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  #1  
Alt 04-02-2011, 16:03
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Kampfkunst: Kung Fu
 
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Standard IMAs und Krankheiten

Zitat von Klaus
Zitat:
Erle Montaigue ist nicht der erste in solchen Zirkeln, der an Diabetes verstorben ist. Mit Qigong und Methoden die mit grossen Intensitäten von Pengjin arbeiten muss man vorsichtig sein.
Gibts dazu nähere Informationen (Bücher, Artikel etc.)?
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  #2  
Alt 04-02-2011, 16:47
Benutzerbild von Klaus
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Kampfkunst:
 
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Standard

Es gab da mal eine US-Gruppe von 5, 6 Leuten die sich auf Share K. Lew bezogen hat (welcher inzwischen dementiert dass er damit zu tun hat), die gerne damit posiert hat sich gegenseitig ständig mit Eisenstangen und dergleichen zu verkloppen und das mit den aus ihren "Neigong-Übungen" resultierenden Iron-Body-Fähigkeiten zu kompensieren. Ich habe damals, so 1995, mit denen geredet als die damit in den ersten Foren (alte DL) hausieren gingen, und davor gewarnt dass das gesundheitliche Konsequenzen hat auch wenn man erstmal "nichts merkt". Um die 5 Jahre später war ich dann nochmal auf deren Webseite, und konnte da nachlesen dass diese Schule nicht mehr existiert weil diese 5 Lehrer inzwischen alle verstorben waren. Bei Nachforschung ALLE an schwerster Diabetes. Ich kenne diverse andere Fälle in denen Leute zuviel mit "Abhärtung" mit Rumkloppen auf Eisenstangen, Eisenplatten und dergleichen gearbeitet haben, und später in den 50ern schwer krank wurden. Inwiefern das auch auf Montaigue zutrifft weiss ich nicht, aber das Wort "Diabetes" hat ein paar Glocken klingeln lassen.
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  #3  
Alt 04-02-2011, 16:54
Benutzerbild von scarabe
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Kampfkunst: Chen Taiji, Qi Gong
 
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das halte ich durchaus für möglich, da mir diverse Symptome bekannt sind, die man bei diverser Energiearbeit riskiert-

wäre jetzt natürlich interessant, der Sache ganauer nachzugehen, sozusagen welcher Aspekt die Diabetes verursacht, ob der Körper z.B. in irgendeinem Aspekt zu weit "runtergefahren" wird o.ä.

Das normale Training hilft mir übrigens gerade (Seidenfaden und Zeitlupe), einen vor zwei Tagen durch heftiges Umknacken beim Joggen von einem Stein gestauchten und gezerrten Knöchel wieder fit zu bekommen, Schwellung, Schmerz und blauer Fleck schon deutlich reduziert- bescheidene IMA kann also auch Vorzüge haben (nur so als "Gegengewicht" bemerkt)
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  #4  
Alt 04-02-2011, 17:08
Benutzerbild von Shenming
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Kampfkunst: Taijiquan (Huang - Stil), Fujian White Crane
 
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Zitat:
Zitat von scarabe Beitrag anzeigen
Das normale Training hilft mir übrigens gerade (Seidenfaden und Zeitlupe), einen vor zwei Tagen durch heftiges Umknacken beim Joggen von einem Stein gestauchten und gezerrten Knöchel wieder fit zu bekommen, Schwellung, Schmerz und blauer Fleck schon deutlich reduziert- bescheidene IMA kann also auch Vorzüge haben (nur so als "Gegengewicht" bemerkt)
Dafür gibt es auch verschiedenste Mythen und Beispiele. Ich weiß z.B. das gesagt wird, dass Cheng Man Ching an einer schweren Tuberkulose erkrankt wird und sie mit Taijiquan kuriert hat. Oder die Geschichte von Helen Liang, die mit Liu He BaFa (+Kräutermedizin) ihren Krebs besiegt haben soll. In meiner Linie sollen auch viele ihr Asthma in den Griff bekommen haben. Was nun genau dran ist an diesen Geschichten ist natürlich immer eine andere Sache, aber positive Auswirkungen auf den Körper hat Taijiquan auf jeden Fall.

Gruß
Shenming
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  #5  
Alt 04-02-2011, 18:42
Moderator
Kampfkunst: Liechtenauer, Taijiquan & komisches Zeug
 
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Es gibt ne ganze Menge Schaden, den man mit falschen bzw übertriebenen Übungen anrichten kann.

Erle hatte seine Diabetes aber schon vorher. Es gibt auch genügend Karateka, die vor übertriebenem Sanchin warnen etc. Es gibt auch die gefürchtete Qi Gong Psychose bzw das Kundalini Syndrom.

Normale Praxis der IMAs und Qi Gong ist eher gesundheitsfördernd. Das heisst nicht, dass man ewig lebt, aber sich durch die Übungen doch ganz wacker hält.

Gruss, Thomas
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  #6  
Alt 05-02-2011, 11:03
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Kampfkunst: Yang-, Chen TCC, I Liq Chuan
 
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Hallo Klaus,

nebenbei:
Share K. Lew und Iron Body Qigong hätte mich auch gewundert;
da er bereits mehrmals hier in München war
(und diesen Sommer in Heidelberg) und Seminare gegeben hat.
Tendenz seines Qigong Unterrichtes geht eher:
- allg. meine gesundheitliche Stärkung
- stilles Qigong bzw. div. Konzentratrions Übungen
- Beginn Knochenmarkwäsche
- heilen mit Qigong
das ganze intensiv und regelmäßig über mehrere Jahre hinweg.
also nix mit Iron Body und unempfindlich.

Kann also sein, daß da deine angesprochenen Jungs; selbst wenn sie den ein oder anderen Kurs bei Share K. Lew besucht haben; da einiges gründlich mißverstanden haben bzw. hinein interpretiert haben und den rest irgendwo mal gelesen haben und sich in diesem Gebiet selbst irgendwas halbwissentlich zusammengestopselt haben.
Schätze aber das dürfte kein Einzelfall sein:
falsch verstandene, halb-, teilwissentliche, zusammengestopselte Übungen
nur "einen" Kurs besuchte Übungen.

Gruß,
Alpensahne
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  #7  
Alt 05-02-2011, 13:42
Benutzerbild von scarabe
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Kampfkunst: Chen Taiji, Qi Gong
 
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Da ich mich abgesehen von meiner täglichen Taiji-Praxis seit Mitte der 90er mit Meditation, sog. "Energiearbeit" (z. B. indisches Pranaheilen u.a.) beschäftige und auch schon diverse Jahre mit Qi Gong, ist mir doch aufgefallen, daß Vieles einander gleicht. Eigentlich logisch, es bestand Austausch unter den Ländern, man denke nur daran, daß Bodhidharma aus Indien kam

Z.B. sind viele Techniken des kosmischen Qi Gong vergleichbar (fast dasselbe), wie Techniken und Praktiken aus dem Pranaheilen (oder, um diesen vermarkteten Begriff nicht anzuwenden, aus der indischen energetischen Heilarbeit). Ich habe u.a. diverse von Mantak Chias Büchern gelesen und festgestellt, daß er einiges zwar etwas anders macht, es aber im Prinzip auch nichts wirklich Neues ist.
Seine Methoden wiederum decken sich wiederum größtenteils mit daoistischer Energiearbeit, wobei ich jetzt nicht weiß, ob er das auch so nennt oder anders bezeichnet.
Letztendlich bezieht sich das (auch) auf die meditativen Techniken, die zum Teil ja auch recht intensive Arbeit bezüglich energetischer Leitung, Behandlung der Energiezentren usw. beinhalten.

Wie man dies nun einestzt- um gesundheitliche Effekte zu erzielen, um sich zu schützen (vgl Iron Body) oder um die Kampfesstärke zu erhöhen, bleibt offen. Tatsache ist, die Grundlagen sind überall dieselben, sie werden nur unterschiedlich eingesetzt und erscheinen uns oft als etwas Verschiedenes, da dieser Bereich wenig erforscht ist und vielerorts das Basiswissen über die Grundlagen fehlt, so daß Zusammenhänge nicht erkannt werden.

Wie überall auf der Welt kann auch hier ein Zuviel schädlich sein- auch wenn man es mit dem Auge nicht sehen kann:
Die Qi Gong Psychose oder das Kundalini Syndrom, oder schlimmeres, wie eine möglicherweise durch übertriebene energetische Impulse verursachte Diabetes, sind also durchaus vorstellbar, denn man muß nicht meinen, daß etwas, was einem gesundheitlich helfen kann, nicht auch schädlich sein kann, wenn es flasch oder im Übermaß angewendet wird. Eine Art Kundalini Syndrom hatte ich nach übertriebener energetischer Meditation selbst schon mal, es hat mich ganze zwei Monate gekostet, bis ich mich wieder wohl und normal in meinem Körper fühlte. Mit etwas weniger leichtsinn und etwas fundierterer/geduldigerer Vorbereitung hätte das vermieden werden können- eigentlich wäre es Verantwortung des Lehrers gewesen, etwas weniger leichtfertig damit umzugehen- er sagte hinterher, er habe nicht damit gerechnet, daß bei jemandem in der Gruppe schon so starke Ergebnisse erzielt würden...

Diesen Leichtsinn habe ich schon oft festgestellt, die Techniken werden vermarktet und von den Kunden/Schülern gerne angenommen, weil sie sich entwickeln wollen, Risiken werden jedoch gerne verharmlost.
Oftmals üben die sog. "Lehrer" zwar schon eine Weile, sind selbst aber noch wenig fortgeschritten und haben viele Phänomene/Ergebnisse noch nie selbst erlebt, so daß sie weitgehend ratlos sind, wenn bei einem Schüler etwas eintritt, was den eigenen Horizont übersteigt. Dann klappt es logischerweise auch nicht mit "erster Hilfe" oder Rückgängigmachung des Schadens. (vgl Dim Mak, viele können Schaden anrichten, nur wenige können lokalisieren, was und wo genau es im Opfer nicht mehr stimmt, noch weniger können es beheben oder neutralisieren- nicht immer aber schafft es der Körper von selbst, bzw., es kann teils lange dauern!)
Jeder Depp darf energetisches Arbeiten (z.B. Panaheilen) lernen, keiner denkt daran, daß jemand damit anderen auch nachhaltig schaden kann, wenn er "technisch" oder moralisch nicht fortgeschritten genug ist!

Außerdem erinnere ich mich an ein Gespräch mit einem Tibeter, der ehemals Lama in Tibet war und den Westen- neben ernsthaft Praktizierenden auch neurotische, Guru-suchende Frauen- und unsere Meditationsgewohnheiten gut kannte. Sein wenig schmeichelhaftes Urteil war, daß es viele Westler gibt, die es in der Meditation nie zu nennenswerten Erfolgen oder energetischen Effekten bringen, weil sie von Vornherein sozusagen dicht machen, aber leider auch viele, die es dann aus lauter Begeisterung übertreiben. Daraus resultiere dann nicht nru so eine Art Kundalinisyndrom, nein, viele würden auch ein bißchen verrückt, weil die Energie zu viel wäre fürs Gehirn. Wohlgemerkt, das ist nicht meine Meinung, sondern ich gebe nur dessen O-Ton weiter.

Vor etwa 6 Jahren befaßte ich mich außerdem mit energetischen Effekten warmer und kalter Energien, mit denen man ja ebenfalls in der Energiearbeit konfrontiert werden kann. Heraus kam- grob beschrieben-, daß warme Energie Zellwachstum fördert, kalte Energie es eher hemmt. Man wies dies ausgerechnet nach durch Tests an Samenzellen von Ebern. Bedauerlicherweise kann ich die Quelle nicht mehr nennen, ich glaube, es war irgendeine Uni, die Sache ist mir aber gut im Gedächtnis geblieben, weil damals mehere Frauen, die intensiv mit Qi Gong und Meditation begonnen hatten udn dies vorher nicht gewohnt waren, Unterleibsprobleme bekommen hatten, was ein merkwürdiger Zufall erschien.

Zumindest einmal hatte ich einen erfahrenen Qi Gong Lehrer, der darauf hinwies, daß man sich mit übertriebener energetischer Arbeit ohne entsprechende Vorbereitung auch "verbrennen" könne.
Na ja!

Geändert von scarabe (05-02-2011 um 13:53 Uhr).
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  #8  
Alt 05-02-2011, 15:00
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Wenn es um Abhärtung gegenüber Schmerzen geht: Wenn man sich zum Beispiel von einem Partner ein paar Bauchschläge geben läßt und am Tag danach beim Arzt die Bauchspeicheldrüsen-Werte bestimmen läßt, können die mehr als 10 Fach über den Normwerten liegen. Weh tut da allerdings nichts.

Das sagt eigentlich schon alles.
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  #9  
Alt 05-02-2011, 15:02
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Zitat:
Zitat von Shenming Beitrag anzeigen
Helen Liang, die mit Liu He BaFa (+Kräutermedizin) ihren Krebs besiegt haben soll.
Man sollte dazu erwähnen, dass sie auch ganz ordinär operiert worden ist.
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  #10  
Alt 05-02-2011, 15:08
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Zitat:
Zitat von LHBF Beitrag anzeigen
Wenn es um Abhärtung gegenüber Schmerzen geht: Wenn man sich zum Beispiel von einem Partner ein paar Bauchschläge geben läßt und am Tag danach beim Arzt die Bauchspeicheldrüsen-Werte bestimmen läßt, können die mehr als 10 Fach über den Normwerten liegen. Weh tut da allerdings nichts.

Das sagt eigentlich schon alles.
Ich sollte mir also nicht häufig in den Bauch hauen lassen?

Falls ich das fehlinterpretiere, so sei mir bitte verziehen, aber fall ich es richtig deute, würde mich doch interessieren, was du z.B zu dem sehr intensiven Schlagtraining zum Körper im Systema sagst?

Grüße Ima-Fan
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  #11  
Alt 05-02-2011, 16:19
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Zitat:
Zitat von IMA-Fan Beitrag anzeigen
Ich sollte mir also nicht häufig in den Bauch hauen lassen?
Würde ich nicht machen, besonders wenn Du nicht weißt ob Du nicht zufällig ein Aneurisma der Aorta hast. Besonderst Torsten Kanzmeiers Schläge sind da sehr gefährlich, weil sie Dir den Schutz der Muskulatur nehmen. Natürlich nur, wenn man kein Mittel dagegen hat.

Zitat:
Zitat von IMA-Fan Beitrag anzeigen
Falls ich das fehlinterpretiere, so sei mir bitte verziehen, aber fall ich es richtig deute, würde mich doch interessieren, was du z.B zu dem sehr intensiven Schlagtraining zum Körper im Systema sagst?
Ich stecke dank Poleshaking Schläge in den Solar Plexus oder tiefer problemlos weg und habe das früher immer zugelassen um die Leute von Illusionen zu befreien.

Als ich allerdings meine Blut-Werte Pankreaslipase und Amylase danach gesehen habe, mache ich das in dem Bereich nur noch selten.

Was die Systema Leute angeht, natürlich ist das nicht gesund, aber um selbst schwere Schläge zu entwickeln geht kein Weg am Selbstspüren vorbei.

Man kann das aber auch im Brustbereich als Partnerübung mit systematypischen ballistischen Schlägen machen. Das schmerzt zwar, aber schädigt (einen Gesunden) nicht so, ausser den Blauen Flecken am Anfang.

Man sollte das anders angehen. Ich kann zum Beispiel sehr schnelle Fajins abschießen. Ich halte allerdings das Üben von repetitiven Fajins für ungesund. Das soll aber jeder halten wie er möchte.

Daher versuche mit immer weniger Aufwand immer mehr zu erreichen.

Auf diese Weise kann man mit einem Partner Feedbackübungen machen die gerade mal an der Schmergrenze kratzen und nicht gefährlich sind, wenn man nicht gerade vor Überraschung in Ohnmacht fällt, weil Wirkungen auftreten können, die man nicht erwartet.
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  #12  
Alt 05-02-2011, 17:28
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Was das "geschlagen werden" betrifft - klar, wenn man jeden Tag oder sehr regelmässig hart was abkriegt, schädigt das die Organe, das ist eigentlich ein no-brainer. Ab und zu ist eigentlich kein Problem, der Körper erholt sich ja auch wieder.

Bei Qi Gong ists nicht anders, wenn man da zuviel macht, kriegt man eben auch Überlastungserscheinungen. Bei "richtigen" Übungen ist weniger manchmal mehr. Bei Übungen, die durch Mikrotraumata stimulieren sollen, z.B. Iron Palm, machts keinen Sinn, den ganzen Tag wie ein Bescheuerter auf Kugellager-Säcke einzudreschen, da hat man nach kurzer Zeit die Hände kaputt. Deswegen gibt es für diese Übungen, die an und für sich banal sind, Ausgleichsübungen, Heilrezepte und festgelegte Übungszeiten.

Gruss, Thomas
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  #13  
Alt 05-02-2011, 17:29
IMA-Fan
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Zitat:
Zitat von LHBF Beitrag anzeigen
Würde ich nicht machen, besonders wenn Du nicht weißt ob Du nicht zufällig ein Aneurisma der Aorta hast. Besonderst Torsten Kanzmeiers Schläge sind da sehr gefährlich, weil sie Dir den Schutz der Muskulatur nehmen. Natürlich nur, wenn man kein Mittel dagegen hat.

Ich stecke dank Poleshaking Schläge in den Solar Plexus oder tiefer problemlos weg und habe das früher immer zugelassen um die Leute von Illusionen zu befreien.

Als ich allerdings meine Blut-Werte Pankreaslipase und Amylase danach gesehen habe, mache ich das in dem Bereich nur noch selten.

Was die Systema Leute angeht, natürlich ist das nicht gesund, aber um selbst schwere Schläge zu entwickeln geht kein Weg am Selbstspüren vorbei.

Man kann das aber auch im Brustbereich als Partnerübung mit systematypischen ballistischen Schlägen machen. Das schmerzt zwar, aber schädigt (einen Gesunden) nicht so, ausser den Blauen Flecken am Anfang.

Man sollte das anders angehen. Ich kann zum Beispiel sehr schnelle Fajins abschießen. Ich halte allerdings das Üben von repetitiven Fajins für ungesund. Das soll aber jeder halten wie er möchte.

Daher versuche mit immer weniger Aufwand immer mehr zu erreichen.

Auf diese Weise kann man mit einem Partner Feedbackübungen machen die gerade mal an der Schmergrenze kratzen und nicht gefährlich sind, wenn man nicht gerade vor Überraschung in Ohnmacht fällt, weil Wirkungen auftreten können, die man nicht erwartet.
Danke für die ausführliche Antwort!

Grüße Ima-Fan
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  #14  
Alt 05-02-2011, 17:33
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Finde eure Beiträge sehr interessant, danke an alle!

Zum Thema Fajin:
Gibts da Unterschiede, wie das Fajin generiert wird? Etwa durch Poleshaking oder zB langsame Bewegungen, die Klaus immer empfiehlt? Blöde Frage, schon klar. Anders gefragt: ist das Fajin, das man durch Poleshaking ausbildet, "externer" als etwa durch langsame Bewegungen und sind damit die (eventuell schädlichen) Auswirkungen auf den Ausübenden geringer?
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  #15  
Alt 05-02-2011, 17:39
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Kampfkunst: Kung Fu
 
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Ich schieße gleich noch eine (möglicherweise blöde ) Frage nach:

Wenn nach Klaus speziell das Pengjin gefährlich sein kann- wie darf man sich das vorstellen? Welche Organe oder Kreisläufe werden eigentlich davon angesprochen? Gibts da auch risikoreiche Aspekte bei den 5 Elementen aus dem Xingyi (dass das Xingyi- Neigong gefährlich sein kann, hab ich schon mehrfach gelesen). Danke!
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