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#1
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| Ich habe mir heute mal wieder die Homepage von Dan Docherty angesehen und er scheint ja ein bekannter und angesehener Tai Ji Meister in Europa zu sein. Was mir allerdings mehrmals negativ aufgefallen ist, ist die Tatsache, das er unterschwellig seinen Stil, den Wudang-Stil als den ueberragenden Stil darstellt. Desweiteren behauptet er, das der Chen-Stil nicht der Ursprund des Tai Chi sei und geht noch weiter und beleidigt den ganzen Stil indem er Sachen schreibt wie z.B., das die Leute aus dem Chen-Dorf damals auf den Tai Chi Zug aufgesprungen sind und ihrem Shaolin-Boxstil ein paar Tai Chi Elemente beigemischt haben und den Mischmasch dann als den Ursprung des Tai Chi krampfhaft verkauft haetten. Dann immer die Geheimniskraemerei um seine 12 Yin und Yang Uebungen, die nur langjaehrige Indoorstudenten beigebracht kriegen und einen kaum verwundbar machen und bei ihm gelernt werden koennten. Soviel zu den Punkten die mir negativ aufgefallen ist. Meinungen dazu? Kennt jemand den Mann persoenlich? Ist der so gut, wie er tut? Was ist an seinen Erzaehlungen dran, bzw. warum sagt jemand, der soviel auf sich haelt solche Sachen? HuLong Zitat:
Zitat:
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#2
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| Also, der nette Mann hat mal bei uns in der Schule ein Seminar gegeben, zudem ich dann auch gegangen bin. Es sind mir einige, wenige Eindrücke noch im Gedächnis: - interessantes Aufwärmen, eine Übung für die Knie mach ich noch heute gern. - furchtbare Freikampf-Übungen. So wird man niemals angegriffen, so kann man niemals jemanden abwehren. - die Fotos von seinen div. Kämpfen und Knockouts in Hongkong sahen alle so aus, als zeigten sie immer den gleichen Kampf aus verschiedenen Perspektiven. - Die Waffenanwendungen waren eher unrealistisch. Wir haben zwar mit Stock trainiert, es sollte aber ein Schwert darstellen...wir wären alle tot gewesen. - Das "Push-Hands" hat mir gefallen, eine nette Übung für Balance, Körpergefühl und Kraftentwicklung. - Meine Frage nach trainieren mit etwas mehr realistischem Kontakt oder gar Sparring wurde leider negativ beantwortet. - Der Dozent war sehr nett und versuchte, meine Fragen zu beantworten, konnte oder wollte seinen Stoff aber nicht als realistisches Kampfsystem darstellen. Ich konnte trotz Bitte meinerseits nicht Vollkontakt mit ihm Sparring machen, er wollte nicht. Grüsse
__________________ Frank Burczynski - J.A.B. JKD Akademie Berlin + IMAG e.V. http://www.jkdberlin.de |
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#3
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| Wie man sieht, ist es immer ein Problem, irgendwas zu jemandem zu sagen der ein paar gute Übungen kennt, ein bischen was gemacht hat, ein bischen was kann, und viel Scheisse erzählt. Da ist Dan aber nicht der einzige. Ich denke wenn so jemand sich mal mit einem Chen Xiao Wang oder Zhu Tian Cai hinstellt und dem "zeigen" will daß der "nur Shaolin" macht, dann dürfte es ziemlich klar ausgehen. Insbesondere das Scheißgerede von "Shaolin vs. WAAAAAAHREM Tai-Tschih" geht mir auf die Nerven, weil der Unterschied von innerer Kraft aus bestimmten Shaolin-Methoden und denen von Taiji, Bagua, Liuhebafa oder Xing Yi gleich Null ist (es ist ja auch die gleiche Methode). Daß die Übungen in Shaolin und manchen Taiji-Übungen gleich heissen, liegt daran daß es tatsächlich das gleiche ist, und im 15./16. Jahrhundert durch Militärtrainer sowohl nach Shaolin als auch nach Chen Jiagou gebracht wurde. Wo auch immer das her kam (meinethalben auch von Wudang). Daß Docherty aber DEFINITIV eine Yang-Form macht, die DEFINITIV aus alten Chen-Komponenten über Yang Luchan und dessen Sohn Yang Shaohou spät im 19. Jahrhundert entwickelt wurde, NICHT in Wudang, zeigt wie man das zu verstehen hat. "Ich mach was ganz tolles, und ihr könnt alle ga nix". |
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#4
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| Sieh's mal von der Seite: Wenn Dan D. die Meinung vertreten würde, dass Chen-Stil Taiji Quan tatsächlich Taiji Quan wäre, dann müsste er darstellen können, wo die Parallelen zwischen dem was er macht und den Bewegungen von Chen Xiaowang, Zhu Tiancai, WHJ, etc... sind. Ausserdem ist das Internet geduldig. Der Satz "China's leading Tai Chi historian Wu Tu-nan..." macht natürlich Eindruck, aber nur, wenn man die chinesische Diskussion um Wu Tunan nicht kennt. Ich hatte mal eine nette Unterhaltung mit Zhu Tiancai über den Namen "Buddha-Wächter am Mörser", und das war wesentlich differenzierter als das was Dan Docherty da von sich gibt..... Geändert von einzelheinz (27-02-2005 um 16:49 Uhr). |
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#5
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| Wir Taiji Übenden sollten uns damit abfinden das niemand mehr damit kämpfen kann, hey wer von uns kann schon einen echt fitten Muay Thai oder einen Capoeira Kämpfer händeln? Kämpfen lernt man durch kämpfen, ich hab aber gar keine Zeit dafür(vielleicht ein bißchen) muß die ganzen Formen üben und Tuishou machen.... Schon komisch wie die Wudang Leute auf ihre Story bestehen. In WuDang sieht man komischerweise nur moderne Formen, hübsch und schön esoterisch. und alles schön farbenprächtig, und komischerweise sind die da alles so gut angezogen und sauber. Und schon komisch das das Chenjiago Tuishou so knallhart und garnicht weich ist. Das muß man trainieren wie Boxen sagte mal ein Meister in Chenjiago zu mir(Chen Bing der neffe von Chen Xiao Wang)...ja und warum trainiert man da in der Sonne bei 40 grad im Wüstenstaub, alles ist dreckig, man kann nur heißes Wasser trinken, und die Leute sind arm, haben nichts ausser ihrer Kampfkunst ? Wie beschämt war ich als ein junger Tuishou Champion mir sein bescheidenes Schlafeck zeigte und seinen Wellensittich mit strahlenden Augen? . keine Geheimnisse, die lachen da über neigong und angebliche geheimnisse,das sind western boys dreams sagen sie/ immer üben, immer üben, immer weiter und weiter....practice makes it perfect...das hört man da...und einweihungen für closed door students gibt es, aber nur wenn man hart genug trainiert, und zwar für jeden der hart genug trainiert, nicht nur für wenige Eingeweihte, und oft ist das nur die chinesische Höflichkeit speziell für die Westler oder für einen Vater der den Sohn beim Meister ausbilden lassen will, closed door student oder nicht der weg ist offen für jeden der es will... Sorry Jungs bin frustriert und in einem Motivationstief.Neigong ist gut, aber ein Leberhaken ist ein Leberhaken, und dann gugst Du, da ist nicht mehr viel mit Neigong und Qi, und Taiji ist die höchste Kampfkunst, vergesst das, das ist Schwachsinn....echtes Taiji ist einfach knallhartes Training Gruß Hengli Geändert von Hengli (07-12-2007 um 15:19 Uhr). |
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#6
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| Zitat:
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#7
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| Also erstmal Danke fuer die ganzen Antworten. Also ist das groesstenteils nur Gerede und ein bisschen Werbung fuer den eigenen Stil, was der gute Mann da macht. Na gut, habe ich mir fast gedacht, wollte aber trotzdem mal hoeren was ihr so denkt. @Hengli Warum denn so frustriert. Wenn du wirklich so viele Stunden taeglich trainierst, bist du doch in topfrom und mit Sicherheit in der Lage mehr als nur gut auszusehen. Du weisst es vielleicht nur noch nicht. Ausserdem ist Tuishou doch die Kampfanwendung des TaiChi in seiner Grundform. Von hier ist der Weg doch nicht mehr so weit, wenn du mal richtig angefangen hast... HuLong |
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#8
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| Hi, mein Spritzerchen Senf dazu. Kenne Dan Docherty aus Jasnieres und in meinen wenigen Begegnungen mit ihm zeigte sich in den wenigen Sätzen, die ich in meinem Englisch und er in seinem barocken Schottisch (schottischer Hochadel) wechselte, das er gerne ein Bild in den grellsten Farben von sich malt. Also genau, das was ihr auch feststellt. Ein paar Schüler von ihm fand ich ganz gut. Geoffrey, Torben, ein paar französische Schüler(innen), ... Und das was er macht würde ich nicht alles schlecht reden wollen. Das er einen sehr verwaschenen Zugang zu seinen Wurzeln zeichnet und eine reisserische Art hat seine KK darzustellen, das zieht meist Leute an die er "verdient" hat. Da bin ich ihm nicht neidisch!
__________________ Liebe Grüße Dao |
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#9
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| @Hulong du hast eigentlich recht....manchmal stelle ich gern alles in Frage, aber ich weiß das ich Neijia vor allem Chen Taiji liebe, man hat halt oft Phasen da trainiert man und hat das gefühl nicht vom Fleck zu kommen, aber ich bin trotzdem glücklich das ich das glück habe diese Künste üben zu dürfen.... danke für die nette antwort Herzlichen Gruß Hengli |
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#10
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| Zitat:
Giles |
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#11
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| Selten, dass wir uns mal so einig sind HuLong |
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#12
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| Zitat:
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#13
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| Hi Leute, Ihr habt interessante Meinungen über Dan. Ich kenne Ihn persönlich, glaube dass er gut kämpfen kann, lasse sich schwierig nachweisen, außer dem Notfall und den will ich nicht sein. Wir haben ihn nach Heilbronn eingeladen, falls jemand einen Bild über Ihn machen möchte, kann gerne kommen. Meiner Meinung: Dan ist ein ernsthafter Lehrer, bei dem man weit kommt, offen für Fragen, beweiß nach Lust und Laune und fasziniert anderen in seinem Gebiet. Grüsse, Ha Nguyen Seminar 3/4.02.2004 in Heilbronn Infos unter 0151 174 424 93 http://www.ejin.de/Seminar_2007.pdf |
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#14
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| Zitat:
Zitat:
Von einem der wenig Ahnung von TCQ hat.
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#15
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| also wie er tcc als kk interpretiert ist nicht so doll. jedenfalls das was er auf dem seminar gebracht hat was ich vor 4 jahren mal besucht habe. was theorie und technik des tcc betrifft habe ich ihn in guter erinnerung. wenns nicht soviel kostet, ruhig mal hingehen. gruß hongmen |
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