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#61
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| so wie ATP ![]() würde hier aber wie nagual differenzieren zwischen dem TCM-Modell und der Vorstellung, Chi sei der Mittler zwischen Geist und Körper
__________________ Unsere tiefsten Ängste sind Drachen vergleichbar, die unsere tiefsten Schätze bewachen Rainer Maria Rilke Geändert von bluemonkey (19-11-2009 um 15:27 Uhr). |
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#62
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Zitat:
Bei einer Fajin-Figur sieht der Verlauf im Grunde genauso aus. Der Weg des Qi endet in der Hand/Faust oder Ellenbogen, je nachdem was als Treffpunkt gedacht ist. Gleichzeitig gibt es eine Art Gesamtstoß, der irgendwie in den ganzen Körper geht, und auch eine Art gegenäufigen Zentrierungsimpuls, der die ganze Kraftenergie auch wieder im Dantian zentriert, so dass dann zwischen Hanf/Faust/Ellenbogen und Dantian/restlicher Körper ein Gleichgewicht besteht. Durch diesen Effekt wird sichergestellt, dass die Kraft und damit auch "das Qi" (also das motorische Qi, welches im Grunde nur die Kombination von Motorik und Konzentration ist) nicht den Körper verlässt, wo es unwirksam werden würde. Wenn das passiert, ist die Aktion sozusagen motorisch entglitten, und man hat sich nur noch grob unter Kontrolle, der Treffer wird wabbelig o.ä.. Das motorische Qi kann aus prinzipiellen Gründen den Körper nicht verlassen, weil es an die Kraft und Motorik gebunden ist. Man kann sagen, dass es "den Körper verlässt", wenn die Aufmerksamkeit im leeren Raum eine Aktion durchzuführen versucht, wo der Körper gar nicht (nicht mehr oder noch nicht) ist; das ist dann eben grob und unkoordiniert. Das sind halt nur solche Beschreibungsversuche, um diese Denkweise klarer zu machen. Es gibt aber beim Qi oder dem Qi-Feld des Körpers auch eine Art Elektrizität, die wie so ein leicht kribbelnder Mantel an der Oberfläche liegt. Diese Energie kann meiner Einschätzung und meines Wissens über die Sache durchaus in die Luft geballert werden. Viele Explosionsbewegungen ballern da durchaus dieses elektrische Qi in die Luft, und das Qi-Feld muss nachher ein bisschen wieder aufgebaut werden. Die konditionellen Reserven des Körpers sind aber nochmals eine andere Sache. Die letzten beiden Sachen sind IMO Arten von Qi, die verbraucht werden können, und wenn man hier langfristig ständig zu viel verbraucht und rumballert, ist das nicht so gesund. Allerdings je nach Alter auch keine furchtbare Sache, also bestimmter Arbeitsstress dürfte sicherlich schädlicher sein.
__________________ Jin=motorisches Kraftpotenzial. Dass sich durch langsame Bewegungen mit der Zeit eine mystische "Jin-Flüssigkeit" ansammeln würde, ist Blödsinn. |
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#63
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Andererseits würde ich aufgrund persönlicher Erfahrungen bei CXW-Kursen, insbesondere auch den heilenden Lauten, schon unterstellen, daß er mehr als nur den auf die die äußeren Harmonien bezogenen Wirkungskreis gemeint hat. Letztendlich, es sind nur Vermutungen. Wenn man nun bedenkt, daß man mit entsprechender Erfahrung problemlos z.B. beim Stehen auch zusätzliche Energie aus der Umwelt oder dem Kosmos aufnehmen kann, kann man diese natürlich auch beim Kampfsport "channeln"- nur eben geballt anstatt sanft, wie es z.B. bei Reiki oder Pranaheilen gemacht wird. Und, indem man sie erst mal im Zemntrum aufnimmt und komprimiert. Aber wie gesagt, sind nur Vermutungen des Machbaren. |
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#64
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![]() Wie war das nochmal mit dem "unsinnigen" Assoziieren bzw. Gleichsetzen von Qi und chemischen Energieträgern und Botenstoffen ? Tatsächlich wirkt der Einsatz von Jin verschleissend. Je nach Intensität war ICH nach drei Schlägen platt und hatte das Zittern in der Hand, oder eben nach 2 Stunden. Aber dann richtig. Was aber richtig ist, ist dass sich das ja auch regeneriert. Das ist nichts was nur begrenzt vorhanden ist, und dann weg ist und nicht wieder kommt. Es gibt ja die Vorstellung dass dieses vorgeburtliche Qi nicht regenerabel ist, darum dürfe man es nicht einsetzen. Was das konkret ist, müsste man sicher mal nachforschen, aber was auch immer ich im Sport eingesetzt habe, war zwar irgendwann weg, aber am anderen Tag wieder vorhanden.
__________________ "Man kann Leuten nicht verbieten, ein Arsch zu sein." (Descartes) Geändert von Klaus (19-11-2009 um 17:42 Uhr). |
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#65
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| ach ja.... ![]() |
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#66
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| Das vorgeburtliche Qi ist im Wesentlichen Genetik. Da man früher nicht wusste, wozu der Mensch überhaupt isst oder atmet, nahm man halt an, eine Art "Lebensstoff" sei in Nahrung und Luft enthalten. Irgendwann hat man aber trotzdem bemerkt, dass auch Menschen, die in etwa das Gleiche essen und die gleiche Luft atmen, trotzdem unterschiedlich lang leben und unterschiedlich gesund sind. Die einen hatten sozusagen mehr Qi als die anderen, obwohl sie nicht mehr aufnahmen. Also hatten sie wohl von vorneherein schon mehr mitbekommen. Die Qi-Erbengeneration sozusagen ![]()
__________________ Yo también tuve mis ideas, pero ahora sólo me quedan una cuantas vísceras en muy buen uso. |
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#67
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| Konstitution - die kann man sich aber auch ruinieren, durch Lebenswandel ![]()
__________________ Unsere tiefsten Ängste sind Drachen vergleichbar, die unsere tiefsten Schätze bewachen Rainer Maria Rilke |
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#68
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| Zitat:
IMO ist es einfach eine konstruierte Vorstellung, dass es ein Qi gibt, welches sich im Laufe des Lebens verbraucht, nicht wieder angereichert werden kann, und wenn es zu Ende ist, stirbt man. "Definition" Ende. Diese Vorstellung der Sache liegt hier zugrunde, und hier kann man natürlich genetische Bedingungen finden, die damit was zu tun haben, aber eigentlich ist diese Vorstellung von der Genetik unabhängig. Es ist eher eine Erkenntnis, dass es so etwas wie entropische Prozesse gibt, die der Körper nicht durch seine negentropischen Fähigkeiten kompensieren kann. Überschreitet die fortschreitende Entropie eine bestimmte Schwelle, ist man tot. Wenn ich sage, dass ATP mit dem Qi TEILWEISE (!!!) identisch ist, ist das ein Riesenunterschied zu der Aussage, das ATP Qi wäre (das wäre komplett identisch), oder umgekehrt Qi wäre ATP. Das "teilweise" bedeutet, dass Qi Lebensdampf=Lebendigkeit ist, und da das ATP an der "Lebendigkeit" beteiligt ist, ist es in gewissem Sinne "Teil des Qi", also Teil der Lebendigkeit. Im weiteren Sinne bedeutet diese Sache, dass es bei Qi eine gewisse Vorstellung von "mehr" oder "weniger" (Qi) gibt, und damit dann irgendwie angeregte oder besonders effektive "Qi-Vorgänge" (=biologische Prozesse) mit gemeint sind. Wenn viel oder wenig ATP die Funktionsfähigkeit der Muskeln bestimmen, dann ist die Lebendigkeit der Muskeln teilweise von ATP abhängig und bestimmt. In diesem Sinne ist Qi teilweise (!) mit ATP "identisch", weil es kein "Plus" gibt, also "ATP mit Qi" oder "ATP ohne Qi", das gibt es nicht, das ist Blödsinn, dann sagt man besser, dass "mit ATP" und "mit Qi", oder "ohne ATP" und "ohne Qi" ggf. das Gleiche meinen (aber nicht wörtlich bedeuten!!!) KANN (<-!!! d.h. nicht immer zwangsläufig bedeutet!!!). Man kann an dieser Stelle auch sagen, dass Qi hier (so wie CXW sich sprachlich ausgedrückt hat) gleich Jin plus Yi ist. Man kann sich auch die Filmaufnahme eine typischen Gewichthebers anschauen, und dann den Qi-Verlauf und den Einsatz von Jin und Yi beobachten. Bei solchen Aktivitäten ist da sehr offensichtlich was passiert, deutlicher kann man Yi, Qi und Jin bei Aktivitäten kaum je beobachten.
__________________ Jin=motorisches Kraftpotenzial. Dass sich durch langsame Bewegungen mit der Zeit eine mystische "Jin-Flüssigkeit" ansammeln würde, ist Blödsinn. |
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#69
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| manchmal wärs vielleicht doch besser, einfach nur zu "machen"- das wird jetzt wirklich langsam sehr kopflastig, wovon der praktische Teil des Taiji aber auch nicht besser funktioniert.... |
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#70
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| Von welchem Qi CXW auch immer reden mag, es gilt Qi -> Jing -> Shen, und damit ist das Qi dessen Hanzi aufsteigenden Dampf darstellt sicher nicht Yi plus Jin. Jin plus Yi ist Schmerz dessen bei dem es einschlägt, weil auf diesen physikalische Kraft wirkt, da kommt üblicherweise eine konkrete Bewegung heraus. Qi steht immer am Anfang. Aber, musse nicht streiten, sagt weiser Sirtakimann.
__________________ "Man kann Leuten nicht verbieten, ein Arsch zu sein." (Descartes) |
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#71
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#72
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| Ich sage mal, es wird über die Leber abgebaut.
__________________ "Man kann Leuten nicht verbieten, ein Arsch zu sein." (Descartes) |
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#73
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) inneren Zusammenschlusses: qi yu li he: also Qi verbindet sich mit Li (der (Muskel-)Kraft). Das würde ich für mich ganz persönlich(! ) als Jin bezeichnen: Muskelkraft, die über obtimalen Qi-Fluss aktiviert wird. Wobei die Aktion von der geistigen Harmonie von Xin und Yi gesteuert wird. Am Anfang steht also (bei der Handlung) eine geistige Aktion, die über Qi (Nerven, Neurotransmitter, Hormone und vielleicht noch etwas anderers ) in eine körperliche Aktion umgesetzt wird. Darüber hinaus kenne ich den Dreiklang Jing->Qi->Shen aus der inneren Alchemie, bei der der körperliche Aspekt von Qi (Jing, Essenz) in den Energetischen (Qi) und schließlich in den geistigen (Shen) veredelt wird. Dabei sind Jing, Qi und Shen nur verschiedene Zustände der gleichen Energie. Bei diesen Prozessen steht Qi jedoch zwischen Körper und Geist und nicht am Anfang.
__________________ Unsere tiefsten Ängste sind Drachen vergleichbar, die unsere tiefsten Schätze bewachen Rainer Maria Rilke |
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#74
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| Du kannst Qi sehen?
__________________ Unsere tiefsten Ängste sind Drachen vergleichbar, die unsere tiefsten Schätze bewachen Rainer Maria Rilke |
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#75
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| ich weiß nicht, ob KLaus das kann, aber beim Stehen sieht man oft eine Art Leuchten in den Menschen, oft nur im Rumpf, machmal zieht es aber auch in Arme und Beine. Beim Stehen mit Armen oben und den Ball-Kugel-Übungen oft auch tatsächlich als eine Art Lichtkugel zwischen den Händen. Welche Art von Energie, Qi oder Elkrtizität das ist, kann ich aber nicht entschlüsseln und es klappt auch nicht immer. Aber es würde mich nicht wundern, wenn es tatsächlich eine größere Anzahl fortgeschrittenerer Meister gibt, die sowas immer sehen können und vermuitlich auch noch viel mehr. @Klaus: Kann es der Leber auch zu viel werden und zu Stauungen im Holzelement (daraus resultierend Ungleichgewicht der Elemente, letztendlich mit Auswirkung auf die Organe) kommen? Ich habe schon öfter bei Menschen, die an sich innere KK eher äußerlich und schnell trainieren (Tempel) extreme Gereiztheit, Anspannung usw bemerkt (Frauen mehr als Männer) und mich gefragt, ob die nun alle die für Wechseljahre typischen Schwankungen in Leber-Galle-Energie haben (am schlimmsten betroffen waren tatsächlich Frauen im betreffenden Alter, während es sich bei anderen nur leichter zeigte), oder ob deren Stauungen von falscher Übungspraxis herrührten. |
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