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#1
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| Hi, welche Kampfhaltung macht in euren Augen Sinn? Welche lehnt ihr ab? Meine Gedanken zu Sachen, die mir oft unter die Augen kommen: - Viele Taijiquan Leute haben ihre Hände arg exponiert draußen stehen. Ist sicherlich defensiv nett, aber die Finger scheinen mir sehr gefährdet? Ich stelle es mir auch schwierig vor, daraus hart zu kontern. Da brauch man sicherlich extreme Shortpower. - Man sieht öftersmal Xing Yi Leute in der Santi beim Freikampf/Sparring stehen? Ich sehe dort ebenfalls die Gefahr von gebrochenen Fingern, wenn zu starr an dem Muster festgehalten wird. - Haltung mit exponierten Fäusten im Hüftbereich erinnert mich stark an Karate und altes Bareknuckle Boxen. Ist aber wohl am ehesten für gradlinige Stile geeignet? - Viele nehmen eine sehr boxerische Haltung ein (nicht Doppeldeckung!). Da wird das Aufnehmen sicherlich schwieriger, bzw es dauert länger in bestimmte boxuntypische Bewegungen reinzukommen. Grüße Ima-Fan |
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#2
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| Formlos bleiben, sich bewegen, solange man ausserhalb der Reichweite ist kann ich stehen wie ich will... Je näher ich zum gegner Rankomme desto geschlossener bin ich, sprich ellebogen tief, doppeldeckung... tiefe stände werden auch nur zum Finten oder zum Einstieg benutzt was nützt mir ein morz tiefer Mabu wenn ich nicht von der Stelle komme... und Sportler sind nunmal schnell... Federnd bewegen, vor zurück...Danto Prinzip....Die Hände sind auch immer in bewegung, aber ohne Muster, das muss den Gegner kirre machen aber immer Geschlossen bleiben, kein selbstmord...
__________________ Ich kann dir zeigen wie Du es tun musst- Und du wirst es vergessen. Ich kann es dir zeigen- Und du wirst mich kopieren. Nur wenn du es selbst tust- Wirst du wirklich verstehen. |
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#3
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| Zitat:
![]() Geht vorallem um die Phase, wenn die Distanz geschlossen wurde. Da tendierst du zur Doppeldeckung? Welchen Stil betreibst du denn? Kann kein chinesisch ![]() Grüße Ima-Fan |
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#4
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| Weit weg -> Hände unten, Nahbereich -> Arme schützen den Kopf. Eher mit den Ellbogen als mit weit vor sich gehaltenen Armen.
__________________ "Man kann Leuten nicht verbieten, ein ***** zu sein." (Descartes) |
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#5
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| Wie auch im Systema: es ist meist sinnvoller, den Körper zu verteidigen, und nicht den Luftraum davor.
__________________ But if they tell you that I've lost my mind Baby it's not gone just a little hard to find |
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#6
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| Kämpfen aus jeder Position muß möglich sein! Arme unten, wie auch Arme oben. In der Duellsituation. Arme "eng" und flexibel am Körper bzw. Hände auf Brusthöhe.
__________________ |
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#7
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| Deckungsfehler tun meistens schon kurz danach richtig weh. Stimme deshalb Klaus zu. Ansonsten: Kämpfe auf Versantaltungen: Jeder Stil hat seine Eigenheiten und deshalb auch seine eigene Haltung (vgl Boxen mit Sumoringen (haha)...) Kämpfe, die sich plötzlich ergeben: Meist hat man sowieso keine Zeit für eine bestimmte Kampfhaltung, man muß einfach locker sein und richtig reagieren, wenns losgeht. Eine bestimmte Haltung kann einem erfahrenen Gegner schlimmstenfalls sogar einen Vorteil aufzeigen. Zu weit weggestreckte Finger oder Arme können eine Einladung für den Gegner sein, ich erinnere mich an einen Fight in meiner Kindheit, als eine recht zierliche Gegnerin sich meinen zu weit vorgestreckten Arm schnappte und kurz darauf flog ich in hohem Bogen auf den Rücken... (sie kam aus dem Judo und Jiu Jutsu, ich hatte bis dahin nur gerungen) |
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#8
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| Also im Freikampf stehe ich auch in Santishi. Sehe da allerdings keine Gefahr für meine Finger, denn eine offene Hand ist sehr schnell zur Faust geschlossen für harte Blocks oder ähnliches.. Wenn nicht, wäre der Block/Konter eh zu spät. Außerdem erlaubt gerade Santishi schnelles vorpreschen oder zurückziehen.. |
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#9
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| wurde grade im Europäischen Nachbarforum gepostet: so ähnlich sieht das dann bei mir aus ![]() |
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#10
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| Zitat:
Sobald ich mich in der Reichweite befinde in ders richtig Wehtunkönnte sind meine Arme auf jedenfall oben und schützen den Kopf. Wie schon geschrieben, Arme/Ellebogen eng am Körper. Kopf schützen aber auch auf die kurzen Rippen achten. Da steht nur Gongfu und Sanda =) Mein echter Stil ist geheim ![]() Ich tendire auch gerne zu Lan oder Pik bewegungen in meiner Deckung, um zb nach vorne zu schienen. Wie gesagt flexibel und in bewegung muss man bleiben, wer steht verliert. Da muss man aber wirklich aufpassen an wen man gerät sonst kann das auch arg nach hinten losgehen.
__________________ Ich kann dir zeigen wie Du es tun musst- Und du wirst es vergessen. Ich kann es dir zeigen- Und du wirst mich kopieren. Nur wenn du es selbst tust- Wirst du wirklich verstehen. |
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#11
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| Also es gibt keine spezielle IMA Kampfhaltung/Deckung. Die gängigen Kampfhaltungen sind überall irgendwie gleich, es ist entweder das "asking the way" Muster mit Fürhand mehr oder weniger weit vorne/oben und eben die Doppeldeckung. Ich fühle mich aber in der San Ti Shi meistens ganz wohl. Ansonsten gibts bei den IMA´s eine eher aufrechte Körperhaltung - beim Taijiquan fängt jede Form mit dem "lift hands" an und das ist auch die erste vernünftige Bewegung Richtung Kampfhaltung. Wo die Hände dann am Ende bleiben, ist je nach Distanz und Angriff anders. Jedenfalls gibts da keinen "In dieser meinen tollen Kampfhaltung bin ich unbesiegbar" Unfug. Gruss, Thomas
__________________ Der Gott, der Eisen wachsen ließ / der wollte keine Knechte Drum gab er Säbel Schwert und Spieß / dem Mann in seine Rechte |
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#12
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| Man sollte auch bedenken, dass eine sportliche Doppeldeckung im sportlichen Sparring oder Wettkampf eine Berechtigung hat. In der SV würde ich auch auf die Kronjuwelen aufpassen. Mit der typischen Doppeldeckung geht das nicht. |
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#13
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| darum ging es ja auch nicht! Eher über Sinn und Unsinn mancher Varianten. Da gibt es sicherlich welche, die besser für manches geeignet sind, ohne jetzt pauschalisieren zu wollen ![]() Um etwas zu verdeutlichen: Man nehme mal Muay Thai-/ Box- und MMA Haltung. Selbst innerhalb eines Stiles machen verschiedene Varianten je nach Vorgehnsweise mehr, oder weniger Sinn. Grüße Ima-Fan Geändert von IMA-Fan (30-06-2010 um 19:21 Uhr). |
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#14
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| Dazu kann man noch erwähnen, dass viele traditionelle Stile eben auch die Mechaniken/Körperhaltungen für Waffen enthalten. Da sind auch wieder die Gesetzmässigkeiten etwas anders. Gruss, Thomas
__________________ Der Gott, der Eisen wachsen ließ / der wollte keine Knechte Drum gab er Säbel Schwert und Spieß / dem Mann in seine Rechte |
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#15
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| Hallo, habe mal einiges hier rausgenommen!
__________________ Liebe Grüße Dao |
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