHLECHTER zwischen den Systemen, sondern nur einen besseren oder schlechteren ANWENDER. Klar gibt es unterschiede zwischen Systemen, es gibt DIREKT kampfbezogene Systeme und solche die viel Koordinations-, Konditions- und vielleicht auch Demonstrationstraining beinhalten. Das Ganze dann noch in unendlich feinen Abstufungen zwischen Kampf / Sport / Ästhetik / Selbstverwirklichung (als Stichwort für energetisch, spirituelle Körper/Geist/Seelen-Entwicklung) Das wurde wahrscheinlich im alten Thread falsch von mir vermittelt. Der Punkt ist die richtige Anwendung in der richtigen Situation anzuwenden. Denn auch für die tödlichsten Anwendungen gibt’s den falschen Moment und auch für die witzigsten Techniken (drunken style) gibt’s den richtigen Moment. Aber back to topic: Mein Eindruck ist: Wer wirklich Tai Chi lernen will sollte mehrere Stile lernen und praktizieren. 1. Ich habe das Gefühl, das über alle Stile hinweg gewisse Paradigmen (Rahmenregeln an die sich alle halten, und die nicht „angezweifelt“ werden) aufgestellt werden, die nicht angekratzt werden. Diese Paradigmen schränken den Stil an sich und den Anwender ein. 2. Ich habe weiter das Gefühl, das in jedem Stil gewissen Askpekte von IMA umgesetzt werden, oftmals dann besonders gut ausgearbeitet (Beispiel Chen vs. Yang: Stehende Säule (Zhan Zhuang) wird im Chen viel umfangreicher unterrichtet – ist zumindest mein subjektiver Eindruck) 3. Zur Zeit denke ich, dass man sogar profitieren könnte, wenn man in die anderen großen Systeme auch hineinschaut: Xing Yi und Bagua evtl. auch Baji (zwar nicht so bekannt aber kampftechnisch sehr interessant). Problem: Die Zeit. Eine Hinweis der diese These verstärkt: In beiden großen Schulen, sowohl Shaolin als auch Wudang, werden immer viele Stile trainiert…. Das führt zu einer Synthese an Kampffähigkeiten. Es gibt ja auch einige prominente Vertreter für diese These (bspw. Sun Lutang Wu Taji, Bagua und Xingyi). Ziel soll es also sein, ganz ähnlich wie im Prinzipien-Thread, eine Diskussion anzufachen über Methoden und Prinzipien verschiedener Stile um zu einem Ganzen zu kommen.
__________________ Es ist so leicht wie es aussieht! ... wenn man das Prinzip verstanden hat ... www.taiji-netzwerk.de |
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#35
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| Hallo Zen Frog Zitat:
Genau dahin muß es gehen. Die Tai-Chi-Meister der vergangenen Zeiten waren auch Meister der anderen Kampfkünste. Plötzlich hatten sie eine Eingebung und zählten eins und eins zusammen und erkannten die Gemeinsamkeiten (=Prinzipien). Dann entwickelten sie ein Workout (Form), um mit ihren Schülern gleich in die richtige Richtung zu trainieren. Stehende Säule, Chi-Kung, Seidenübungen, Gesundheitsübungen und und und, das sind doch nur Vorlieben oder pädagogische Tricks einzelner Meister. Das wurde dann von den Schülern adaptiert und weitergepflegt und weiter verfeinert oder abgeändert. Der eigentliche Zweck oder die Anwendung liegt im Dunkel der Geschichte (die Stille Post läßt grüßen). Irgendwie hochinteressant, das ganze wieder "back to the roots" zu bringen, aber als Schüler scheint es mir aussichtslos diese Arbeit zu leisten (obwohl mein Geist insgeheim danach verlangt!). Oder es ist wirklich einfacher als man denkt ... Gruß BanYan P.S. Nur was einfach ist, ist richtig gut! Geändert von BanYan (23-05-2006 um 14:51 Uhr). |
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#36
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| Zitat:
Die Finanzierung Wenn ich täte wie ich wollte wäre ich täglich 4-6 Stunden im Training. --> wer bezahlt mir die Trainer, die 50 € / Stunde (privattraining) verlangen. Wie kriege ich Familie und Beruf UND IMA unter einen Hut? Es gab da einen geniale Vorstoß von Yang Wingming diesem IMA-Oberguru. Er hat eine Akademie gegründet, in der man 10 Jahre kostenlos trainieren kann. In den USA irgendwo im Hinterland. Nachteil: Man verpflichtet sich 10 Jahre dort zu sein, trainiert 9 Monate im Jahr Vollzeit. Scheidet man in den ersten 5 Jahren aus (freiwillig) wirds richtig teuer. Dann fällt eine Art Schadensersatz an. Leider war dafür ein Wettbewerb und natürlich mit harten Kriterien. Teilnehmer durften nur zwischen 17 und 22 oder so sein und wurden auf Herz und Nieren geprüft. Aber die IDEE ist total GEIL. Es bräuchte mehr solche Vorstöße um die MA wieder auf eine hohes Niveau zu puschen. Ich finde übrigens Jan Silberstorff Vorstoß mit dem Tempelpark-Projekt auch sehr gut.
__________________ Es ist so leicht wie es aussieht! ... wenn man das Prinzip verstanden hat ... www.taiji-netzwerk.de |
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#37
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| Hallo! Zitat:
Der Stille
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