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  #1  
Alt 09-02-2008, 22:38
Benutzerbild von Hongmen
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: INNERE KAMPFKUNST
 
Registrierungsdatum: 31.10.2005
Alter: 53
Beiträge: 1.466
Standard Internal Test

hi leute
was meint ihr? wie kann man testen, ob jemand "internal" arbeitet? ich leg mal was vor:

1. man kann seine angriffe nicht abwehren!
2. er kann jeden, waffenlosen angriff, kompensieren!

mal schauen was noch so kommt?

gruß
hongmen
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Schule für Innere Kampfkunst

Geändert von Hongmen (09-02-2008 um 22:42 Uhr).
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  #2  
Alt 09-02-2008, 23:12
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Taijiquan
 
Registrierungsdatum: 04.01.2007
Ort: Rostock
Beiträge: 136
Standard

Zitat:
Zitat von Hongmen Beitrag anzeigen
1. man kann seine angriffe nicht abwehren!
2. er kann jeden, waffenlosen angriff, kompensieren!
Seit wann arbeitet Supermann Internal?

Sorry der musste sein ^^

Ich finde das, dass keine guten Begründungen sind ob jemand Internal arbeitet...
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Wer fehler findet, darf sie behalten!

Geändert von ThomasR04IG (09-02-2008 um 23:18 Uhr).
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  #3  
Alt 09-02-2008, 23:38
Benutzerbild von Drachin
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: Tai Chi Chuan
 
Registrierungsdatum: 06.03.2006
Beiträge: 477
Standard

Zitat:
Zitat von Hongmen Beitrag anzeigen
hi leute
was meint ihr? wie kann man testen, ob jemand "internal" arbeitet? ich leg mal was vor:

1. man kann seine angriffe nicht abwehren!
2. er kann jeden, waffenlosen angriff, kompensieren!

mal schauen was noch so kommt?

gruß
hongmen
1. Allemal ist es besser, man trainiert ein ähnliches System, dann versteht man ja was der andere macht und - und ist selber dem Gegner darin überlegen. (welches System auch immer das sein mag.)

2. Klar ist es besser, besser als der Gegner zu sein, ob der nun external, internal oder einfach nur natürlicherweise kämpft.

3. Wenn der Gegner sich aber nun als besser herausstellt, hat man folglich external gekämpft und der Gegner internal. Deiner Logik nach, jedenfalls.



Schon wieder der gleiche Quark, im neuen Gewand.- sorry.
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Wenn gerade man nicht zum Wettstreit bereit ist, ist auf der Welt niemand, mit dem man in Streit ist.
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  #4  
Alt 09-02-2008, 23:44
Benutzerbild von Hongmen
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: INNERE KAMPFKUNST
 
Registrierungsdatum: 31.10.2005
Alter: 53
Beiträge: 1.466
Standard

Zitat:
Schon wieder der gleiche Quark, im neuen Gewand.- sorry.
du musst ja nicht antworten!

Zitat:
3. Wenn der Gegner sich aber nun als besser herausstellt, hat man folglich external gekämpft und der Gegner internal. Deiner Logik nach, jedenfalls.
nee! es gibt schon etwas, was "internal" ausmacht.
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  #5  
Alt 10-02-2008, 02:20
Benutzerbild von taokriegerin
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: Wudang Pai, MMA, Tanzen :)
 
Registrierungsdatum: 10.12.2007
Beiträge: 288
Standard

Zitat:
Zitat von Hongmen Beitrag anzeigen
nee! es gibt schon etwas, was "internal" ausmacht.
Aber doch sicher nicht dass jemand unbesiegbar ist (kommt mit allen eigenen Angriffen durch und kann alle Angriffe gegen ihn abwehren)?!

Diese Kriterien gehen doch nur in die Richtung ob jemand gut ist in dem was er macht...

Und ich denke auf höherem Niveau vermischen sich "internal" und "external" ohnehin...
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  #6  
Alt 10-02-2008, 09:12
bluemonkey
Gast
Kampfkunst:
 
Beiträge: n/a
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Zitat:
Zitat von Hongmen Beitrag anzeigen
hi leute
was meint ihr? wie kann man testen, ob jemand "internal" arbeitet? ich leg mal was vor:

1. man kann seine angriffe nicht abwehren!
2. er kann jeden, waffenlosen angriff, kompensieren!

mal schauen was noch so kommt?

gruß
hongmen
Das bedeutet, dass jemand, der internal arbeitet:

1.) sich selbst so angreifen kann, dass er es nicht abwehren kann
2.) jeden waffenlosen Angriff von sich selbst kompensieren kann.

also gibt es niemanden, der internal arbeitet!

wenn man Angriffe auf sich selbst ausschließt, folgt aus Deinen Hypothesen, dass es maximal einen Menschen geben kann, der internal arbeitet.

Wer soll das dann sein? Du?

Warum sieht man Dich so selten bei hochbezahlten Wettkämpfen?
Bescheidenheit, Angst vor den negativen Einflüssen des Reichtums?

Geändert von bluemonkey (10-02-2008 um 09:15 Uhr).
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  #7  
Alt 10-02-2008, 10:10
Benutzerbild von Hongmen
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: INNERE KAMPFKUNST
 
Registrierungsdatum: 31.10.2005
Alter: 53
Beiträge: 1.466
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ok.

trotzdem, die "inneren prinzipien" lassen es auf einen punkt gebracht zu.

nun zu. was muss einen "inneren" ausmachen.

gruß
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  #8  
Alt 10-02-2008, 10:17
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Man müsste das Threadthema "internal vs external" gesetzlich verbieten.

Wie kann man sich nur an so einer oberflächlichen Begrifflichkeit aufhängen und verrennen?
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  #9  
Alt 10-02-2008, 10:47
Benutzerbild von Trinculo
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Beiträge: 18.755
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Zitat:
Zitat von Hongmen Beitrag anzeigen
hi leute
was meint ihr? wie kann man testen, ob jemand "internal" arbeitet? ich leg mal was vor:

1. man kann seine angriffe nicht abwehren!
2. er kann jeden, waffenlosen angriff, kompensieren!

mal schauen was noch so kommt?

gruß
hongmen
Denk noch mal kurz nach, was dann passieren müsste, wenn zwei "internale" Kämpfer gegeneinander antreten
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  #10  
Alt 10-02-2008, 13:11
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Kampfkunst: Weng Chun
 
Registrierungsdatum: 08.08.2004
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Beiträge: 3.970
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Zitat:
Zitat von Trinculo Beitrag anzeigen
Denk noch mal kurz nach, was dann passieren müsste, wenn zwei "internale" Kämpfer gegeneinander antreten
Dann trifft eine unaufhaltsame Kraft auf ein unbewegbares Objekt, ist doch ganz einfach.

Gruß,
Wolfgang
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  #11  
Alt 10-02-2008, 14:20
Benutzerbild von laoshu
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Kampfkunst: taiji
 
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Standard Die Kunst des Krieges

Der wahre innere Kämpfer ist der, der Siege erringt, ohne kämpfen zu müssen.
Laoshu
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  #12  
Alt 10-02-2008, 15:25
Benutzerbild von YiShen
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Kampfkunst: Opa Kung Fu
 
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Alter: 32
Beiträge: 1.640
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Zitat:
Zitat von laoshu Beitrag anzeigen
Der wahre innere Kämpfer ist der, der Siege erringt, ohne kämpfen zu müssen.
Laoshu
Ich glaub, da werden dir zumindest mehrere hundert Jahre Xing Yi und Baji widersprechen
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  #13  
Alt 12-02-2008, 08:48
Benutzerbild von BanYan
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: Tai Chi
 
Registrierungsdatum: 02.01.2005
Beiträge: 378
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Hallo,

ich finde dieses Thema sehr interessant und, zugegeben, beschäftige ich mich "innerlich" auch damit.

Aber an Vergleichswettkämpfen oder ähnlichem kann man das leider nicht festmachen.

Jemand, der anfängt, "internal" zu arbeiten, ist immer einem Gegner unterlegen, der mit viel Kraft, Power, Gewicht auf in zurollt ...

Die interne Arbeit ist ein langer langer Weg, auf dem man erstmal "aufgegleist" werden muß, sonst rattert man ein Leben lang nebern der Schiene durch den Wald.

Es beginnt ganz zart, mit einer einzigen Bewegung, die man beginnt zu verstehen und mehr als einmal zu reproduzieren.

Im Kampf kommt es aber darauf an, diese "Übung" zum "richtigen Zeitpunkt" anzuwenden. Und da kommt es auf "Millisekunden" an.

Die Frage, was passiert, wenn zwei Gegner/Partner beide "internal" arbeiten, kann ich aus eigener Erfahrung beantworten: In einer Übungsstunde hatten wir "Jai" internal gezeigt bekommen. Zu einem Zeitpunkt waren mir und meiner Übungspartnerin nicht klar, wer jetzt übt und wer "Partner" ist. Wir setzten beide die Technik an und "explodierten" sozusagen auseinander und fanden uns jeder an der entgegengesetzten Wand (also ca. 5 Meter auseinander) wieder.

Auch beim Pushhands-Meeting in Troisdorf hatte ich die Erfahrung, daß eine Partnerin eine Technik ansetzte und mir "völlig" überrascht nachschaute, als ich, ohne irgendetwas machen zu können, "mich entfernte". Das war ganz klar internal. Und sie hat gewußt, was sie gemacht hatte, und ich habe gewußt, daß und was Sie gemacht hatte.

Ich kann nicht sagen, woran man es spürt, aber ich spüre es, wenn jemand "internal" arbeitet.

Gruß
BanYan
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  #14  
Alt 15-02-2008, 20:50
Benutzerbild von Hongmen
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: INNERE KAMPFKUNST
 
Registrierungsdatum: 31.10.2005
Alter: 53
Beiträge: 1.466
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push hands als "gütesiegel" innerer fertigkeiten zu benennen, reicht lange nicht. es gibt push-spezialisten, die sich kk-mäßig langsamer bewegen als die jahreszeiten. und es gibt kk-spezialisten, die nur in der "garage auto fahren!".
ich denke mal, so sachen wie schnelligkeit, timing, durchschlagsenergie, rooting im stand und in bewegung, kompensationsfähigkeit etc. sind punkte, die man beachten muss.

gruß
hongmen
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  #15  
Alt 16-02-2008, 08:10
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Kampfkunst: Ip/snake-Style TaiChiChuan
 
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Beiträge: 1.007
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Zitat:
Zitat von Hongmen Beitrag anzeigen
push hands als "gütesiegel" innerer fertigkeiten zu benennen, reicht lange nicht. es gibt push-spezialisten, die sich kk-mäßig langsamer bewegen als die jahreszeiten. und es gibt kk-spezialisten, die nur in der "garage auto fahren!".
ich denke mal, so sachen wie schnelligkeit, timing, durchschlagsenergie, rooting im stand und in bewegung, kompensationsfähigkeit etc. sind punkte, die man beachten muss.

gruß
hongmen
Persönlich finde ich das langsame pushen um einiges schwieriger als das freie Sanshou. Dennoch finde ich Sanshou/Sparring eine wichige Methode: ruhig und entspannt zu bleiben in der schnellen Situation ist m.M. eine sehr gute Ergänzung im Lernprozess.
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"bewegte Prinzipien" http://meinehp.com/bewegen/
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