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#1
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| Guten Tag/Abend/Morgen liebe KKB Gemeine, meine Frage in diesem Fred soll sein und oder lauten: Wie entscheidend ist das Alter des geneigten Gongfulers beim erlernen einer Inneren Kampfkunst? Also man hört ja immer wieder das sich die 'innere Kraft' auch noch im fortgeschrittenem Alter halten und kultivieren lässt, was für mich noch nachvollziehbar ist für Leute die schon entsprechend früh damit anfangen.. was ist allerdings mit den schon etwas "älteren" Menschen die zb erst mit 30/40 sich dazu entschließen mit Xing Yi, Bagua oder ähnlichem anzufangen? Gehen wir mal von jemanden mit festem Job, Familie und geregeltem Alltag aus der keinen KS/KK Hintergrund vorzuweisen hat, - ist für diesen die 'Mittelklasse' das höchste aller Gefühle? Oder kann selbst so ein Späteinsteiger noch die 'höheren Sphären' seiner/einer Neijia erreichen? Oder: Ab welchem Alter ists am sinnvollsten? [Die Frage ist eher sekundär zu behandeln]fragen über fragen, das Dussl |
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#2
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| Also es gibt bedeutende Kampfkünstler, die im jungen Kindesalter angefangen haben (Yang Shouzhong), und solche, die am Anfang schon fast 20 waren (Morihei Ueshiba). Das zeigt schon einiges. Ab wann's bei den inneren KKs am oberen Ende nicht mehr zu Großem führen kann, weiß wohl keiner. Bei manchen (äußeren?) wird man ohne KK-Vorkenntnisse ja schon ab 30 abgelehnt, auch wenn du nur Hobby-Ambitionen hast (Tom Herold, Judo Inyo Ryu). Mit 30 dürfte aber bei den (typischen) inneren KKs und in der reinen SV noch sehr viel drin sein. Vor allem, wenn du den Rest deines Lebens ausschließlich dieser Sache widmest ![]() Geändert von Freier Geist (04-04-2008 um 22:11 Uhr). |
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#3
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| Ich würde sagen, dass die interessenteren Aspekte der IMAs tatsächlich meist den etwas älteren Leuten liegen. Das liegt natürlich daran, dass man irgenwann von der schneller/härter/krasser Schiene runterkommt und mal ein bischen genauer auf die "inneren" Faktoren achtet - bei sich selbst und bei anderen. Das kann man natürlich auch in jungen Jahren machen, und es gibt genügend ältere Leute, die weiterhin so trainieren, wie in ihrer Jugend. Zusammenfassend ist es abhänging von der eigenen Offenheit, wie gut man "innere" Aspekte versteht und in der eigenen Praxis integrieren kann. Wenn man einen guten Lehrer hat, kann das sogar recht schnell gehen und man kann durchaus sehr gut werden! Gruss, Thomas
__________________ Der Gott, der Eisen wachsen ließ / der wollte keine Knechte Drum gab er Säbel Schwert und Spieß / dem Mann in seine Rechte |
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#4
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| Erstens ist es eh nur ein Hobby, ausser man wäre Soldat, Wächter oder dergleichen. Ausserdem ist 20 sicher nicht zu spät, und gut ist gut genug dass es einem Spass macht. Dafür reicht es auch noch mit 40 oder 50. |
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#5
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| Zitat:
![]() Willst Du der unbesiegbare Superman werden? ![]() Am Besten ist es doch, sich mit sich selbst zu vergleichen. Und von da wo Du stehst, kannst Du noch viel besser werden, in nahezu jedem Alter. Es gibt auch Leute, die mit über 60 anfangen und große Fortschritte machen, auch wenn Sie sich vielleicht nicht erheblich jüngeren vergleichen können. Man muss IMHO allerdings einiges an Zeit investieren. Mit 30 bis 60 Minuten Training am Tag tut sich schon einiges, aber Großmeister wird man wohl nicht . Mein Lehrer hat wohl auch erst über dreißig angefangen und ist jetzt nach ca. 11-12 Jahren mit ein bis drei Stunden Training am Tag (außerhalb von Lehrgängen) in einigen Bereichen mehr als "Mittelklasse" (auf die deutsche Taijiquanszene bezogen ).Aber zumindest in meinem Stil gilt : "Übung macht den Meister"! Es glaubt ja auch keiner, dass er Tiger Woods schlagen kann, wenn er mit 40 anfängt, täglich eine Stunde Golf zu spielen, obwohl Golf teilweise auch das Image eines Altherren-Sports hat . )Geändert von bluemonkey (05-04-2008 um 03:01 Uhr). |
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#6
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![]() Und nein, ich will nicht ein/der Supermann sein erstens steh ich nicht auf hautenge Anzüge, Schmalzlocken und rote Gummistiefel und zweitens war die Frage weniger auf mich und mehr auf die Gesammtheit bezogen. ![]() |
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#7
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#8
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| Hallo! Zitat:
![]() Ich kann da nur bluemonkey zustimmen. Bei den inneren Kampfkünsten geht es in meinen Augen viel mehr um die eigene Entwicklung bzw. um den eigenen Weg, als dies vielleicht bei den äußeren Kampfkünsten der Fall ist. Außerdem habe ich den Eindruck, daß mit mit zunehmenden Alter das Interesse an Äußerlichkeiten zurückgeht, während das Interesse an anderen "Werten", wie z.B Gesundheit, Spiritualität zunimmt. Und ich denke, da kann man auch bei einem späten Einstieg noch viel für sich gewinnen. Viele liebe Grüße Ronny Wolf |
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#9
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| von leuten die spät (60-70) angefangen haben und gesundheitlich radikal das ruder herumreissen konnten hört man öfter. im LHBF gibts da einen bekannteren, karl-heinz hat ihn mal erwähnt. ich denke wenn man entsprechend talentiert, eifrig und smart ist, kann man auch spät noch sehr gut werden. für die meisten (hobby-)läufer ist das alter wie klaus richtig sagt völlig egal.
__________________ 'Just because the rythm is slow, that don't mean that you can't flow' - Prince Fleaswallows Geändert von Hokum (06-04-2008 um 16:16 Uhr). |
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#10
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| Man sollte auch heilfroh sein wenn es einem gesundheitlich richtig weiterhilft. So oft kloppen muss sich keiner, und dafür sollte es nach ein paar Jährchen reichen, aber von seiner Gesundheit merkt man jeden Tag ob die gut ist oder nicht. |
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#11
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glaube damit wär meine frage beantwortet bzw geklärt. ein >Danke< an die poster ![]() |
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#12
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| Hi Leute Durch ein "Handycap" möchte ich hier nur kurz antworten. Ich werde dieses Jahr 50, und ich werde immer besser!hongmen
__________________ Schule für Innere Kampfkunst |
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