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#16
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| Also ein Teilaspekt von gutem Judo.
__________________ 成 王 敗 寇 |
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#17
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| "Internal"=Neijia ist in der Tat in erster Linie keine Sammlung von Regeln, sondern ein kulturelles Phänomen. D.h. es gibt nun mal eine Hand voll Stile, die als Neijia bezeichnet werden, und der Rest gilt dann halt als Waijia. Weil diese Stile, die bekanntesten sind bekannterweise Taijiquan, Xingyiquan und Baguazhang, dann eben seit ca. 1900 als die drei bekannten Neijia-Stile gelten, haben sie sich gegenseitig beeinflusst und teilweise angenähert. Dadurch hat sich ein inhaltliches Konzept, welches Neijia von Waijia unterscheidet, stabilisiert, dennoch bleiben eine große Breite von Schwammigkeiten und fließende Übergänge und widersprüchliche Ansichten, wo der eine sagt, dies und jenes wäre eher Waijia und der andere sagt, es sei auch typisch Neijia, nur eben anders als z.B. Taiji. Es macht Sinn, innerhalb des kulturellen Rahmens, d.h in den Stilen, die sich eben kulturgeschichtlich als Neijia-Stile herausgebildet haben, nach Gemeinsamkeiten zu schauen, und irgendwelche Regeln und Gesetzmäßigkeiten zu finden, aus welchen inhaltlichen Gründen sich diese kulturelle Entwicklung so ereignet hat. Man schießt aber über das Ziel hinaus, wenn man diese entdeckten Gemeinsamkeiten zum endgültig definierten Rahmen erklärt, um dann endlich ein für alle Mal jegliche Widersprüche und Unklarheiten beseitigt zu haben, und jedem blöden Zweifler "beweisen" zu können, dass man selbst mit seinem Neijia-Gelaber Recht hat. Innerhalb eines jeden Stils existiert wiederum eine kulturelle Bandbreite von verschiedenen Auslegungen, weshalb die jeweilige Version nun Neijia ist, oder ob es ggf. auch egal ist, ob irgendwelche Neijia- und Waijia-Elemente nebeneinander existieren. Jeder Stil und jede Traditionslinie verfügt auch über ein gewisses "Naturrecht", selbst zu definieren, warum welche Übung Neijia ist, und was das Ganze soll usw.. Verbale Angriffe in der Art "ey, was ihr in eurem Stil oder Tradition da macht, ist aber kein richtiges Neijia, und unser Neijia ist mehr Neijia als deins" prallen an der Funktionalität eines anders gearteten Übungssystems komplett ab, wenn man das Übungssystem von seiner eigenen Logik her versteht, und sich nicht bemüht, im einen Stil alles genauso zu machen wie im anderen, den man für "mehr Neijia" hält. Man hat immer die Wahl, sich ein inhaltliches Verständnis zurecht zu legen, welches entweder sehr flexibel gehalten ist, und z.B. sagt, "Neijia ist, wenn Dantian voll und Schwerpunkt abgesenkt" oder "Neijia ist, wenn die mentale Steuerung (=Yi) primär ist" oder was auch immer. Dann passt praktisch jeder offizielle Neijia-Stil rein, allerdings meistens auch eine Reihe von ("offiziellen"=kulturell so eingeordneten) Waijia-Stilen oder Varianten. Oder man "definiert" das Ding genauer und stellt 50 Regeln auf, dann passt aber plötzlich nur noch der eigene Stil (meistens irgendeine Taiji-Variante) rein, und alles andere und auch andere Taiji-Versionen ERSCHEINEN einem plötzlich als "eher Waijia" (weil nicht komplett "richtiges Neijia", z.B. Verstoß gegen die Regeln 27, 33 und 48). Alles eine Frage der Perspektive, die man sich bekanntermaßen selbst zurecht bastelt oder sich eben von "Autoritäten" unkritisch in den Kopf pflanzen lässt. Eine Lösung für das "Problem" gibt es nicht, denn es gibt auch kein Problem, sondern eben nur eine teilweise etwas verwirrende kulturelle Vielfalt. Wer die kulturelle Vielfalt akzeptiert, kann sich gezielt bemühen, die Vielfalt im Detail kennen zu lernen, anstatt alles entwerten zu wollen, was nicht ins dumpfe Neijia-so-und-Waijia-anders-Schema passt.
__________________ Jin=motorisches Kraftpotenzial. Dass sich durch langsame Bewegungen mit der Zeit eine mystische "Jin-Flüssigkeit" ansammeln würde, ist Blödsinn. Geändert von nagual (16-11-2009 um 21:40 Uhr). |
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#18
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| ich fände es ja schön, eine innere KK festzumachen an Peng Jin oder eben der Fähigkeit, durch diese aus dem Bauch geschickte "Kraftbündelungen" den Gegner zu besiegen, aber dann hätten wir in D ja fast keine inneren Kampfkünstler, weil die meisten längst nicht soweit sind . Letztendlich muß ja auch der Weg, das Körperinnere für diese Art von Kraftübertrgaung oder -leitung vorzubereiten, der inneren KK zugeschrieben werden.(einer meiner letzten Lehrer meinte sogar einmal, er würde diesen Effekt auch selbst gerne mal am eigenen Körper spüren, bzw. daß ein Meister sowas mit ihm macht, um sicher sein zu können, daß es das auch wirklich gibt- innere KK gilt hier eben oft nur als softes, langsames Seidenfaden-entwickeln und in-sich-hineinfühlen, weil alles andere von der tatsächlichen Vorstellungskraft zu weit weg ist.) Meist ist es doch so, daß vielleicht ein bißchen was dazufließt, aber eben auch vieles noch aus der Muskulatur und gutem Gleichgewicht kommt. Oder daß sich plötzlich in der Entwicklung "so komische blähungsähnliche Kugeln" aus dem Dan Tien lösen und nach oben irgendwohin wollen, was mit entsprechender Führung und Power dahinter wahrscheinlich Kanonenkugeln alle Ehre machen würde...) Auch Rooting ist sicher wichtig, aber es gibt auch andere Kampfkünstler mit gutem Rooting, oder Qi Gong Praktizierende und vermutlich sogar Yogis oder Tänzer- wenn auch aus anderen Gründen und Ursachen. Geändert von scarabe (16-11-2009 um 21:57 Uhr). |
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#19
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__________________ Jin=motorisches Kraftpotenzial. Dass sich durch langsame Bewegungen mit der Zeit eine mystische "Jin-Flüssigkeit" ansammeln würde, ist Blödsinn. |
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#20
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Ist lMO nichts mystisches. Was Du mit "Kraftbündelungen" meinst, oder "Dantian-Blähungen" weiß ich nicht, vielleicht kann mir das ja nagual auf einem eventuellen Internal-Treffen oder sogar auf dem Neujahrspuschen bei Sascha zeigen. Das Taijiquanprinzip bedeutet in meiner Stilrichtung (CXW) Steuerung des Körpers aus Dantian heraus. Dafür muss man sich zu Beginn nach Innen konzentrieren. Wenn das automatisch abläuft, irgendwann nicht mehr. In welche Kategorie das dann von anderen eingeordnet wird, ist von nachgeordneter Wichtigkeit.
__________________ Unsere tiefsten Ängste sind Drachen vergleichbar, die unsere tiefsten Schätze bewachen Rainer Maria Rilke |
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#21
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__________________ Jin=motorisches Kraftpotenzial. Dass sich durch langsame Bewegungen mit der Zeit eine mystische "Jin-Flüssigkeit" ansammeln würde, ist Blödsinn. |
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#22
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| Ich habe bei zwei meiner chin. Großmeistern explosive, plötzliche Kraftausbrüche "aus dem Bauch" erlebt, die ungeahnte Wucht in meine Punches gaben und mich einmal sogar wie ferngesteuert mit enormer Power durch eine Form mit Kicks, Punches, Sprüngen usw. getragen haben, in einer Kraft und einem Tempo, das ich selbst auch bei gutem Training so nicht hinbekomme. Es war, wie wenn plötzlich Starkstrom durch eine Haushalts-Stromleitung fließt und ich war erschrocken und beeindruckt zugleich und hatte nur den Impuls, es geschehen zu lassen und bloß nicht zu blockieren, damit es mich innerlich nicht "zerreißt" von so viel ungewohnter power. Eigentlich war es so, als wäre da plötzlich ein ganz anderer, wesentlich stärkerer, fitterer und explosiverer Mensch in meinen Körper geraten, nur, daß irgendwie trotzdem ich dieser mensch war, bzw. alles mit meinen empfindungen und meinem Ich-Erleben ablief. Ich weiß, das ist etwas, was viele nicht erlebt haben und deshalb dem Reich der Fantasie zuschreiben, aber mir zeigt es, daß unsere oft sehr theoretische Art und Weise, mit sehr viel Verstandesbetonung gewisse Phänomene zu beschreiben, noch sehr unvollständig ist. Zumal ich ja noch mitten in der Entwicklung bin und sicherlich noch sehr vieles, was sonst noch so in der inneren KK möglich ist, noch gar nicht oder nur unvollständig erfahren habe. Auch wenn ich Dir zustimme, daß selbstverständlich Gleichgewicht und Muskelkraft Voraussetzung dafür sind. Geändert von scarabe (17-11-2009 um 13:01 Uhr). |
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#23
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| Als ich intensiv mit der Paochui beschäftigt war, hat sich in meinem Körper plötzlich einiges "Neue" getan, es kribbelte nochmal neu die Wirbelsäule rauf und runter, danach auch in den Gliedmaßen, und schließlich tat sich im Dan Tien irgendwas, was sich -um es irgendwie nachvollziehbar zu beschreiben- etwa so anfühlte, als würden Energie-oder Kraftblasen (vgl Luftblasen unter Wasser) aus dem Dan Tien herausgelöst, die dann erst mittig im Rumpf Richtung Solarplexus, aber auch noch durch die Arme "hochstiegen" und dann aus dem Körper austraten. So etwa, als käme ich durch die intensive Beschäftigung mit der Form in eine neue "Stufe" im Taiji, mit etwas mehr Durchlässigkeit, Feinfühligkeit (ok, da fehlt noch einiges!) und Power... Was auch immer das ist, für mich fühlte es sich an wie eine Vorstufe von bewußt freisetzbarer Energie und ich könnte mir vorstellen, daß man damit- wenn man lernt, es noch besser zu bündeln und geballter, explosiver freizusetzen, sichelich seinen Gegner ganz schön treffen kann! Ich kann hier natürlich nur meine eigenen Erfahrungen erzählen, es soll ja vorkommen, daß bei verschiedenen Menschen auch unterschiedliche Phänomene auftreten... Als Einbildung würde ich es eher nicht bezeichnen, da ich vorher ja mit sowas nicht gerechnet hatte, weil ich von solchen empfindungen auch noch nicht gehört hatte. Es ist eben so, daß man plötzlich feststellt, daß sich da etwas im Körper tut, so ähnlich, wie man es auch merkt, wenn ein Gelenk knirscht oder es im Darm blubbert... Geändert von scarabe (17-11-2009 um 13:04 Uhr). |
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#24
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| Zitat:
Ich habe den Eindruck, dass sich mein Energiekörper oder Geistkörper (oder beides, wie immer man das nennen will) aufbläht, das ist ein Gefühl, als wenn ich eigentlich eine andere, viel größere, stärkere und fittere Person wäre, die jedoch in meinem Körper sitzt und meinen Körper zu Übungszwecken "benutzt" (so ähnlich wie ein Auto). Das ganze ist in energetischer Hinsicht ziemlich anstrengend, weil der Körper wirklich alle Reserven für diese Aktion zur Verfügung stellen muss, als wenn ein Formel-Eins-Fahrer seine Rennen in einem normalen Golf o.ä.. üben würde. Man kann meiner Meinung nach deswegen nicht ständig so trainieren, das macht auch keinen Sinn. Es ist aber der Sinn des Trainings, möglichst oft die Möglichkeit zu haben, diesen Turbogang anzuschalten. Ich nehme an, das viele Leistungssportler, egal ob Fussball, Leichtathletik oder Boxen etc., ähnliche Phänomene und Erlebnisse kennen. Im Grunde ist das nichts, was auf IMA beschränkt wäre, bei IMA kommen aber dann bestimmte typische IMA-Phänome und Empfindungen mehrfach stark zur Geltung wie z.B. die üblichen Empfindungen der fließenden Energie, Dantianbewegungen und Seidenfadenempfindungen, o.ä., das boostet dann voll durch. Was ich sagen will, ist dass aber dieses Aufblähen des Energiekörpers und dieser Turbomodus des Trainierens kein Effekt ist, der sich nur aus Dantian und Seidenfadenspinnen ergibt, und auch nicht aus der Ausrichtung der Skelettstruktur. Dantian, Six Harmonies usw. können den Turbomodus sicherlich begünstigen und erleichtern, der eigentliche Grund für den Turbomodus ist aber, dass man beim Üben eben gut reinhaut und auch mit einem fitten Zustand ins Training geht. Kann auch sein, dass man das als Kundalini-Effekte bezeichnen könnte, wenn es mit der Energie in der Wirbelsäule und der Ausrichtung der WS zu tun hat, aber das müssen die Inder wissen. So ein Kundalini-Effekt ist halt weder auf Indien noch auf IMA beschränkt, sondern erfordert einfach bestimmte Rahmenbedingungen und Stimulation, und dann geht es praktisch zwangsläufig ab wie Zäpfchen. Die speziellen Energieempfindungen wie Blasen und Blubbern usw. finde ich eigentlich weniger wichtig, weil sich das immer ändern kann, und ggf. lediglich der Kontrolle von irgendwas dienen kann, aber keinen wirklichen Zweck im Sinne der Kampfkunst hat. Der Zweck des Trainings im Sinne der effektiven Kampfkunst geht IMO trotz Six Harmonies und spürbaren Energieeffekten hin (zurück) zur praktischen und situationsgebundenen Anwendung der Motorik, tendenziell in Richtung des alltäglichen Empfindens und Handelns, jedoch in veredelter Form. Gerade bei vielen Beschreibungen, was im Taiji-Training so passieren kann und zeitweise passieren soll, habe ich oft den Eindruck, dass viele Taiji-Leute dieses praktischen Zweck im Sinne der Kampf- und SV-Fähigkeiten neigen zu vergessen, und diese Sache in dem ganzen Effekt-Kram untergehen lassen. Das ist IMO nicht nur eine Frage, was man nun wirklich will (ob man Kampf und SV für sich persönlich wichtig findet oder nicht), sondern auch eine Frage des Verständnisses des ganzen Trainingskonzeptes. Eine in meinen Augen zu starke Fixierung auf Energieeffekte geht schnell einher mit einer Schwammigkeit beim Verständnis, warum eine Form welche Figuren hat, und wie die Form mit den Anwendungsideen verbunden ist, usw.. Aber das müssen die Taiji-Leute ja selbst wissen, was da fabriziert wird. Fähige Leute sehe ich da auch mehr dabei, dass sie lieber ständig leise köcheln, ohne dass es wer merkt, als dass der Topf schäumend zum Überkochen gebracht wird. Das ist nur für den Spaß zwischendurch, aber nicht das Wesentliche. --- Meiner Einschätzung nach sind diese Energieeffekte auch nicht der Kern des Peng Jin, sondern Peng Jin ist im Kern eine optimierte Ergänzung von strukturstabilisierender Muskelkraft, optimierter Haltungsstruktur plus intuitiver Anwendung dieser Haltungsstruktur im motorischen Sinne. Verbal grob zusammengefasst kann man also durchaus Muskelkraft plus Gleichgewicht sagen. Man darf es natürlich nicht mit stumpfen Kraftaktionen, die durch ein bisschen Trickserei ergänzt werden, und eine völlig unangemessene Haltungsstruktur und Mentalität haben, verwechseln. Wenn man Zweiteres mit "Muskelkraft und Gleichgewicht" bezeichnet, besteht sicherlich ein riesiger Unterschied. Der riesige Unterschied betrifft aber letztendlich wieder die Art der Nutzung der Motorik und ist kein wirklich wesensmäßiger Unterschied. Vielleicht ähnlich wie Sprinten und Langstreckenlauf in vielerlei Hinsicht deutlich unterschiedlich sind, aber irgendwie auch beides einfach "Laufen/Rennen" ist.
__________________ Jin=motorisches Kraftpotenzial. Dass sich durch langsame Bewegungen mit der Zeit eine mystische "Jin-Flüssigkeit" ansammeln würde, ist Blödsinn. Geändert von nagual (17-11-2009 um 15:22 Uhr). |
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#25
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| Zitat:
Da kommt noch eine Menge an automatischen Dingen die Du irgendwann auch an Dir kennenlernen wirst, an automatischer Reaktion, Stabilisierung, Widerstand gegen äussere Kräfte genau in dem Masse um Deine ursprüngliche Haltung und Bewegung so zu lassen wie sie geplant ist. Freu Dich einfach darauf, das kommt, wenn es passiert. Gut, der Qi-Bauch ist ästhetisch gewöhnungsbedürftig, aber da muss man auch als Frau drüber stehen. ![]() Ach so - das sind durchaus "normale" Dinge die zum Körper gehören, nur in extremeren Ausprägungen, mit mehr Eingriff aus dem tieferen Dasein. Da agiert auch schon mal was aus dem tiefen Inneren an einem vorbei wenn das nötig ist, das sind dann die Erlebnisse wo man das als "nicht ich" empfindet. Ich bringe da immer gerne das Beispiel vom Fahren auf der Autobahn, als ich nur dachte "der ist aber langsam", und gleichzeitig hat das "andere" von mir schon um das stehende Fahrzeug drumrum gelenkt, bei 160. Ich habe das erst gemerkt als ich schon reagiert habe. Und natürlich kann man diese Phänomene in ihren physischen Komponenten auch an Hormonen, Energieträgern und anderen chemischen Komponenten der Muskulatur und des Nervensystems festmachen. Muss aber keiner wissen, damit das klappt. Auslösendes Moment ist immer das emotionale Dasein, in manchen Fällen eine Verbindung zwischen intuitiven Anteilen und dem bewussten Handeln (ich will einen Ball fest werfen und ein Teil meiner Gefühle "liefert"), in einigen aber auch ganz ohne bewusstes Wollen.
__________________ "Man kann Leuten nicht verbieten, ein Arsch zu sein." (Descartes) Geändert von Klaus (17-11-2009 um 15:47 Uhr). |
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#26
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| Zitat:
Ist wohl auch verbunden mit einer Schwingungserhöhung, die sowieso einiges machbarer macht. Man lernt ja auch im Laufe seiner Meditationspraxis, diese inneren und äußeren Unterschiede zu erkennen. Aber das war eben einfach einige Stufen stärker, wobei bezeichnenderweise auch der Meister mit einen spitzbübischen Grinsen um mich herumschlich und sich anscheinend nicht nur freute für mich, sondern sich auch prächtig amüsierte... DAs mit dem Kribbeln und den Energieblasen sehe ich bei genauerem Nachdenken auch als eine weitere energetische Öffnung, nur, daß hier die energie nicht erstmals zu fließen begann, sondern daß vermutlich bereits bestehende "Kanäle" irgendwie erweitert wurden (oder so...) Ich fand vorhin auf youtube auch passenderweise wieder mal ein interessantes Video zu dem Thema, von CXW, es spricht nicht alles an, läßt aber Zusammenhänge erkennen: http://www.youtube.com/user/VivanteW.../1/FE0BrvOXu0c @ Klaus: ok, danke, dann bin ich ja "beruhigt" und kann so weitermachen und auf weitere Entwicklung hoffen. Den Qi-Bauch werde ich stoisch ertragen, wie meinen sonstigen Kampf ums Gewicht auch ;-), die Reaktionsfähigkeit hat sich bereits enorm entwickelt, vor allem, wenn irgendwo was runterfällt o.ä. Geändert von scarabe (17-11-2009 um 15:53 Uhr). |
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#27
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| Ganz schlaue Menschen könnten auf die Idee kommen, dass diese "Kanäle" durch die man etwas "fliessen" fühlt, tatsächlich solche sind durch die auch was fliesst. Der geneigte Mediziner kennt da beispielsweise neben Blut das eher selten Depots bildet auch Lymphe, Gelenkflüssigkeit usw. Aber Vorsicht, das ist extrem esoterisch!
__________________ "Man kann Leuten nicht verbieten, ein Arsch zu sein." (Descartes) |
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#28
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| Zitat:
Wenn du mit deinen Beschreibungen das meinst, was CXW z.B. bei ca. 1:15 macht, dann ist das richtig, dass das nicht an das gebunden ist, was ich beschrieben habe. Deine Beschreibungen hören sich aber nach einem Zustand an, der eher beides umfasst, was ich beschrieben habe und was CXW da macht, oder der zumindest irgendwo dazwischen liegt. Auch finde ich deine Beschreibungen der energetischen Effekte zu so einer Aktion wie in Minute 1:15ff übertrieben, die Sache ist für CXW eine ziemlich normale motorische Aktion, für das keine extrem spürbaren Energieeffekte nötig sind. Klaus kann versuchen, mir Ahnungslosigkeit zu unterstellen wie er will, allerdings bleibt es Tatsache, dass ich solche Aktionen wie CXW in Minute 1:15 vorführt, ebenfalls ausführen kann. Dafür brauche ich mich auf angebliche Handballtore aus vergangenen Zeiten zu bemühen, sondern kann das praktisch jederzeit vorführen, zumindest wenn ich mich vorher fit mache. (so eine Aussage hat mit einem Qualitätsvergleich von mir und CXW auch nichts zu tun, wenn ich das vom Prinzip her kann, dann kann ich es, und dann ist es weder Angeberei noch die Behauptung, dass ich alles können würde was CXW kann, o.ä., außerdem praktiziere ich kein Chen-Taiji sondern Yin Stil Bagua, und da gibt es noch einige andere Sachen, die nicht ins IMA-Verständnis der meisten Taiji-Leute passen.) -- Ich habe gerade nochmals genauer auf CXWs Worte, bzw. den englischen Untertitel geachtet: "Zufällig" spricht CXW von vorne bis hinten von verschiedenen "Forces" und redet ansonsten ausschließlich von motorischer Koordinierung, zu was er den Schüler anweist. CXW redet von Jin und wie wird es übersetzt? Mit "Force"!!! Am Ende des Clips redet er davon, dass am Taiji am Ende nichts Mysteriöses übrig bleibt, so ähnlich wie an einem Auto für einen Kfz-Experten nichts Mysteriöses mehr ist. Auch an den Stellen, wo von Qi die Rede ist, ist es nichts als eine andere Art der Beschreibung einer motorischen Fehlhaltung, die das Ausdrücken der Kraft eben verhindert.
__________________ Jin=motorisches Kraftpotenzial. Dass sich durch langsame Bewegungen mit der Zeit eine mystische "Jin-Flüssigkeit" ansammeln würde, ist Blödsinn. Geändert von nagual (17-11-2009 um 16:30 Uhr). |
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#29
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| Es geht nicht um Ahnungslosigkeit, sondern um ein von was auch immer getriebenes bewusst falsches Erklären von Dingen, um den Fortschritt anderer Leute zu behindern. Um sonst nichts. EDIT
__________________ "Man kann Leuten nicht verbieten, ein Arsch zu sein." (Descartes) Geändert von T. Stoeppler (17-11-2009 um 17:57 Uhr). Grund: Etwas Zurückhaltung bitte. |
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#30
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| Klaus, Martin, Ihr seid einfach nicht füreinander geschaffen - lasst es doch einfach bleiben (die kleinen Anfeindungen - nicht die Teilnahme am Thread). Herrgottnocheins. Gruss, Thomas
__________________ Erschrickstu gern/keyn fechten lern Geändert von T. Stoeppler (17-11-2009 um 17:59 Uhr). |
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